Die Perspektive: 8 % reich, 92 % arm, die Mittelschicht aufgelöst!

Das Alte Periskop, Mittwoch, 10.06.2020, 07:20 vor 2058 Tagen 5973 Views

A. Fursow in einem 13-minütigen (älteren aber brandaktuellem) Video mit deutscher Übersetzung
https://www.youtube.com/watch?v=c4SOHkexG44

Wer will dessen Analyse – lässt man die Vergangenheit bis heute Revue passieren – widersprechen?

A. Fursov ist einer der wenigen der sich ins Innere der Matrjoschka-Puppe vorwagt und er wurde bisher nicht als VT verunglimpft.

Und die Kernkompetenz der „femininen Eliten“ für die kommenden, die mageren Jahre, besteht wohl grenzüberschreitend im Schilder malen,
https://assets.orf.at/mims/2020/24/80/crops/w=640,h=256,q=70,r=2/584686_opener_199580_c...
https://img.br.de/406b7a0a-e7cf-48ad-b4c4-96839c1663d2.jpeg?q=80&rect=0,110,1280,72...
beim Kochen beschränkt sich deren Fähigkeit wohl eher auf Nudeln, wie die leeren Regale unlängst vermuten lassen.

Gehabt euch wohl!

Die Perspektive führt weiter in Chaos und Zerstörung

Falkenauge @, Mittwoch, 10.06.2020, 10:56 vor 2058 Tagen @ Das Alte Periskop 4209 Views

Hallo McKotz,

zur Feststellung der Realität muss die Analyse der wirklichen Ursachen kommen.
Das wird ja weitgehend vermieden. Aber ohne da ranzugehen, wird es weiter in die gesellschaftliche Zerstörung, in Chaos und Kriege führen.
Ein Versuch dazu:
Die kalte Macht des Kapitals

Assa Traoré haßhetzt zum gewaltsamen Aufstand

Tempranillo @, Mittwoch, 10.06.2020, 11:33 vor 2058 Tagen @ Falkenauge 3951 Views

bearbeitet von Tempranillo, Mittwoch, 10.06.2020, 11:54

Hallo Falkenauge,

Die Perspektive führt weiter in Chaos und Zerstörung.

On ne saurait mieux dire. Man könnte es nicht besser sagen.

In Montbéliard wurde nach Zusammenstößen von *jungen Leuten* mit der Polizei eine Ausgangssperre verhängt.

Assa Traoré rief für kommenden Samstag zu einer nationalen Mobilisierung auf.

Der Weserkurier bringt ein wenig Hintergrund, verschweigt aber Traores Appell, der sicher keine nationale Erhebung beabsichtigt, sondern einen gegen Weiße gerichteten Negeraufstand; eine schöne freiheitliche Sache, die wir wie so vieles, was unser Leben täglich bereichert und verschönert, GB, USA und der Democracy verdanken:

ttps://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-politik_artikel,-proteste-...

Tempranillo

https://democratieparticipative.me/montbeliard-couvre-feu-apres-une-emeute-de-jeunes-ay...

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Das einzige, was abläuft, ist eine Rückkehr zum Normalzustand von 99% des Reichtums für das besitzende 1% und 1% des Reichtums für die restlichen 99%

Mephistopheles, Mittwoch, 10.06.2020, 12:02 vor 2058 Tagen @ Das Alte Periskop 4253 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Mittwoch, 10.06.2020, 12:13

A. Fursow in einem 13-minütigen (älteren aber brandaktuellem) Video mit deutscher Übersetzung
https://www.youtube.com/watch?v=c4SOHkexG44

Wer will dessen Analyse – lässt man die Vergangenheit bis heute Revue passieren – widersprechen?

Ich widerspreche. Fursow beklagt, dass die Arbeiter immer weniger besitzen. Das ist eine sehr beschränkte Sichtweise! Noch vor einem Jahrhundert war jedem klar, dass die Arbeiter Nichts besitzen und ihnen Nichts zusteht. Desewegen nannte man sie auch Proletarier. Da geht schon aus dem Begriff hervor, dass es diejenigen sind, die nichts haben.

Verführt durch die sozialistische Propaganda glaubten die Arbeiter nun, sie könnten aufsteigen in die Mittelschicht, selbstverständlich ohne Verantwortung zu übernehmen, also mit ihrem Privatvermögen zu haften.

Dieser Prozess wird nun rückgängig gemacht, also den Arbeitern ihr Raubgut wieder genommen. Gleichzeitig wird die ungeheure Verdrehtheit, die suggerierte, dass man sich mit Arbeit Eigentum erwerben könne, wieder richtiggestellt. Der Arbeitslohn ist natürlicherweise lediglich dazu da, um seinen Lebensunterhalt zu erwerben, aber nicht dazu, um damit Eigentum zu gewinnen.

8% ist viel zu viel. Man muss sich mal klarmachen, wie das früher war: Da hatten die Proles maximal 1%. Das ist der natürliche Zustand und außerdem ist der natürliche Zustand, dass, wenn die Arbeitsfähigkeit schwindet, auch jegliches Einkommen ausbleibt.

Man kann zwar eine Zeitlang sich widernatürlich verhalten, einige können es sogar ein Leben lang, aber niemals können sich alle ihr Leben lang widernatürlich verhalten. Was wir gerade beobachten, ist die Rückkehr zum natürlichen Zustand und somit 1% des Nationaleinkommens für die Arbeitenden. Vermutlich wird im weiteren Verlauf die Arbeiterklasse sogar vollständig abgeschafft werden, weil es nichts widernatürlicheres gibt wie sie. Im Laufe der gesamten überblickbaren Menschheitsgeschichte hat es bis auf die letzten 200 Jahre keine arbeiterklasse gegeben. Ihre Tage sind nun auch gezählt.
Es gab Eigentümer und Sklaven, das ist der natürliche Zustand. Und wenn wir das Eigentum nicht wiederherstellen, so wird unsere Gesellschaft zu einer Sklavenhaltergesellschaft mutieren.

Natürlich gibt es auch nur zwei (drei) Stände: Adel, die Edlen (Krieger) und Priester (intelektuelle) und DDR (der doofe Rest).
Letzten Endes setzt sich die Natur immer durch.

A. Fursov ist einer der wenigen der sich ins Innere der Matrjoschka-Puppe vorwagt und er wurde bisher nicht als VT verunglimpft.

Und die Kernkompetenz der „femininen Eliten“ für die kommenden, die mageren Jahre, besteht wohl grenzüberschreitend im Schilder malen,
https://assets.orf.at/mims/2020/24/80/crops/w=640,h=256,q=70,r=2/584686_opener_199580_c...
https://img.br.de/406b7a0a-e7cf-48ad-b4c4-96839c1663d2.jpeg?q=80&rect=0,110,1280,72...
beim Kochen beschränkt sich deren Fähigkeit wohl eher auf Nudeln, wie die leeren Regale unlängst vermuten lassen.

Gehabt euch wohl!

Auf diesen genialen Trigger muss man erst mal kommen, die Arbeiterklasse durch den Feminismus abzuschaffen. [[euklid]] Frauen können nicht arbeiten und konnten sie noch nie und war auch nie notwendig. Indem man die Tätigkeiten, die Frauen ausführen, nun im Orwellsprech als Arbeit bezeichnet, schafft man natürlich stillschwiegend auch die Arbeit ab. Bald wird sie verschwunen sein und die Dinge werden ihre natürliche Gestalt zurückerhalten: Eigentümer, die Herren und Sklaven.

PS: Ich habe mal irgendwo gelesen (finde es aber nicht mehr), dass 25 Bauern erfordferlich waren, um einen Ritter auszurüsten. Da die Bauern auch andere Dinge zu erledigen hatten, liege ich mit meiner Schätzung von 99% des Reichtums für das 1% Besitzende wohl ziemlich richtig. Mittlerweile braucht es aber wesentlich mehr als 25 Leute, um nur einen Kampfflieger auszurüsten.

Gruß Mephistopheles

Im Prinzip gut zusammengefasst ....

NST @, Südthailand, Mittwoch, 10.06.2020, 13:24 vor 2058 Tagen @ Mephistopheles 3936 Views

bearbeitet von NST, Mittwoch, 10.06.2020, 14:22

Es gab Eigentümer und Sklaven, das ist der natürliche Zustand. Und wenn wir das Eigentum nicht wiederherstellen, so wird unsere Gesellschaft zu einer Sklavenhaltergesellschaft mutieren.

Natürlich gibt es auch nur zwei (drei) Stände: Adel, die Edlen (Krieger) und Priester (intelektuelle) und DDR (der doofe Rest).

Letzten Endes setzt sich die Natur immer durch.

...... und trifft im wesentlichen auf den Westen zu. In Asien ist trotz China nie alles so aus dem Ruder gelaufen ....

.... hier z.B arbeiten auch Frauen auf dem Bau
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.... und beim Militär
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In beiden Fällen sind das aber keine Quotenfrauen und Feminismus halten die für eine Krankheit.

In diesem Zusammenhang muss man auf das Verhalten sehr vieler Sozialstaatsbürger hinweisen - besonders im Ruhestand. Fangen wir mal an mit den Frauen - dort gibt es das Modell des Bezness – Die Fakten inzwischen wird es sogar staatl. gefördert. Die Männer mussten sich ihre Vergnügen in Ländern wie TH immer auf den ersten Blick selbst finanzieren, auf den zweiten Blick stellt sich aber heraus - es waren schwerpunktmässig Rentner und die Frührentner der 90ziger Jahre - Stichpunkte Zechenschliessungen, Deutsche Bundespost wurde privatisiert usw. Das alles gibt es nur in diesen extremen Ausmassen, weil es Wohlfahrtsstaaten gibt, die das finanzieren.

Damit hat die Vorhut der Babyboomer längst bewiesen, dass wenn die grosse Welle der Verrentung einsetzt, das so nicht weiter gehen kann und wird. Folglich wird dem ganzen Treiben ein Riegel vorgeschoben. Die Bürger der Wohlfahrtsstaaten selbst haben das vergeigt, wie übermütige Kinder haben die Alten - also die Babyboomer den Hals nicht voll genug kriegen können. Ich rede nicht von unseren Eltern - z.B meine Mutter hatte ihre einzige grosse Reise erst mit 80 Jahren gemacht - als sie in TH war. Die wäre auch nie auf die Idee gekommen, nach Nordafrika zu fahren und sich einen schwarzen Stecher zu mieten. Mein Vater wäre möglicherweise nach TH gegangen, diese Generation hat sich aber nicht getraut, weil sie keinerlei Fremdsprachenkenntnisse hatte - als sie im Rentenalter waren. Nur vereinzelt waren die auf Achse. Niemand der Elterngeneration hätte den Schwachsinn geglaubt, mit 66 Jahren da fängt das Leben an .... Jene welche die Sau raus gelassen haben - waren und sind Baby Boomer oder jünger.

2020 ein wichtiges Jahr - das Jahr in dem klar wird, die Rentner-Party ist vorbei. Asien ist auch betroffen (Schwerpunkt Tourismus u. Arbeitsplätze) - aber aufgeräumt werden muss im Westen - und es wird aufgeräumt. Die Börsenprofis hier glauben immer noch ... sie machen einen guten Schnitt. Es sollte doch inzwischen klar sein, dass wie im Schach und Go - KIs und Highspeedtrading im Börsenhandel ohne Konkurrenz sind. Das ist eine Klasse für sich .... in der Menschen nur noch die Opferrolle bleibt. Beim Schach hat das auch seine Zeit gedauert, bis die Illusionen schwanden. Das grosse Fressen läuft geraden an .... alles scheint noch gesittet abzulaufen ...
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Jedoch wissen wir inzwischen ...
Im Schach bleibt dem Mensch nur noch eine Nische - sie bleiben unter sich und ermitteln den besten menschlichen Schachspieler. Auch an der Börse sollte es die noch länger in der Form geben, bleiben nur noch Nischen z.B langfristig auf Zyklen setzen, an der auch keine KI vorbei kommt, einfach weil es Systemregeln gibt.

Fazit: Ich bin grundsätzlich einer Meinung mit dem Teufel - der Versuchsballon Mittelstand ist geplatzt - wie bei Ikarus auch, sind die zu weit aufgestiegen und eine höhere Macht setzt dem Treiben ein Ende.
Gruss

--
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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Du gehörst aber auch nicht zu Mephs 1%

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 10.06.2020, 23:30 vor 2057 Tagen @ NST 2972 Views

Und glaub nicht, daß du als künftiger Sklave in Thailand noch eine Karriere vor dir hast. [[zwinker]]

Grüße

--
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Afuera!

Das ist nicht das Problem ...

NST @, Südthailand, Donnerstag, 11.06.2020, 03:13 vor 2057 Tagen @ FOX-NEWS 2918 Views

bearbeitet von NST, Donnerstag, 11.06.2020, 03:26

Und glaub nicht, daß du als künftiger Sklave in Thailand noch eine Karriere vor dir hast. [[zwinker]]

..... auch in TH sind die Sklaven und deren Halter aneinander gekettet ....

Einen Unterschied gibt es, der Sklavenhalter hätte die Zeit und die Muse seine Fesseln zu lösen. Diese Option haben nur wenige Sklaven, denn die müssen ihren Lebensunterhalt erarbeiten.

Wie man aber aus tausenden Jahren Geschichte erkennen kann, ist es selbst den Sklavenhaltern nicht möglich, den Weg heraus zu finden. Ein völlig Sinn befreiter Weg ist es deshalb, zuerst den Zustand eines Sklavenhalters anzustreben - aus Sicht des Sklaven. Den Sklavenhalter fesseln seine scheinbar positiven Sinneserlebnisse. So etwas als Irrweg zu erkennen, ist bedeutend schwieriger, als zu erkennen, dass Fliessbandarbeit nicht gerade das ist, was man sich im Leben wünscht.

Deshalb führt jeder Sozialismus in die Irre, das sind Machtinstrumente der Sklavenhalter um sich ihren Status dauerhaft zu sichern. Die Sklaven sind mental in der besseren Verfassung - wirkliche Veränderungen - für sich selbst zu erreichen. Sie wollen grundsätzlich Veränderung - das ist ein natürlicher Prozess, wogegen die Sklavenhalter immer den Status Quo zu erhalten versuchen - ein völlig unnatürlicher Prozess - den gibt es im ganzen Universum nicht. So etwas gelingt auch nie, deshalb das ständige auf und ab - im Kulturzyklus.(welche Positionen z.B Krall vertritt - erkennt man daran, was sein Ziel ist - er will zurück zu einem älteren Zustand) Er ist in Wirklichkeit der Obersozialist - deshalb kennt er sich im Sozialismus so gut aus.

Sobald die Sklaven das Ziel selbst Sklavenhalter zu werden anstreben, verlieren sie jeden mentalen Vorteil, im Gegenteil sie müssen sich ganz hinten anstellen in der Reihe der Sklavenhalter und sich mit den kleinsten Brötchen begnügen. Beispiel gefällig - das aktuelle Börsenspiel, jeder darf mitmachen, jeder will ebenfalls durch leistungsloses Einkommen reich werden. :-P Alle Ismen ausnahmslos sind Täuschungen. Im Regelfall gilt die Regel Euklids alles einfach mal -1.

Jede Form der Diskussion der Ismen ist Zeitverschwendung alles dreht sich nur im Kreis und erhält bestenfalls nach jeder Rotation neue Begriffe verpasst. Früher dauerte so eine Rotation mindestens 1-2 Generationen, heute haben wir mindestens 2 Rotationen in einer Generation. Deshalb drehen auch alle am Rad - sind buchstäblich ver-rückt. Jedes Abbild dort draussen in Wirtschaft und Gesellschaft hat seine Entsprechung in jeder Person. Gibt es ein Problem, muss es die Person lösen bei sich selbst - und nicht dort draussen.

Dort draussen gibt es keine Problemlösungsmöglichkeiten - denn dort existiert gar kein Problem. Es ist eine Fata Morgana - eine Spiegelung des eigenen Erlebens.

Keine Ahnung ob mir bis hier her jemand folgen kann und will. Den Text zu lesen bringt auch keine Erleuchtung - ganz einfach deshalb, dass so etwas nicht intellektuell erfahrbar ist .... das hört und liesst sich nur an wie Geschrubbel.

Zuallererst muss einem klar werden, dass die Frage was ist besser Sklave oder Sklavenhalter - eine ganz falsche Fragestellung ist. Beide sind nur Figuren im Spiel, deren Regeln sie nicht begreifen, weil sie keine Mühe darauf verwenden, sie zu erkennen.
Gruss

--
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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

proletarius lat. die Nachkommenschaft betreffend

Oblomow, Mittwoch, 10.06.2020, 14:45 vor 2058 Tagen @ Mephistopheles 3585 Views

Ich widerspreche. Fursow beklagt, dass die Arbeiter immer weniger besitzen. Das ist eine sehr beschränkte Sichtweise! Noch vor einem Jahrhundert war jedem klar, dass die Arbeiter Nichts besitzen und ihnen Nichts zusteht. Desewegen nannte man sie auch Proletarier. Da geht schon aus dem Begriff hervor, dass es diejenigen sind, die nichts haben.

Verführt durch die sozialistische Propaganda glaubten die Arbeiter nun, sie könnten aufsteigen in die Mittelschicht, selbstverständlich ohne Verantwortung zu übernehmen, also mit ihrem Privatvermögen zu haften.

Doch, die Proletarier besaßen Nachkommen, die gut als Sklaven und Soldaten waren. Jedem Proletarier war vor 100 Jahren klar, dass er auch etwas vom Kuchen haben wollte, der zu dieser Zeit noch nicht von Robotern gebacken wurde. Das Irre ist, dass die Nichtse heute auch keine Nachkommenschaft mehr haben, außer, ja außer wem eigentlich? Die Arbeiter sind verführt worden durch sozialistische Propaganda...Krallschallplatte. Da frage ich mich nur, warum Bismarck eine Sozialgesetzgebung geschaffen hat und es einem Bosch klar war, dass Verantwortung etwas anderes heißt als das, was Du darunter verstehst? Auch scheint mir Dein zitierter Belloc und dieser katholische Tausendsassa Chesterton etwas anderes als Deine zusammenphantasierte "natürliche gesellschaftliche / gemeinschaftliche Ordnung" vorgeschwebt zu haben. Warum eigentlich?

Herzlich
Oblomow

Alles ist im Fluss ....

NST @, Südthailand, Mittwoch, 10.06.2020, 17:25 vor 2058 Tagen @ Oblomow 3401 Views

.... und es einem Bosch klar war, dass Verantwortung etwas anderes heißt als das, was Du darunter verstehst?

..... die Geschichte von Bosch kenne ich - hab ja Jahre in einer Zweigstelle von Bosch gearbeitet.

Heute ist das allerdings nichts als Sozialromantik. Die Entscheidungen werden in der Stiftung Bosch getroffen -- Neudeutsch NGO. Die heutige Firmenstruktur von Bosch ist mit der von Google, Facebook, Baidu oder Alibaba vergleichbar. Ebenso wie Bosch das 3. Reich überdauert hat, werden sie auch das 4. Reich überdauern.

Ob Bosch noch Arbeitsplätze für Mittelständler in der Zukunft in D noch anbietet - vielleicht, sicher wäre ich mir da aber nicht. Eine Zukunft hat die Firma - was sie mit dem alten Deutschland noch zu tun haben wird, nicht mehr viel, vermute ich.

Konzepte ändern sich. Die Vergangenheit bevor es den Sozialstaat gab, so wie er heute funktioniert - kann man nicht mit der Gegenwart vergleichen. Wer sich von den alten Konzepten nicht lösen kann, wird einfach überrollt werden - von den neuen Konzepten. Veränderungen auch grundlegende kann niemand aufhalten, das verlängert das Leiden nur unnötig. Dinge die sich nicht bewährt haben verwinden wieder. Das heutige Konzept hat mit dem ursprünglichen Modell auch nichts mehr gemein. Der alte Bosch würde sich bei diesem Zustand im Grabe umdrehen - und das mit Sicherheit heute nicht unterstützen.
Gruss

--
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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Das Kinde mit dem Bade ausschuetten

Oblomow, Mittwoch, 10.06.2020, 23:11 vor 2057 Tagen @ NST 2943 Views

Das nennt sich bestimmte Negation in der Philosophie. Die Natur macht keine Spruenge. Natuerlich geht es um das Fliessen, aber man muss ja nicht unbedingt gleich die Laufrichtung des Wassers aendern. Auch im Leben eines Menschen traegt man alles mit sich, da kann der Bruch noch so gewollt sein. Und zuletzt geht es um die Anerkennung der ganzen Geschichte. Jetzt fasele ich schon wie ein Psychofuzzi.

Natuerlich wuerde Bosch heute anders denken, aber das 99-1 Spiel wuerde ihm immer als Scheisse vorkommen. Da kann der Krall, dieser kleine Goldhaendler noch so sehr wie Rumpelstilzschen herumspringen und von Sozialismus als Verursacher des Desasters faseln, voellig adebitistisch und vor allem die eigene Verantworting leugnend. Die am meisten von Verantwortung faseln, luegen am meisten.

Herzlich
Oblomow

Das Kind ist wohl ins Bad gefallen

Mephistopheles, Mittwoch, 10.06.2020, 23:22 vor 2057 Tagen @ Oblomow 2998 Views

Es ging nicht darum, ob die Proletarier Nachkommen haben, somderm darum, dass sie keine Erben sind. Und das ist der Naturzustand für 99% der Ableger (die eigentliche Bedeutung von proles).

Gruß Mephistopheles

Aus Nichterben werden Erben

Oblomow, Mittwoch, 10.06.2020, 23:30 vor 2057 Tagen @ Mephistopheles 2936 Views

Fugger sind das beste Beispiel.

Gute Nacht
Oblomow

Beinahe wäre ich versucht zu sagen, Philosophie ist genau so unsinnig wie Theoloogie

Mephistopheles, Donnerstag, 11.06.2020, 09:23 vor 2057 Tagen @ Oblomow 2722 Views

Fugger sind das beste Beispiel.

...wenn sie sich auf Wunder beruft.

Aber tatsächlich täte ich der Philosophie damit unrecht und würde sie unschuldigerweise dafür verantwortlich machen, dass du unsauber argumentierst.

Es ging bei diesem Video in diesem Fred eindeutig um Arbeiter, die Fursow unzulässigerweise zur Mittelschicht rechnet.

Dabei wurde in diesem Forum schon länger (von mir!) herausgearbeitet, dass derjenige, der arbeiten muss, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, alleine durch diese Tatsache zur Unterschicht gehört und nicht zur Mittelschicht und dass Mittelschicht derjenige ist, der wegen vorhandenem Vermögen nicht arbeiten muss und es, wenn er noch klar bei Verstand ist, auch unterlässt (Arbeit verdirbt den Charakter!). Ich habe mich in meiner Antwort ausschließlich auf Arbeiter bezogen.

Dein Argument mit den Fuggern liegt also voll daneben, weil die erst ab dem Moment zu Erben wurden, nachdem sie aufhörten zu arbeiten. Es liegt also nicht an der Philosophie an sich, sondern an deinen sophistischen Tricks, dass du mit solch abstrusen Beispielen kommst. [[zwinker]] [[nono]]

Gruß Mephistopheles

Sophisten, die Sophisten Sophisten nennen

Oblomow, Donnerstag, 11.06.2020, 09:42 vor 2057 Tagen @ Mephistopheles 2698 Views

Uebrigens waren die Sophisten garnicht so schlimm, was Dir Wikiphilosophen bekannt sein duerfte. Platon hat hier also gute Arbeit geleistet, dass sogar der einzigartige Entdecker der Ueberlegung, dass der, der arbeitet, nicht Mittelstand ist, so eine billige Injurie setzt. Fugger waren zunaechst Handwerker, die arbeiteten und dann legten die los. Darum ging es mir. Aus Arbeiter kann in Generationenfolge Mittelstand und dann Adel werden. Und dafuer stehen z.B. die Fugger und Siemens.

Herzlich
Oblomow

Dekadenz

Mephistopheles, Donnerstag, 11.06.2020, 10:42 vor 2057 Tagen @ Oblomow 2729 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Donnerstag, 11.06.2020, 11:11

Uebrigens waren die Sophisten garnicht so schlimm, was Dir Wikiphilosophen bekannt sein duerfte. Platon hat hier also gute Arbeit geleistet, dass sogar der einzigartige Entdecker der Ueberlegung, dass der, der arbeitet, nicht Mittelstand ist, so eine billige Injurie setzt. Fugger waren zunaechst Handwerker, die arbeiteten und dann legten die los. Darum ging es mir. Aus Arbeiter kann in Generationenfolge Mittelstand

Falsch. Hans Fugger wurde Kaufmann. Als Arbeiter hätte er es nie zu etwas gebracht.
Wahrscheinlichkeit:
1:100

und dann Adel werden. Und dafuer stehen z.B. die Fugger und Siemens.

<<1:100

Herzlich
Oblomow

Dekadenz. Man wird dekadent und lässt sich auf den Level des Adels herungterziehen.

Gruß Mephistopheles

Neue Konzepte beseitigen alte Probleme nicht

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 10.06.2020, 23:39 vor 2057 Tagen @ NST 2893 Views

Z.B. daß die Proletarier fressen wollen, und wenn sie das nicht bekommen, dann gibt es Mecker.

Was sollen die Machthalter denn tun, einfach alle ausrotten? Als Sklaven sind sie überflüssig ... das machen Maschinen besser. Die werden wohl wie üblich mit Brot und Spielen ruhig gehalten, bis zum Zusammenbruch, um dann gemeinsam mit den Machthaltern unterzugehen. [[top]]

Grüße

--
[image]

Afuera!

Warum begehren die 99 % nicht auf?

SevenSamurai @, Mittwoch, 10.06.2020, 18:57 vor 2057 Tagen @ Mephistopheles 3262 Views

Weil es eben nicht 99 zu 1 ist, sondern von den 99 sind einige dem 1 Prozent hörig.

Und diese wenigen (5 Prozent? 8 Prozent?) tun dann für das 1 Prozent die Drecksarbeit.

Somit ist 99 zu 1 nicht richtig. 90 zu 8 zu 1. Oder 94 zu 5 zu 1.

Das sind dann die, die auf eine bessere Zukunft hoffen (können).

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Durch Jahrtausende bewährt: Divide et impera

Miesepeter @, Mittwoch, 10.06.2020, 19:55 vor 2057 Tagen @ SevenSamurai 3216 Views

bearbeitet von Miesepeter, Mittwoch, 10.06.2020, 20:08

Warum begehren die 99 % nicht auf?

- weil sie von Kindheit auf mit mannigfaltigen Narrativen indoktriniert und verwirrt werden
- weil die Massenmedien sie mit endlosen Ablenkungen davon abhalten, sich auf ihre Interessen zu konzentrieren
- weil sie dem Gewaltmonopol vergleichsweise wehrlos gegenüberstehen
- weil sie Angst haben
- weil es ihnen gut genug geht, um etwas zu verlieren zu haben
- weil es ihnen gut genug geht, um dem 1% die Milliarden und die Schlösser nicht zu neiden
- weil sie sich gegeneinander in Position bringen lassen (weiss gegen schwarz gegen gelb, Mann gegen Frau gegen Trans, jung gegen alt, inländer gegen Ausländer, Konzernbüttel gegen Staatsbüttel, links gegen rechts, Südeuropäer gegen Nordeuropäer, Russen gegen Amerikaner, woke gegen konservativ, usw ad inifintum)
- weil es ihnen, in den wenigen Fällen, in welchen sie aufbegehrt haben, hinterher meist schlechter ging als vorher
........

Die Liste könnte man sicher lange weiterführen.

Wenn man ein Spiel oder einen Kampf gewinnen will, kommt es nicht nur auf die Anzahl der Figuren an.
Schon gar nicht kann man eine willkürliche Grenze ziehen, zum Beispiel am 99igsten Perzentil, und dann unterstellen, dass die so geteilten 2 Untermengen jeweils kohärente Gruppeninteressen verfolgen oder verfolgen können.

Gruss,
mp

Die Ein-Prozent-Regel

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 10.06.2020, 23:38 vor 2057 Tagen @ SevenSamurai 3402 Views

Hallo!

Der Grund klingt z. B. hier an:
https://www.youtube.com/watch?v=JoPlMU4KiGI (insbesondere ab Sekunde 144)

Woimmer es um "Leistung" geht, scheint sich ein statistisches Verhältnis etwa eines Prozentes Erfolgreicher zu 99 % derer, die aus irgendwelchen Gründen untergehen, einzustellen.

Wenn in der Elite nicht stets nur die Wenigsten wären, so wäre es per Definition keine Elite.

Die dagegen scheinenden 99 % sind keine Gruppe (mit einheitlichem Willen und einer Seele), sondern eine formlose Masse. Wenn sich die Elite anders zusammensetzte, weil ihre Vorgänger ersetzt werden würden (z. B. durch Umsturz von wenigen aus der Masse), so hätte man ein neues oberes Prozent, das sich von marginal veränderten 99 % abhöbe.

Nichts anderes ist geschehen, als die Monarchien durch Demokratien ersetzt wurden.

Dieses Verhältnis scheint in die Grundstruktur der Realität eingeprägt zu sein. Überall wird Masse mit breit gefächerter Streuung produziert, um das eine Prozent an der Spitze zu generieren.
Das geht (als Faustregel) bis in die Natur hinein, z. B. das Verhältnis der Spermien in der Samenflüssigkeiz zu denen, die letztlich bis zur Gebärmutter vordringen, und derer wiederzum zur Minderzahl jener, die überhaupt bis zum Ei gelangen, sofern überhaupt ein Ei angetroffen wird (was vielleicht in einem von hundert Fällen zutrifft?).

Warum begehren die 99 % nicht auf?

Ebenso könnte man fordern, daß 99 % der Menschen einen IQ über 140 besitzen sollen:

[image]

Es ist aufgrund der Wirkprinzipien der Natur einfach nicht möglich.

Wenn es in Zukunft einen Umsturz der derzeitigen Verhältnisse gibt (und er wird kommen!), dann wird für 99 % rein gar nichts besser, sondern bestenfalls anders. Nur für ein Prozent wird es besser.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


Weltenwende

Das Videosprecher erinnert mich an Jepsen

Oblomow, Donnerstag, 11.06.2020, 00:52 vor 2057 Tagen @ Taurec 3074 Views

Nur Behauptungen und Scheinbeweise. Fuenf Komponisten und dann stottert der Schnellsprecher ab besagter Sekunde 144 nur noch. Laecherlich. Tschaikowsky. Manipulatives Gewaesch.

Herzlich
Oblomow

Genaus so wird es kommen .....

NST @, Südthailand, Donnerstag, 11.06.2020, 03:33 vor 2057 Tagen @ Taurec 3102 Views

bearbeitet von NST, Donnerstag, 11.06.2020, 04:00

Wenn es in Zukunft einen Umsturz der derzeitigen Verhältnisse gibt (und er wird kommen!), dann wird für 99 % rein gar nichts besser, sondern bestenfalls anders. Nur für ein Prozent wird es besser.

..... denn die Elite (1%) und die 99% drehen immer gemeinsam das gleiche Rad.

Was ich noch sehe ist, dass die Rotationsgeschwindigkeit enorm gesteigert wird, denn es wird weitere Helfer geben, die auch am Rad mitdrehen wollen - die KIs.

Was noch erwartet werden kann, dass bei der hohen Rotationsgeschwindigkeit der ein oder andere alte Dino, sich nicht länger am Rad festklammern kann und seine Schuldigkeit getan hat.

Was messen wir eigentlich mit dem IQ - die Taktfrequenz der richtigen Assoziationen beim Denkprozess? Wer definiert dabei was formal richtig ist und was nicht?
Gruss

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Kannst du überall beobachten. Extreme Risikobereitschaft, Ambiguitätstoleranz, extreme Arbeitsbereitschaft, extreme "Leidensbereitschaft" sind nicht weit verbreitet.

Olivia @, Donnerstag, 11.06.2020, 08:55 vor 2057 Tagen @ Taurec 2843 Views

Das sind lediglich einige der charakterlichen Eigenschaften, IQ, Lernfähigkeit, Lerngeschwindigkeit, Lernbereitschaft sind dabei überhaupt noch nicht zur Sprache gebracht worden.

Man muss sich nur "umhören", die meisten Menschen sind nicht dazu bereit, sich in einem solchen Ausmaße zu "engagieren" oder zu "beschäftigen". Was für eine kleine Gruppe von Menschen eine Freude, ein Vergnügen, ggf. sogar ein Zwang ist, ist für viele andere eine Last. Die 8 to 5 Mentalität mit regelmäßigen Pausen und zuverlässigem Feierabend (in den "Wohlfahrtsstaaten" noch weniger "Einsatzbereitschaft"...) sicherer Rente und allen anderen "Sicherheiten" ist all und überall.... Gerade jetzt, bei Corona wunderbar zu beobachten.... Die schrillen Schreie nach der Rettung durch den "Staat".

Die Probleme, die Peterson anspricht sind REAL!

--
For entertainment purposes only.

Stimmt und ist schon uralt. Warum konnte immer nur 1 von 100 Milites Centurio werden?

Mephistopheles, Donnerstag, 11.06.2020, 10:35 vor 2057 Tagen @ Taurec 2864 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Donnerstag, 11.06.2020, 10:48

und 60 Centurionen standen dem Imperator bei der Befehligung einer Legion zur Seite. Natürlich brauchte jeder Centurio einen Stellvertreter, der ihn umstandslos ersetzen konnte, wenn er tödlich verletzt oder kampfunfähig verwundet wurde. Die römischen Legionen sind Beweis genug.

Dieses System war hocheffizient. Es gibt nicht den geringsten Beleg dafür, dass die römischen Milites bessere Krieger waren als andere (Schlacht bei cannae), aber sie hatten die bessere Organisation und klarere Befehlsstruktur.

Es genügt nicht, wenn nur einer von hundert befehlen kann, es benötigt auch 99 andere, die zu gehorchen wissen.

Gruß Mephistopheles

Genau betrachtet (Nachtrag). Vom derzeit stattfindenden Ende der Demokratie.

Mephistopheles, Donnerstag, 11.06.2020, 12:18 vor 2057 Tagen @ Taurec 2849 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Donnerstag, 11.06.2020, 12:25

Nichts anderes ist geschehen, als die Monarchien durch Demokratien ersetzt wurden.

... könnte man ab dem Moment, wo die Kaufleute ==> Koofmichel ==> Koofmichs darüber entscheiden, wer Kaiser wird, auch genau so gut eine Demokratie einführen wie in England geschhen, mit einem König oder Kaiser natürlich als formellem Oberhaupt. Dass das nicht geschehen ist gehört zu den vielen unglücklichen Entwicklungen in der deutschen Geschichte.

Der echte Adel, die Edlen, hat in einer vitalen Kultur einen natürlichen Abscheu vor Gelderwerb oder Geldgeschäften. Das war in Rom mit den Senatoren genau so wie hierzulande mit dem Adel. Ein Senator, der sich auf Geldgeschäfte einließ, konnte seinen Status als Senator verlieren. Allerdings besteht die Gefahr, das hat die Geschichte bewiesen, wenn man auch nur das Geld von den Kaufleuten und Finanziers annimmt, auch wenn man es ehrenhafterweise nicht zurückbezahlt, dass diese schließlich die Dominanz gewinnen und die Bedingungen diktieren, zu denen Kredite gegeben werden. Das ist dann die Herrschaft des Geldes oder die Demokratie.

Die Demokratie endet (zwangsläufig!) dann, wenn der Staat sich die Herrschaft über das Geld und die Kredite zurückholt. Wer aus der Geschichte lernen möchte, wie das geschieht, hat derzeit allerbeste Gelegenheit, eine Gelegenheit, wie sie in einem Jahrtausend nur ein einziges Mal gegeben ist.

Gruß Mephistopheles

Wir 99% Begehren nicht auf, weil wir damit beschäftigt sind, uns gegenseitig auch den Sack zu gehen.

trosinette @, Donnerstag, 11.06.2020, 11:40 vor 2057 Tagen @ SevenSamurai 2788 Views

Guten Tag,

Miesepeter hat mit seiner Auflistung recht. Frühkindliche Narrative, Indoktrination, Verwirrung und Wehrlosigkeit gegenüber dem Gewaltmonopol finden sich aber nicht nur zwischen uns 99% und dem einen Prozent, sondern in vielfältigen sozialen Beziehung, wie z.B. in der Familie zwischen Mann und Frau oder zwischen Negern und Weißen.

Auch wenn das Aufbegehren von X% Neger gegenüber Y% Weißen von Z% der Weißen mit gemischten Gefühlen beurteilt wird, so halte ich die Gedanken von Negerbefreier Steve Biko für absolut erwähnenswert:

"Die Wirksamste Waffe der Unterdrücker liegt im Bewusstsein der Unterdrückten, denn die stärksten Ketten, die uns fesseln liegen in der eigenen Psyche."

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

VT

Heinz @, Donnerstag, 11.06.2020, 09:40 vor 2057 Tagen @ Das Alte Periskop 2912 Views

Das halte ich für eine Verschwörungstheorie. Wir sind hier in einem Debistenforum. Wenn 92% nichts mehr besitzen, ist das Vermögen der restlichen 8% nicht mehr umlauffähig. Mit anderen Worten, es hat sich in nichts aufgelöst, bzw. soweit reduziert, dass es dem Vermögen entspricht, welches die Gesellschaft noch an Schulden tragen kann. Oder es kommt zu einer Schuldenkrise und das Volk zieht auf das Marsfeld, wie der Dottore das in seinem Buch beschreiben hat. Das Spiel mit dem reicher werden funktioniert nur solange, als dass neues umlauffähiges "Vermögen" geschaffen wird, z.B. Teslaaktien<img src=" /> Zumindest habe ich das bis dato so verstanden. Man möge mich korrigieren, wenn ich falsch liegen sollte.

--
Tyger Tyger, burning bright,
In the forests of the night;
What immortal hand or eye,
Dare frame thy fearful symmetry?

Vermögen läuft nicht rum

Mephistopheles, Donnerstag, 11.06.2020, 11:38 vor 2057 Tagen @ Heinz 2912 Views

Das halte ich für eine Verschwörungstheorie. Wir sind hier in einem Debistenforum. Wenn 92% nichts mehr besitzen, ist das Vermögen der restlichen 8% nicht mehr umlauffähig.

Exakt das besagt der Debitismus. Vermögen läuft nicht (r)um.

Mit anderen Worten, es hat sich in nichts aufgelöst, bzw. soweit reduziert, dass es dem Vermögen entspricht, welches die Gesellschaft noch an Schulden tragen kann.

Die Schulden, die die Gesellschaft (schon lange) nicht mehr tragen kann, hat der Staat übernommen. Sieh` dir international die Entwickulung der Staatsverschuldung an.
(Aber auch der Staat - und selbstverständlich die Gesellschaft - kann die Schulden nicht mehr tragen. Deswegen wurde der Zins auf Null runtergefahren und der Staat tilgt sowieso nicht.)

Oder es kommt zu einer Schuldenkrise und das Volk zieht auf das Marsfeld, wie der Dottore das in seinem Buch beschreiben hat.

Es gibt kein Volk mehr. Volk bedeutet bewaffneter Haufe. Die gibt es schon lange nicht mehr. Man kann es auch nicht so einfach aus dem Hut zaubern.

Das Spiel mit dem reicher werden funktioniert nur solange,

als man die Schulden ausweiten kann. Darauf spekuliert der Genosse @Ashitaka. Der meint, wenn man die Nationen abschafft und statt dessen eine 10* so große EU da hinsetzt, dann kann man die Schulden locker auf das 10fache ausweiten.

als dass neues umlauffähiges "Vermögen" geschaffen wird, z.B. Teslaaktien<img src=" />

nochmal: Vermögen läuft nicht rum. Das hat der Debitismus bewiesen. Es werden lediglich die Schulden ausgeweitet.

Zumindest habe ich das bis dato so verstanden. Man möge mich korrigieren, wenn ich falsch liegen sollte.

Du hast es bis dato falsch verstanden, aber ich habe es korrigiert.

Gruß Mephistopheles

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