Zu den technischen Wahlorganisationsideen folgendes: ...
Für D:
1. Briefwahlsperrvermerk auf den Wählerlisten gibt es selbstverständlich
2. Wahlbrieftransport zum Stimmbezirk (also die Wahllokale mit Urnen, wo dann auch (öffentlich) ausgezählt wird) erfordert:
a) vorzeitiges Briefwahlende der Briefwahlbezirke, sodass auch die in letzter Stunde eingehenden Umschläge noch fehlersicher sortiert und physisch zu allen Wahllokalen per Boten transportiert werden können, damit die dort dazu gezählt werden können
Probleme hierbei z.B.: Was passiert mit Briefwahlunterlagen, die zwar innerhalb des Wahlkreises, aber nicht bei der Zentralstelle, sondern bei irgendeinem an sich "unzuständigen" Stimmbezirk (innerhalb des Wahlkreises!) 10 Minuten vor "Toreschluss" physisch abgegeben werden (kommt ab und zu vor)
b) diverse, erhebliche Sicherungsmaßnahmen, damit auf dem Botentransport nichts passiert/oder gar ausgetauscht werden kann (Versiegelungen, Quittung und Gegenquittung (Abgabestelle, Botendienst, Annahmestelle), ständiger Mehraugen-/Mehrpersonenbetrieb mit oder ohne konkurrierender "Parteileute" bei diesen Botenfahrten?)
Einfach beim Wahlamt als freiwillige Wahlhelfer für die nächste Wahl melden (dafür gibt es sogar etwas Geld) und ihr seht und wisst, wie alles genau läuft.