Und Teslas können fliegen...

stokk, Freitag, 21.08.2020, 23:44 vor 1990 Tagen @ stokk 5040 Views

Hi stokk, das will was heissen, wenn du das Thema auf das Tapet bringst.

Jacques, Samstag, 22.08.2020, 06:22 vor 1990 Tagen @ stokk 4686 Views

Gegenfrage: Sind Apfel und Strom das neue Gold in Krisenzeiten? Im Geschützen Heim? Wer weiss.

Wie, bester Jacques,

stokk, Samstag, 22.08.2020, 10:31 vor 1990 Tagen @ Jacques 4255 Views

sollte man ohne "South Sea Bubble" dem Schwippschwager von #DtsSchwager das Tragen von kurzen Hosen erklären?

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=537774

Gruß
stokk

PS. Ja, lass uns mal ein paar internationale Indizes untersuchen.
Bei den Indizes ist der Russel2000 interessant, der kommt gerade nicht so mit...

Mensch stokk, was ist passiert, wird Dir das auch langsam zu unheimlich?

tomflitzebogen @, Samstag, 22.08.2020, 13:54 vor 1990 Tagen @ stokk 4074 Views

Der Russel 2000 hat gerade 1552 Indexpunkte.

Alles im Plan!

Analyse vom 28.06.2020:
https://dasgelbeforum.net/index.php?id=533104

Grüße!
tomflitzebogen

Sollten wir wieder mal eine Gesamtschau in den grossen Indizes machen?

Jacques, Samstag, 22.08.2020, 09:23 vor 1990 Tagen @ stokk 4187 Views

SPX seit 2002 ..... (18 Jahre Boom, hanging Man im Jahreschart 2020...)
Bereite mal was vor, Absturz sehe ich noch nicht. Erfahrungsgemäss sind Korrekturphasen etwa 1/4 bis 1/3 so lange wie der Boom.

Vielleicht findet auch Dieter mal Zeit für ein Telegramm <img src=" /> (sei gegrüsst)

"Steiler als steil geht nicht"

SevenSamurai @, Samstag, 22.08.2020, 10:38 vor 1990 Tagen @ stokk 4273 Views

"Steiler als steil geht nicht"

So hiess es einmal hier im Forum. Und es bewahrheitete sich. Lange ist es her.

Warum gilt das für Tesla und Apple nicht?

Was (oder wer) läuft hier anders?

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Bin mir heutzutag nicht mehr sicher ;-)

cassi @, Mitten in der EUdSSR, Samstag, 22.08.2020, 11:04 vor 1990 Tagen @ SevenSamurai 4307 Views

"steiler als senkrecht" war gestern; die Welt steht Kopf
[image][[trost]]

--
Gruß ©
"Dummheit ist ein menschliches Privileg" (S. von Radecki)
"Versuche niemals in keinem System die herrschende Macht mit Vernunftgründen zu überzeugen." (@Meph)

YMMD!

kieselflink @, Samstag, 22.08.2020, 14:43 vor 1990 Tagen @ cassi 4181 Views

Nichts ist mehr unmöglich in diesen Zeiten...

--
cheers - kieselflink

Fundamental zu AAPL: Wenn ich heutzutage in die Smartphone Abteilung eines Media Markts gehe

BerndBorchert @, Samstag, 22.08.2020, 14:52 vor 1990 Tagen @ stokk 4518 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Samstag, 22.08.2020, 15:02

dann ist Apple da nur ein Stand von vielen (Huawei, Samsung, etc.) und die iPhones sind vom Aussehen nicht besser als die der anderen Stände, eher sogar altmodischer, dicker, und kleiner. Und dennoch noch 30% teurer.

Vor 5 Jahren waren die iPhones zwar auch so teuer, aber sie standen im Mittelpunkt und waren der Maßstab für die anderen - die Kunden standen dicht um den Apple Stand herum. Als ich letztens da war, war der Apple Stand ohne Interessenten.

Der Anteil der am Weltmarkt verkauften Apple Smartphones hat sich in den 5 Jahren von 20% auf 15% verkleinert.

Und dennoch ist der Wert/MarketCap von AAPL heute fast 5 mal so hoch wie vor 5 Jahren.

Wer kann das erklären? oder ist es unerklärbar, d.h. ist es ein irrationaler Hype?

Ist Apple vielleicht ein Blackberry 2 (musste 2016 aufgeben)? oder sogar ein Wirecard 2 (Bilanzfälschungen, falsche Verkaufzahlen, etc.)?

Bernd Borchert

AAPL - ein Heißluftballon

Avicenna, Samstag, 22.08.2020, 18:15 vor 1990 Tagen @ BerndBorchert 4127 Views

Warum fällt AAPL nach oben?

Ein selbsterzeugter Boom der Marktherrscher. Die Schweizerische Nationalbank kaufte im ersten Quartal 2020, vermutlich vor allem im Krisenmonat März, allein 3 Millionen zusätzliche Apple-Aktien, wie Barron’s, ein amerikanisches Wirtschaftsmedium, berichtete.

Wer mag, kann recherchieren, wieviel die anderen Zentralbanken und großen Fonds kauften. Ein klassischer Heißluftballon, der irgendwann herunterfallen und nicht nur die Schweizer ruinieren wird.

Herzlichst
Avicenna

--
"Niemand ist mehr Sklave als der, der sich für frei hält, ohne es zu sein" (Johann Wolfgang von Goethe, 1809)

Apple hat letztes Jahr meiner Erinnerung nach mind. 30 Mrd USD im Bereich "Cloud Services" verdient. (mT)

DT @, Samstag, 22.08.2020, 22:03 vor 1989 Tagen @ BerndBorchert 3776 Views

bearbeitet von DT, Samstag, 22.08.2020, 22:39

Man müßte einmal die Bilanz und den Jahresbericht anschauen.
Das ist eines der am schnellsten wachstenden Bereiche des Netzes und der Internetgeschäfte.
Extrem hohe Umsatzrenditen dabei.
Apple ist weit mehr als nur ein IPhoneproduzent.

Alleine im 3Q 2019 war der Bereich Services mit 12.9 Mrd USD ausgewiesen, und das mit einem Wachstum von 17%:

https://techcrunch.com/2020/01/28/apple-services-devices-q1/?guccounter=1&guce_refe...

Das nehme man mal 4, dann ist man bei ca 50 Mrd USD Umsatz, und dann entsprechend eine >50%ige Umsatzrendite (Steuern muß Apple wohl nicht zahlen...), dann ist man bei den 30 Mrd Gewinn für die Cloud Services, die ich für 2019 im Kopf hatte.

Ich glaube nicht, daß Daimler 2019 mehr als 10 Mrd Gewinn im GESAMTEN Jahr gemacht hat. Apple ist fucking profitable, daher auch die 2 Billionen USD Bewertung.

Was hier nicht bekannt ist: viele Silicon Valley Startups hatten zu Beginn massives DARPA/SBIR etc. funding. Das sind nicht ein paar Peanuts, sondern da gibt es ruck zuck ohne persönliches Risiko vom Government 750 kUSD.

Würde unsere verdammte Dx nicht die ganze Kohle mit Hochdruck an den Süden transferieren und ihren Goldstücken in den Hintern blasen, damit die sich damit das neueste iPhone kaufen, sondern würde nur 3 Dinge machen:

a) alle Startups für die ersten 2 Jahre KOMPLETT steuerfrei stellen und vom Finanzamt/IHK/etc. KOMPLETT unbehelligt lassen

und b) ebenfalls solche SBIR Phase I und II Programme wie in USA auflegen mit reinen Zuschüssen im Bereich von 50-100 kEUR für Phase I und 750 kEUR für Phase II mit hoher Förderwahrscheinlichkeit

und c) um die Unis herum die Baubeschränkungen aufheben und massiv in Gründerzentren investieren und diese auch mit dem gedruckten EZB Geld bauen,

was würde für ein brachliegendes Potenzial gehoben und Deutschland an die geistigen Zentren der Welt wie das Silicon Valley herangeführt.

Aber sicherlich darf sie das nicht, da sie unter dem Besatzerjoch steht und natürlich den Amis keine Konkurrenz machen darf.

DT

PS: eine der vielen Quellen:
https://www.siliconvalleywatcher.com/how-to-get-government-funds-into-your-tech-startup/

Da ist er wieder: Bundeskanzler DT

stokk, Samstag, 22.08.2020, 22:27 vor 1989 Tagen @ DT 3872 Views

Bei den Services Profiten muss Apple Pay das Zugpferd sein. Aber wenn Apple seinen Anteil (15%) an den Smartphones nicht hält

BerndBorchert @, Samstag, 22.08.2020, 22:44 vor 1989 Tagen @ DT 3649 Views

dann wird auch Apple Pay im Wachstum durch diesen schrumpfen Anteil gedeckelt sein, denn ohne iPhone kein Apple Pay.

Was hier nicht bekannt ist: viele Silicon Valley Startups hatten zu Beginn
massives DARPA/SBIR etc. funding. Das sind nicht ein paar Peanuts, sondern
da gibt es ruck zuck ohne persönliches Risiko vom Government 1-2 Mio.

Wenn Du mal guckst, wem AAPL gehört (Blackrock und Kumpanen)
https://de.finance.yahoo.com/quote/AAPL/holders?p=AAPL
dann ist es vielleicht das, was in D fehlt: Investor-Firmen in dieser Größe (die können übrigens den Aktien-Kurs einer jeden Firma halten oder sogar steigern, auch wenn die fundamentalen Daten das nicht hergeben).

Gibt es D überhaupt eine nennenswerte solche Firma? nicht, dass ich wüsste. Das könnte das Problem sein.

Bernd Borchert

Ihr werdet erhört werden

Miesepeter @, Samstag, 22.08.2020, 23:09 vor 1989 Tagen @ BerndBorchert 3963 Views

bearbeitet von Miesepeter, Samstag, 22.08.2020, 23:13

dann wird auch Apple Pay im Wachstum durch diesen schrumpfen Anteil gedeckelt sein, denn ohne iPhone kein Apple Pay.

Was hier nicht bekannt ist: viele Silicon Valley Startups hatten zu Beginn
massives DARPA/SBIR etc. funding. Das sind nicht ein paar Peanuts, sondern
da gibt es ruck zuck ohne persönliches Risiko vom Government 1-2 Mio.


Wenn Du mal guckst, wem AAPL gehört (Blackrock und Kumpanen)
https://de.finance.yahoo.com/quote/AAPL/holders?p=AAPL
dann ist es vielleicht das, was in D fehlt: Investor-Firmen in dieser Größe (die können übrigens den Aktien-Kurs einer jeden Firma halten oder sogar steigern, auch wenn die fundamentalen Daten das nicht hergeben).

Gibt es D überhaupt eine nennenswerte solche Firma? nicht, dass ich wüsste. Das könnte das Problem sein.

Ist doch alles unterwegs. Die Amis sind nur schneller an der Kanone als die bequemen Europäer, die ständig Urlaub machen und eben noch nicht bereit sind, über ihre Verteidigungsbudgets richtige machtvolle Wirtschaftspolitik zu betreiben.

Nachdem ja nun nicht mehr die Banken, sondern gleich die Notenbank Blackrock alimentiert: es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis auch in Europa Finanzierungsvehikel aufgelegt werden, die Kapital von der EZB direkt erhalten, und dann massiv in die Wirtschaft leiten (und diese damit ausrichten), sei es, dass sie Förderprogramme auflegen, sei es, dass sie Anteile übernehmen. Alles längst in der Pipeline. Ashitaka hat hierzu zuletzt einiges verlinkt. Es werden nicht zwangsläufig ausschliesslich mosaisch geprägte Privatunternehmen sein, die als Transmissionsvehikel genutzt werden, sondern womöglich mehr (halb-/über-) staatliche Fonds oder Banken, aber das Prinzip wird sich ähneln.

Also bitte nicht gleich abkotzen, wenn demnächst die EZB mal wieder ne Billion raushaut, um über irgendwelche Modernisierungsvehikel so wie die Bundesregierung bei Curevac oder Lufthansa einzusteigen. Natürlich nicht nur in Deutschland, sondern überall in Europa. Das wird DAS Wirtschaftsmodell der nächsten 10 Jahre, die Metallurgische Forschungsgesellschaft lässt grüssen.

Ich grüsse auch hochachtungsvoll,
mp

Wow, ein EZB-Fanboy.

SevenSamurai @, Sonntag, 23.08.2020, 14:07 vor 1989 Tagen @ Miesepeter 3650 Views

Der Drecksladen EZB muss so schnell wie möglich weg. Punkt.

Vorher wird in ganz Europa nichts besser.

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Danke Miesepeter, endlich einer, der erkennt, daß Hjalmar Schacht mit den MEFO Wechseln DAS Finanzierungsmittel schlechthin geschaffen hatte. (mTuL)

DT @, Montag, 24.08.2020, 15:52 vor 1988 Tagen @ Miesepeter 3224 Views

https://de.wikipedia.org/wiki/Mefo-Wechsel

Seit Jahren predige ich hier schon, daß die Dx und ihre Schergen das Mittel endlich anwenden sollen, um unsere Infrastruktur, unsere Schulen, unsere Forschung auf Vordermann zu bringen und damit das Joch der Besatzer zu umgehen, das uns nicht erlaubt, einfach das Doppelte in die deutschen Unis zu stecken, um die Amis einfach im Regen stehen zu lassen. Dann wären wir nämlich auf einem Niveau mit der Schweiz, mit Singapore, mit Korea und mit China, die Erfolge der letzten 10 Jahre sprechen für sich.

Und das würde auch gleichzeitig noch die deutsche High-Tech Industrie mit ankurbeln. So einfach. Anstattdessen investieren die Grünen Khmer in einfach Solar-Beschichtungsanlagen mit der Technologie der 60er Jahre und wundern sich, daß diese ein paar Jahre später alle tot sind (siehe BP Solar und den ganzen Solarcluster in der Ostzone). Und wundern sich, wenn die Chinesen das billiger nachmachen können.

Und jetzt wird der deutschen HighTech Bioindustrie von den Grünen Dreckskhmer wieder ein Stock zwischen die Beine geworfen, wenn es darum geht, die Ergebnisse von Crispr-CAS (man hat die Emanuelle via Alexander von Humboldt Professur und gemeinsam mit der Max-Planck-Gesellschaft extra nach Deutschland geholt) auch praktisch anzuwenden:

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.fraktion-gegen-ministerin-bauer-krach-um-gent...

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.streit-um-gentechnik-winfried-kretschmann-leg...

Es waren dieselben Grünen Khmer, die in den 80er Jahren gegen die Anwendung von Computern waren, wer erinnert sich noch daran? Und dann wundert man sich, daß die gesamte Informatik der Welt in den USA, Indien und China sitzt.

DRECKSGRÜNE!

Kannst Du mal erklären, wie Du das mit den MeFo Wechseln meinst? Und geht das auch ohne Krieg danach? owT

BerndBorchert @, Montag, 24.08.2020, 16:46 vor 1988 Tagen @ DT 2994 Views

Hallo Bernd (mT)

DT @, Montag, 24.08.2020, 17:51 vor 1988 Tagen @ BerndBorchert 3133 Views

Schon seit mehreren Jahren preise ich hier den Hjalmar Schacht, der in den 1930er Jahren Präsident der Reichsbank war und das "Perpetuum Mobile" erfunden hatte. Also Geld drucken um Rüstung und Infrastruktur zu finanzieren, ohne daß es Inflation gibt.

Dazu wurde die "Metallurgische Forschungsgesellschaft" eingerichtet, über die die Gelder von der Geldpresse der Reichsbank an die Firmen flossen, die jedoch Wechsel an die Mefo ausstellten, die jedoch nicht eingelöst wurden.

Details siehe hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mefo-Wechsel

Zitat daraus:

"Vorbild für die Mefo-Wechsel waren die „Öffa-Wechsel“, die der Arbeitsbeschaffung und dem Infrastrukturaufbau durch öffentliche Gebietskörperschaften ab 1932 dienten.

Das Reich finanzierte die Staatsausgaben für die Aufrüstung, indem es nicht in Banknoten bezahlte, sondern Wechsel annahm, die von der Rüstungsindustrie ausgestellt wurden. Allerdings akzeptierte nicht das Reich selbst die Wechsel, sondern eine eigens zu diesem Zweck gegründete Scheinfirma namens Metallurgische Forschungsgesellschaft mbH.

Gleichzeitig dienten die Mefo-Wechsel der Finanzierung von Aufrüstungsmaßnahmen ohne Inanspruchnahme des internationalen Kapitalmarktes. Sie galten als Handelswechsel und mussten im Reichshaushalt und im Reichsschuldbuch nicht ausgewiesen werden. Da es sich bei den Gesellschaftern der Metallurgischen Forschungsgesellschaft mbH um angesehene Vertreter der deutschen Industrie handelte, konnte die Reichsbank nach dem Reichsbankgesetz die Wechsel der Rüstungsindustrie zum Zwecke der Refinanzierung der Metallurgischen Forschungsgesellschaft mbH diskontieren.

Die durch das Reichsbankgesetz vorgesehene Begrenzung der Staatsverschuldung wurde durch die Mefo-Wechsel umgangen. Erst lange nach dem Ausgabestopp wurden sie als Mefo-Wechsel bekannt."

Schon damals gabs eine Schuldenbremse, die umgangen wurde... [[top]] Denn schon 1922 hatte man sich der Versailler Lasten mit Inflation entzogen... deja vu.

Die ganze Geschichte mit Target II erinnert mich ein bisschen daran, denn wir (Buba) stellen die 1 Bio auch nicht fällig, indem wir den Italienern und Spaniern ihre Häuser wegnehmen und zB auf mich überschreiben, damit ich endlich einmal für meine ganze Rödelei anständig bezahlt werde und wie die Italiener und Spanier noch mehr Immobilien mein Eigen nennen kann.

Man sagt zwar, "danach" wären die Italiener und Spanier "pleite", doch das sind sie nicht, sie haben die 1 Bio unserer Arbeit, unseres Blutes und Schweißes bereits verkonsumiert, indem sie zB alle brav deutsche Autos fahren, deutsche Hochgeschwindigkeitszüge haben, neue U- und S-Bahne etc etc., aber geklingelt wurde noch nicht, d.h. die Target II Salden wurden noch nicht fällig gestellt. Luigi und Pedro sollten aber einmal aufwachen, ich hab mir schon lange ein schönes Haus mit Blick auf den Atlantik in San Sebastian gewünscht, wo es die meisten Sternerestaurants außerhalb Frankreichs gibt, desweiteren hätte ich auch gerne eine Villa in der lieblichen Toskana, mit Weinbergen drumrum, wie der Otto Schily.

http://www.toskanafraktion.de/whos_who.html

Ob ich noch den Tag erlebe, wo mir meine Target II Salden fällig gestellt werden? Ohne daß ich mit der Bundeswehr da hin fahre und meinen Claim dort reinramme?

Damit beantwortet sich Deine Frage.

Der Angeschissene dieser modernen Mefo-Wechsel bin zB ich, weil ich täglich im Hamsterrad rödle, während der Target II Profiteur in San Sebastian in seiner schönen Villa lebt, die eigentlich mir zusteht.

So wie es bei Wikipedia steht, waren die Mefo-Wechsel ein scam, der nur deshalb nicht aufgeflogen ist, weil WW2 dazwischen kam

BerndBorchert @, Montag, 24.08.2020, 18:40 vor 1988 Tagen @ DT 3034 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Montag, 24.08.2020, 19:20

Ich teile Deine Begeisterung für San Sebastian im Baskenland, ein fantastische Szenerie

[image]

Das Foto in Originalgröße
https://www.bingwallpaperhd.com/wp-content/uploads/2019/09/SanSebastianFilm.jpg

In Europa höchstens noch übertroffen von Neapel.

Bernd Borchert

zurückgestaute Inflation

Talleyrand ⌂ @, Montag, 24.08.2020, 19:23 vor 1988 Tagen @ DT 3277 Views

Schon seit mehreren Jahren preise ich hier den Hjalmar Schacht, der in den 1930er Jahren Präsident der Reichsbank war und das "Perpetuum Mobile" erfunden hatte. Also Geld drucken um Rüstung und Infrastruktur zu finanzieren, ohne daß es Inflation gibt.


Das ist nicht haltbar. Natürlich gab es Inflation, sie wurde nur versteckt, einerseits eben über den Schattenhaushalt (also ein betrügerisches Herunterrechnen der Staatsverschuldung), und andererseits haben die Nazis dann bereits Preiskontrollen eingeführt, um zu verhindern, daß die Preise anfangen, zu laufen...
Stichwort "zurückgestaute Inflation".
Kann man alles in guten Büchern nachlesen, zum Beispiel bei "Volkmar Muthesius: Augenzeuge von drei Inflationen," also einem Zeitzeugen.

Das ist übrigens auch die richtige Antwort an die Fans der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik, bei denen heißt es dann immer, die war so vorbildlich, man habe sich von den Banken unabhängig gemacht und deshalb hat die "Hochfinanz" dann Krieg gegen die Nazis geführt.
Die Wahrheit ist eine andere. Die Nazis haben eine in Teilen sozialistische Wirtschaftspolitik gemacht und unter anderem die Währung heimlich ausgehöhlt.

Wenn man natürlich sagt, wir machen sowieso Krieg oder irgendwann einen Reset und eine neue Währung, dann kann man so vorgehen.

Gruß
T

--
https://talleyrandssudelbuch.art.blog

Gut, dass das mal so deutlich gesagt wurde, danke!

MausS @, Montag, 24.08.2020, 21:54 vor 1987 Tagen @ Talleyrand 3062 Views

Sehr wichtig, was Du da anführst, @Talleyrand!

Bei allem Geraderücken historischer Abläufe gehen da mit einigen gern mal die Gäule durch, und einige äußerst wichtige, in der notwendigen Tiefe einer ordentlichen geschichtlichen Analyse eigentlich nicht übersehbare Fakten, werden dann in einem subjektiv verklärtem Weltbild mehr oder weniger geflissentlich beiseite ge(t)räumt.

Das ist übrigens auch die richtige Antwort an die Fans der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik, bei denen heißt es dann immer, die war so vorbildlich, man habe sich von den Banken unabhängig gemacht und deshalb hat die "Hochfinanz" dann Krieg gegen die Nazis geführt.
Die Wahrheit ist eine andere. Die Nazis haben eine in Teilen sozialistische Wirtschaftspolitik gemacht und unter anderem die Währung heimlich ausgehöhlt.

Anders können es Sozialisten nicht, denn dann wären sie ja keine.

Und die "Nazis" waren ziemlich mustergültige Sozialisten!

Damit das aber im Nebel der geschichtlichen Vergangenheit untergeht und in Vergessenheit gerät, gerade deshalb kürzen ihre intellektuellen Erben, die heutzutage ja in breiter Front wieder in der Regierungsverantwortung stehen (und diese zukünftig noch breiter aufstellen wollen, den Linken/Grünen wurde ja mittlerweile von Merkel und der ihr hörigen CDU/CSU ausdrücklich die Regierungsfähigkeit zugestanden) und die deutsche Gesellschaft in ihre nächste sozialistische Untergangsorgie führen, diesen so bezeichnenden wie charakterisierenden Begriff des Sozialismus seit Jahrzehnten schon einfach weg,
und erfanden diese ominösen "Nazis".

Wo das letztlich hinführen soll, und hinführt, habe ich ja bekanntlich persönlich, als im Getriebe dieses Systems in der "DDR" bis Mitte 1988 tätig, erfahren dürfen.
Damals hat mir, als in letzter tatsächlicher Konsequenz offen auftretendem Abtrünnigem, die Wende sprichwörtlich den Arsch gerettet, vielleicht aber sogar das Leben.

Meine Signatur sollte diese, meine eigene, selbst gemachte Erfahrung, deutlich auf den Punkt bringen.

Dass verkappte Rote mich deswegen hassen und persönlich angreifen, damit muss und kann ich leben.

Beste Grüße

MausS

--
„Wir Feinde des allgemeinen Wahlrechts hören nicht auf, uns über den Enthusiasmus zu wundern, den die Wahl einer Handvoll Unfähiger durch einen Haufen Inkompetenter weckt.“ Nicolas Gomez Davila

Sozialismus ist das Gift, welches den aus den Fugen geratenen Neoliberalismus heilt

Miesepeter @, Montag, 24.08.2020, 23:29 vor 1987 Tagen @ MausS 3053 Views

bearbeitet von Miesepeter, Montag, 24.08.2020, 23:37

Hallo MausS,


Damit das aber im Nebel der geschichtlichen Vergangenheit untergeht und in Vergessenheit gerät, gerade deshalb kürzen ihre intellektuellen Erben, die heutzutage ja in breiter Front wieder in der Regierungsverantwortung stehen (und diese zukünftig noch breiter aufstellen wollen, den Linken/Grünen wurde ja mittlerweile von Merkel und der ihr hörigen CDU/CSU ausdrücklich die Regierungsfähigkeit zugestanden) und die deutsche Gesellschaft in ihre nächste sozialistische Untergangsorgie führen, diesen so bezeichnenden wie charakterisierenden Begriff des Sozialismus seit Jahrzehnten schon einfach weg,

Die debtistische Dynamik - wenn man sich noch dazu bewusst macht, dass dieser Prozess natürlich von Tag 1 an von den Machtwilligen, also Gewalttätern, und nicht irgendwelchen intelektuellen, neutralen Systemingenieuren mit höchsten ethischen und gleichzeitig utilitaristischen Motiven angetrieben wird - führt im Verlauf immer zu einer immer höheren Konzentration von Einkommen und Vermögen. Immer mehr Reichtum auf der einen, Verarmung auf der anderen Seite.

Mit fallen nur wenige Wege ein, wie man diese immer zu einem Geld-Feudalismus ausartende Unwucht, welche letztendlich die Gesellschaft lahmlegen muss, beseitigen kann: Jubeljahre zb, Erbschaftssteuern von 99%, Zerstörung durch Gewalt (Krieg oder Revolution) oder eben Sozialismus (letztendlich nichts weiter als Zerstörung durch Gewalt, aber auf langer, stetiger Flamme gekocht, und daher irgendwie aktzeptabler).

Jubeljahre und Erbschaftssteuern sind unmöglich, dazu bedürfte es Einsicht und die obengenannten Systemingenieure, nur in Wunschvorstellungen und Märchenerzählungen können solche Figuren existieren, bzw sich gegen die Machtgewaltigen durchsetzen. Also verbleiben nur Krieg (kurz & heftig) oder Sozialismus (lang & dröge), um eine Geldadels-Gesellschaft wieder an den Punkt Null zu führen, an dem der Debitismus mit einem Clean slate neu gestartet werden kann.

Somit erklärt sich, dass in der Geschichte auf liberale Phasen immer sozialistische Phasen folgen müssen, und auf sozialistische Phasen, immer liberale. Es ist das natürliche Yin & Yang der zivilisatorischen Wirtschaft, in welchem sich der Zwang zum Wirtschaften entfaltet. Zunächst, so lange es geht über Illusion und Selbstverpflichtung (Schulden), aber wenn das nicht mehr geht, wird das Wirtschaften mit direkter Gewalt fortgesetzt, bis es letztendich ganz zusammenbricht und die Stunde Null wieder schlägt.

Die Frau Merkel und die Gestalten um sie herum, die sind dabei völlig austauschbar. Den Franzosen geht es mit ihrem Personal nicht anders, auch nicht den Briten, oder den Amerikanern. Letztere haben lediglich den Vorteil, den Adolf so gerne gehabt hätte, dass sie nämlich ihre Schulden länger bedienbar halten können, indem sie die Reichtümer fremder Länder sequestrieren.

Das Merkmal der Nationalsozialisten war, dass sie das private Eigentum nicht vollständig abschaffen wollten, sondern neben der direkten Gewalt und staatlicher Lenkung auch noch das Profitmotiv zur Motivation des Wirtschaftens beibehalten wollten, um so die anderen Systeme an Leistungsfähigkeit zu übertreffen. Tatsächlich ist es ihnen gelungen, den Staat und seine Wirtschaft, die 1933 sich in einer deflationären Depression in Richtung Zusammenbruch bewegte, neu zu starten und auch die Unwucht zu verringern - ganz so wie dies zb auch Putin in Russland gelungen ist - indem sie die Wirtschaft den Staatsinteressen unterordneten, und nicht mehr den Staat den partikulären Interessen des Finanzkapitalismus (dem so benannten "Finanzjudentum"). AH hat aber den Hals nicht vollgekriegt in seiner Sucht nach Grandeur. Wäre er 1938 abgetreten, als Time Man of the year, dem auch Keynes huldigte, so würden womöglich noch heute in Deutschland Statuen mit seinem Antlitz stehen. Man sieht bei Putin, dass es auch anders ausgehen kann.

Gruss,
mp

Da stimme ich rundum zu

MausS @, Dienstag, 25.08.2020, 00:12 vor 1987 Tagen @ Miesepeter 3014 Views

und finde es sehr gut, wie Du die Sachlage hinter dem "Vorhang", auf den ich nur zeigte, beschrieben hast.

Das allem zugrunde liegende "Problem" entsteht bereits sofort mit dem Start des zivilisatorischen Geschehens, ab da ist alles nur noch ein Werden und Gedeihen in Richtung des unabwendbaren Ver- und Untergehens.
In dieser Sicht der Welt stimmen wir offenbar überein, und daneben erscheinen alle anderen Differenzen als Marginalien - allerdings jeder Mühe des Überdenkens und Infragestellens des eigenen Standpunktes wert.
In solchen Momenten empfinde ich, hier dank dir, wie sehr mir dieses Forum am Herzen liegt, warum ich mich ihm, und damit auch @Ellis und @dottores geistiger und intellektueller Hinterlassenschaft, so sehr verbunden fühle.

Letztendlich sind wir alle Getriebene des zivilisatorischen Geschehens, deren innere Erlösung nur darin bestehen kann, dies zu erkennen und zu akzeptieren.

Wem letzteres gelingt, dem eröffnet sich ein vollkommen anderer Blick auf die eigene, wie auf die Existenz von Allem.

Darf ich vermuten, dass Du das ebenso empfindest?

Kann auch @NST hierin zustimmen?

Ich frage ja nur mal so...

Herzlich, und bereits ziemlich gut wiederhergestellt, aus seinem
abendlichen Reha-Kur-Zimmer in die ganze Runde grüßend

MausS

--
„Wir Feinde des allgemeinen Wahlrechts hören nicht auf, uns über den Enthusiasmus zu wundern, den die Wahl einer Handvoll Unfähiger durch einen Haufen Inkompetenter weckt.“ Nicolas Gomez Davila

Vielen Dank!

Auchda, Dienstag, 25.08.2020, 01:43 vor 1987 Tagen @ MausS 2957 Views

Letztendlich sind wir alle Getriebene des zivilisatorischen Geschehens, deren innere Erlösung nur darin bestehen kann, dies zu erkennen und zu akzeptieren.

Für mich eine allumfassende Beschreibung des Mensch-Sein.

Nach meinem sehr begrenzten Wissensstand ...

NST @, Südthailand, Dienstag, 25.08.2020, 06:19 vor 1987 Tagen @ MausS 2978 Views

bearbeitet von NST, Dienstag, 25.08.2020, 06:29

Letztendlich sind wir alle Getriebene des zivilisatorischen Geschehens, deren innere Erlösung nur darin bestehen kann, dies zu erkennen und zu akzeptieren.

Wem letzteres gelingt, dem eröffnet sich ein vollkommen anderer Blick auf die eigene, wie auf die Existenz von Allem.

Darf ich vermuten, dass Du das ebenso empfindest?

Kann auch @NST hierin zustimmen?

Ich frage ja nur mal so...

.... würde ich das auch so unterschreiben. Nur das Wort Getriebene - würde ich durch Mitreisende ersetzten .... [[top]] Es gibt natürlich Getriebene - aber jene welche so kommunizieren können wie wir - müssen das Los derzeit nicht teilen, die leben definitiv auf der Sonnenseite.
Gruss

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Der Homo sapiens lebt in der Zivilisation wie ein Fisch im Wasser

Miesepeter @, Mittwoch, 26.08.2020, 11:46 vor 1986 Tagen @ MausS 2807 Views

bearbeitet von Miesepeter, Mittwoch, 26.08.2020, 11:50

Das allem zugrunde liegende "Problem" entsteht bereits sofort mit dem Start des zivilisatorischen Geschehens, ab da ist alles nur noch ein Werden und Gedeihen in Richtung des unabwendbaren Ver- und Untergehens.
In solchen Momenten empfinde ich, hier dank dir, wie sehr mir dieses Forum am Herzen liegt, warum ich mich ihm, und damit auch @Ellis und @dottores geistiger und intellektueller Hinterlassenschaft, so sehr verbunden fühle.

Und doch kommt bei mir ein wenig Wehmut auf.....was waren das für augenöffnende Zeiten, als bei den Diskussionen noch die systematischen Zusammenhänge im Fokus der Betrachtungen standen und weniger der blosse Unmut über die folgerichtigen Symptome und Konsequentzen.....

Letztendlich sind wir alle Getriebene des zivilisatorischen Geschehens, deren innere Erlösung nur darin bestehen kann, dies zu erkennen und zu akzeptieren.

Wem letzteres gelingt, dem eröffnet sich ein vollkommen anderer Blick auf die eigene, wie auf die Existenz von Allem.

Darf ich vermuten, dass Du das ebenso empfindest?

Ich möchte es vergleichen mit einem Schwimmer auf bewegtem Meer. Das Meer besitzt eine unbeherrschbare Gewalt, die der Schwimmer niemals kontrollieren kann. Selbst die Reaktionen seines eigenen Körpers kann er nicht zuverlässig kontrollieren. Und doch kann er lernen, eine Strecke von A nach B sicher und mit grossem Vergnügen zu absolvieren, ohne dabei zum Opfer der unkontrollierbaren Kräfte zu werden. Je mehr er um die Kräfte weiss, je besser er diese zu antizipieren lernt, um so sicherer kommt er an. Die Sicherheit (Erlösung) ist Folge des Erkennens, Verstehens und Antizipierens.

Der zivilisatorische Mensch muss und möchte in der Zivilisation leben. Er kann nicht anders. Er ist ebensoviel Treiber der Zivilisation, wie er ihr Getriebener ist, er ist Objekt wie auch Subjekt des Phänomens. Der eine fühlt sich mehr als Subjekt, der andere mehr als Objekt, aber allen gemein ist, dass sie nicht in die Wildnis fliehen und ihr Dasein fortan als freie Sammler und Jäger fristen.

Ich folgere daraus, dass das zivilisatorische Geschehen nicht etwas darstellt, in welches der Mensch erleidend hingeworfen wird, und sich mangels Fluchtpunkt darin ergibt, worin nur durch Erkennen und Aktzeptanz eine vom Leiden an der Ohnmacht und dem Wesen der Zivilisation befreiende Erlösung stattfinden kann. Dies ähnelt sehr der christlichen wie auch der buddhistischen Philosophie, und ich hege den Verdacht, dass beide Narrative nicht ganz ohne zivilisatorischen Hintergedanken kultiviert worden sind. Der Homo sapiens, so scheint mir hingegen, ist ein Wesen, in dessen Inneren die Zivilisation bereits angelegt ist, und die Erlösung besteht vielleicht eher darin, sich selbst in diesem Spiel zu erkennen und zu orientieren, und dabei zu lernen, mit dieser unkontrollierbaren Kraft umzugehen, ohne sich von interessierter Seite gleich eine inhärente, vorgegebene Schuldigkeit, eine grundlagende moralische Erstverschuldung auferlegen zu lassen. Diese ist mir ebenso verdächtig wie die grundlegend negative Konnotation allen Ver- oder Untergehens, die sich ebenfalls trefflich nutzen lässt, um verwirrten Menschen Angst einzuflössen, mit dem Ziel, ihre Handlungen zu steuern.


Kann auch @NST hierin zustimmen?

Dem ich herzlich danken möchte für seine bereichernden Beiträge aus asiatisch fremder Perspektive!

Bei Tom Campbell - um das kurz einzuwerfen - unterscheidet sich die Relation des Menschen zu dem Grossen Ganzen gegenüber dem Christentum oder dem Buddhismus eben dadurch, dass der Einzelne durch seine Energie und seinen Fokus einen aktiven Einfluss nimmt auf das Schicksal des Grossen Ganzen, er ist nicht nur ein passiver Erleidender, sondern ein aktiver Mitgestalter. Eine erfrischende Neuerscheinung unter den religiösen Erzählungen.


Ich frage ja nur mal so...

Herzlich, und bereits ziemlich gut wiederhergestellt, aus seinem
abendlichen Reha-Kur-Zimmer in die ganze Runde grüßend

Das ist gut zu hören, ich wünsche Dir baldige und vollständige Genesung,
Beste Gruesse,
mp

Hallo Talleyrand, da bin ich ganz bei Dir. (mT)

DT @, Montag, 24.08.2020, 22:41 vor 1987 Tagen @ Talleyrand 2990 Views

Deswegen sagte ich ja auch, Schacht habe das "Perpetuum Mobile" erfunden.
Das gibt es nicht wegen des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik.
Und Thermodynamik ist es auch, die uns jetzt einholen wird.

Wie eine überhitze Flüssigkeit mit Siedeverzug. Wir laufen schon lange in den Nichtgleichgewichtsbereich. Schacht hat das auch getan. Und dann hat sich die Thermodynamik, die angestaute Energie, die angeblich nicht dagewesene Inflation, schlagartig entladen.
Und wie so oft bei solchen Fällen schlägt das Pendel erstmal in die andere Richtung aus, unter die Gleichgewichtssituation.

Dann kommt meine Stunde, darauf warte ich. Daimler bei 25 oder darunter, usw. usw.

Die Situation mit Tesla bei 2000 ist so ähnlich, mal schauen, wie weit das dann korrigiert. Im Falle der Krise war das ja 400 von 850.

DT

Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich

Miesepeter @, Montag, 24.08.2020, 22:49 vor 1987 Tagen @ Talleyrand 3016 Views

Hi Talleyrand,

Das ist nicht haltbar. Natürlich gab es Inflation, sie wurde nur versteckt, einerseits eben über den Schattenhaushalt (also ein betrügerisches Herunterrechnen der Staatsverschuldung), und andererseits haben die Nazis dann bereits Preiskontrollen eingeführt, um zu verhindern, daß die Preise anfangen, zu laufen...
Stichwort "zurückgestaute Inflation".

ja, aber bei der Betrachtung von Inflation muss man mehr Dinge in die Analyse mit einbeziehen, als nur die Staatsverschuldung oder die entsprechende Geldmengenausweitung. Das Beispiel Japan in den letzten 30 Jahren sollte das nachdrücklich belegen.

Da geht es zb. um die Frage, wieviel von dem Geld in die tatsächliche Nachfrage geht, und zum anderen, wieviel neues Angebot der zusätzlichen Nachfrage entgegensteht. Hier haben wir zb in den vergangenen Jahrzehnten die Situation, dass vergleichsweise wenig Geld in zusätzliche Konsumnachfrage fliesst, aber das Angebot stark gewachsen ist, aufgrund der Produktionsexplosion in Asien, zu Billigpreisen.

In Hitlerdeutschland hingegen ist die Konsumnachfrage massiv gestiegen - das war gerade das Versprechen an das ausgemergelte Volk nach Hyperinflation und Brüning'scher Austerität, andererseits sind im Verlauf der Zeit mehr und mehr die Produktionskapazitäten weg von der Konsumgüterherstellung hin zur Rüstungsgüterproduktion ausgerichtet worden.

Ich gehe zb davon aus, dass letzterer Faktor mehr Einfluss auf die Inflation hat, als die Geldmengenausweitung.

Wenn man natürlich sagt, wir machen sowieso Krieg oder irgendwann einen Reset und eine neue Währung, dann kann man so vorgehen.

Ein Reset muss in irgendeiner Form ohnehin kommen, wenn Schulden so anwachsen, dass sie nicht mehr bedienbar sind, oder wenn Staaten wirtschaftspolitisch nicht mehr handlungsfähig sind. Aber Reset muss kein tabula rasa sein, wie in Deutschland nach 1923 oder 1945. Die USA oder GB haben zb ihre Währungen durch alle Zyklen und Krisen beibehalten, aber natürlich trotzdem resetted, zb 1971 mit der Aufgabe von Bretton Woods, was den Inhalt, das Wesen des Dollars komplett veränderte, aber die USA wieder handlungsfähig machte.

Gruss,
mp

Und eines muß man auch sehen: mit dem gedruckten Geld wurde (mT)

DT @, Montag, 24.08.2020, 23:26 vor 1987 Tagen @ Miesepeter 3032 Views

bearbeitet von DT, Dienstag, 25.08.2020, 00:07

jede Menge Infrastruktur geschaffen, die (wenn sie nicht idiotischerweise durch den Nero-Befehl im Mrz/Apr 1945 zerstört wurde) zum Teil noch bis heute im Einsatz ist.

Beispiele: die Autobahnen. Definitiv im Originalzustand (bodopp bodopp) in der DDR bis 1989, zT noch bis heute im Bauzustand mit neuem Belag (zB immer noch die A8 bei Pforzheim, der Berliner Ring westlich von Berlin (A10), etc etc etc.) mehr als 80 (!) Jahre nach ihrem Bau. Viele Brücken, Gebäude etc.

Hier sieht man einmal, daß mit dem gedruckten Geld in nur 5 Jahren über 3300 km Autobahnen gebaut wurden:
[image]

Und unglaubliche 80 Jahre später sind wir grade mal bei 13009 km. Danke Dx! In ihren 15 (!) Jahren hat sie noch nichtmal 1000 km geschafft:

[image]


Das predige ich hier seit 10 Jahren, daß die Dx anstatt den Schäuble zu machen und die verdammte Schuldenbremse einzuhalten, während mit der gemeinsamen Währung (somt einem gemeinsamen Geldbeutel) die Südländer prassten und investierten, endlich bei uns das gedruckte Geld investieren sollte, also den Keynes machen sollte.

Brücken, Autobahnen, Bahnhöfe, Bahnstrecken (so machens die Spanier), Unis, Schulen, etc.

Damit schaffen wir uns in Konkurrenz mit den Chinesen, Koreanern etc. einen klaren Vorteil für die nächsten 50 Jahre. So ähnlich, wie wir HEUTE davon profitieren, daß in den 60er und 70er Jahren die Unis ausgebaut wurden und neben dem weltweit führenden dualen Ausbildungssystem auch genügend Ingenieure und Naturwissenschaftler ausgebildet wurden, die den Wohlstand der letzten 20 Jahre erarbeitet hat.

Der Dx ohne Kinder ist die Zukunft Deutschlands und unseres Volkes natürlich egal - nach ihr die Sintflut, daher ändert sich bei uns nichts, trotz des gedruckten Geldes. Was hindert sie, 100 gedruckte Milliarden einfach mal dafür einzusetzen, um endlich die Schulen einmal auf Vordermann zu bringen, die Klos zu renovieren, die Unis mal anzustreichen, weitere 100 gedruckte Milliarden, um bei den Autobahnen auf eine beliebige Staukarte zu schauen und zu erkennen, wo es permanent "rot" ist und dort zack zack jeweils eine Spur dazuzubauen etc etc?

Die Dx sollte sich einfach nur einmal diese Wiki-Tabelle anschauen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Autobahn_(Deutschland)#St%C3%A4rkstbefahrene_Autobahnen

Das sind die 25 am stärksten befahrenen Autobahnabschnitte Deutschlands. Mit mehr als 100 000 Fahrzeugen täglich. Es gibt auch Bundesstraßen, die auch solche Zahlen erreichen. Manche davon sind nach wie vor 2-spurig OHNE Seitenstreifen, unfaßbar (wie zB bei Böblingen/Sindelfingen). Die fleißigen Rödler dort sorgen täglich dafür, daß der Daimler Bruttosozialprodukt erwirtschaftet, was die Dx dann wieder an ihre Goldstücke und an die Besatzer sowie via EU an die Südländer überwiesen werden kann. Aber sie sorgt NICHT dafür, daß endlich eine 8-spurige Autobahn mit Seitenstreifen dorthin kommt, so ist dort seit praktisch 50 Jahren täglich Stau. Nicht anders sieht es um Köln, um München (seit 80 Jahren ist der Ring nicht fertig), um Frankfurt, um Stuttgart etc. aus. Auch der Berliner Ring ist zT noch 2-spurig ohne Seitenstreifen. DAS sollte die Dx doch aus eigener Anschauung kennen, oder ist sie noch nie westlich von Berlin gefahren, weil sie immer nur in die Uckermark fährt?

Falls jemand mal der Dx diesen Bericht hier (Staubilanz ADAC 2019) in die Hand drücken könnte, wenn sie mal wieder 100 Mrd zu verteilen hat und nicht weiß, wohin damit:

https://www.adac.de/-/media/pdf/vek/fachinformationen/statistiken/staubilanz-adac-stati...

Dort wo rot ist, muß Kohle hin. Und zwar wie in China: von Anfang bis Ende bauen lassen. Nicht sequenziell. Sondern überall gleichzeitig. Wieso zB bei Bruchsal die Brücke auf der A5 jetzt schon seit 2 (!) Jahren gebaut wird, erschließt sich mir nicht. Alte Brücke weg, Stahlträger drüber, Fahrbahn betonieren, fertig, dauert max 6 Monate. Bei Heilbronn auf der A6 sieht man, daß es so gehen kann.

[image]

Ganz besonders sinnlos: der Übergang von der A5 auf die A61 nahe Hockenheim. Wieso dort nicht einfach in Südrichtung eine zweite Abbiegespur dazu gebaut wird (gebt mir 2 Bagger und ein paar LKWs und das Ding ist in 3 Monaten fertig) und in Nord-West-Richtung eine Abbiegespur mit Brücke über die A5, verstehe ich nicht. Dort ist seit JAHREN mehrere km Dauerstau. Und die Fx schläft und schläft in der Uckermark und NICHTS passiert.

......neben den Kdf-Dampfern, den Panzeraufmarschstrecken auch viel Rüstung finanziert.

Miesepeter @, Dienstag, 25.08.2020, 00:08 vor 1987 Tagen @ DT 2988 Views

bearbeitet von Miesepeter, Dienstag, 25.08.2020, 00:14

Hallo DT,

Das predige ich hier seit 10 Jahren, daß die Dx anstatt den Schäuble zu machen und die verdammte Schuldenbremse einzuhalten, während mit der gemeinsamen Währung (somt einem gemeinsamen Geldbeutel) die Südländer prassten und investierten, endlich bei uns das gedruckte Geld investieren sollte, also den Keynes machen sollte.

Brücken, Autobahnen, Bahnhöfe, Bahnstrecken (so machens die Spanier), Unis, Schulen, etc.

Ich gehe davon aus, dass es nur eine Frage der Zeit ist. Bisher machte Deutschland in der Merkelzeit tatsächlich den Keynes, der nämlich postulierte, zu Zeiten der Vollbeschäftigung keine Staatsschulden zu machen, sondern stattdessen sogar zurückzuführen.

Hätte Deutschland versucht, noch Infrastruktur aufzubauen, so wäre der Staat nur in Konkurrenz zur Wirtschaft um das bereits privat beschäftigte "Humankapital" getreten. Die Spanier und Griechen haben das Problem nicht.

Wenn aber jetzt, aufgrund der Coronakriste, die Arbeitslosigkeit in Deutschland auf 10% oder mehr steigt, werden auch in Deutschland die Infrastrukturprogramme ausgepackt werden. Die anderen Europäer werden Deutschland dazu sogar auffordern.


Der Dx ohne Kinder ist die Zukunft Deutschlands und unseres Volkes natürlich egal - nach ihr die Sintflut, daher ändert sich bei uns nichts, trotz des gedruckten Geldes. Was hindert sie, 100 gedruckte Milliarden einfach mal dafür einzusetzen, um endlich die Schulen einmal auf Vordermann zu bringen, die Klos zu renovieren, die Unis mal anzustreichen, weitere 100 gedruckte Milliarden, um bei den Autobahnen auf eine beliebige Staukarte zu schauen und zu erkennen, wo es permanent "rot" ist und dort zack zack jeweils eine Spur dazuzubauen etc etc?

Siehe oben. Das ginge nur, wenn sie gleichzeitig all die Sockelarbeitslosen, ich nenne sie mal Arbeitsscheuen, in diese Arbeiten zwingen würde. Das ist in Deutschland schon aufgrund der Historie nicht ganz einfach. Auch die studierten Integrationsfachbeauftragten sind vielleicht nicht ideal ausgebildet, die nötige Arbeitsdisziplin zu vermitteln. Und vielleicht hat sie auch Dein Angebot, die Arbeitskolonnen auf Vordermann zu bringen, einfach noch nicht erhalten?

Sarkasmus beiseite, staatliche Infrastrukturpolitik wird kommen, und bei 100 Millarden wird es sicher nicht gedeckelt werden. Ich fürchte jedoch, es werden keine Autobahnen gebaut werden. Vielleicht wird tatsächlich im KI-Bereich etwas getan, die EU hat das Digitaldings immerhin neben grüner Technologie mal wieder zu einem Schwerpunkt erklärt. Grüne Technologie hat den Vorteil, dass ohne kinetische Zerstörung das erreicht wird, wozu früher Kriege nötig waren: existierende Assets zu zerstören. Indem sie einfach für obsolet erklärt werden, und mit leicht anderen Parametern neu aufgebaut werden. Das hält die Wirtschaft in Gang. Die EU muss dabei nur aufpassen, dass sie auch die Produktionskapazitäten für echte Güter erhöht und die chinesische Pipeline nicht kappt, ohne Ersatz zu haben.

Es sei denn, man wünscht auch noch eine Zerstörung der Währung, um auch da dann auf neuer Basis erneut starten zu können.

Noch eins zu den Mefo-Wechseln: zu der damaligen Zeit, als man noch nicht wirklich umfassende Erfahrungen mit der Funktionsweise eines zweistufigen Bankensystems mit Fraction Reserve System hatte, war das sicher in gewisser Weise innovativ, obwohl es ein wenig dem Geiste John Law's entnommen zu sein scheint. Heute hat man wesentlich mehr Erfahrung und theoretisches wie praktisches Verständnis moderner Geldpolitik und deren Möglichkeiten. Die Konstruktionen werden also mit Sicherheit erheblich komplexer und schwieriger zu bewerten sein. Und, wie man zb in Japan sieht, womöglich auch langlebiger.

Gruss,
mp

Apple und Konsorten

Talleyrand ⌂ @, Montag, 24.08.2020, 19:08 vor 1988 Tagen @ BerndBorchert 3083 Views

Wenn Du mal guckst, wem AAPL gehört (Blackrock und Kumpanen)
https://de.finance.yahoo.com/quote/AAPL/holders?p=AAPL
dann ist es vielleicht das, was in D fehlt: Investor-Firmen in dieser Größe (die können übrigens den Aktien-Kurs einer jeden Firma halten oder sogar steigern, auch wenn die fundamentalen Daten das nicht hergeben).

Blackrock verwaltet nur Vermögen. Wenn ich einen Fonds von ishares kaufe, in dem Apple enthalten ist, dann kauft Blackrock für mich Apple-Aktien.
Der Eigentümer bin ich, nicht Blackrock.
Ich weiß nicht, warum diese einfache Tatsache so wenig verstanden wird.

Zum anderen kaufen Staaten und Notenbanken seit Jahren Tech-aktien wie Apple. Mir fällt die Schweizer Nationalbank und der Staat Israel ein.
Vermutlich auch der norwegische Rentenfonds.
Die könnten natürlich auch deutsche Aktien kaufen - machen sie aber nicht. Und weshalb. Nun, sie werden ihre Gründe haben.

Gibt es D überhaupt eine nennenswerte solche Firma? nicht, dass ich wüsste. Das könnte das Problem sein.


Richtig. Das war einmal. Wurde in einer konzertierten Aktion von Politik und Management abgewickelt.

Gruß
Talleyrand

--
https://talleyrandssudelbuch.art.blog

Die Frage habe ich schon länger: warum tauchen Blackrock etc. als Eigentümer auf?

BerndBorchert @, Montag, 24.08.2020, 19:15 vor 1988 Tagen @ Talleyrand 3091 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Montag, 24.08.2020, 19:32

Blackrock verwaltet nur Vermögen. Wenn ich einen Fonds von ishares kaufe, in dem Apple enthalten ist, dann kauft Blackrock für mich Apple-Aktien.
Der Eigentümer bin ich, nicht Blackrock.
Ich weiß nicht, warum diese einfache Tatsache so wenig verstanden wird.

Vielleicht deshalb, weil das nicht so einfach ist, wie Du es darstellst. Hier siehst Du Blackrock als Eigentümer:
https://de.finance.yahoo.com/quote/AAPL/holders?p=AAPL

Wie erklärst Du das?

Bei den Fonds darunter tauchen dann die ganzen VanGuard etc. Fonds auf, auch ishares Fonds, die ja von Blackrock gemanaged werden. Da ist klar, dass der Name nur ein Sammelbegriff für die Gesamtheit der Fond-Teilnehmer ist. Aber bei den Einträgen da drüber (einschl. Blackrock) nicht.

Bernd Borchert

Norwegischer Staatsfond 1,1%

keine Geheimnisse

Talleyrand ⌂ @, Montag, 24.08.2020, 19:30 vor 1988 Tagen @ BerndBorchert 3059 Views

Blackrock verwaltet nur Vermögen. Wenn ich einen Fonds von ishares kaufe, in dem Apple enthalten ist, dann kauft Blackrock für mich Apple-Aktien.
Der Eigentümer bin ich, nicht Blackrock.
Ich weiß nicht, warum diese einfache Tatsache so wenig verstanden wird.


Antwort: Vielleicht deshalb, weil das nicht so einfach ist, wie Du es darstellst. Hier siehst Du Blackrock als Eigentümer:
https://de.finance.yahoo.com/quote/AAPL/holders?p=AAPL

Wie erklärst Du das?

Bei den Fonds darunter tauchen dann die ganzen VanGuard etc. Fonds auf. Da ist klar, dass der Name nur ein Sammelbegriff für die Gesamtheit der Fond-Teilnehmer ist. Aber bei den Einträgen dadrüber (einschl. Blackrock) nicht.


Ganz einfach aus praktischen Gründen, schließlich kann man nicht jeden Eigentümer anführen, der für 5000 Euro Apple-Aktien bzw Fondsanteile hat.
Die Unterteilung, daß man erst die Vermögensverwalter und dann deren einzelne Fonds auflistet, was soll daran geheimnisvoll oder verdächtig sein.
Der Eine will wissen, welcher Fonds am meisten investiert ist, den Andern interessiert, welche Vermögensverwaltung insgesamt, über verschiedene Fonds, am meisten investiert ist.
So what?

Gruß
Talleyrand

--
https://talleyrandssudelbuch.art.blog

Ok, Du meinst die beiden Listen zeigen das Gleiche, und die erste zeigt die Summation nach Herausgeber

BerndBorchert @, Montag, 24.08.2020, 20:18 vor 1987 Tagen @ Talleyrand 2953 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Montag, 24.08.2020, 20:47

https://de.finance.yahoo.com/quote/AAPL/holders?p=AAPL

Da wäre ich mir nicht sicher. Bei Vanguard kommt das hier bei AAPL ca. hin, aber bei den anderen?

Ich habe es so verstanden, dass die erste Liste die Eigentümer zeigt, die selber als solche auftreten, und die zweite die Fonds. Sozusagen disjunkt: was in der eine Liste auftaucht, ist nicht in der anderen.

Und die Monster Investoren wie Vanguard oder Blackrock haben einerseits die gemanageten Fonds, und andererseits ihre eigenen Anteile. Die Stimmrechte addieren sich.

Wer von uns beiden hat Recht?

Bernd Borchert

P.S: Berkshire blabla, also Warren Buffets Firma, hat gar keine Fonds, soweit ich weiß, sondern besitzt tatsächlich als Firma die Anteile an anderen Firmen. Sie taucht also nur in der ersten Liste auf. Das spricht doch für meine Auslegung, oder?

Baubeschränkungen

SevenSamurai @, Sonntag, 23.08.2020, 11:27 vor 1989 Tagen @ DT 3558 Views

Mit a und b hast du vollkommen recht, aber

und c) um die Unis herum die Baubeschränkungen aufheben und massiv in Gründerzentren investieren und diese auch mit dem gedruckten EZB Geld bauen,

c ist Unsinn.

Es gibt genügend Gründerzentren in den Unistädten. Diese müssen NICHT direkt neben der Uni stehen. Wozu auch? Es gibt Strassen, Busse und Bahnen sowie (einige) Fahrradwege.

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Kurze Wege sind wichtig!

Olivia @, Sonntag, 23.08.2020, 19:53 vor 1989 Tagen @ SevenSamurai 3254 Views

Insofern direkt neben die Unis, so wie in GB auch. Die sind auch erheblich weiter und schneller. Fahrrad fahren können die Leute in der Freizeit oder beim Einkaufen.

--
For entertainment purposes only.

Dann schau mal nach Stanford. (mT)

DT @, Montag, 24.08.2020, 18:00 vor 1988 Tagen @ SevenSamurai 3110 Views

bearbeitet von DT, Montag, 24.08.2020, 18:15

Und schau, wie das damals mit Russel Varian sowie David Packard war. Page Mill Road.

https://en.wikipedia.org/wiki/Stanford_Research_Park

Und da kommt auch Facebook raus.

Es ist total wichtig, daß die Wechselwirkung von Wissenschaftlern, Ausrüstung, Ausgründung und Firmengründern direkt funktioniert. S- und U-Bahnen leiden unter permanenter Weichenstörung und fahren nicht. Um die meisten Campusunis in Deutschland gibt es genügend Platz, oft minderwertigen Wald, den zu roden sich die städtischen Baumämter genieren. Dort würde ich nach koreanischem oder singaporianischem Vorbild 10 Wohnblocks hinstellen mit 30 Stockwerken, dann wären schon mal ein paar Tausend Studentenwohnungen geschaffen, desweiteren nach dem Vorbild Singapores 10 Blocks mit einteilbaren Lofts (für flexible Großraumbüros, Stellflächen etc.).

Ich habe in Singapore in High-Tech Firmen mitten in Hochhäusern Reinräume, Laserlabors, etc. gesehen. Das geht alles. Flächenverbrauch dafür pro Uni: Gerade mal die Grundfläche für 20 Hochhäuser, sagen wir mal 50x 50m pro Hochhaus. Macht 2500 x 20 m², das sind 50 000 m², das sind grade mal 5 Hektar. Gleichzeitig wäre das Wohnungsproblem an den Unis sowie das High-Tech Gründer-Platzproblem entschärft. Mal 100 Unis macht das grade mal 500 Hektar Flächenverbrauch DEUTSCHLANDWEIT.

Jetzt noch ein Programm analog zu SBIR I+II, und das Finanzierungsproblem wäre ebenfalls entschärft. Binnen 10 Jahren würde das eine Wirkung und Zukunftsfähigkeit entfalten, die mit Korea, Singapore und China vergleichbar wäre, wenn die Dx auch noch die Unigelder um Faktor 2 steigern würde (ginge ja wenn sie nur wollte dank EZB Druckerpresse).

DT

PS: In Australien boomen rund um die Unis die Hochhäuser, die von "Investoren" gebaut werden (natürlich weisen die Australier ohne groß zu fackeln das Bauland aus), und die Wohnungen dort werden von reichen Chinesen für ihre Kinder gekauft. So geht Marktwirtschaft.

https://www.afr.com/companies/international-students-on-the-rise-20180611-h118is

https://www.abc.net.au/news/2019-08-21/australian-universities-too-dependent-on-chinese...
32 Mrd AUD haben die Australier aus den chinesischen Studenten gemolken (in einem Jahr). So geht Kapitalismus. Da fließt das trade deficit auch wieder in die andere Richtung.

Hier in Melbourne:
https://architectureau.com/articles/university-of-melbourne-proposes-high-rise-student-...

Platz an Unis - Corona hilft!

Lenz-Hannover @, Dienstag, 15.09.2020, 13:40 vor 1966 Tagen @ DT 2656 Views

Hallo,

aktuell bietet man im Gebäude, welches ehemals komplett von einem Lebensversicherer genutzt wurde, direkt neben der TU Hannover "Freiberufler Räume" an, so im oberen Drittel.
https://www.rent24.com/coworking-offices-locations/germany/hannover/lange-laube-31/

Australien:
Schwierig, vielleicht werden die 25 Mio. Australier mal still und leise von China übernommen, die KPCh ist da wohl leise, aber mit Wirkung unterwegs.

Und wenn Millionäre sich Immos bauen lassen, schadet das auch, weil es den Immo Markt Handwerker entzieht.

Tesla: Total revenue vs automotive revenue vs net profit/loss + auto industry market cap vs sales

Broesler @, Sonntag, 23.08.2020, 21:46 vor 1988 Tagen @ stokk 3474 Views

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"Only Thing Hotter Than The Car Is the Stock"
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Quelle: https://www.zerohedge.com/markets/teslas-pe-ratio-moves-past-thousand-mark

Ahoi

--
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* "You can ignore reality, but you can't ignore the consequences of ignoring reality." Ayn Rand
* "The universe offers infinite potential to those who dare." David Kipping

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