Ist das Corona-Narrativ verwendbar als Blackout-Szenario?

Wildheuer @, Schurkenstaat im Herzen Europas, Dienstag, 24.03.2020, 12:38 vor 2146 Tagen 662 Views

bearbeitet von Wildheuer, Dienstag, 24.03.2020, 13:23

Liebe DGF-Runde!

Ich stelle die Frage "Ist das Corona-Narrativ verwendbar als Blackout-Szenario?", weil gerade geistert diese Aussage des Pressesprechers des Betreibers des Schweizer AKWs Beznau im Online-Artikel des Tages-Anzeigers: Erste Corona-Fälle in Leibstadt und Gösgen
Die Atomkraftwerke laufen weiter, solange sie genügend sicherheitsrelevantes Personal haben. Wo die Grenze liegt, ist geheim.


«Stünde nicht genügend Personal für den sicheren Betrieb zur Verfügung, würden wir Beznau selbstverständlich abschalten.»


Meine vorläufige Antwort auf meine eigene Frage lautet: Ja, dieses Szenario ist dank Corona verwendbar.


Es steht zu befürchten, dass gerade im Moment ein harter Kampf ausgetragen wird, wo ganze Länder und Völker als Geiseln genommen sind in Verhandlungen, womöglich gar in Kapitulationsverhandlungen zwischen zwei gewaltig um die Macht ringenden Systemen. Einem abtretenden und einem kommenden Machtsystem...?

Ich glaube, wir müssen unbedingt rasch noch den neuen Beitrag von @Diogenes Lampe uns zu Gemüte führen, um überhaupt eine Chance auf Überblick zu gewinnen...

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Gibt es denn keinen Boden auf dieser absurden Welt? Ich dachte wir wären längst aufgeschlagen. --nereus

Lies bei Zerohedge.

SevenSamurai @, Dienstag, 24.03.2020, 13:33 vor 2146 Tagen @ Wildheuer 503 Views

https://www.zerohedge.com/

Dort wird die kommende Umverteilung gut dokumentiert.

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"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Wohl eher nicht, denn Reiner Zufall hätte gerade Zeit

Linder, Dienstag, 24.03.2020, 14:09 vor 2146 Tagen @ Wildheuer 483 Views

Zumindest die nächsten 8...12 Tage, denn das AKW Gundremmingen ist seit Freitag down, weil angeblich 2 Brennstäbe getauscht werden müssen. Ihr könntet euch also derzeit einen oder ein paar mehr Reaktorfahrer ausleihen. Bis zu euch rüber ist es nur ein Katzensprung.
Ohnehin ist das alles nicht tragisch, denn bei Personalknappheit stehen auch so immer Ersatzleute auf Standby, von daher müsste es mit dem Teufel zugehen, wenn ein AKW deswegen heruntergefahren wird, denn dafür sind die Umsatzausfälle viel zu hoch und die Personalkosten zu gering, als dass dies ein Betreiber ernsthaft zulässt.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Die Pandemie beweist ganz klar was wir schon lange wissen, nämlich daß ein Blackout zur Anarchie (mT)

DT @, Dienstag, 24.03.2020, 16:03 vor 2146 Tagen @ Wildheuer 483 Views

in Deutschland führen würde. Deutschland ist max 5 Tage entfernt von der Anarchie.

Diese ganzen Kompetenzrangeleien, die "Entschuldigungen" bei Nichtstun (beabsichtigt oder durch Unfähigkeit) daß angeblich der Föderalismus die Hände binden würde, die totale Abhängigkeit von funktionierenden Lieferketten, die Tatsache, daß ein kleiner Run auf den Edeka selbst das Klopapier temporär zusammen brechen läßt zeigt, daß vor allem in den Hipstervierteln und in den gentrifizierten Vierteln der Zusammenbruch am effektivsten sein wird.

Dieses Mal hatten wir noch keine marodierende Banden von Bereicherern, aber das wird bei Hunger und Durst anders sein.

Und wie sehr die Politik "ihre" Polizei im Stich lassen wird, sieht man ja, wie sehr sie die Krankenhäuser und Ärzte alleine lassen. Die bringen max ihren eigenen Axxxx in Sicherheit.

Das heißt ganz klar, und wer das jetzt noch nicht gesehen hat, dem ist nicht mehr zu helfen: Seid vorbereitet für den Blackout. Ohne Handy, ohne Wasser, ohne Strom geht NICHTS mehr.

Dann ist sich jeder selbst der Nächste.

Öffentliche Ordnung

Chris11 @, Dienstag, 24.03.2020, 16:54 vor 2146 Tagen @ DT 496 Views

„Dieses Mal hatten wir noch keine marodierende Banden von Bereicherern, aber das wird bei Hunger und Durst anders sein.“

Das ist meine Größere Sorge. In NRW hältst Du mit den 6 Hundertschaften nicht die 10 Millionen Menschen der Rhein-Ruhrschiene in Schach.
Stromausfall glaube ich weniger aber wenn wegen Lieferkettenzusammenbruch die Nahrungsmittel in den Städten ausgehen, wird das nicht mit einem Kartoffelkrieg-Scharmützel abgehen.

Mit freundlichen Grüßen
Christian

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