Wie dpa Propaganda für das Ende der deutschen Kulturnation macht

Falkenauge @, Freitag, 20.03.2020, 09:03 vor 2153 Tagen 1116 Views

Im Schatten von Corona spielen sich noch andere wichtige Dinge ab.

Vieles, was nicht nur an Nachrichten, sondern auch als wichtige Worterklärungen zur politisch korrekten Bewusstseinslenkung in den Zeitungen steht, stammt wörtlich vorgefertigt von den Nachrichten-Agenturen. Besonders die im Mainstream schwimmenden lokalen Blätter sind dankbar, wenn sie damit ihren unbedarften Lesern klar machen können, was und wie sie etwas zu verstehen haben.
So erklärt dpa dem oberflächlichen Zeitungsleser, dass "der Glaube an den Bevölkerungsaustausch" aus "rechtsextremen Kreisen" stamme, denn dahinter stehe "ein völkisch-rassistisches Weltbild".

Deutscher nach dem Grundgesetz sei, "wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. Im zugehörigen Rechtskommentar heißt es: Diese Bestimmung verabschiede sich von der Vorstellung einer deutschen Kulturnation. Sie erlaube dem Gesetzgeber, ´die deutsche Staatsangehörigkeit den Angehörigen anderer Kulturen zu öffnen und die deutsche Nation zur multikulturellen zu machen`."

Siehe: Wie dpa und Pforzheimer Zeitung das Ende der deutschen Kulturnation propagieren

Grundgesetz, Menschenrechte und Demokratie sind Instrumente des kalten Völkermords

Tempranillo @, Freitag, 20.03.2020, 09:50 vor 2152 Tagen @ Falkenauge 1130 Views

Hallo Falkenauge,

wenn sich die Pforzheimer Zeitung aufs Grundgesetz beruft, um den großen Austausch zu rechtfertigen, beweist das, dieses Werk ist wie Menschenrechte und Demokratie ein Instrument des Völkermords.

Als Resonanzboden dienen dem Blatt die durch Verzicht auf übliche Beweisregeln zustandegekommenen Urteile und Tatsachenfeststellungen des IMT sowie die darauf gegründete Verteufelung jeder ethnischen oder kulturellen Homogenität. Ganz besonders entsetzlich ist natürlich der Rassimus, aber selbstverständlich nicht in Israel, wo das Staatsangehörigkeitsrecht, Law of Return, nach dem Modell der Nürnberger Rassegesetze Adolf Hitlers gestaltet wurde.

An dem Kommentar sollte auffallen, daß er das Grundgesetz als quasi religiösen Text betrachtet und ihm eine Rolle zuweist, wie das Moslems mit dem Koran, Christen dem Neuen Testament und Juden mit Thorah und Talmud machen.

Wenn der Autor als Überschrift *Der Glaube an den Bevölkerungsaustausch* wählt, handelt es sich wieder einmal um die beim Demokraten jeglicher Sorte übliche akkusatorische Inversion, die wir bereits beim IMT beobachten konnten, das den Deutschen vorgeworfen hat, am Massaker von Katyn schuldig zu sein und gemäß Art. 19 und 21 seiner Statuten dann den Schuldspruch verhängte.

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Video für dpa und Pforzheimer Zeitung

Tempranillo @, Freitag, 20.03.2020, 10:45 vor 2152 Tagen @ Tempranillo 1172 Views

bearbeitet von Tempranillo, Freitag, 20.03.2020, 10:59

Rechtsanwältin Sidney Powell beschwört den Spirit of Democracy and Anti-Racism, indem sie sich über die Clintons und das Pizzagate äußert:

https://youtu.be/YvHbl607jg0?t=38

Die Ermittler hätten Videos gesehen, die so entsetzlich gewesen sind, daß sie sich übergeben mußten.

Warum wurde bis jetzt noch nichts veröffentlicht?

Ich habe den starken Verdacht, daß auch Trump zum Pizzagate gehört und, um sich nicht selbst zu belasten, alles unter Verschluß hält.

Möglich wäre auch, er will nicht enden wie Lincoln und JFK, er wird erpreßt oder will das Risiko nicht eingehen, durch eine Freigabe der Videos, wenigstens aber schriftliche Darstellung ihrer Inhalte der USA, ihrem Imperium und gesamten westlichen Wertegemeinschaft, zu der, vergessen wir das nicht, auch Israel gehört, den Boden unter den Füßen wegzuziehen.

General Flynn weiß ebenfalls Bescheid, zieht es jedoch vor, sich an die anglodemokratische Omertà zu halten.

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Soeben per PN zugeschickt bekommen

Tempranillo @, Freitag, 20.03.2020, 13:11 vor 2152 Tagen @ Tempranillo 1117 Views

Prof. Robert Hepp im Jahre 1987:

v. WALDSTEIN: Wie schätzen Sie in diesem Zusammenhang das umstrittene Asylrecht im Grundgesetz der Bundesrepublik ein?

HEPP: Am Asylrecht zeigt sich die Schwäche des liberalen Staats von einer anderen Seite, die bei der BRD allerdings besonders ausgeprägt ist. Es gibt auf der ganzen Welt keine Verfassung mit einem einklagbaren, absoluten und individuellen Grundrecht auf Asyl, das mit Art. 16 GG vergleichbar wäre.

Nach Ansicht des Bundesinnenministers gewährt dieser Artikel jedem der 5 Mrd. Erdbewohner "ein verbrieftes Recht zumindest auf vorübergehenden Aufenthalt in der BRD".

Zurückzuführen ist diese Großzügigkeit auf den Gründungsakt der Bundesrepublik Deutschland, die so konzipiert wurde, daß sie das Gegenteil eines normalen Nationalstaates sein sollte. Wir haben eine Verfassung, die weniger für das deutsche Volk als für die Menschheit entworfen wurde. Die BRD sollte quasi die Außenstelle eines nicht existierenden Weltstaates sein. Nicht von ungefähr sind im Grundgesetz die "Deutschenrechte" etwa im Vergleich zur Weimarer Reichsverfassung ganz in den Hintergrund getreten.

Auch sind die ethnischen Charakteristika des "Staatsvolkes“ mit Art. 3 GG bewußt suspendiert worden, sodaß man sagen könnte, für Einwanderer könnte es gar keine bessere Verfassung geben als diese Menschheitsverfassung des Grundgesetzes. Verfassungsrechtlich ist die BRD schon immer eine "polyethnische Gesellschaft" gewesen. Neu ist nur, daß jetzt mit scheinbar ganz harmlosen Phrasen plötzlich Ernst gemacht wird.

Wir tappen in eine Falle, die schon lange aufgestellt ist. Das Grundgesetz zeigt nun, was in ihm steckt. Es ist halt doch die "Verfassung der Niederlage". Wenn der zitierte Minister meinte, die Väter des Grundgesetzes hätten mit dem Art. 16 GG einen Wechsel ausgestellt, den die Söhne und Enkel nicht mehr einlösen könnten, hat er den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Enkel sollten diesen unhaltsamen Zustand umgehend ändern. Sie könnten sich dabei auf die "Erklärung der Menschenrechte" in der französischen Verfassung vom Juni 1793 berufen, wo es heißt: "Eine Generation hat nicht das Recht, die künftigen Generationen ihren Gesetzen zu unterwerfen" (Art. 28).

Ich zweifle allerdings, ob das hilft, denn die andere Seite hat schließlich die Menschlichkeit gepachtet und kann mit genug alten und neuen Menschenrechtskonventionen dagegenhalten. Ein Unmensch, wer daran erinnern würde, daß Völker auch an ihrer ‚Menschlichkeit‘ zugrunde gehen können.
(...)
Sicher ist bislang nur, daß das ursprüngliche Konzept der "Assimilation" der Ausländer ad acta gelegt wurde. Kein Mensch hat noch den Ehrgeiz, aus den Ausländern Deutsche zu machen. Dieses Ziel ist mittlerweile als "Kulturrassismus" durchschaut. Wenn ich recht sehe, sind zur Zeit eigentlich nur noch zwei Konzepte in der Diskussion. Einerseits wird der "melting pot" einer "new nation" anvisiert: Deutsche und Ausländer sollen jeweils auf störende Eigentümlichkeiten verzichten und sich auf der höheren oder niedrigeren Ebene einer ganz neuen Nation à la USA zusammenfinden. Andererseits wird die Idee einer "multikulturellen Gesellschaft" propagiert, nach der die verschiedenen "Ethnien" mit ihren Kulturen gleichberechtigt in einem Staatsverband zusammenleben sollen.
(...)
v. WALDSTEIN: Von offizieller Seite ist im Zusammenhang mit der Asyl- bzw. Ausländerdebatte oft von der historischen Hypothek die Rede, die die Deutschen durch eine permissive Ausländerpolitik zu tilgen hätten. Was halten Sie von diesem Argument?

Das ist kein Argument, sondern ein Erpressungsversuch. Es gibt in der Bundesrepublik eine Intelligentsia, die schon lange "amerikanische Zustände" herbeisehnt, weil sie glaubt, eine Demokratie sei keine Demokratie, solange sie noch nicht bewiesen habe, daß sie nicht nur "soziale" oder "konfessionelle", sondern auch "rassische" Unterschiede ignoriert. Da es bislang in der BRD keine Rassenprobleme gab, hat in ihren Augen die künstliche "Demokratie aus Amerika" ihre Feuerprobe noch nicht bestanden. Die "wahre Demokratie" konnte nur im Sandkasten der "politischen Bildung" und in den Medien durchgespielt werden. Da hat sie allerdings schon lange existiert. In Fernsehsendungen wie "Sesamstraße" wurde das Konzept der multirassischen Gesellschaft medial schon simuliert, als es hier noch gar nicht virulent war.

https://sezession.de/58228/der-soziologe-robert-hepp-ist-80-ein-interview

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

(Ethno- & Kultur-) Rassismus ..

Beo2 @, NRW Witten, Freitag, 20.03.2020, 10:43 vor 2152 Tagen @ Falkenauge 1210 Views

Deutscher nach dem Grundgesetz sei, "wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. Im zugehörigen Rechtskommentar heißt es: Diese Bestimmung verabschiede sich von der Vorstellung einer deutschen Kulturnation. Sie erlaube dem Gesetzgeber, ´die deutsche Staatsangehörigkeit den Angehörigen anderer Kulturen zu öffnen und die deutsche Nation zur multikulturellen zu machen`.

Deutlicher kann es eigentlich nicht gesagt und zugegeben werden .. ich meine den "Bevölkerungsaustausch" in ehemals Deutschenland. Die entscheidende Frage ist aber: Wer hatte sich solches Vorhaben ausgedacht und diesem zugestimmt??

Niemand hat doch etwas dagegen, wenn sich "Angehörige anderer Kulturen" FÜR die deutsche Kultur entscheiden und diese leben möchten, hier oder in ihrem Heimatland. Ihnen kann leicht geholfen werden.
Multikulti bedeutet Spaltung der Gesellschaft in Parallelgesellschaften, was eine tickende Zeitbombe ist - das kann weltweit beobachtet werden, nicht nur in der BRD. Wo ist es auf Dauer gut gegangen mit solchen kulturell gespaltenen Parallelgesellschaften?

Rassist ist m.M.n. nach Jemand, der rassische und kulturelle Unterschiede zu beseitigen trachtet, z.B. durch Ausrottung, Unterdrückung oder Vermischung - d.h. Vielfalt durch Einfalt ersetzen möchte.

Mit Gruß, Beo2

Das Traurigste bei alledem

Tempranillo @, Freitag, 20.03.2020, 11:18 vor 2152 Tagen @ Falkenauge 1149 Views

Hallo Falkenauge,

So erklärt dpa dem oberflächlichen Zeitungsleser, dass "der Glaube an den Bevölkerungsaustausch" aus "rechtsextremen Kreisen" stamme, denn dahinter stehe "ein völkisch-rassistisches Weltbild".

Deutscher nach dem Grundgesetz sei, "wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. Im zugehörigen Rechtskommentar heißt es: Diese Bestimmung verabschiede sich von der Vorstellung einer deutschen Kulturnation. Sie erlaube dem Gesetzgeber, ´die deutsche Staatsangehörigkeit den Angehörigen anderer Kulturen zu öffnen und die deutsche Nation zur multikulturellen zu machen`."

Weißt Du, was mich am meisten deprimiert? Daß sich für deutsche und europäische Kultur kein Mensch mehr zu interessieren scheint. Nur Englisches und Amerikanisches findet Gnade vor den Augen der Deutschen und lassen sie an sich heran. Das andere, was mit Europa zu tun hat, schieben sie als verstaubt, ewiggestrig und irgendwie zu wenig hip, hop und rockig von sich weg.

Inzwischen wird auch der so europäische, da gleichermaßen französische wie deutsche Reinhard Mey im Atlantik-Brücken-Blatt DIE ZEIT unter Beschuß genommen:

https://www.zeit.de/kultur/literatur/freitext/reinhard-mey-neue-rechte-protestmusik-folk

Mich würde interessieren, ob der humorlose Schmierfink Ebmayer überhaupt in der Lage ist, ohne Zuhilfenahme des DeepL-Translators die exzellenten französischen Texte Meys zu verstehen, der wie nicht allzuviele Stars seine Handwerker sehr anständig behandelt, ihnen den Kaffee ins Dachgeschoß bringt und jedem 20 Mark Trinkgeld in die Hand drückt (Youtube-Kommentar)?

https://www.youtube.com/watch?v=tnIlUGxLpig&list=PL4D82159AFD0307E2

J'aimerais tant savoir t'écrire mes pensées
Pour que tu puisses mieux comprendre,
Pourquoi je suis comme je suis, pour t'expliquer
Tout ce que j'essaie d'entreprendre.

Tu viendrais feuilleter dans mes pensées
Pour constater à chaque page,
A chaque ligne, chaque image,
Que tu as déjà pensé mes pensées.

J'aimerais tant savoir t'écrire mes pensées,
Mais avant que je les écrive,
Lorsque je cherche les mots pour les exprimer,
Elles s'en vont à la dérive.

J'aimerais tant que le temps soit comme la glace,
Que cet instant se cristallise.
J'aurais encore ce temps perdu qui ne passe
Que si je le veux à ma guise.

Peut-être que je trouverai le temps,
Lorsqu'il ne fuira plus sans cesse,
De réaliser les promesses,
Que je t'ai faites il y a bien longtemps.…

J'aimerais tant que le temps soit comme la glace.
Mais en prononçant ces paroles,
En rêvant de retenir cet instant, hélas,
Un peu de notre temps s'envole.

J'aimerais tant que mon amour soit un château
Avec ton nom pour seul emblême,
Avec des tours plus hautes que le vol d'oiseau
Pour que tu voies combien je t'aime.

Tu serais seule à en avoir la clé,
Les grilles et les portes secrètes,
Les caves et les oubliettes
S'ouvriraient et fermeraient à ton gré.
J'aimerais tant que mon amour s

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Der Untergang des Abendlandes kommt aus Amerika

Tempranillo @, Freitag, 20.03.2020, 12:03 vor 2152 Tagen @ Tempranillo 1132 Views

Michael Ebmayer: *Womit wir beim unappetitlichsten und kürzesten Kapitel von Reinhard Meys Bashing-Historie sind. Annabelle. Mit dem Hohnlied über eine Feministin, 1972 veröffentlicht und vorgetragen mit der Maske eines lebensfrohen Konsumenten, hinter der sich die blanke Angst vor dem Hinterfragen der eigenen Privilegien verbirgt, bediente Mey jedes Stammtischklischee über die "Emanzen", manövrierte sich ohne Not in die reaktionäre Ecke und wird dafür heute von der Jungen Freiheit gefeiert, die ich nicht verlinke. Annabelle ist der gehässige Tiefpunkt des Meyschen Oeuvres, weist allerdings zugleich den Ausweg aus der Ressentiment-Sackgasse.*

Der antieuropäische Text eines Autors, dem Warburgs Propagandablatt seine Spalten öffnet, wäre nicht rund geworden ohne eine Verbeugung vor der neuen deutschen Mösenkultur, die in dieser verbissenen und humorlosen Form wieder aus Amerika kommt, der im Interesse Wall Streets und des globalistischen Programms agierenden Women's Liberation.

Bei Alain Soral könnte sich Ebmayer über die wahren Motive der vom tiefen Staat instrumentalisierten Emanzipationsbewegung informieren. Ich ahne, woran das scheitert.

Tempranillo

https://www.zeit.de/kultur/literatur/freitext/reinhard-mey-neue-rechte-protestmusik-fol...

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Dem Untergang des Abendlandes etwas entgegenhalten

Tempranillo @, Freitag, 20.03.2020, 15:49 vor 2152 Tagen @ Tempranillo 1111 Views

Nur was? Am Ende dieses Interviews kommt die Antwort:

https://www.digitalconcerthall.com/de/concert/52528#

Christoph Streuli erwähnt eine Lebenskrise Romain Rollands (12:50). Kirill Petrenkos anschließende Sätze hätten auch von mir sein können, nur hätte ich, was er als Seelenheil bezeichnet, konkreter gefaßt und mit Systempropaganda und Barbarismus in Verbindung gebracht.

Beethoven wäre eine von selbstverständlich mehreren Möglichkeiten, sich gegen den totalitären Demokratismus und seine Propaganda zu immunisieren. Ansonsten bleibt nicht mehr viel, außer französischer Literatur oder einer entsprechend kostenträchtigen mehrmonatigen Bildungsreise durch die Städte und Regionen Europas.

Darf's noch ein bißchen Europäisches sein, etwas aus der Peststadt Venedig?
https://www.youtube.com/watch?v=mG3vbwBz4UI

Oder der Peststadt Wien?
https://www.youtube.com/watch?v=QRiepwenDV8

Ein bißchen sehr bürgerlich, an der Grenze zum Spießigen, aber der Ziehrer hat den großen Vorzug, daß er mir erspart, von angloamerikanischem Brutalokrach akustisch zusammengeprügelt zu werden, außerdem sind seine Sachen ureuropäisch, mit allem, was an tatsächlichen oder vermeintlichen Schwächen dazugehören mag.

Tempranillo

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Deutschlands Schande

Tempranillo @, Freitag, 20.03.2020, 23:39 vor 2152 Tagen @ Tempranillo 1068 Views

Wenn man verfolgt, wie sachkundig und respektvoll sich Kirill Petrenko und Emmanuel Pahud über Richard Strauss, Richard Wagner und Beethoven äußern, wo einem bei vielen Deutschen nichts anderes entgegenkommt als Ignoranz, Abneigung oder die obligatorische Tätervolk-Keule:

https://www.digitalconcerthall.com/de/concert/51834#

Bei Petrenko ist das keine Selbstverständlichkeit, Emmanuel Pahud möglicherweise auch nicht. Die letzten Minuten des Videos könnte man problemlos mit der Corona-Pandemie in Verbindung bringen.

Tempranillo

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Daniel Barenboim über Wilhelm Furtwängler

Tempranillo @, Samstag, 21.03.2020, 10:14 vor 2151 Tagen @ Tempranillo 1077 Views

bearbeitet von Tempranillo, Samstag, 21.03.2020, 11:10

Wenn ich könnte, würde ich jetzt eine Verordnung erlassen, daß sich das jeder anschauen muß:

https://www.digitalconcerthall.com/de/concert/51864#, ganz unten *Daniel Barenboim im Gespräch mit Emmanuel Pahud (18 Min.)*.

Jetzt vergleicht bitte, wie Furtwängler von Barenboim geschildert wird, und welches Bild die amerikanisch inspirierte Geschichtchenschreibung zeichnet!

Zwei Klicks hinter sich zu bringen, um einen Zugang zur Digital Concert Hall zu erhalten, sollte nicht zu viel verlangt sein. In dem Fall geht es um etwas, das einen direkten Bezug zu unserer zumindest seelischen Befreiung aufweist, und wirklich jeder erkennen kann, wie sehr wir seit über 100 Jahren belogen, betrogen und mit Dreck beworfen werden. Ich bin mir sicher, wäre Yehudi Menuhin noch am Leben, würde er Barenboims Sätze bestätigen.

Zur besseren Einordnung des Gesagten sollte man wissen, Wilhelm Furtwängler war ein Mann Adolf Hitlers, wie Wilhelm Backhaus, Sohn einer jüdischen Mutter und der wahrscheinlich ebenfalls jüdische Clemens Krauss; Karajan wurde von Goebbels protegiert.

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Ein Nazi wird poetisch

Tempranillo @, Sonntag, 22.03.2020, 14:32 vor 2150 Tagen @ Tempranillo 1074 Views

https://www.youtube.com/watch?time_continue=50&v=VAds-TXu3zE&feature=emb_logo

Frühlingsgedicht

Le temps a laissé son manteau
De vent, de froidure et de pluie,
Et s'est vêtu de broderie,
De soleil luisant, clair et beau.

Il n'y a bête ni oiseau
Qu'en son jargon ne chante ou crie:
« Le temps a laissé son manteau!
De vent, de froidure et de pluie, »

Rivière, fontaine et ruisseau
Portent, en livrée jolie,
Gouttes d'argent, d'orfèvrerie;
Chacun s'habille de nouveau.
Le temps a laissé son manteau

Charles d'Orleans (1394 - 1465)

*Der Reim ist kunstlos und die Sprache schlicht, doch fühlen Sie nicht selbst, daß hier ein ehrliches Empfinden spricht?*, (Molière, Der Menschenfeind).

Tempranillo

Charles d'’Orléans: https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_de_Valois,_duc_d’Orléans

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

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