Wird diskutiert: Ein Gesetz zum Installieren einer Corona-App?

bolte @, Donnerstag, 07.05.2020, 12:41 vor 2091 Tagen 2684 Views

Nach meinem Kenntnisstand ist zum Installieren einer App ein Smartphone mit dem BS Android vonnöten. Wie nun schon seit Tagen in den Medien kommuniziert wird, soll im Bundestag ein Gesetz zur Zwangsinstallation einer Corona-App beschlossen werden. Der Zwang im Allgemeinen hat es der Merkel-Regierung gerade besonders angetan.

Ich bekenne, ich habe seit Jahr und Tag kein Smartphone, vermisse es nicht, brauche es nicht. Vermutlich, eine mir unbekannte Zahl an Menschen sind mit ihrem einfachen Handy zufrieden, um das sich z.b. meine Frau bei mir meldet, dass sie vom Friseur, vom Arzt, vom Einkaufen abgeholt werden möchte. Oder ich mich per Handy aus dem Kleingarten bei ihr melde, dass ich losfahre, zum Mittagessen nach Hause unterwegs bin und dergleichen Komfort mehr.

Wie also soll ein Gesetz es regeln, dass auf einem Handy eine App aufgespielt wird?
Bekomme ich von Merkel ein Smartphone kostenlos zugeschickt und beteiligt sich die Regierung an den monatlichen Gebühren für den Provider, der mich mit dem Internet verbindet?
Warum dann keine Tuberkulose-App, eine Masern-App, eine Diphtherie-App?
Corona-App ohne Smartphone, wie soll das funktionieren?

Mal die Zahl der Menschen ausgeklammert, die weder ein Handy noch ein Smartphone haben.
+++
Offener Brief: Bundestag muss über Corona-App entscheiden
https://www.heise.de/tp/features/Offener-Brief-Bundestag-muss-ueber-Corona-App-entschei...

Wozu die App?

Ashitaka @, Donnerstag, 07.05.2020, 13:16 vor 2091 Tagen @ bolte 2316 Views

bearbeitet von Ashitaka, Donnerstag, 07.05.2020, 13:23

Hallo bolte,

Wie also soll ein Gesetz es regeln, dass auf einem Handy eine App aufgespielt wird?
Bekomme ich von Merkel ein Smartphone kostenlos zugeschickt und beteiligt sich die Regierung an den monatlichen Gebühren für den Provider, der mich mit dem Internet verbindet?
Warum dann keine Tuberkulose-App, eine Masern-App, eine Diphtherie-App?
Corona-App ohne Smartphone, wie soll das funktionieren?

Das ist ja nur ein Baustein von vielen. Aufzuhalten ist das ganze eh nicht mehr. Was im Hintergrund heute schon alles gemacht wird kann und will niemand mehr nachvollziehen. Und da wird die DSGV auch wenig dran ändern. Setz dich an den PC oder nehme das Smartphone zur Hand, steuere deine liebsten Mitforisten im Gelben Forum an, danach vielleicht noch einen Blog der dich privat interessiert an, sowie eine Nachrichtenseite die du regelmässig aufrufst. Schon wissen unzählige Dienste wer bzw. aus welchem Haushalt da gerade jemand am Bildschirm sitzt und stricken ihr Profil über dich weiter. Nicht weil du es Preis gibst, sondern weil sich dein Sohn jeden Tag mit der selben IP und seinem digitalen Fingerabdruck zu erkennen gibt. Und wenn er sich nicht zu erkennen gibt, dann eben du über Fingerabdruck, Cookies oder sonst was für Pfützen in die wir alle treten. Oder eben einfach dadurch, dass Google oder Facebook merken, dass zwei bis drei Seiten zu einer Tageszeit aufgerufen wurden, die eine 99%ige Zuordnung der IP ermöglichen.

Ich frage mich, wozu sie die Corona-App eigentlich noch verteilen wollen. Sie könnten doch genauso gut Google und Facebook in die Pflicht nehmen. Die könnten Herrn Spahn mit 99%iger Wahrscheinlichkeit verraten, wo wir uns aufgehalten haben (ganz ohne GPS) ob der User zukünftig ein Fussballstadion besuchen wird, was für Klamotten er trägt, ob er die Pandemie ernst nimmt oder hinterfragt, oder einfach nur welche Suchbegriffe er bei Google, Amazon, Facebook, Twitter oder sonst wo eingegeben hat.

Wozu noch eine App installieren, durch die Daten ermittelt werden, die aktuell ohnehin schon durch Kanalisierung von Informationen die demokratische Wahl des Bürgers ad absurdum führen. Oder wollen sie demnächst auch mit unseren Daten Handel betreiben?

Was es bräuchte sind endlich Dienste, die die Datensammler sowas von zuscheissen und im Hintergrund nur noch Müll anfragen / senden. Es ist ja nicht so, dass wir nicht in der Hand hätten wie die Datensammlung am Ende ausschaut. Das wäre mal ein KI-Projekt.

Herzlichst,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Re: Wozu die App?

valuereiter @, Donnerstag, 07.05.2020, 13:38 vor 2091 Tagen @ Ashitaka 2140 Views

ganz einfach:

im Wetterbericht gibt es (seit einigen Jahren) gefühlte Temperaturen ...

... und Politiker, die gute Umfragewerte wollen, kümmern sich um gefühlte Sicherheit!

(Ergebnis bei letzterem ist zumeist "gut gemeinter" hirnloser Aktionismus)

Aktionismus ist eine Ersatzhandlung

Mephistopheles, Donnerstag, 07.05.2020, 15:45 vor 2091 Tagen @ valuereiter 1761 Views

(Ergebnis bei letzterem ist zumeist "gut gemeinter" hirnloser Aktionismus)

Ersatzhandlungen erfolgen immer dann, wenn ein Tabu berührt wurde, das man als solches nicht benennen und somit nicht erkennen kann.

Um welches Tabu könnte es sich handeln, das Corona verletzt hat?

Gruß Mephistopheles

Des Kaisers neue Kleider

Oblomow, Donnerstag, 07.05.2020, 16:06 vor 2091 Tagen @ Mephistopheles 1959 Views

Hans Christian Andersen
Sämmtliche Märchen, 1862

Vor vielen Jahren lebte ein Kaiser, der so ungeheuer viel auf neue Kleider hielt, daß er all sein Geld dafür ausgab, um recht geputzt zu sein. Er kümmerte sich nicht um seine Soldaten, kümmerte sich nicht um das Theater und liebte es nicht, spazieren zu fahren, außer um seine neuen Kleider zu zeigen. Er hatte einen Rock für jede Stunde des Tages, und eben so, wie man von einem Könige sagt, er ist im Rathe, sagte man hier immer: "Der Kaiser ist in der Garderobe."
In der großen Stadt, in welcher er wohnte, ging es sehr munter zu; an jedem Tage kamen viele Fremde da an. Eines Tages kamen auch zwei Betrüger; sie gaben sich für Weber aus und sagten, daß sie das schönste Zeug, das man sich denken könne, zu weben verständen. Die Farben und das Muster wären nicht allein ungewöhnlich schön, sondern die Kleider, die von dem Zeuge genäht würden, besäßen die wunderbare Eigenschaft, daß sie für jeden Menschen unsichtbar wären, der nicht für sein Amt tauge oder der unverzeihlich dumm sei.
"Das wären ja prächtige Kleider!" dachte der Kaiser; "wenn ich die anhätte, könnte ich ja dahinter kommen, welche Männer in meinem Reiche zu dem Amte, das sie haben, nicht taugen; ich könnte die Klugen von den Dummen unterscheiden! Ja, das Zeug muß sogleich für mich gewebt werden!" Und er gab den beiden Betrügern viel Handgeld, damit sie ihre Arbeit beginnen möchten.
Sie stellten auch zwei Webstühle auf und thaten, als ob sie arbeiteten; aber sie hatten nicht das Geringste auf dem Stuhle. Frischweg verlangten sie die feinste Seide und das prächtigste Gold, das steckten sie in ihre eigene Tasche und arbeiteten an den leeren Stühlen bis spät in die Nacht hinein.
"Ich möchte doch wohl wissen, wie weit sie mit dem Zeuge sind!" dachte der Kaiser. Aber es war ihm ordentlich beklommen zu Muthe, wenn er daran dachte, daß Derjenige, welcher dumm sei oder schlecht zu seinem Amte tauge, es nicht sehen könne. Nun glaubte er zwar, daß er für sich selbst nichts zu fürchten brauche, aber er wollte doch erst einen Andern senden, um zu sehen, wie es damit stände. Alle Menschen in der ganzen Stadt wußten, welche besondere Kraft das Zeug habe, und Alle waren begierig, zu sehen, wie schlecht oder dumm ihr Nachbar sei.
"Ich will meinen alten, ehrlichen Minister zu den Webern senden!" dachte der Kaiser. "Er kann am Besten beurtheilen, wie das Zeug sich ausnimmt, denn er hat Verstand, und Keiner versieht sein Amt besser, als er!" -
Nun ging der alte, gute Minister in den Saal hinein, wo die zwei Betrüger saßen und an den leeren Webstühlen arbeiteten, "Gott behüte uns!" dachte der alte Minister und riß die Augen auf; "ich kann ja nichts erblicken!" Aber dieses sagte er nicht.
Beide Betrüger baten ihn, gefälligst näher zu treten, und fragten, ob es nicht ein hübsches Muster und schöne Farben seien. Dann zeigten sie auf den leeren Webstuhl, und der arme, alte Minister fuhr fort, die Augen aufzureißen: aber konnte nichts sehen, denn es war nichts da. "Herr Gott!" dachte er, "sollte ich dumm sein? Das habe ich nie geglaubt, und dieses darf kein Mensch wissen! Sollte ich nicht zu meinem Amte taugen? Nein, es geht nicht an, daß ich erzähle, ich könne das Zeug nicht sehen!"
"Nun, Sie sagen nichts dazu?" fragte der Eine, der da webte.
"O, es ist niedlich! ganz allerliebst!" antwortete der alte Minister und sah durch seine Brille. "Dieses Muster und diese Farben! - Ja, ich werde es dem Kaiser sagen, daß es mir sehr gefällt."
"Nun, das freut uns!" sagten die Weber, und darauf nannten sie die Farben mit Namen und erklärten das seltsame Muster. Der alte Minister paßte gut auf, damit er dasselbe sagen könnte, wenn er zum Kaiser zurückkäme, und das that er.
Nun verlangten die Betrüger mehr Geld, mehr Seide und mehr Gold, das sie zum Weben brauchen wollten, Sie steckten Alles in ihre eigenen Taschen, auf den Webstuhl kam kein Faden, aber sie fuhren fort, wie bisher, an dem leeren Webstuhle zu arbeiten.
Der Kaiser sandte bald wieder einen andern ehrlichen Staatsmann hin, um zu sehen, wie es mit dem Weben stände und ob das Zeug bald fertig sei; es ging ihm gerade, wie dem Ersten; er sah und sah, weil aber außer dem leeren Webstuhle nichts da war, so konnte er nichts sehen.
"Ist das nicht ein hübsches Stück Zeug?" fragten die beiden Betrüger und zeigten und erklärten das prächtige Muster, welches gar nicht da war.
"Dumm bin ich nicht!" dachte der Mann; "es ist also mein gutes Amt, zu dem ich nicht tauge? Das wäre komisch genug, aber das muß man sich nicht merken lassen!" und so lobte er das Zeug, welches er nicht sah, und versicherte ihnen seine Freude über die schönen Farben und das herrliche Muster. "Ja es ist ganz allerliebst!" sagte er zum Kaiser.
Alle Menschen in der Stadt sprachen von dem prächtigen Zeuge.
Nun wollte der Kaiser es selbst sehen, während es noch auf dem Webstuhle sei. Mit einer ganzen Schaar auserwählter Männer, unter denen auch die beiden ehrlichen Staatsmänner waren, die schon früher dort gewesen, ging er zu den beiden listigen Betrügern hin, die nun aus allen Kräften webten, aber ohne Faser und Faden.
"Ist das nicht prächtig?" sagten die beiden alten Staatsmänner, die schon einmal da gewesen waren. "Sehen Ew. Majestät, welches Muster, welche Farben!" Und dann zeigten sie auf den leeren Webstuhl, denn sie glaubten, daß die Andern das Zeug wohl sehen könnten.
"Was!" dachte der Kaiser, "ich sehe gar nichts! Das ist ja schrecklich! Bin ich dumm? Tauge ich nicht dazu, Kaiser zu sein?
Das wäre das Schrecklichste, was mir begegnen könnte!" - "O, es ist sehr hübsch!" sagte er. "Es hat meinen allerhöchsten Beifall!" Und er nickte zufrieden und betrachtete den leeren Webstuhl, denn er wollte nicht sagen, daß er nichts sehen könne. Das ganze Gefolge, welches er bei sich hatte, sah und sah und bekam nicht mehr heraus, als die Andern; aber sie sagten, wie der Kaiser: "O, das ist hübsch!" Und sie riethen ihm, diese neuen, prächtigen Kleider das erste Mal bei der großen Procession, die bevorstand, zu tragen. "Es ist herrlich, niedlich, ercellent!" ging es von Mund zu Mund; man schien allerseits innig erfreut darüber, und der Kaiser verlieh den Betrügern den Titel: Kaiserliche Hofweber.
Die ganze Nacht vor dem Morgen, an dem die Procession stattfinden sollte, waren die Betrüger auf und hatten über sechzehn Lichter angezündet. Die Leute konnten sehen, daß sie stark beschäftigt waren, des Kaisers neue Kleider fertig zu machen. Sie thaten, als ob sie das Zeug aus dem Webstuhl nähmen, sie schnitten mit großen Scheeren in die Luft, sie nähten mit Nähnadeln ohne Faden und sagten zuletzt: "Nun sind die Kleider fertig!"
Der Kaiser mit seinen vornehmsten Cavalieren kam selbst dahin, und beide Betrüger hoben den einen Arm in die Höhe, gerade als ob sie etwas hielten, und sagten: "Seht, hier sind die Beinkleider! Hier ist der Rock! Hier der Mantel!" und so weiter. "Es ist so leicht wie Spinnenwebe; man sollte glauben, man habe nichts auf dem Leibe; aber das ist gerade die Schönheit davon!"
"Ja!" sagten alle Cavaliere; aber sie konnten nichts sehen, denn es war nichts da.
"Belieben Ew. kaiserliche Majestät jetzt Ihre Kleider allergnädigst auszuziehen," sagten die Betrüger, "so wollen wir Ihnen die neuen anziehen, hier vor dem großen Spiegel!"
Der Kaiser legte alle seine Kleider ab, und die Betrüger stellten sich, als ob sie ihm jedes Stück der neuen Kleider anzögen, welche fertig wären; und der Kaiser wendete und drehte sich vor dem Spiegel.
"Ei, wie gut sie kleiden! Wie herrlich sie sitzen!" sagten Alle. "Welches Muster, welche Farben! Das ist eine köstliche Tracht!" -
"Draußen stehen sie mit dem Thronhimmel, welcher über Ew. Majestät in der Procession getragen werden soll," meldete der Oberceremonienmeister.
"Seht, ich bin ja fertig!" sagte der Kaiser. "Sitzt es nicht gut?" Und dann wendete er sich nochmals zu dem Spiegel, denn es sollte scheinen, als ob er seinen Schmuck recht betrachte.
Die Kammerherren, welche die Schleppe tragen sollten, griffen mit den Händen nach dem Fußboden, gerade als ob sie die Schleppe aufhöben; sie gingen und thaten, wie wenn sie Etwas in der Luft hielten; sie wagten nicht, es sich merken zu lassen, daß sie nichts sehen konnten.
So ging der Kaiser in Procession unter dem prächtigen Thronhimmel, und alle Menschen auf der Straße und in den Fenstern sprachen: "Gott, wie sind des Kaisers neue Kleider unvergleichlich; welche Schleppe er am Kleide hat, wie schön das sitzt!" Keiner wollte es sich merken lassen, daß er nichts sah, denn dann hätte er ja nicht zu seinem Amte getaugt oder wäre sehr dumm gewesen. Keine Kleider des Kaisers hatten solches Glück gemacht, wie diese.
"Aber er hat ja nichts an!" sagte endlich ein kleines Kind. 'Herr Gott, hört des Unschuldigen Stimme!" sagte der Vater; und der Eine zischelte dem Andern zu, was das Kind gesagt hatte.
"Aber er hat ja nichts an!" rief zuletzt das ganze Volk. Das ergriff den Kaiser, denn es schien ihm, sie hätten Recht; aber er dachte bei sich: "Nun muß ich die Prozession aushalten." Und die Kammerherren gingen noch straffer und trugen die Schleppe, die gar nicht da war."

Herzlich
Oblomow

Trifft es nicht ganz

Mephistopheles, Donnerstag, 07.05.2020, 20:28 vor 2091 Tagen @ Oblomow 1438 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Donnerstag, 07.05.2020, 21:08

"Aber er hat ja nichts an!" sagte endlich ein kleines Kind. 'Herr Gott, hört des Unschuldigen Stimme!" sagte der Vater; und der Eine zischelte dem Andern zu, was das Kind gesagt hatte.
"Aber er hat ja nichts an!" rief zuletzt das ganze Volk. Das ergriff den Kaiser, denn es schien ihm, sie hätten Recht; aber er dachte bei sich: "Nun muß ich die Prozession aushalten." Und die Kammerherren gingen noch straffer und trugen die Schleppe, die gar nicht da war."

Herzlich
Oblomow

Nach meiner Version sieht das Volk weder die Kleider noch den Kaiser, sondern meint, das Kind rede von Viren.

Gruß Mephistopheles

kein Tabu

valuereiter @, Donnerstag, 07.05.2020, 16:35 vor 2091 Tagen @ Mephistopheles 1739 Views

(Ergebnis bei letzterem ist zumeist "gut gemeinter" hirnloser Aktionismus)


Ersatzhandlungen erfolgen immer dann, wenn ein Tabu berührt wurde, das man als solches nicht benennen und somit nicht erkennen kann.

Um welches Tabu könnte es sich handeln, das Corona verletzt hat?

eher eine Illusion:

die WIR-sind-unverwundbar-Illusion!

dass an Seuchen nur noch Afrikaner, die niemanden interessieren, sterben
(Ebola, Malaria)
oder allenfalls Schwule und Fixer
(AIDS)

--> für Otto Normalmichel gibt es Epidemien und Pandemien (bis Februar 2020) nur beim TV-Glotzen, wo diese wie SARS oder Schweinegrippe schnell wieder eingedämmt wurden und den Sprung aus der Tagesschau in die Realität nicht geschafft haben!

Wie wird aus einer Luftnummern ein Zweck der die Mittel heiligt?

bolte @, Donnerstag, 07.05.2020, 18:22 vor 2091 Tagen @ Ashitaka 1586 Views

Tut mir leid, aber ich muss doch noch einmal nachhaken.

Da lancieren regierungsnahe Kreise in regelmäßigen Abständen, über ihren Einfluss auf die Massenmedien die Meldung, dass sich jeder auf seinem Smartphone eine Corona- App installieren soll, bez. zwangsweise installiert bekommt.

Wie das unter Umgehung des Einverständnisses der Nutzer immer wieder passiert, das weiß jeder der sich ein Smartphone kauft, die Sim-Karte einlegt, die Oberfläche von dem Gerät öffnet und ohne sein Zutun eine Fülle von Apps schon vorinstalliert präsentiert bekommt. Welche darunter die gar nicht, oder nur mit sehr viel IT-Wissen aus dem permanenten Speicher des Gerätes zu löschen gehen.

Wenn aber nun dieser Zwang, aufgrund meiner Bedenken von weiter oben wie eine einzige Luftnummer aussieht, welche wirkliche Absicht steckt dahinter, eine auf den erst Blick sinnlos erscheinende Anstrengung immer wieder, immer weiter zu verfolgen?
Wirft mich dann mein Provider wegen Ungehorsam gegenüber dem Willen der Regierung aus meinem Vertrag?
Sperren mich alle anderen Provider bei denen einen anderen Vertrag abzuschließen, solange ich nicht die App zulassen will?
Komme ich auf eine "Schwarze Liste"?
Wird mein Arbeitgeber, werden die Steuer, meine Krankenversicherung, die KFZ - Versicherung informiert und ich bekomme deswegen überall einen Risikozuschlag?
Paranoia? Kann sein?

Google Maps

Kurki, Donnerstag, 07.05.2020, 22:36 vor 2091 Tagen @ Ashitaka 1453 Views

Hallo

Google Maps nutzt zum Erstellen der aktuellen Verkehrslage ausschließlich Nutzerdaten.
Also wer ist wo, wie lange und wie schnell mit seinem Smatphone unterwegs.
Warum wird über die Hintertür nicht einfach eine Zwangseinschaltung von gps (ist das überhaupt nötig?) realisiert und mit den Daten eine Coronadatenbank erstellt?

Google Maps lässt sich auf den meisten Handys nicht mal einfach deinstallieren, ist doch die perfekte Grundlage.

Eigentlich bin ich mir sogar sicher, dass so etwas bereits gemacht wird.
Die Menschen müssen nur noch darauf eingeschworen werden, dass es auch richtig ist.

Macht kaum Sinn

sensortimecom ⌂ @, Donnerstag, 07.05.2020, 13:30 vor 2091 Tagen @ bolte 2172 Views

Man müsste den User nicht nur zum Download der App verpflichten, sondern auch zum KAUF eines Android-Smartphones, falls er keines oder ein veraltetes hat, und dazu noch zum ständigen Bei-Sich-Tragen des Smartphones. Und natürlich auch zum ständigen Prüfen des Ladezustands des Geräts.

Das alles ist ein Witz, ganz abgesehen mal von der Tatsache, dass sich die verwendete Sensorik (ultraschall-nahe Töne, Bluetooth, GPS und Handyfunk) bei Tests als nicht ausreichend verlässlich zum Kontakt-Tracing erwiesen hat.

Käpt´n Iglo kennt den Nutzen der App! ;-)

Vatapitta @, Donnerstag, 07.05.2020, 13:46 vor 2091 Tagen @ bolte 2301 Views

[image]

--
Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

Iglo tut bei mir leider gar nix... (oT)

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Donnerstag, 07.05.2020, 16:24 vor 2091 Tagen @ Vatapitta 1570 Views

.

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Werbung