Beirut sollte besser ein Unfall gewesen sein, sonst wird es noch teurer für den Libanon.

Naclador, Göttingen, Montag, 17.08.2020, 14:01 (vor 2001 Tagen)4110 Views

Hallo Gelbes,

bin gerade zufällig hierauf gestoßen:

https://www.reinsurancene.ws/beirut-port-explosion-insured-loss-seen-at-up-to-3bn-reports/

Darin folgender Abschnitt:

“The insurance companies are not obliged to cover the material losses if the policies make no mention of dangerous materials or bombs. There are three exclusions in the insurance policies: radioactive material, biological material and weapons,” continued Tarabay.

"Die Versicherungsunternehmen müssen Sachschäden nicht zahlen, wenn in den Policen von Gefahrstoffen oder Bomben nicht die Rede ist. Es gibt drei Ausschlüsse in der Versicherungspolice: radioaktives Material, biologisches Material und Waffen," fuhr Tarabay fort. (meine Übersetzung)

Die Deckungssumme wird für diesen Schadensfall in dem Artikel auf 3 Mrd. Dollar geschätzt. Sollte sich also herausstellen, dass ein Sprengstoffanschlag oder ein israelischer Luftangriff die Ursache für die Explosion war, oder dass es sich gar um eine taktische Nuklearwaffe gehandelt hätte, würde der Libanon 3 Mrd. Dollar verlieren. Das ist viel Geld für ein Land mit einem BIP von nominal 56 Mrd. Dollar (2018).

Das heißt, die Hafenbehörde wird es nicht gern sehen, wenn Ausländer mit Geigerzählern am Kraterrand entlang spazieren.

Gruß,
Naclador


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