Ende der Sklaverei in den USA

Revoluzzer @, Dienstag, 09.06.2020, 14:18 vor 2062 Tagen 2467 Views

Meyssan:

Or cette narration ne correspond pas du tout à la réalité : au début de la Guerre de sécession, les deux camps étaient esclavagistes, et à la fin, les deux camps étaient antiesclavagistes. La fin de l’esclavage ne doit rien aux abolitionnistes et tout à la nécessité pour les deux camps d’enrôler de nouveaux soldats.

Diese Erzählung hat absulut nichts mit der Realität zu tun: Zu Beginn des US-Sezessionskriegs waren beide Seiten Sklavenhalter, am Ende waren beiden Seiten Gegner der Sklaverei. Das Ende der Sklaverei hat nichts mit den Abolistionisten zu tun, sondern allein mit der Notwendigkeit für beide Seiten neue Soldaten zu rekrutieren.

Wow.
Dass es beim Sezessionskrieg um die Frage der Zentralmacht gegen die Staatenmacht ging, wusste ich. Aber der obige Gedanke ist mir neu und verändert die moralische Wertung des Ganzen zentral.

Wenn also die BLMidioten heute die Statue von Robert Lee stürzen, stürzen sie nicht einen Sklavenhalter, sondern einen Gegner der Zentralisierung. Übersetzt in heutige Zeiten: Sie stürzen Trump und wollen die NWO.

In einem Absatz ein Fundament der ganzen offiziellen Geschichten ausgehoben.

Revo.

Früher war die Geschichte immer die Geschichte der Sieger.

Naclador @, Göttingen, Dienstag, 09.06.2020, 14:32 vor 2062 Tagen @ Revoluzzer 2007 Views

Heute ist in den USA die Geschichte bestimmt von der Politischen Korrektheit und Identitätspolitik.

Paul Craig Roberts hat sich immer wieder zu dem Thema ausgelassen. Leider fällt auch er zunehmend der Zensur zum Opfer. Lincoln selbst sagte damals, wenn er die Union retten könnte ohne einen einzigen Sklaven zu befreien, würde er es tun.

Es ging damals einzig und allein um die Frage von Steuern und Zöllen, der Sezessionskrieg war ein rein ökonomisch motivierter Konflikt, wie ja im Übrigen nahezu alle kriegerischen Auseinandersetzungen der Weltgeschichte.

Das Narrativ von den edlen sklavenbefreienden Yankees gegen die fiesen rassistischen Rednecks ist erst viel später zusammengelogen worden.

Gruß,
Naclador

Wieso früher - heute nicht mehr? (OWT)

Griba @, Dunkeldeutschland, Dienstag, 09.06.2020, 17:06 vor 2062 Tagen @ Naclador 1298 Views

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Beste Grüße

GRIBA

Das war kein Sezessionskrieg, kein Bürgerkrieg

bolte @, Dienstag, 09.06.2020, 19:09 vor 2062 Tagen @ Naclador 1589 Views

Das war der Krieg zwischen zwei Länder die teilweise schon Struktur hatten und die zur ihrer Vollendung kurz davor standen.

Und somit hat Nordland das Südland überfallen, erobert und annektiert. Daraus speist sich die nachfolgende Geschichte der USA und ihre Herrscher, einkreisen, zuschlagen und vernichten oder einverleiben.

Joachim Fernau (Halelulia) erzählt(e) die Geschichte ein wenig anders...

XERXES @, Dienstag, 09.06.2020, 15:16 vor 2062 Tagen @ Revoluzzer 2400 Views

Zunächst stimmt die Feststellung, dass es auch Nord-Sklaven-Staaten gab. Waren sechs oder sieben. Unter anderen auch Maryland/Washington DC.

Um Soldaten ging es weniger. Auch bei den Yankees waren farbige Soldaten nicht gerne gesehen und wenn, waren sie Kanonenfutter. Es ging am Ende eher darum, billige Arbeiter für die Fabriken des Nordens zu bekommen!

Abschaffung der Sklaverei war natürlich auch nicht Grund für den Beginn des Sezessionskrieg. Auch nicht unbedingt den Erhalt der Union - Der Süden hatte Verfassungsrechtlich das Recht, sich ab zu spalten - sondern zu verhindern, dass sich der Süden selbst industrialisiert!

Wie kam es aber nun dazu, dass man das Ganze als Befreiung der Sklaven deklarierte?

Es waren Frankreich und GB, die sich anschickten, den Süden zu unterstützen. Beide hatten ja noch eine Rechnung mit Washington offen.
Dies war nun die Stunde Lincolns, als er die Abschaffung der Sklaverei verkündete und somit den Europäern es unmöglich machte, aktiv ein zu greifen. Da dort die Sklaverei/Leibeigenschaft schon lange abgeschafft und verboten war.

Es war Fernau's grosse stärke, Geschichte logisch zu ergründen und zu erzählen...[[zwinker]]

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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Interessant.

Revoluzzer @, Dienstag, 09.06.2020, 21:02 vor 2062 Tagen @ XERXES 1521 Views

Joachim Fernau hat gewußt, was die USA über die Welt bringen

Tempranillo @, Dienstag, 09.06.2020, 22:07 vor 2062 Tagen @ XERXES 1689 Views

bearbeitet von Tempranillo, Dienstag, 09.06.2020, 22:11

Zu sehen hier:

https://vk.com/hryssen?z=video493637409_456239528%2Fdf807ddfef92075252%2Fpl_post_493637...

Great stuff, and really rockin'!

Lernt schon mal, zu knieen, damit sie Euch nicht die Fresse einschlagen:
https://youtu.be/8KJbcjqnYHI?t=110

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

USA and Democracy: *Öffnet euch, Pforten der Hölle!*

Tempranillo @, Mittwoch, 10.06.2020, 15:02 vor 2061 Tagen @ Tempranillo 1171 Views

Johann Sebastian Bach: *Nun schleuss den Himmel auf* (BWV 1092):

https://www.youtube.com/watch?v=lmOJbZc7Xfo

With a long, descending garland of notes at the end of this chorale 'Herr gott, nun schleuss den Himmel auf' BWV 1092, performed here by Bart Jacobs for All of Bach, Bach illustrates the refrain of the text: the motto 'though life was hard, salvation awaits in heaven' (in major!). The priest Simeon, who is speaking here, stands for all faithful Christians when he realises that the coming of Jesus means a crucial change of course.

Wenn's ernst wird, weiß ich, wo ich hingehöre. Wißt Ihr es auch?

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

G.B. Shaw: Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten, wäre selbst ich nicht gekommen. (OT)

XERXES @, Mittwoch, 10.06.2020, 16:06 vor 2061 Tagen @ Tempranillo 965 Views

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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Gilad Atzmon beantwortet meine Frage

Tempranillo @, Mittwoch, 10.06.2020, 17:41 vor 2061 Tagen @ Tempranillo 1132 Views

*Was haben die USA der Welt an Positivem gegeben*?, wollte ich vor Monaten wissen und war gespannt, welche Antworten aus dem Kreis des Gelben Forums kommen. Nur einer hat es wenigstens versucht.

Gilad Atzmon ist der nächste und ich stimme ihm wie so oft zu:

*Jazz is certainly the most important and maybe, the only significant American contribution to world culture.*

Mehr ist nicht. Selbst wenn sich alle Amerikanophilen auf den Kopf stellen, wird das an dieser Tatsache nichts ändern.

Ergänzend zu Gilad hätte ich Scott Joplin erwähnt, von dem sich, nehme ich an, Claude Debussy und Fritz Kreisler inspirieren ließen.

Tempranillo

https://gilad.online/writings/2020/6/5/liberating-the-american-people

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

E.A.Poe, H. Melville, A. Bierce, Robert Johnson, Bobby Fischer, Nirvana

Oblomow, Mittwoch, 10.06.2020, 18:12 vor 2061 Tagen @ Tempranillo 1065 Views

Jazz ist teilweise europäisch. Blues ist amerikanisch.

Herzlich
Oblomow

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