Hinweise zur Nutzung der 'Masken'
bearbeitet von Hausmeister, Montag, 16.03.2020, 18:13
- Weil wirklich wichtig, von mir zur allg. Beachtung für ein paar Stunden mal oben angepinnt. HM -
Hallo 'Gelbe',
es gab hier in verschiedenen Fäden Hinweise auf die Wichtigkeit der Masken.
Über die Filterwirkung/Porrenöffnung wurde schon viel geschrieben: FFP2 gut, FFP3 besser - wenn man wirklich 'im Feld' agieren muss, wären eigentlich Vollmasken (mit Sichtfenster) mit wechselbaren passenden Filtern das 'korrekte' (ggf. die mit am Gürtel getragene Filtern)-- aber da sind zu wenige vorhanden, zu teuer und aktuell ebenso schwer zu bekommen... (dazu kommt der Wartungsaufwand und das regelmässige Tauschen der Filter)
Die ganzen sonstigen Feinstaub-/Schleifmasken und auch die 'Operationsmasken' sind ja eher geeignet um Sozialkontakte etwas sicherer zu machen - und das gegenseitig, da damit versehentliches 'Anspucken' usw. unterbleibt - aber nicht geeignet für Nutzung in bekannt infektiöser Umgebung!
In Labors werden meist externe Luftzuführung oder (wie nebenbei auch im Bereich Lackieren+Schweissen usw.) Pumpen mit Filtersysteme benutzt - beides mit 'Überdruck'.
Und jetzt zu den Anwendungshinweisen:
Der Körper führt beim Atmen nicht nur einen 'Luft'austausch durch, sondern atemet 'nasse' Luft aus und (bestenfalls) trockenere ein.
D.h. die Masken werden sehr schnell Innen feucht!
Es geht also weniger um das Schwitzen - wie ich hier mehrfach las - sondern primär um die feuchte Ausatemluft, die (und Masken mit Ventilen gibt es auch deswegen, klar, aber die sind schnell auch nur wegen bisschen Kondesat 'undicht'...).
Deswegen sollten derartige Masken eigentlich immer nur max. 'eine Schicht' (8h) getragen werden!
Bei Gummimasken kein Problem, die kann+sollte man waschen!
Vor eine Wiederverwendung aller Maskentypen diese reinigen und trocknen lassen!
Dabei nicht vergessen, dass Ausatemluft auch als 'dreckig' anzusehen ist und die Innenseite mindestens ebenso gereinigt+desinfiziert werden muss!
Alle mit tauschbarem 'Papier' regelmässig den (Vor-) Papierfilter wechseln.
Beim Reingen davpn ausgehen, dass spzeill auf der Innenseite sehr schnell 'Schimmel' entstehen kann - also notfalls einfachen Essig usw. nutzen aber natürlich 'Verträglichkeit' der bzgl. des Maskenmatierals vorher prüfen...
Bei sog. Pressluftatmern ('PA' bei Feuerwehr usw. - was generell nichts anderes ist, wie Gerätetauchen, mit dem einige sicher Erfahrung haben werden) sind nicht ohne Grund regelmässige medizinische Kontrollen und Einweisungen vorgeschrieben. Ein wichtiger Grund ist die Belastung durch das notwendige 'aktive' Atmen - also wegen des erhöhten Ein-/Ausatemwiderstandes - und das ist nicht zu unterschätzen!
Für den Atemwiderstand gilt hier Ähnliches auch für die Filtermasken: Umso 'dichter' (Porren), umso größer der Widerstand.
Auch deswegen sollte unbedingt vorab 'geübt' werden -- denn dieser ungewohnte Atemwiderstand führt nicht nur zu Kreislaufproblemen gekoppelt mit 'Kopfschmerz' usw. sondern auch oftmals zu panikartigen Verhaltensmustern.
Deswegen sollte versucht werden die Filtermasken nur dann zu nutzen wenn diese wirklich notwendig sind.
Die Gefahr ist nämlich, dass wegen des Widerstandes zu flach geatmet wird - ich las mal, dass 'moderen Menschen' das Atmen 'verlernt' hätten,also sowieso viel zu flach atmen... - und dadurch die Lungen nicht 'tief' genug gespült werden. Die Folgen sind klar,
Ebenso ist frische (relativ) trockene Einatemluft wichtig, damit überschüssige Feuchtigkeit, die sogar 'Dreck' auf aerosolisch Art 'bindet' und damit 'auswirft' ...!
Also nutzt die Masken bitte mit gebotener Sorgfalt!
Denn mit zu lange zu flach atmen und auch Aussen und noch schlimmer Innen unreinen Masken kann man sich genauso alles bis zur Lungenentzündung 'holen' -- und das OHNE 'Corona'!
Umgekehrt helfen Masken die man wegen des Atemwiderstandes 'schief'='undicht' trägt NICHTS bzgl. sämtlicher Risiken!
'HTH' und beste Grüße
QuerDenker
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