Das ist normal, wenn man in den Naturwissenschaften ein gewisses Niveau erreicht hat.
"Der Aufbau ihres Instituts ist aufwändig und mit viel Organisationsarbeit verbunden. Das halte sie noch zu oft davon ab, selbst zu forschen und intensiv Zeit mit den Projekten ihrer Mitarbeiter zu verbringen."
Tja, so ist das eben, als Prof. oder Arbeitsgruppenleiter der MPG steht man nicht im Labor, da macht man Wissenschaftsmanagement. Die Hände können sich doch die Doktoranden schmutzig machen.
Für mich wäre das ja auch nichts, aber viele Wissenschaftler können sich nichts Besseres vorstellen. Man selbst entwickelt Visionen, und um die Verwirklichung kümmert sich der wissenschaftliche Nachwuchs.
Aber als Nobelpreisträgerin hat sie jetzt sicher Narrenfreiheit und kann ab und zu auch mal wieder ins Labor, statt Anträge zu schreiben und auf Konferenzen ihre Arbeit zu präsentieren.
Herzlichen Glückwunsch jedenfalls. Ich hoffe, die Menschheit bringt sich mit CRISPR-Cas9 nicht um. Das Potential dazu hat diese Technik.