Bonds-Crash Fremdwährungsanleihen?
Hallo zusammen,
mich beschäftigt folgendes Problem: Ich bin zwar rechtzeitig und sehr gut aus den Aktienmärkten raus gekommen, und habe jetzt wie folgt investiert:
50% liegen im Dirk-Müller-Fonds (wkn: A111ZF); dieser Fonds ist zwar fast vollständig in Aktien investiert und hedged aber mit Future-Shorts zuverlässig voll umfänglich bis zur großen Reflationierung. Entwickelt sich auch seit dem Aktiencrash ganz wunderbar wie geplant, ist sogar etwas gestiegen. Ich bin auch nach wie vor von dem Müllerschen Kozept überzeugt.
Die anderen 50% habe ich im Fremdwährungsanleihen-Fonds von Flossbach von Storch (wkn: A1C10W) liegen. Dieser investiert in Anleihen mit guter und sehr guter Bonität (hauptsächlich Staatsanleihen) mit Währungen außerhalb des Euro-Raumes.
Ich halte jetzt aber einen Bonds-Crash nicht mehr für unmöglich, und sehe diesen Fonds schon einbrechen. Allerdings bin ich doch unsicher, ob dieses Szenario überhaupt wahrscheinlich ist und bitte diesbezüglich um den Rat der Forumsgemeinde. Konkret: Muss ich mit einem Crash dieser Fremdwärungsanleihen rechnen? Bin ich mit Bargeld, das nicht auf Euro lautet, besser bedient?
Mein deutlich favorisiertes Szenario ist schnell beschrieben: Ein krasser deflationärer Crash mit anschließender ebenso krasser Reflationierung, Hyperinflation und schließlich auch Ende des Euro; das alles innerhalb von ein paar Jahren.
Vielen Dank.
abraxas