Warum soll es in den nächsten Wochen Engpässe bei Waren des täglichen Bedarfs geben?

Plancius @, Sonntag, 15.03.2020, 17:33 vor 2156 Tagen 573 Views

Wer die letzten Tage einkaufen war, hat mit eigenen Augen gesehen, dass bei einigen Produkten gehamstert wird. Selbst wenn nur wenige Prozent der Menschen zur Überzeugung kommen, dass man in den nächsten Tagen oder Wochen Waren des täglichen Bedarfs nicht mehr wie gewohnt kaufen kann - aus welchen Gründen auch immer - sind die Supermärkte bei bestimmten Produkten schnell leergekauft.

Ich bin der Meinung, dass es in den nächsten Wochen wegen ausfallender Lieferungen aus China zu Störungen in der Produktion bestimmter Güter kommen kann. Ich sehe Probleme in der Automobilindustrie, im Maschinenbau, in der Arzneimittelindustrie, in der elektrotechnischen Industrie. Die Produkte dieser Branchen zähle ich jedoch nicht (bis auf Arzneimittel und Medizinprodukte) zu den Waren des täglichen Bedarfs.

Den Kauf eines Autos oder eines Staubsaugers kann man aufschieben. Bei der Reparatur derselben wird es schon schwieriger, wenn man auf Teile aus China angewiesen ist.

Warum soll man bald keine Backwaren mehr kaufen können? Mehl, Backzutaten, Strom, Gas und Erdöl müssten doch vorhanden sein.
Oder - Warum soll es morgen kein Klopapier, Nudeln, Konserven, Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst, Milchprodukte, Körperpflegeprodukte usw. mehr geben? Hier müsste doch eine europäische, deutsche oder regionale Produktion noch weitgehend autark funktionieren. Eine Grundstoffchemie zur Herstellung von Basisprodukten für viele weitere Industrien ist doch bei uns noch in weiten Teilen vorhanden.

Weiß hier jemand mehr?

PS: Meine Annahme geht nicht vom Worst Case aus, d.h. einem Meltdown des Finanzwesens. Wenn der Zahlungsverkehr in unserer stark arbeitsteiligen Gesellschaft zusammenbricht, dann sieht es natürlich ganz übel aus.

Gruß Plancius

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

produzieren, transportieren, einsortieren, abkassieren... viel Platz für Sollbruchstellen. (oT)

Mitmacher @, Sonntag, 15.03.2020, 19:11 vor 2156 Tagen @ Plancius 521 Views

bearbeitet von Hausmeister, Sonntag, 15.03.2020, 19:26

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"Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt." - Thomas Mann, Der Zauberberg

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Spargelernte wird jetzt sehr schwierig.

Durran @, Sonntag, 15.03.2020, 21:25 vor 2156 Tagen @ Plancius 516 Views

Die Erntehelfer aus Rumänien, Polen oder sonst woher können nicht mehr einreisen. Der Verkauf wird sich auch schwierig erweisen. Da gibt es bspw. große Probleme.

Für viele ist die Lieferkette aus Italien gebrochen. Aus Polen gibts bald ähnliche Probleme.

Getränke waren am letzten Samstag schon hier und da knapp. Bier war schon sehr ausgesucht.
Trotzdem sollte die Regierung versuchen die Versorgung von Bier, Zigaretten, Schnaps und Kaffee unbedingt sicher zu stellen. Sonst wirds ungemütlich.

Also wenns kein Bier mehr gibt sehe ich schwarz.

Kein Spargel - ökologisch vorteilhaft; keine Pillen - Entlastung der Krankenkassen ....

Lenz-Hannover @, Sonntag, 15.03.2020, 22:23 vor 2156 Tagen @ Durran 548 Views

Wäre es nicht ein Lieblings-Produkt der Pseudo-grünen, wäre längst Hass gegen Spargel ausgebrochen. Energie intensiver Anbeu, NICHT nahrhaft, schlechte Lohnarbeit ...

Vorschlag: Die Corona Kurzarbeiter auf den Dörfern gehen Spargel stehen, mindert den Aufwand an Arbeitslosengeld. 2 Meter Abstand einhalten ist da kein Problem.


Pillen: Seit Jahren ist es den Informierten klar, dass die Lieferung vieler Medikamente aus nur einer Quelle einfach ein STAATSVERSAGEN ist, und/oder auch EU-VERSAGEN.
Der Verlust vieler Menschen ab 70 wäre für mich auch extrem negativ, nur volkswirtschaftlich wäre es nicht nachteilig.


Thema Krematorien / Wuhan: Die hatten wegen der Unkenntnis an Anfang überdurchschnittlich viele Tote, vielleicht wurde dann auch JEDER eingeäschert, um "normale" Beerdigungen verschieben zu können. Kühlräume hat es sicher nicht genug gegen, um alle Beerdigungen 4 Wochen aufschieben zu können. Eine Urne 4 Wochen einzulagern ist kein Problem.

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