Wenden sich die Systemmedien gegen das System?
Man reibt sich verwundert die Augen.
Die Tagesschau – quasi der „Schwarze Kanal“ des demokratischsten Deutschlands aller Zeiten – stellt die Regierungspolitik der Kaiserin in Frage.
Die verlorenen Wochen
In Deutschland wurde die Gefahr einer Corona-Pandemie zu Beginn deutlich unterschätzt. Das geht aus vertraulichen Dokumenten hervor, die BR und "Welt am Sonntag" vorliegen.
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/corona-ausbruch-deutschland-rekonstruktion-101.html
Was seit 10 Tagen durch die alternativen Medien geisterte, ließ sich wohl auf Dauer nicht unter den Teppich kehren. Aluhut hin oder Rechtsextremismus her.
Der Bayerische Rundfunk rekapituliert:
Am 31. Dezember versendet das internationale Frühwarnsystem ProMED eine E-Mail. Es geht um eine unbekannte Lungenentzündung in China. Die Meldung zum neuartigen Coronavirus geht auch nach Berlin ans Robert Koch-Institut.
..
Am 29. Januar, es gibt bereits weltweit Verdachtsfälle, kommt der Gesundheitsausschuss im Deutschen Bundestag zusammen. Das Thema Coronavirus ist Tagesordnungspunkt 5b - am Ende der Sitzung. Der Chef des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, beklagt die "mangelhafte Informationspolitik Chinas". Es sei immer noch nicht genau geklärt, wie das Virus übertragen werde.
Von der "Risikoanalyse zum Bevölkerungsschutz" aus dem Jahr 2012 ist in dieser Sitzung laut Protokoll keine Rede.
..
Knapp zwei Wochen später, am 12. Februar, sagt Jens Spahn im Gesundheitsausschuss, die Gefahr einer Pandemie sei "eine zurzeit irreale Vorstellung".
Achim Kessler, Obmann der Linken im Gesundheitsausschuss, kritisiert, es habe eine Phase gegeben, in der die Situation heruntergespielt worden sei. "Es wurde uns mitgeteilt, es gäbe in Deutschland Pandemiepläne für die Influenza. Und diese würden jetzt umgestellt auf das Coronavirus, und das sei alles vollkommen unproblematisch", sagt er im BR-Interview.
Ende Februar klingt das in internen Runden dann anders. Früher als bisher bekannt, gibt es in der Bundesregierung Überlegungen zu einem Lockdown. Im Innenministerium kursiert die Frage: Drohen Folgen für die innere Sicherheit? In vielen Ländern breitet sich das Virus inzwischen aus. Doch Deutschland feiert Karneval und Fasching. In Passau findet der Politische Aschermittwoch statt, mit Bier und Gedränge.
Am selben Tag, dem 26. Februar, kommen im Bundesinnenministerium Experten zusammen. Das Protokoll zu dem Treffen ist als Verschlusssache eingestuft. Es liegt BR Recherche und "Welt am Sonntag" vor. Bei dem Treffen geht es unter anderem darum, dass der Vorrat an Masken knapp werde, auch über ein mögliches Exportverbot für Schutzausrüstung wird gesprochen.
Eine Verschlusssache?
Ich finde es immer wieder spannend zu lesen, wie solche Dokumente den Weg zur Presse finden.
Am 2. März kommt der Gesundheitsausschuss zu einer Sondersitzung zusammen. Es wird auch über die Absage von Großveranstaltungen diskutiert. Gesundheitsminister Spahn macht klar, die Behörden vor Ort sollten entscheiden - "ohne dass man belehrend aus Berlin kommt", heißt es im Protokoll. Bis zu einer Empfehlung des Ministers, Großveranstaltungen abzusagen, vergeht fast eine Woche.
Am 11. März ruft die WHO den Pandemiefall aus. Eine Woche später, am 18. März, appelliert Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Fernsehansprache: "Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst."
Deutschland kommt im internationalen Vergleich gut durch die Corona-Krise. Klar ist aber auch: 78 Tage sind vergangen von der ersten Meldung im Frühwarnsystem ProMED bis zu entschlossenen Maßnahmen: Großveranstaltungen abgesagt, Schulen zu, Geschäfte geschlossen. So wie es in der Blaupause von 2012 beschrieben steht.
Es spielt eigentlich keine Rolle, ob das Virus sehr gefährlich, ein bisschen gefährlich oder ungefährlich war bzw. ist.
Die offizielle Politik erklärt es für gefährlich und orientiert daran ihren Handlungsspielraum, der dramatische Konsequenzen nach sich zieht.
Also misst man die Regierung an ihren eigenen Vorgaben, alles andere führt nur wieder in sinnlos zermürbende Kleinkriege.
Bei Tichys Einblick zieht man schon die Konsequenzen, die bei der Tagesschau noch außen vorbleiben.
Die Versäumnisse der Regierung sind offenbar so groß, dass weder die WELT, noch der BR die Augen vor ihnen länger verschließen können.
..
Die Bundesregierung handelte zu spät und schließlich zu rigoros, was zu sozialen Verwerfungen und zu schweren wirtschaftlichen Schäden führt. Ob sie gar panisch handelte, werden weitere Recherchen zeigen müssen. In Anbetracht der Auswirkungen darf Corona nicht zum großen Teppich werden, unter den jedes Versagen gekehrt wird.
Quelle: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/die-wahrheit-ueber-das-versagen-der-regierung-i...
Meine unmaßgebliche Vermutung.
Irgendjemand will das Merkel-Regime loswerden und nutzt die „Pandemie“, um endlich Nägel mit Köpfen zu machen.
Da wird zunächst einmal die „Leibwache“ unter Druck gesetzt.
Ist das Corona-Virus die Tretmine, die man eigenhändig vergrub, um später selbst darüber hinweg zu laufen?
Wer hat denn da wohl wieder an den Strippen gezogen. ![[[freude]]](images/smilies/freude.gif)
Was wird man über diese beiden Herren im Herbst schreiben?
![[image]](https://www.welt.de/img/politik/deutschland/mobile208030403/4141626217-ci23x11-w1280/Illustrationen-zum-Titelthema-Corona-WEL-2.jpg)
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/plus208030405/78-Tage-bis-zum-Lockdown-Die-verl...
Sind die dann noch im Amt?
Und was ist dann mit der Kanzlerin?
Wird die kommende Flut sie einfach mitreißen?
mfG
nereus
![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
![[image]](https://assets.zerohedge.com/s3fs-public/styles/square/public/2025-02/Musksaw2.jpg?itok=xAJlmS5q)
) Soros als Strohmann der Strohmänner der Männer mit Kohle scheint der Danisch inzwischen auch aufn Radar zu haben. Er liest eben nicht französische Quellen, sondern macht sich seinen eigenen Reim auf die Dinge. Langsam, aber jeder hat so seine Methode.