Von Börsenkursen verstehe ich nichts, aber dafür kenne ich die Fa. Wacker
Und das schon seit Jahrzehnten. Die Geschichte, wie daraus Wacker-Neuson geworden ist, kenne ich nicht im Detail. Aber im Baumaschinensektor ist es ja seit langer Zeit üblich, entweder aufgekauft zu werden oder sich zusammen zu schließen. Leider geht das ganze nicht immer gut aus. Beispielsweise O&K, Insidern bekannt unter Orenstein & Koppel, eine Qualitätsklasse unter Baggern, Staplern usw. Aufgekauft von xy, und nochmal von xy, und heute ist alles begraben. Hab hervorragende Geräte von denen, und muss mich immer am Kopf kratzen, wenn ich da Ersatzteile brauche. Zum Glück bekomme ich noch zu einem vernünftigen Preis in Rumänien so manches angefertigt, nach Modell. Aber mein 6 to-Stapler machts nochmal eine ganze Generation lang, wenn man den richtig wartet.
Bei Wacker-Neuson ist das offensichtlich anders. Ich merke das vom Kundenservice her. Hab da für ein Gerät, das Wacker (nicht Wacker-Neuson) vor 40 Jahren produziert hat, Ersatzteile gebraucht, - Mail geschrieben, um Ersatzteilliste mit Schema gebeten, war innerhalb ein paar Stunden als Rückantwort da. Alle Teile verfügbar.
Hab mich auch mit denen telefonisch unterhalten. Klar sagten mir die Techniker, dass man dieses oder jenes Gerät mit vielen Verbesserungen aktuell im Programm hätte. Als ich denen aber erklärt hatte, dass ich auf die alten Dinger besonders stehe, weil die wesentlich robuster und langlebiger sind als die neuen Produktionen, da musste er mir - ehrlicherweise - recht geben.
Aber Ersatzteile für Geräte mit 3 und 4 Jahrzehnten am Buckel, das kriegt man nur bei Wacker-Neuson oder - bei LKWs- bei Daimler. Auch VW garantiert nur 20 Jahre. Meine DB-Transporter sind aus der Generation vor dem Sprinter. 207,208,307, 308. Irrsinnig stabil und belastbar. Sind 1994 vom Band gegangen. Jeder, der die Dinger sieht, fragt mich, ob ich das Ding nicht verkaufen will. Klar will ich nicht. Die halten auch für die ganze Zeit, die mein Jüngster im Beruf stehen wird. Wohlweislich habe ich mir rechtzeitig 3 Stück zum Ausschlachten gekrallt, - an Ersatzteilen fehlt es mir nicht, - und die Verschleißteile kriege ich immer noch.
Erinnert mich an den Kühlschrank Marke "Privileg" anlässlich unserer Erstausstattung bei der Hochzeit 1974. Das Ding funktioniert immer noch.
Es war einmal...... Vor der chinesischen Wegwerfproduktion. Damals hatte der Begriff "made in Germany" noch einen Klang. Heute haben sogar die Rumänen dafür eine abwertende Handbewegung.
Wie der Schwabe so sinnig sagt:" 's nemmeh dees..."