Du nimmst das Beispiel Duisburg. Hier kommt noch erschwerend die Situation mit den aus SO-Europa eingewanderten Angehörigen einer ethnischen Minderheit dazu, die dunkler gefärbt sind und die man als Roma kennt. Die findigen Roma-Anwälte vor Ort regeln bei der Ankunft diese armen Leute alles, was administrativer Art ist. Kindergeldanträge, Wohngeld, usw. Was aber ins Geld geht, das ist die Konstellation mit der "Ich-AG", also einen Einzelbetrieb auf Minimalbasis, - sagen wir mal, Altmetallhandel. Wenn dann - wie geplant - das Einkommen aus dieser Tätigkeit nicht ausreicht, dann gibts als Aufstockung Sozialhilfe. Und zwar volle Länge, für die ganze Familie.
Aber das sind Kosten, die nicht die Betriebe betreffen, die in Schieflage kommen, sondern die öffentlichen Kassen.
Ich meine aber, dass diese Insolvenzwelle europaweite Dimensionen bekommen wird, - regional unterschiedlich und vom Gewerbe abhängig. Die broterzeugenden Betriebe wirds wahrscheinlich weniger betreffen als die Schmuckindustrie.
Geht in Rumänien - als Beispiel - schon flott voran. Man sieht es, wie Kleinbetriebe schließen und so manches Geschäftslokal mit der Aufschrift im Schaufenster versehen wird:"Zu vermieten".