Hallo aliter!
Du schreibst: Dass eine weltweit verbreite Virenerkrankung nicht automatisch höchst gefährlich sein muss sagt eigentlich der gesunde Menschenverstand, z.B. banale Rhinoviren. Wenn Jahre später der Begriff Pandemie trotzdem automatisch zu panikartigen Reaktionen führt, so ist wohl eine (absichtliche) Verwirrung der Begriffe daran schuld.
Man könnte also vermuten, dass von interessierter Seite Vorbereitungen getroffen wurden, Entscheidungen die fast niemanden interessierten und deren Tragweite wohlweisslich erst ein oder einige Jahre später mit unabwendbarere Wucht Reaktionen insbesondere wirtschaftlich/volkswirtschaftliche/Länderbezogene erzeugen.
Ein interessantes Schema tut sich da möglicherweise auf: Es werden Tretminen gelegt, die zunächst keinerlei Auswirkungen zu haben scheinen. Später "sind sie nun da" und führen zu schlimmen Konsequenzen.
Ich denke, Du hast hier einen wichtigen Hinweis zu den Vorbereitungen der Welt-Corona-Krise gegeben.
Wie Du schon schreibst, man bereitet (systematisch) vor, um im Fall der Fälle (der auch nicht einfach so vom Himmel fällt) über das nötige Instrumentarium zu verfügen.
Wie banal (oder auch absurd) man grundsätzlich dabei vorgeht, zeigt z.B. das geleakte Dokument des Innenministeriums, wo man die fast kindischen Analysen des BMI zur Lage auseinander nimmt.
Hier einmal ein paar Beispiele von den Seiten 48 bis 49.
BMI: „Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation.“
Kritik: Damit ist nicht viel gesagt. Woran macht sich fest, dass die dynamische Situation ernst zu nehmen ist? Was genau bedeutet „ernst nehmen“ in diesem Zusammenhang? Ob und wie ernst die Entwicklung genommen werden muss, entscheiden die Krisen-Manager, nicht die wissenschaftlichen Berater (denn die kennen offenbar die Abgrenzungsindikatoren für die gesellschaftliche Risikoermittlung nicht).
BMI: „Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor.“
Kritik: Für den bundesweiten Bevölkerungsschutz muss die zu erwartende Wirkung auf das gesamte Land betrachtet werden. Für das IT-Sicherheitsgesetz wurde bei vielen Sektoren/Branchen eine Betroffenheit von 500.000 Bürgern als relevante Größenordnung festgelegt. Dabei ging es zwar nicht um Menschenleben und Lebenszeit von Menschen, aber es wird deutlich, dass die Bewertung von Risiken, wie z.B. von tödlichen Krankheitsverläufen, immer von deren Menge in Bezug auf die Gesamtzahl abhängt.
BMI: „Die Zahl der Fälle in Deutschland steigt weiter an.“
Kritik: Diese Aussage alleine führt zu keiner sinnvollen Erkenntnis für das Krisenmanagement (s.o.).
..
BMI: „Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Diese Gefährdung variiert von Region zu Region.“
Kritik: Das ist kein Alleinstellungsmerkmal für Corona, sondern trivial, so isoliert betrachtet ohne weiteren Erkenntnisgewinn.
BMI: „Die Belastung des Gesundheitswesens hängt maßgeblich von der regionalen Ausbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Isolierung, Quarantäne, soziale Distanzierung) ab und kann örtlich sehr hoch sein.“
Kritik: Das sind relative Aussagen und Trivialitäten, die für die Bewertung von Gefahren keine konkret messbaren oder überprüfbaren Anhaltpunkte bieten.
BMI: „Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.“
Kritik: Die Einschätzung des RKI ist für langfristig wirksame Maßnahmen offenbar grundsätzlich nicht verwertbar.
Ergänzung: Auch am 7. Mai 2020 enthielt der Lagebericht des Krisenstabs BMI-BMG immer noch keine Dokumentation der Kollateralschäden!
Quelle: https://www.ichbinanderermeinung.de/Dokument93.pdf
Das muß man sich mal reinziehen.
Wenn man so etwas in einer beruflichen Prüfung als Analyse vorgetragen hätte, wäre man hochkantig rausgeflogen.
Banalitäten und Triviales wechseln sich ab und wer diesen ministerialen Müll kritisiert, wird abgewatscht durch die Unfähigen!
Die Situation ist dynamisch, es kommen diese und jene Fälle vor, die Infektionszahlen steigen an, schwere Krankheitsverläufe nehmen vermutlich zu, variieren aber und die Belastung des Gesundheitswesen kann je nach Lage der Dinge und Örtlichkeit sehr hoch sein.
Dazu ergänze ich noch: Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.
Und auf dieser Basis wurde ein Land in den Ausnahmezustand gekickt?
Wer soll diesen Schwachsinn glauben?
Das ist nur das dünne Feigenblatt, um im Fall der Fälle etwas vorzuweisen bzw. die Abläufe notdürftig zu begründen.
Faßt man hier richtig nach quillt nur noch Dünnpfiff aus der wackligen Fassade.
Woher kennt man das?
Richtig!
Aus dem Terrormanagement der verdorbenen Eliten, die notdürftige potemkinsche Dörfer errichten um den Schein zu wahren.
Recherchiert man tiefer landet man fast immer im Dickicht der Lügen und falschen Fährten und der für Jahrzehnte weggeschlossenen Dokumente.
Ergo, ihre miserable Handschrift verrät sie .. wie üblich. ![[[kotz]]](images/smilies/kotz.gif)
mfG
nereus