Wirecard – ein Geschöpf der Nachrichtendienste?
Das wäre ein Ding.
Obwohl so neu wäre das auch nicht.
Da haben schon andere Geldmaschinen zuvor ihre heiße Luft ablassen müssen, siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Bank_of_Credit_and_Commerce_International
Spürnase Alexandra Bader hat interessante Dinge um den Skandal der Firmenpleite gefunden, die nun in Österreich für Wirbel sorgen.
Der Wirecard-Skandal hat immer mehr Österreich-Bezug, und das macht die politische Szene nervös. Dies drückt sich u.a. darin aus, dass ÖVP und FPÖ für den 13. Juli Pressekonferenzen ankündigten, bei denen sie einander den Schwarzen Peter zuschieben wollen. Hatte auch Wirecard-Chef Markus Braun viele Freunde in der Politik, so wird es beim untergetauchten Jan Marsalek heikel, denn hier kommt der russische Militärgeheimdienst GRU ins Spiel.
Quelle: https://alexandrabader.wordpress.com/2020/07/12/oesterreich-wirecard-und-russische-gehe...
Ah, die Russen sind diesmal vorne mit dabei.
Was gibt es dazu zu berichten?
Wirecard wäre auch ohne verschwundene Milliarden und Insolvenz höchst zweifelhaft, weil man damit Profit machte, die Überwachung von Menschen voranzutreiben, und dies nicht von ungefähr auch in Asien: „2007 wurde Wirecard Asia Pacific in Singapur gegründet. 2008 führte Wirecard virtuelle Prepaid-Kreditkarten für Online-Zahlungen ein und im folgenden Jahr zur Betrugserkennung eine Fraud Prevention Suite, die auch KI und maschinelles Lernen nutzt. 2014 expandierte Wirecard nach Neuseeland, Australien, Südafrika und in die Türkei. Durch den Kauf der Prepaid Card Services von der Citigroup ist Wirecard seit 2016 auch in Nordamerika vertreten. ..
Wo überwacht wird, sind die Dienste nicht fern oder besser gesagt, immer wenn überwacht wird, sind die Dienste dabei.
Doch das ist kein ausschließlich russisches Phänomen.
Dazu schreibt die Financial Times u.a.:
Nach Angaben von Beamten aus drei Ländern ist Herr Marsalek eine Person, die jetzt für drei westliche Geheimdienste von Interesse ist. Insbesondere interessieren sie sich für Herrn Marsaleks Verbindung zu Personen oder Netzwerken, die mit dem russischen Militärgeheimdienst GRU in Verbindung stehen - dem Geheimdienst, der für den Mordversuch an Ex-Spion Sergej Skripal in Salisbury, den verdeckten Krieg in der Ukraine und die Manipulation der Präsidentschaftswahlen 2016 in den USA verantwortlich gemacht wird.
Ach Du meine Güte.
Da blinken ja alle Alarmleuchten auf.
Skripal, Ukraine-Krieg und US-Präserwahl-Manipulation, also alles Ereignisse die den üblen Leichengeruch westlicher Dienste hinter sich her ziehen.
Frage an den Sender Eriwan: Ist der GRU vielleicht eine Ausgründung der Five Eyes mitten in Putins Reich?
Ich unterstelle einmal, daß die erfahrene Frau Bader mit diesen Infos entsprechend umgehen kann.
Viel interessanter finde ich dann, das der gesuchte Herr Marsalek sich offenbar brennend für Libyen interessierte.
Und seit wann „befiel“ ihn dieses Interesse?
Im Jahr 2015!
Ach, das ist aber ein schöner Zufall.
Was war doch gleich 2015 und von wo kamen diese und jene in Scharen über’s Land und Meer?
Wieder die FT dazu: Seit 2015 ist Libyen ein Schwerpunkt von Herrn Marsaleks Welt jenseits von Wirecard. Seine Aktivitäten dort - Fragmente davon wurden von der Financial Times zusammengetragen - sind ein Fenster zu seiner alternativen Arbeit: geheimnisvolle Projekte, die ihn quer durch den Nahen Osten führten, oft in Konfliktgebiete. In den letzten zehn Jahren hat der blutige Bürgerkrieg in Libyen alle, bis auf die abenteuerlustigsten westlichen Investoren und kühnsten Politiker, ferngehalten. Aber Libyen ist zum Schauplatz eines versteckten Interessenkrieges geworden - sowohl kommerzieller als auch diplomatischer Art. Und zu einer Spielwiese für Spione.
Und wer hatte diesen Bürgerkrieg vom Zaun gebrochen, den Chef des Landes grausam ermorden lassen und dann dafür gesorgt, daß das fortschrittlichste Land von ganz Afrika in eine Trümmerwüste verwandelt wird?
Also der GRU war es ganz sicher nicht, doch ich hätte da ein paar andere Kandidaten auf dem Schirm.
Einem der Informanten der FT hatte er im Juni 2017 erzählt, dass er als Gast der russischen Truppen in Palmyra war, das gerade vom Islamischen Staat zurückerobert wurde. Ein anderer meinte, man könne schwer beurteilen, inwieweit sich Marsalek des Netzwerkes bewusst war, in das er sich verstrickt hatte.
Mich beschleicht da eher ein anderer Verdacht.
Wie bekannt ist, war Wirecard schon länger im Visier von kritischen Geistern, aber die erfuhren damals starken Gegenwind bei ihren Behauptungen.
Wikipedia erinnert übrigens daran, dass bereits 2008 die ersten Betrugsvorwürfe gegen Wirecard erhoben wurden ..
Soo lange schon?
Auch die BaFin schlief ihren friedlichen Schlaf – warum eigentlich?
Könnte es sein, daß Wirecard damals noch gebraucht wurde?
Irgendwann drehte sich jedoch der Wind in Libyen und Syrien (Haftar und Assad) und die westlichen Pläne scheiterten im Großen und Ganzen.
Begann sich da auch der GRU für Wirecard zu interessieren und versuchte Marsalek umzudrehen, vorausgesetzt der wußte überhaupt um den nachrichtendienstlichen Hintergrund.
Und plötzlich wurde Wirecard nicht mehr benötigt, denn die arbeiteten nun für die andere Seite?
Das ist natürlich pure Spekulation, aber eine die schlüssig wäre und das bisherige Wegducken der „Behörden“ erklären würde.
Doch dann schauten die Prüfer noch einmal ganz genau hin und plötzlich erkannte man das Desaster, welches Jahre zuvor keiner zur Kenntnis nehmen wollte.
Die nun bekannt werdenden österreichischen Intrigen und Netzwerke dürften eher ein bewußt inszeniertes Nachgrollen sein, um die alten Spuren umzuleiten.
Deutschland hat da offenbar auch noch ein paar Leichen im Keller.
Staatsekretär Jörg Kukies steht zugleich an der Spitze der BaFin, die man mit der österreichischen FMA vergleichen kann, und war mit Markus Braun noch vor wenigen Monaten bei einer Veranstaltun, sprach aber auch „geheim“ mit ihm.
So so, der Chef der schlafenden BaFin führte geheime Gespräche mit Herrn Braun.
Da kann man nur (noch) „um die Ecke denken“.
Frau Bader schreibt dazu:
Was, wenn Wirecard von Anfang an eine Operation eines fremden Staates war?
Eines fremden Staates?
Hallo, ist da wer?
Es war wohl eher eine Operation der Globalisten, die mit Wirecard den Schnüffelstaat weltweit ausbauen ließen als auch die elektronische Steuerung der Flüchtlingsströme bzw. deren gigantische Geldströme organisierten.
Jetzt die Russen vor’s Loch zu schieben ist etwas dünn, auch wenn dem zwielichtigen Deripaska alles zu zutrauen ist.
Das ganze Netz ist durchsetzt von Milliardären und das sind genau die, die NWO mit voller Kraft vorantreiben.
Im Folge-Artikel ist dann offenbar der Groschen gefallen.
Zunächst einmal sind Österreicher in den Wirecard-Skandal verwickelt; wenn man sich aber Entwicklungen und Zusammenhänge ansieht, drängt sich der Verdacht auf, dass es sich um eine „Front“ eines Geheimdienstes handelt.
Quelle: https://alexandrabader.wordpress.com/2020/07/13/der-wirecard-skandal-als-oesterreichisc...
Sag ich doch. ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Nur der wirkliche Zweck der Firma wäre noch in seinen Details zu erhellen.
mfG
nereus
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