The Collapse (Der Kollaps)
The Collapse (Der Kollaps) ist eine französische Produktion von insgesamt acht kurzen jeweils unabhängig voneinander erzählten Episoden mit einer Nettospiellänge von jeweils 15-25 min., die beginnend mit Tag 2 des Kollapses und dem schnellen und totalen Zusammenbruch der zivilisierten Gesellschaft bis zu Tag 170 mögliche und warscheinlich eintretende Szenarien bespielt.
Beeindruckend ist neben den schauspielerischen Leistungen eine sich durch alle 8 Episoden ohne sichtbaren Filmschnitt (ganz ähnlich Hitchcock's "Cocktail für eine Leiche") durchgehende Erzählung, deren Realität erschreckend, traurig und wenig hoffnungsvoll macht, zugleich Einen hoffend zurück lässt, dass das "Game Over", zwar unvermeidlich wie @Mephistopheles beschrieb, nicht mit einem Knall, sondern schleichend, wie ebenfalls von @Mephistopheles vorhergesagt, vonstatten geht, sondern ganz dem Frosch im immer weiter erhitzenden Wasser empfunden wird und wir langsam Gar gekocht werden und wir nicht einfach ins kochende Wasser geworfen werden, wie bei "The Collapse" beschrieben wird.
Ist es nicht?
Beginnend im Supermarkt an "Tag 2", an dem gespielte oder gehoffte Normalität, durchaus den Anfängen der Corona- und Toilettenpapierkrise gleich, der eskalierenden Realität den Platz räumen muss, hin zu "Tag 4 und Tag 5", wo Geld schon kaum mehr eine Rolle spielt und Lebensmittel bereits die Euros als Tauschmittel abgelöst haben und auch ein "van Gogh" keinen Wert mehr darstellt wenn es um das eigene Leben geht.
"Tag 25 bis Tag 50" erzählt von Erschöpfung, von gleichzeitigem Misstrauen, dem Wert, den Lebensmittel und Medikamente mittlerweile gegenüber einem Menschenleben einnehmen, über Gemeinschaften die sich finden eine atomare Katastrophe verhindern zu wollen hin zu der Frage, wie weit die Kraft eines Einzelnen reichen kann um dann dennoch das Unausweichliche akzeptieren zu müssen und loszulassen (hart!).
"Tag 170". Überlebenskampf und "Happy End" in einer Welt, in der es kein Happy End mehr gibt und jeder Tag Einen jeden Tag dem individuellen Untergang einen Tag näher bringt und ein Überlebenskampf zunehmend Tag für Tag sinnlos erscheint?
"5 Tage davor". Die Folge bevor der Kollaps einsetzte. Ohne jetzt zuviel zu verraten stellte ich mir die Frage, ob diese Folge als "Auslöser (Henne Ei)" gesehen werden soll oder vereinfacht darstellen soll, wie Fragil unsere Zivilisation auf tönerndem Fundament gebaut in immer höhere Spähren drängte, ohne das Fundament zu verstärken, im Gegenteil, noch daran zu kratzen, zu baggern und zu schei**en, um "Tag 2" Wirklichkeit werden zu lassen. Von nicht Wenigen scheint diese Aussicht auf "Veränderung" ja wünschenswert.
Die offizielle Beschreibung:
Die Welt steht vor dem Zusammenbruch. Die wichtigsten Ressourcen sind aufgebraucht, sogar Geld spielt in den wenigsten Fällen noch eine übergeordnete Rolle. Plünderungen und Gewaltanwendung sind an der Tagesordnung. Für alle geht es einzig und alleine nur noch darum, das eigene Leben zu retten. Das Drama stellt sich der Frage, was passiert, wenn eine schwere Katastrophe unser System erschüttert. In acht Episoden befasst sich die Serie mit den Grenzen der modernen Gesellschaft und den Folgen eines Zusammenbruchs.
Quelle: https://www.fernsehserien.de/the-collapse-2019
Und hier nun der Link zu den Episoden:
https://www.joyn.de/serien/the-collapse#staffel1
Die Serie ist in der Qualität SD und mit womöglich Werbung Kostenlos im Browser zu sehen.
Der Story tut das keinen Abbruch.
Der Kollaps ist für die Corona Tänzer .... die sind jetzt doch auf alles vorbereitet. Wissen alles aus den Qualitätsmedien. Die Werbung dazu - z.B Versicherung für die Vierbeiner unterstreicht die Qualität des gezeigten. ![[image]](images/uploaded/20231015005149652b37a5b0a39.png)