Schweiz: Was für Auswüchse in der Corona-Krise

Zürichsee, Dienstag, 21.04.2020, 21:42 vor 2108 Tagen 2920 Views

Das ist echt wahr, obwohl es abwechselnd zum Lachen und Weinen reizt.

Eine wohlhabende Dame hat sich darüber ausgelassen, dass
alle Frisöre in der Schweiz zu haben. "Seht her, ich habe
eine unmögliche Frisur, ich will das ändern!"

Was hat sie gemacht? Da sie nicht dumm ist, hat sie von
Schweden gehört und dass dort alles läuft, wie ohne Corona.
Nicht faul, hat sie sich informiert was so ein Kurzausflug
nach Schweden kostet, um dort den Frisör zu besuchen.

Sie wollte dann für über CHF 2000.- so einen Kurztrip
buchen. Leider wurde ihr der Flug verwehrt, da kein
triftiger Grund vorliegt.
[[euklid]]

LG Zürichsee

Schweizer

Heraklit @, Dienstag, 21.04.2020, 22:25 vor 2108 Tagen @ Zürichsee 2009 Views

Gibt es eigentlich auch nicht wohlhabende (echte) Schweizer? Scheinbar müssen die Schweizer sehr bedürftig sein, wenn sie es nötig haben, im Niedriglohnland einzukaufen (mit Mehrwertsteuererstattung versteht sich), und das bei niedrigen Steuern und üppigen Löhnen? Ich freu mich schon wieder auf den morgigen Home-Office-Tag, bei dem ich für die Schweizer arbeiten muss.

--
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem

Und in welchem Land wohnst du? Wie hoch ist dort die Armut?

Zürichsee, Dienstag, 21.04.2020, 22:53 vor 2108 Tagen @ Heraklit 1826 Views

Gibt es eigentlich auch nicht wohlhabende (echte) Schweizer? Scheinbar müssen die Schweizer sehr bedürftig sein, wenn sie es nötig haben, im Niedriglohnland einzukaufen (mit Mehrwertsteuererstattung versteht sich), und das bei niedrigen Steuern und üppigen Löhnen? Ich freu mich schon wieder auf den morgigen Home-Office-Tag, bei dem ich für die Schweizer arbeiten muss.

Dass du für die Schweiz(er) arbeiten musst? Den Lohn nimmst du sicher,
wir sind ja ein Preis- und Lohn-Hochland.

Ja, es gibt auch viele Schweizer, die bedürftig sind:

Die Armutsgrenze liegt laut BFS bei durchschnittlich 2247 Franken
pro Monat für eine Einzelperson und 3981 Franken pro Monat für einen
Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren.

Etwa 600'000 Menschen = 7% leben unter dieser Armutsgrenze.

Aber diese können Sozialhilfe beantragen. Diese wird von der Wohngemeinde
entrichtet und ist unterschiedlich. In meiner Gemeinde erhält man den
fehlenden Betrag auf ca. 40'000.- jährlich aufgestockt. Dazu kommen noch
Familienbeihilfen. In einigen Kantonen auch noch Wohnbeihilfen und
Arbeitslosenbeihilfe.

LG Zürichsee

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