Jetzt gleich Richtung Westen blicken: von 21:55 - 21:58h kommen 60 Satelliten als Perlenkette - Elon Musk's Starlink 6
Enjoy!
Enjoy!
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Ich hatte das zuerst für einen Autoscheinwerfer gehalten.
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Manchmal verliert man, manchmal gewinnen die Anderen.(Otto Rehagel)
![[[top]]](images/smilies/top.gif)
Hier im Norden (SH) hab ich nichts gesehen. Es war wohl noch zu hell.
Danke für den Tipp! So was hatte ich bisher noch nie gesehen. Tolles, aber nur einige Sekunden langes Erlebnis!
bearbeitet von Ortelius, Donnerstag, 23.04.2020, 23:31
Hier ein Beispiel, welches Travis Amick in einer Facebook Gruppe gepostet hat:
![[image]](https://i.ibb.co/kg8kSx2/93711489-10158480618454155-7558584700801908736-n.jpg)
Einzelbild, 3 Minuten belichtet. Da kann man in der Nachbearbeitung nichts mehr zu retten. Versuche mit einem Anstrich, der die Sonnenreflektion verhindern soll, wurden wieder verworfen, da es zu wenig bringt. Jetzt experimentieren sie mit eine Art Abschirmung. Ergebnis ungewiss.
Die Federal Communications Commission (FCC) hat schon 12.000 Satelliten genehmigt, Musk möchte wohl 42.000.
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Normalerweise hat man auch Flieger kreuz und quer auf den Bildern. Vorhin sind auch 2 Flieger gleichzeitig über mir geflogen, was in den letzten paar Wochen eine Seltenheit war.
bearbeitet von Ortelius, Freitag, 24.04.2020, 01:18
Primär durch die klassischen Lichtverschmutzung. Mit den LEDs wird es aktuell noch schlimmer, da heller und mehr. Viele haben unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, noch nie gesehen.
Um den Nachthimmel vernünftig zu fotografieren gehen wir jetzt schon auf die Kanaren, La Palma oder Teneriffa, auf die Vulkane. Wenig Lichtverschmutzung und abseits der Flugrouten. Den immer mehr Satelliten kann man nicht mehr ausweichen. Speziell die in niedrigen Orbits sind im Verhältnis sehr hell.
Wegen finanzieller Interessen einzelner Konzerne den gesamten Nachthimmel zu verschandeln ist unfassbar. Da muss es um mehr gehen und ich befürchte nichts Gutes.
Hier ein Zeitraffer der Milchstraße von Teneriffa. Falls es der Bildschirm hergibt in 4k schauen, da erkannt man jetzt schon massig Satelliten, auch geostationäre:
Was für ein Bullshit! Natürlich nimmt der "Michel" gern den Fortschritt mit! Lass doch mal abstimmen, wer lieber schnelles Internet hat, oder lieber Deepsky knipst
Ob der Fortschritt kommt oder nicht, hat er natürlich nicht in der Hand. Zum Glück.
Müssen sich die Astronomen halt was einfallen lassen (war auch mal mein Hobby). Deepsky hat Hubble eh viel mehr gebracht, als die ganzen erdgebundenen Teleskope. Und Webb wird da weitermachen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Elon Musk da sogar deutlich günstigere Preise für anbieten könnte, als Webb jetzt kostet...
oT
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* "The universe offers infinite potential to those who dare." David Kipping
Vermüllt wird eher hier unten...
Primär durch die klassischen Lichtverschmutzung. Mit den LEDs wird es aktuell noch schlimmer, da heller und mehr.
Das Problem ist das Lichtdesign. Es gibt weltweit einige Vereine, die den Stadtplanern klarmachen, was da so geht, z.B. Stadtbeleuchtung nach unten richten und nach oben abschirmen. Da ist mit LED sogar viel mehr möglich, als vorher.
Viele haben unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, noch nie gesehen.
Ja, leider, wenn man in der Stadt wohnt und kaum rauskommt. Erhabener Anblick.
Um den Nachthimmel vernünftig zu fotografieren gehen wir jetzt schon auf die Kanaren, La Palma oder Teneriffa, auf die Vulkane. Wenig Lichtverschmutzung und abseits der Flugrouten.
Ja, so ist das. Scheiße aber auch, so eine Zivilisation... Auf Bergen wird allerdings schon lange gebaut, der dünneren Luftschicht wegen.
Den immer mehr Satelliten kann man nicht mehr ausweichen. Speziell die in niedrigen Orbits sind im Verhältnis sehr hell.
Aber nur in der Dämmerung, wo man eh nicht fotografiert. Je niedriger, desto schneller sind sie im Erdschatten verschwunden. Kritisch sind nur die ab ca. 1000 km Orbit (die hätte man SpaceX wirklich nicht erlauben müssen).
Wegen finanzieller Interessen einzelner Konzerne den gesamten Nachthimmel zu verschandeln ist unfassbar. Da muss es um mehr gehen und ich befürchte nichts Gutes.
Geschmackssache. Ich fand den Himmel schon immer zu statisch. Welche Freude, eine Sternschnuppe zu sehen. Oder einen Satelliten zu entdecken. Oder die Jupitermonde jeden Abend in anderen Positionen. Jetzt wird es einen Haufen zu sehen geben!
Wie Musk damit Geld verdienen will, ist mir aber noch ein Rätsel, bei den Kosten. Und die Satelliten sollen auch noch alle 5 Jahre ersetzt werden! D.h. ca. 100 Starts pro Jahr.
dir so was gefällt, als Empfehlung:
https://programm.ard.de/TV/arte/expedition-sternenhimmel/eid_287242442993005
Wiederholungen und/oder andere Folgen dieser Reihe
04.05.2020 | 03:35 Uhr | 3sat
Expedition Sternenhimmel
Unterwegs zur Milchstraße - Australien
04.05.2020 | 04:20 Uhr | 3sat
Expedition Sternenhimmel
Zur dunkelsten Nacht Skandinaviens
04.05.2020 | 05:05 Uhr | 3sat
Expedition Sternenhimmel
Dem Universum ganz nah - Chile
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... und wenn die Infrastruktur erstmal steht hast du wenig Fixkosten, da sehr viel automatisiert abläuft. Die Dinger fliegen ja sogar automatische Ausweichmanöver.
Kannst ja rechnen, wie das bei 50 oder 100 Mio. Nutzern aussieht.
Ich würd mir den Kram auch zu dem Preis holen. Die ganzen Blauwassersegler sowieso. Damit wird der mehr Geld machen als mit seinen bescheuerten E-Karren
- das macht ihn zum reichsten Mann der Erde.
MfG
igelei
Hatte ich auch gesehen.
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zugemüllt wird nicht nur der "klare Nachthimmel", sondern auch der erdnahe Orbit!
wenn da in einigen Jahren zigtausend Stück Muskscher Weltraumschrott seine Kreise zieht:
können dann NASA/ESA/usw. noch sicher ihre Satelliten betreiben?
bzw. Raumfahrer durch diese Schrottsphäre weiter raus ins All bringen, ohne dass dies zum Russisch Roulette-Spiel wird?
Die Dinger fliegen ja sogar automatische Ausweichmanöver.
1. theoretisch ja
praktisch musste die ESA bereits ein Ausweichmanöver fliegen, um nicht von Musk abgeschossen zu werden:
2. für wie lange reicht der Sprit? bzw. ab wann treiben die Teile als Weltraumschrott herrenlos und unkontrolliert durch den Orbit?
Danke für das Video (kwT)
Wenn man sich die Irrationalität um die Tesla-Aktie anschaut, haben viele nur die Tesla-Autos im Hinterkopf. Da sich E-Mobilität im allgemeinen und Tesla-Automobile im besonderen mit hoher Wahrscheinlichkeit als Rohrkrepierer und gigantische Geldvernichtungsmaschine erweisen werden, ist der aktuelle Kurs der Tesla-Aktie natürlich durch nichts gerechtfertigt.
Betrachtet man allerdings das SpaceX-Programm von Tesla, das nicht so im Fokus steht wie die E-Autos, dann erscheint der Aktienkurs in einem ganz anderen Blickwinkel. Hat man hier die zukünftigen Umsätze im Blick, dann ist der Kurs vielleicht sogar gerechtfertigt und bietet noch viel Luft nach oben hin.
Deshalb ... Weltraumtechnologie (Tesla, Mynaric & Co) long.
Gruß Plancius
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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER
Ich dachte, SpaceX ist SpaceX und nicht Tesla? Oder ist SpaceX ein Subsidiary von Tesla?
Kannst Du da genaues und belegtes mit Links posten?
Danke, DT
Hallo @DT,
ich weiß leider auch nichts näheres.
Ist auch nur eine Vermutung von mir, kann auch falsch liegen, dass Tesla was mit SpaceX zu tun hat.
Gruß Plancius
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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER
Hi DT,
siehe da: https://de.wikipedia.org/wiki/SpaceX
Kommt vermutlich irgendwann als IPO, wäre nach Jahrzehnten wieder mal eine Zeichnung wert aus meiner Sicht 
MfG
igelei
nach ihrer Lebenszeit kontrolliert zum Verglühen abgesenkt.
Allerdings schon eine Herausforderung für die Raumfahrtbehörden, 50000 Satelliten im Orbit zu koordinieren. Zusammenstöße wären das größere Risiko wegen der vielen Trümmerteile... Die ISS muss jetzt schon ab und zu Ausweichmanöver fliegen.
Aber nur in der Dämmerung, wo man eh nicht fotografiert. Je niedriger, desto schneller sind sie im Erdschatten verschwunden. Kritisch sind nur die ab ca. 1000 km Orbit (die hätte man SpaceX wirklich nicht erlauben müssen).
Die hohen Orbits sind sicher am übelsten, davon sind jetzt schon 2800 Satelliten auf 1100-1300 km Höhe geplant. Aber selbst die jetzt installierten auf 550 km wird man noch lange nach Dämmerung sehen. Die astronomische Dämmerung endet bei -18° Sonnenstand unter Horizont, laut https://www.calsky.com/ sind heute Starlink Satelliten noch bis eine Stunde nach astronomischer Dämmerung zu sehen, z.B. aktuell bis ~23:30h.
Ab Starlink 9 werden die Satelliten mit 'sunshades' ausgestattet, hoffen wir, dass die was bringen.
Müssen sich die Astronomen halt was einfallen lassen (war auch mal mein Hobby). Deepsky hat Hubble eh viel mehr gebracht, als die ganzen erdgebundenen Teleskope. Und Webb wird da weitermachen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Elon Musk da sogar deutlich günstigere Preise für anbieten könnte, als Webb jetzt kostet...
Bin auch kein Deepsky Fan, das kann Hubble besser. Letztendlich ist die Qualität der Fotos nur eine Frage das Geldes für Ausrüstung und Aufnahmedauer der Objekte, weniger der Kreativität.
Ich selbst mache nur relativ weitwinklige Nachtfotografie. Meist wie das verlinkte Timelapse der Milchstraße mit eingebundener Landschaft oder auch Panoramen der Milchstraße. Bei den Zeitraffern nimmt man oft auch Tag/Nacht-Übergänge mit Dämmerung auf, da stören auch die Satelliten in den niedrigen Orbits.
bearbeitet von DT, Freitag, 24.04.2020, 14:20
Hier ist ein schönes Bild von gestern abend:
https://www.wetteronline.de/wetterticker/satelliten-lichterkette-am-himmel-202004248083365
https://www.businessinsider.com/elon-musk-accused-using-tesla-and-spacex-bail-out-solar...
Es gibt schon länger die Vermutung, dass durch SpaceX Tesla und Solarcity quersubventioniert werden. Im Umkehrschluss könnte also die Pleite einer Firma sein Firmengeflecht zum Einsturz bringen. Solange jedoch die Staatsgelder (Steuergelder) fließen, dürfte dieses Szenario unwahrscheinlich sein.
Ahoi
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https://qz.com/1361847/elon-musk-considers-financing-tesla-bid-with-spacex/
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