Na also, Nobelpreis für Jennifer Doudna und Emmanuelle Charpentier (Max-Planck-Gesellschaft, Berlin) für CRISPR CAS 9(mL)

DT @, Mittwoch, 07.10.2020, 12:40 vor 1938 Tagen 2200 Views

bearbeitet von DT, Mittwoch, 07.10.2020, 13:13

Allerdings für Chemie, nicht für Medizin.

Die Namen hatte ich letzten Samstag vorhergesagt.
https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=541204

https://www.tagesschau.de/ausland/chemienobelpreis-101.html

https://www.nobelprize.org/prizes/chemistry/2020/summary/

https://www.nobelprize.org/uploads/2020/10/press-chemistryprize2020.pdf

https://www.nobelprize.org/uploads/2020/10/advanced-chemistryprize2020.pdf

Das Nobelpreiskommittee macht ernst mit der Genderquote. Die beiden habens aber wirklich verdient.

Bei Emmanuelle Charpentier hat die deutsche Wissenschaftspolitik ALLES richtig gemacht. Zurück geholt aus Schweden mit einer Alexander-von-Humboldt Professur (erst nach Braunschweig), dann von der Max-Planck-Gesellschaft nach Berlin geholt.

https://www.humboldt-professur.de/de/preistraeger/preistraeger-2014/charpentier-emmanue...

"Zweimal nobel" schreibt die MPG. In München in der Zentrale werden auch heute die Korken knallen. Gestern Reinhard Genzel, heute die süße Emmanuelle:
https://www.mpg.de/de

So geht das. Wenn die anderen die Förderung kürzen oder ein Verrückter Präsdient ist (GW Bush, Trump), oder Brexit machen (danke Boris Johnson) dann holt man die besten Forscher nach Deutschland und gibt ihnen Futter und Platz.

Jetzt machen wir den Exodus der 1930er Jahre rückgängig. Und wenn man keine Dx ist und keine Hotelfachfrau als Wissenschaftsministerin einsetzt, sondern jemand komptetentes wie die Annette Schavan, dann sorgt man dafür, daß die Wissenschaftsorganisationen gut mit Kohle ausgestattet sind. Dann können sie uns ausplündern und Morgenthau versuchen, aber die deutschen Forscher und die internationalen Forscher in Deutschland sorgen dafür, daß Deutschland auch übermorgen noch eine Zukunft hat. Da können EZB, vdL, EU noch so plündern.

Siehe Korea und China: die habens mit massiven Investitionen in ihre Bildung geschafft, binnen 20-30 Jahren die Amis zu überholen, und auch Japan ist aufgrund der Bildung und Forschung nicht klein zu kriegen.

DT

PS: Berlin und seine ineffiziente Verwaltung hätten es fast wieder vermasselt. Natürlich bekommen diese komplett unfähigen Gestalten es nicht hin, Emmanuelle ihr Gebäude rechtzeitig zu bauen, Leute einzustellen die sie haben will etc. Wäre sie doch lieber nach München gegangen!

https://www.tagesspiegel.de/wissen/erfinderin-der-crispr-genschere-berliner-wissenschaf...

Vor nicht langer Zeit klang die Wissenschaftlerin, die als sichere Kandidatin für den Nobelpreis gilt, anders. Noch lange nach ihrem Umzug aus Braunschweig an das Berliner Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Mitte haderte Charpentier mit den Arbeitsabläufen in der Hauptstadt, klagte über fehlende Unterstützung und konnte nicht recht sagen, ob sie gern in Berlin lebe.

Charpentier ist als Forscherin und Privatperson in Berlin angekommen

Inzwischen ist sowohl die Forscherin, als auch die Privatperson Emmanuelle Charpentier in der Stadt angekommen. Die Stapel unausgepackter Umzugskisten sind aus ihrem Büro verschwunden, so dass sie für Interviews nicht mehr ins Café ausweichen muss. Der Labortrakt im dritten Stock des Virchowwegs 12 ist fertig. „Und zuhause habe ich jetzt endlich eine perfekte Küche“, sagt Charpentier und wirkt entspannt und nicht mehr so getrieben von all dem, was wegen der Crispr-Gen-Schere und den damit verbundenen Hoffnungen auf Therapien, den möglichen Anwendungen und eventuellen Risiken auf sie einstürmt. Ihre vier bis fünf Stunden Sport pro Woche – Laufen, Schwimmen, Radfahren, Funktionstraining und Boxen – lässt sie sich trotz all dem nicht mehr nehmen. „Das ist meine Energiequelle.“

Zeit, selbst im Labor zu stehen, habe sie noch immer nicht genug. Der Aufbau ihres Instituts ist aufwändig und mit viel Organisationsarbeit verbunden. Das halte sie noch zu oft davon ab, selbst zu forschen und intensiv Zeit mit den Projekten ihrer Mitarbeiter zu verbringen.

[image]

Das ist normal, wenn man in den Naturwissenschaften ein gewisses Niveau erreicht hat.

Naclador @, Göttingen, Mittwoch, 07.10.2020, 15:40 vor 1938 Tagen @ DT 1504 Views

"Der Aufbau ihres Instituts ist aufwändig und mit viel Organisationsarbeit verbunden. Das halte sie noch zu oft davon ab, selbst zu forschen und intensiv Zeit mit den Projekten ihrer Mitarbeiter zu verbringen."

Tja, so ist das eben, als Prof. oder Arbeitsgruppenleiter der MPG steht man nicht im Labor, da macht man Wissenschaftsmanagement. Die Hände können sich doch die Doktoranden schmutzig machen.

Für mich wäre das ja auch nichts, aber viele Wissenschaftler können sich nichts Besseres vorstellen. Man selbst entwickelt Visionen, und um die Verwirklichung kümmert sich der wissenschaftliche Nachwuchs.

Aber als Nobelpreisträgerin hat sie jetzt sicher Narrenfreiheit und kann ab und zu auch mal wieder ins Labor, statt Anträge zu schreiben und auf Konferenzen ihre Arbeit zu präsentieren.

Herzlichen Glückwunsch jedenfalls. Ich hoffe, die Menschheit bringt sich mit CRISPR-Cas9 nicht um. Das Potential dazu hat diese Technik.

Der Nobelpreis für die Entdeckung einer möglichen Genom-Editierung wird hier gefeiert:

stokk, Mittwoch, 07.10.2020, 19:11 vor 1938 Tagen @ DT 1361 Views

bearbeitet von stokk, Mittwoch, 07.10.2020, 19:33

[image]

Für Interessierte an der Technologie: https://de.wikipedia.org/wiki/CRISPR#

Äusserst wichtige Gen-Technologie...

sensortimecom ⌂ @, Mittwoch, 07.10.2020, 19:46 vor 1938 Tagen @ DT 1407 Views

...die von vielen (inzwischen hunderten!) Forschungsinstituten patentrechtlich beansprucht wird und daher weltweit umkämpft ist..

Da kommt doch der Arier ganz plötzlich aus China. (OT)

Zürichsee, Mittwoch, 07.10.2020, 21:22 vor 1938 Tagen @ sensortimecom 1035 Views

1,8 Milliarden Moslems und wieder kein Nobelpreisträger in den Naturwissenschften dabei. Schwedischer Nobelrassismus?(oT)

bolte @, Mittwoch, 07.10.2020, 22:56 vor 1938 Tagen @ DT 1017 Views

./.

Gen-Technologie

satsangi @, Schweiz, Donnerstag, 08.10.2020, 18:38 vor 1937 Tagen @ sensortimecom 943 Views

Hallo

Es wird schon lange mit den "Genen" rum gepfuscht

um die Menschen erst recht von der Strasse zu drängen?

Um der "Gesundheit" willen???

Oder - ist es etwas gaaaaaaanz anderes ???

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