Kapitalbedarf steigt bei fallenden Goldpreisen

Talleyrand ⌂, Sonntag, 15.03.2020, 22:40 (vor 2157 Tagen) @ paranoia833 Views

Hallo Talleyrand! :-)

Meines Wissens steigen die Förderkosten des gelben Metalls immer weiter.

Vereinfacht kannst Du die Minenaktien als Gold-Calls mit hohen Basispreisen ansehen.
Fällt der Goldpreis, ist die Mine pleite, es sei denn, sie hat sich durch Forwardverkäufe oder Put-Käufe abgesichert.

Investoren in Gold-Minen wollen natürlich keine Dynamik einer Versorgeraktie, sondern "action". Die gibt es aber eben auch nur bei fehlender Absicherung.

Gruß
paranoia

Servus paranoia,


Dein Argument wirft nochmal ein neues Licht auf meinen Punkt 2.
Die Minen brauchen Fremdkapital. Fällt der Goldpreis, wird es für sie schwerer, ihre Unternehmensanleihen zu bedienen, und sie brauchen noch mehr Fremdkapital, weil ihre Einkünfte sinken. Deshalb fallen die Kurse sowohl der Anleihen als auch der Minen selbst, weil ihr Insolvenzrisiko steigt.

Gruß
Talleyrand

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https://talleyrandssudelbuch.art.blog


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