Wenn man drüber nachdenkt wie viel man in die Krankenkasse einzahlt...

Echo, Dienstag, 22.09.2020, 20:51 (vor 1954 Tagen) @ Amos2872 Views
bearbeitet von Echo, Dienstag, 22.09.2020, 20:58

Über ein Arbeitsleben wird man nicht unter 100000€ Einzahlungen an die Krankenkasse kommen, inkl AG-Anteil. Bei einem Durchschnittsgehalt dürfte es sich eher Richtung 500000€ bewegen. Dafür könnte man sich locker einmal komplett sanieren lassen oder am Kapitalmarkt ein vielfaches draus machen. Wohlgemerkt, die meisten Behandlungen sind im Endeffekt gar nicht teuer - für ein Röntgen bekommt die Praxis circa 12€? Allzu viel verdienen Ärzte wirklich nicht. Das Geld versickert sonstwo. Pharma Aktien sind sicherlich kein schlechter Hedge. Zulieferer wie Siemens liefern ebenfalls regelmäßig Dividende. Am perfidesten ist jedoch der Teilnahmezwang des Systems bei gleichzeitiger oftmals schlechter Leistung und Verschweigen der Abrechnungen, während die Branche sich als die Guten und Großzügigen hin stellt. Am Ende muss man trotzdem wieder Eigenanteil zahlen und nicht selten monatelang auf Termine warten. Kündigen ist nicht möglich, die Beiträge laufen munter weiter (besonders bei der Privaten). Immerhin: der GKV Mindestbetrag für Hausmänner und Selbständige wurde drastisch gesenkt. Früher mussten sich übrigens nur Arbeitnehmer zwangsversichern. Ist noch gar nicht so lange her.


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