Achtung Börsennachricht, für den Fall, dass das hier noch ein Forum für Börse und Wirtschaft sein sollte ;-)

Skeptiker @, Sonntag, 15.03.2020, 18:33 vor 2156 Tagen 728 Views

Moin,

https://finanzmarktwelt.de/aktienmaerkte-am-montag-droht-schon-der-naechste-crash-160616/

"Nach aktueller Wochenend-Indikation des Broker IG Markets aber ist ein guter Teil dieser Gewinne bereits wieder pulverisiert: der Dow Jones verliert zum Freitagsschluss (auf Future-Basis) ca. 1000 Punkte.

Damit droht schon zur Eröffnung der asiatischen Aktienmärkte in der Nacht zum Montag die limit down-Regel zu greifen..."

Da spielt die Musik, Leute!

Skeptiker

Ich gehe nach wie vor von einer Aussetzung des Handels an der Wall Street ab Montag aus. (OT)

XERXES @, Sonntag, 15.03.2020, 18:49 vor 2156 Tagen @ Skeptiker 708 Views

...

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Gehe ich auch fast von aus.

Kaladhor, Münsterland, Sonntag, 15.03.2020, 19:19 vor 2156 Tagen @ XERXES 714 Views

Ich bin aber der Meinung, dass Wall Street erst auf die Reaktionen in Asien und Europa wartet, ehe eine endgültige Entscheidung getroffen wird.

Mal eine andere Frage nebenbei: Fällt die Börse eigentlich auch unter das "Veranstaltungsverbot", oder zieht hier eher die Regel, dass es sich um Finanzwirtschaft handelt?

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Immer daran denken: Wer die Altparteien wählt, wählt den Krieg!

Börse besteht heutzutage aus Computerprogrammen.

SevenSamurai @, Sonntag, 15.03.2020, 21:11 vor 2155 Tagen @ Kaladhor 714 Views

Vergiss die Bilder des Devisenhandels aus den 80er Jahren.

Die meisten glauben, die Börse sähe noch heute so aus.

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Wenn du die persönliche Anwesenheit der Trader meinst

SchlauFuchs ⌂ @, Neuseeland, Sonntag, 15.03.2020, 20:00 vor 2156 Tagen @ XERXES 720 Views

Die persönliche Anwesenheit könnte tatsächlich ausgesetzt sein, aber der elektronische Handel geht weiter. Schon vor allem wegen der Termingeschäfte. Das wäre ein ziemliches Desaster wenn die Optionen verfallen würden.

Geht, s. 9/11 (OT)

XERXES @, Sonntag, 15.03.2020, 20:04 vor 2156 Tagen @ SchlauFuchs 754 Views

...

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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Am 20.03.2020 ist Hexensabbatt.

SevenSamurai @, Sonntag, 15.03.2020, 21:13 vor 2155 Tagen @ SchlauFuchs 774 Views

Verfallstag.

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"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Helikoptergeld?

Steppke, Sonntag, 15.03.2020, 20:19 vor 2156 Tagen @ Skeptiker 718 Views

bearbeitet von Steppke, Sonntag, 15.03.2020, 20:43

"Nach aktueller Wochenend-Indikation des Broker IG Markets aber ist ein guter Teil
dieser Gewinne bereits wieder pulverisiert: der Dow Jones verliert zum
Freitagsschluss (auf Future-Basis) ca. 1000 Punkte.

Damit droht schon zur Eröffnung der asiatischen Aktienmärkte in der Nacht zum
Montag die limit down-Regel zu greifen..."

Da spielt die Musik, Leute!

Viele Berichte aus Italien aber jetzt auch aus Spanien (Mallorca & Co.) zeigen, dass die Ausgangssperren immer mehr um sich greifen.

Städte und Touristenzentren sind praktisch ausgestorben. Touristen werden aufgefordert das Land zu verlassen (Mallorca & Co.).

Das wird hier bald auch kommen.

Wie lange halten das Gastronomen, Hoteliers und Kleingewerbe aus, bis sie pleite gehen und eine Kettenreaktion lostreten? Ich denke nicht lange.

Meint ihr nicht, dass wir schon in Kürze Helikoptergeld sehen werden, gestaffelte Pauschalbuchungen von Betrag X auf die Konten, nicht nur von (Klein)Unternehmern, sondern auch von Privatpersonen?

Wie wollte man sonst gegensteuern und (anfänglich besonders in den EU-Südstaaten) die Insolvenz des Tourismussektors verhindern, was sich dann auf andere Bereiche ausweiten könnte und unkontrollierbar wird?

Statt Kredite auch Zuschüsse, Pressekonferenz vom Freitag

Talleyrand ⌂ @, Sonntag, 15.03.2020, 20:37 vor 2155 Tagen @ Steppke 702 Views

bearbeitet von Talleyrand, Sonntag, 15.03.2020, 20:44

Wie lange halten das Gastronomen, Hoteliers und Kleingewerbe aus, bis sie pleite gehen und eine Kettenreaktion lostreten? Ich denke nicht lange.

Meint ihr nicht, dass wir schon in Kürze Helikoptergeld sehen werden, gestaffelete Pauschalbuchungen von Betrag X auf die Konten, nicht nur von (Klein)Unternehmern, sondern auch von Privatpersonen?


Helikoptergeld ist ja schon da, zumindest für deutsche Firmen.
https://www.youtube.com/watch?v=-aZfw_oEt2w
Bundespressekonferenz ab Minute 5:15 KfW-Förderungen
Zitat: "vom Taxifahrer über die Kreativwirtschaft bis zu den großen Unternehmen ..."

Ab Minute 14:10 die Frage, ob statt Krediten auch Zuschüsse...

Alle bekommen Liquiditätshilfen, (unbegrenztes Programm, für den Anfang halbe Billion Euro).
Liest man im Kleingedruckten, sehen die Kredite und Bürgschaften eher wie Zuschüsse aus, zumindest falls die Unternehmen sonst überlastet werden.

Im Übrigen bereits diskutiert, hier:
https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=514715


Problem ist, daß die Nachbarstaaten das nicht machen können, z.B. Italien, weil diese Staaten bereits zu verschuldet sind. Also wird es dort eine Insolvenzwelle geben.

Gruß
T

--
https://talleyrandssudelbuch.art.blog

Dann kommt der Zusammenbruch der EU!

Steppke, Sonntag, 15.03.2020, 21:38 vor 2155 Tagen @ Talleyrand 736 Views

Problem ist, daß die Nachbarstaaten das nicht machen können, z.B. Italien, weil
diese Staaten bereits zu verschuldet sind. Also wird es dort eine Insolvenzwelle geben.

Die Südstaaten haben eh schon massive ökonomische Probleme. Wenn dort jetzt noch die Tourismusbranche den Bach runter geht (der Bereich, der den Laden noch am Laufen hält), ist der Zusammenbruch der EU nicht mehr fern, da die Südstaaten ihre Problem nicht mehr bewältigt bekommen und am Ende aus der EU austreten werden.

Das werden die EU-Bürokraten in Brüssel und die EZB wissen.

Und daher meine ich, dass die "große Bazooka" bald kommen und abgeschossen wird, in der Hoffnung, dass die den Zusammenbruch noch verhindern kann.

Nachtrag: Dänemark will 75 Prozent der Gehälter bezahlen.

Steppke, Sonntag, 15.03.2020, 21:44 vor 2155 Tagen @ Talleyrand 738 Views

Die dänische Regierung will Beschäftigten, deren Arbeitsplätze wegen der Coronavirus-Krise bedroht sind, finanziell unter die Arme greifen. Der Staat werde unter bestimmten Voraussetzungen vorübergehend 75 Prozent der Gehälter von Beschäftigten im Privatsektor zahlen, wenn ihnen sonst eine Entlassung drohe.

Die Hütte brennt tatsächlich lichterloh!


Sowas ähnliches (und mehr) wird höchstwahrscheinlich bald in der ganzen EU kommen.

https://www.boerse.de/nachrichten/VIRUS-Daenemark-will-im-Corona-Notfall-Grossteil-der-...

Ober Panik Gülle

Lenz-Hannover @, Sonntag, 15.03.2020, 22:43 vor 2155 Tagen @ Steppke 722 Views

Kein Unternehmen kann Löhne zahlen, ohne was dafür zu bekommen, unterm Strich gehen viele Menschen in Kurzarbeit und das ganze wird per Staatskredit bezahlt. Insbesondere für schwach ausgelasteten Betrieben wird das vorteilhaft sein, weil offizielle Kurzarbeit mit Verlust beim Ansehen verbunden ist.

Der Bereich Tourismus ist natürlich am Ars...
Vielleicht zahlt Murksel ab 1.3. Kurzarbeitergeld für alle in Europa ... .

Gastronomie: Kurzarbeit, unterm Strich wird es die Vermieter treffen. @Vermieter: Ich zahle weniger Miete oder gehe in Insolvenz?
Neu Vermietung ist dann keine Alternative für den Vermierter.

Selbständige

SevenSamurai @, Sonntag, 15.03.2020, 21:15 vor 2155 Tagen @ Steppke 702 Views

Wie lange halten das Gastronomen, Hoteliers und Kleingewerbe aus, bis sie pleite gehen und eine Kettenreaktion lostreten? Ich denke nicht lange.

Selbständige müssen entweder selbst für die Zeit der Arbeitslosigkeit vorsorgen, oder aber freiwilling in die Arbeitslosenversicherung einzahlen.

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"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Völlig richtig.

Steppke, Sonntag, 15.03.2020, 21:41 vor 2155 Tagen @ SevenSamurai 721 Views

Selbständige müssen entweder selbst für die Zeit der Arbeitslosigkeit vorsorgen, oder > aber freiwilling in die Arbeitslosenversicherung einzahlen.

Völlig richtig aber in der jetzigen Situation bringen solche Betrachtungen nichts mehr.

Es droht der große Blackout zu kommen und die EU-Bürokraten und EZB werden und müssen bald alles All-In setzen, um das noch abfedern zu können.

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