Pressesprecher der AfD freigestellt. Zog hier jemand (un-)freiwillig die Reißleine?
Wir leben schon in irren Zeiten.
Die AfD hat ihren langjährigen Partei- und Fraktionspressesprecher Christian Lüth einem Bericht zufolge gefeuert, nachdem er sich selbst als "Faschist" bezeichnet habe.
Lüth sei am Freitag mit sofortiger Wirkung freigestellt worden, berichtet "Zeit Online" unter Berufung auf Parteikreise. Von Partei und Fraktion war keine Stellungnahme zu erhalten.
Die AfD hatte dem Bericht zufolge über Wochen eine "arbeitsrechtliche Prüfung" vorgenommen, die nun zum Rauswurf von Lüth führte. Die Entscheidung habe der Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland getroffen und danach den Fraktionsvorstand informiert. Parteichef Tino Chrupalla bestätigte "Zeit Online" die Entlassung. Der 43-jährige Lüth arbeitete den Angaben zufolge seit 2013 für die AfD. Nach dem Einzug der Partei in den Bundestag 2017 wurde er dann Pressesprecher der Fraktion.
Dem Bericht zufolge soll sich Lüth mehrmals selbst als "Faschist" bezeichnet und mit Bezug auf seinen Großvater von seiner "arischen" Abstammung gesprochen haben. Wolfgang Lüth war Korvettenkapitän und hatte im Zweiten Weltkrieg als U-Boot-Kommandant der Kriegsmarine gekämpft. Er hatte dafür laut "Zeit Online" von Adolf Hitler persönlich das "Eiserne Kreuz" erhalten.
Quelle: https://www.n-tv.de/politik/AfD-wirft-Pressesprecher-raus-article21740856.html
Er war also schon länger dabei und kannte das Politgeschäft.
Was gibt es noch so über ihn?
Lüth war Stipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung und studierte Wirtschaftsinformatik in Stuttgart und Politikwissenschaften an der FU Berlin. Er war ab 2006 Büroleiter des FDP-Bundestagsabgeordneten Werner Hoyer. Anfang 2008 ging er für die Friedrich-Naumann-Stiftung als Projektleiter für Zentralamerika nach Honduras.
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Als Dirk Niebel Entwicklungsminister wurde, holte er Lüth im September 2011 wieder nach Deutschland. Lüth wurde im BMZ „Koordinator in der Abteilung 2 Asien/Lateinamerika; Grundsatzfragen und Organisation der bilateralen EZ“ unter Harald Klein.
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Anschließend wurde er Büroleiter des FDP-Abgeordneten Hans-Werner Ehrenberg.
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Lüth ging zur Alternative für Deutschland (AfD). Dort wurde er im November 2013 zunächst Koordinator für Pressearbeit, Medien und Programmatik. Im März 2013 wurde er Nachfolger von Dagmar Metzger (ebenfalls ehemals FDP) als Pressesprecher.
Quelle: https://marjorie-wiki.de/wiki/Christian_L%C3%BCth
Ordentliche Karriere - keine Frage.
So, und nun erklärt sich so einer zum Faschisten!
Wer schmeißt so sinnlos eine sichere und vermutlich auch gut bezahlte Stelle hin?
Wer soll den Scheiß glauben?
Oder mußte er sich dazu erklären, weil es irgendwo anders ein Problem gab?
U-Boot wäre hier z.B. eine solche Möglichkeit, doch nicht im Sinne des Großvaters.
mfG
nereus