Corona: Endlich mal ein öffentlich-rechtlicher Dialog zwischen Bhakdi und einem Vertreter der andern Seite

Zooschauer @, Sonntag, 04.10.2020, 10:33 vor 1942 Tagen 4361 Views

Endlich mal Diskussion im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, in der sich Fachleute unterscheidlicher Ansichten zum Thema Corona äußern und austauschen. Sucharit Bhakdi im Dialog vom mit Mikrobiologen Ulrich Mansmann. Leider nicht in ARD oder ZDF, aber immerhin Deutsche Welle.

HIER DAS DUELL.

Bemerkenswert die häufige Antwort von Ulrich Mansmann: "Ich muss da Herrn Bhakdi Recht geben..." Und auch bemerkenswert sein Hinweise auf die "ambulant erworbene Pneumonie", also die Lungenentzündung, die man sich im Alltag zuziehen kann (nicht zu verwechseln mit der Lungenentzündung, die man sich im Krankenhaus oder durch Beatmungsgeräte zuzieht). Laut Mansmann haben wir jährlich 600.000 Erkrankte (also WIRKLICH Erkrankte ohne einen Anteil positiv Getesteter) und 40.000 Tote. Nur mal zum Vergleich. Wenn ich sowas höre, da muss ich einfach fragen, ob das, was wir seit Monaten erleben, wirklich noch verhältnismäßig ist. Auch der Dialog über Spätfolgen ist aufschlussreich.

Mannesmann muss ein Skript ablesen - Das sagt schon alles ...

Arbeiter @, Sonntag, 04.10.2020, 13:05 vor 1942 Tagen @ Zooschauer 3152 Views

bearbeitet von Arbeiter, Sonntag, 04.10.2020, 13:09

Er schaut die ganze Zeit unter sich.

D.h. ihm ist seine eigene Rolle unangenehm.

Er wird also unter Druck gesetzt dieses Interview so zu führen (, oder bekommt eine Belohnung).

Besonders gut ist es an dieser Stelle zu erkennen: https://www.youtube.com/watch?v=YWOLsC31grI&feature=youtu.be&t=1348

Übrigends ist Mannesmann Biometriker ... Ist das eine vergleichbare Qualifikation zu Prof Bhakdi?

Mannesmann will Masken dauerhaft auch bei normaler Grippe. Vorbild Asien!

Und ist ein Fan von FFF.

Viel Spaß beim grossen Beschiss :-)

Arbeiter


PS: Kam das Interview auch im TV? Wann und zu welcher Uhrzeit? Danke.

Wer oder was ist FFF? (kT)

SevenSamurai @, Sonntag, 04.10.2020, 13:26 vor 1942 Tagen @ Arbeiter 1914 Views

(kT)

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"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Fridays for Future (oT)

Analyst @, Sonntag, 04.10.2020, 13:39 vor 1942 Tagen @ SevenSamurai 1633 Views

Abkürzung für Fridays for Future

Da gibt es verschiedene Bedeutungen ...

Romeo @, Somalia 2.0, Sonntag, 04.10.2020, 18:30 vor 1941 Tagen @ SevenSamurai 1666 Views

bearbeitet von Romeo, Sonntag, 04.10.2020, 18:40

... die aber alle miteinander zusammenhängen.

(1) zunächst: "Fridays for Future", wie sie selbst dazu sagen.
(2) dann steht das F für den 6. Buchstaben im Alphabet, also passenderweise FFF = 666. Der Name ist Programm.
(3) wenn sich diese infantilisierte Gesellschaft weiterhin von den Krötas und Langstrecken-Luisas vor sich her treiben lässt, dann wird sich - bezugnehmend auf Mephs passenden und zuzustimmenden Beitrag "Regression" weiter unten - die Bedeutung in Kürze zu F*cking for Food wandeln.
Auf dem Höhepunkt der Griechenlandkrise vor einigen Jahren soll der Straßennutten-Tarif bei 5 Euro gelegen haben. Sagt man. Also habe ich gehört (war nicht selbst dort). Geliefert wie bestellt, könnte man dann sagen.

FFG (fröhliche Future-Grüße),
R.

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Klagt nicht, kämpft!

Grundproblem: Selektive, emotionale Risikowahrnehmung

Martin @, Sonntag, 04.10.2020, 14:25 vor 1942 Tagen @ Zooschauer 2325 Views

Das berühmte Starren des Kaninchens auf die Schlange. Durch inzwischen aufgeschaukelte Berichterstattung, politischen Aktivismus können die Menschen vor Angst nicht mehr links und rechts denken. Politiker sind durch die von ihnen veranlassten Maßnahmen so tief verstrickt, dass sie lieber den Alarmzustand pflegen als den Offenbarungseid leisten. Genau diese hoffen auf einen Impfstoff, um einen Ausweg aus ihrer verantwortungslosen Politik zu finden. Dafür würden sie die Bevölkerung auch dem Teufel verkaufen.

Die Idiotie zeigt sich dann, wenn man einerseits mit Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung (eines kleinen Teils der Bevölkerung) Ängste schürt, auf der anderen Seite Langzeitfolgen einer schnell eingeführten Impfung (eines möglicherweise großen Teils der Bevölkerung) unter den Teppich kehrt. Für beide Risikobewertungen benötigt man viel Zeit. Langzeitfolgen sind aber nichts Covid-19-Spezifisches.

Die Politik hat sich in einen Modus hineingesteigert, dass man ja jetzt mit Einbruch der kalten Jahreszeit mit Allem rechnen müsse. Tja, kann man nur fragen, warum hat die Politik dann die Herdenimmunisierung im warmen Sommer gebremst? Nur: In der kommenden kalten Jahreszeit könnte es ja auch eine ganz alljährliche Grippe geben. Warum bangt die Politik nicht davor?

Die Politik hat sich in ein mit dem menschlichen Dasein verbundenes Problem eingemischt, das bisher ohne politische Einmischung besser abgelaufen ist (s. auch von Dr. Wodarg verhinderte Masseimpfung wg. Schweinegrippe). Die Politik sollte sich zurückziehen und ihre Verbindungen zu den Geschäfte- und Angstmachern (Gates und Co.) kappen.

Und sie sollte daraus lernen, und das gleiche bei der Klima- und Energiepolitik umsetzen.

Ziemlich "am Anfang" gab es auch noch kritische Berichterstattung im ÖR

Rybezahl, Sonntag, 04.10.2020, 15:16 vor 1942 Tagen @ Zooschauer 2220 Views

bearbeitet von Rybezahl, Sonntag, 04.10.2020, 15:51

Hallo,

hier zum Beispiel, die Sendung "Monitor" vom (laut Youtube) 07.02.2020.

https://www.youtube.com/watch?v=6HGzt2LuocY

Aber die kritischen Äußerungen waren schon im April ein Fall für den Müllhaufen der Geschichte:

https://www.youtube.com/watch?v=YOqA6J9EZOE
(Monitor vom 20.04.2020)

Jetzt nun endlich gestattet man eine Diskussion im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (aber noch abgeschoben auf den systeminternen "Feindsender") mit einem der Kritiker, nur ist das bestimmt kein Grund zur Hoffnung. Im Gegenteil, die Machtposition scheint soweit gefestigt, dass durchaus auch wieder kritische Positionen geäußert werden dürfen. Ändern - wird sich dadurch gar nichts!

Soweit meine Einschätzung.

Es grüßt der
Rybezahl.

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Wenn der Tag kommt, wo die Menschen über die Regierungen herrschen, werden die Menschen keine Regierungen mehr brauchen. Bis dahin sitzen wir in der Scheiße. (Charles Bukowski)

Rückwärts-Dement

Rybezahl, Sonntag, 04.10.2020, 16:41 vor 1941 Tagen @ Rybezahl 2280 Views

Die Digitalisierung macht uns dement, aber nicht organisch bedingt, sondern Handy-bedingt. Eine vorzeitige Demenz, eine technische Demenz. Wir sind Sklaven unserer eigenen Sklaven geworden. Das ist die wahre Bedeutung von "Aufschuldung". Abhängig werden von seinen Sklaven. So abhängig zu werden, dass es die Sklaven selbst bemerken. Dann blicken alle in ihr Spiegelbild, die Abhängigen und die Sklaven, alle blicken in ihre gegenseitige Abhängigkeit und stellen sich die Frage nach dem Sinn dieser Abhängigkeit und nach dem Verhältnis zueinander. In dieser Welt haben sich alle Menschen an ein Eigenheim gewöhnt und setzen es als selbstverständlich voraus. Als ob es das normalste auf der Welt wäre. Aber das ist ganz und gar nicht der Fall. Nein, diese Illusionen können innerhalb kürzester Zeit kollabieren. Illusionen ohne echte Grundlage. Phantasmen. Es ist einfach nur Wahnsinn!

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Wenn der Tag kommt, wo die Menschen über die Regierungen herrschen, werden die Menschen keine Regierungen mehr brauchen. Bis dahin sitzen wir in der Scheiße. (Charles Bukowski)

Regression

Mephistopheles, Sonntag, 04.10.2020, 16:53 vor 1941 Tagen @ Rybezahl 2223 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 04.10.2020, 17:27

https://de.wikipedia.org/wiki/Regression

Die Digitalisierung macht uns dement, aber nicht organisch bedingt, sondern Handy-bedingt. Eine vorzeitige Demenz, eine technische Demenz.

Ja, aber andersrum. Das unterscheidet die derzeitige Situation vom Wiederaufbau. Damals war jeder Handwerker - und die gab es millionenfach - in der Lage, Dinge aus seinem Fachbereich wieder instand zu setzen, und wenn es auch nur provisorisch war. Jeder Maurer - und auch sehr viele, die mit dem Bau nichts zu tun hatten - konnte ein ausgebombtes Haus wieder bewohnbar machen, jeder Sanitäranlagenmechnaiker konnte eine kaputte Toilette wieder benutzbar machen, jeder Elektriker konnte eine kaputte Stromversorgung wieder so weit reparieren, dass man zumindest Strom hatte, jeder KFZ-Mechaniker konnte ein defektes Fahrzeug so weit reparieren, dass man wieder damit fahren konnte oder zumindest mangels Benzin einen Holzvergaser einbauen.

Das ist heute bei der EDV unmöglich. Wenn etwas kaputt ist, dann schmeißt man seinen PC weg und kauft sich einen Neuen. Einen defekten PC zu reparieren ist so, wie wenn man den Mechanismus von Antikythera wieder in Gang bringen wollte. Man weiß zwar mittlereile einiges über ihn, ist aber seit über 100 Jaheren nicht in der Lage, ihn wiederherzustellen. Genau so wird es unseren Nachfahren mit der EDV ergehen, wenn etwas defekt ist und niemand mehr da, der ein Neuteil besorgen kann.

Niemand wird mehr in der Lage sein, wenn das Stromnetz, die EDV-Produktion und das Internet mal für mehrere Jahre Katastrophenbedingt ausfällt, das jemals wieder in Gang zu setzen.

Und diese Katastrophen werden kommen, ob extern oder intern,genau so, wie sie bis jetzt immer gekommen sind.

Die Nachfahren werden dann vor verlassenen, äußerlich unbeschädigten Millionenstädten stehen, zum Teil noch mit intakten Möbeln und zwar vergammelten, aber nicht aufgezehrten Lebensmitteln, und sich wundern, was mit den Leuten damals nur passiert ist.

Auf die Idee, dass es der Ausfall des Internets war oder der Ausfall des Stromnetzes oder der Ausfall sämtlicher internationaler Handelsrouten, werrden sie nicht kommen.

So viel kann man bereits heute mit Sicherheit sagen. Nein, ich bin kein Schwarzseher; nur Realist.

Gruß Mephistopheles

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