Hallo Talleyrand,
diesen Beitrag habe ich gerade erst gesehen.
Merkel hat mit libertärem Denken (Freiheitsrechte!) nichts am Hut. Sie ist im Sozialismus großgeworden und hält nichts von Meinungsvielfalt, Wettbewerb und freier Rede. Das beweist sie doch jeden Tag.
Merkel tut, was ihr von Goldman Sachs, dessen Sendboten im Kanzleramt ein und ausgehen, Finanzoligarchie, City of London, Wall Street, Josef Ackermann, Warburgs Atlantik-Brücke und George Soros befohlen wird.
Wieso sprichst Du sie, die die Meinungsfreiheit in Deutschland BEENDET hat, als Libertäre an?
Sie beendet die Meinungsfreiheit im Interesse der Finanzoligarchie, Banken, des Großkapitals und USraels.
Der "bisherige Kurs" ist eben nicht marktradikal und libertär, sondern in vielem das Gegenteil. Aber was wäre der Mensch ohne ein Korsett von Feindbildern. Ein nasser Sack ohne Rückgrat.
Das bestreite ich entschieden und berufe mich auf Männer wie den ehemaligen interministeriellen Generalinspekteur für Steuern, F. Asselineau.
2 Dinge aber kurz: der Nationalstaat ist für gemäßigte Libertäre eine gute Sache (wenn nicht ein notwendiges Übel), weil er zur Aufsicht über den Wettbewerb und zum Schutz der Schwachen nötig ist. Jeder Libertäre wird den Nationalstaat als das kleinere Übel gegenüber den Monsterbürokratien und Korruptionssümpfen der supranationalen Einheiten verteidigen. EU, UdSSR, UNO, NATO usw. das sind heute die wahren Leviathane.
Mir ist kein Libertärer bekannt, der gegen USA, GB, City of London, Wall Street und den Globalismus argumentieren würde.
Zu den angelsächsischen Bösewichten:
Zu behaupten, die USA in ihrem gegenwärtigen Zustand hätten irgendwas mit libertärem Denken zu tun, ist Irrsinn. Als das derzeit herrschende Imperium sind sie der größte Feind des libertären Denkens.
Die USA sind seit 1776 die Führernation des Globalismus und grenzenlosen Kapitalismus. Das verbindet sie aufs Vortrefflichste mit dem libertären Denken. Für die Freiheit, lies Freiheit des großen Geldes und Marktes, haben sie u.a. zwei Weltkriege angezettelt und Deutschland zerstört.
Und als Imperium sind die USA der Staat schlechthin: er geht über Leichen, unterdrückt die Wahrheit und unterdrückt die anderen Völker, soweit möglich.
Also das, was Staaten tun, wenn sie genügend Macht haben...
Trotzdem sollte man, bei aller verständlichen Wut über die Anmaßungen des Leviathan, einige Details beachten.
Die USA (und UK) stehen in einer freiheitlicheren Tradition als die in obrigkeitsstaatlichen Traditionen stehenden Kontinentaleuropäer.
Freiheit für sie selbst, Versklavung für den Rest der Welt. Das betrachten sie als ihren geschichtlichen Auftrag, ihr Manifest Destiny.
Beispiel: in D wird ein Staatsanwalt von der Politik "beaufsichtigt". Das ist ein schlechter Witz, ein Überbleibsel aus dem Feudalismus, aber es scheint in Deutschland niemanden zu stören, weder Linke noch Rechte. Sie sind eben allesamt obrigkeitsstaatliche Duckmäuser. In USA wird ein Staatsanwalt gewählt und ist unabhängig von der Politik...
... toll und tut genau das, was ihm das Weiße Haus, Wall Street, ADL, AIPAC, WJC und B'nai B'rith vorschreiben.
Genauso das Richteramt. In D setzt man den politisch opportunen Richter auf den brisanten Fall an. Der "richtet" dann gemäß Staatsräson. Beispiele fallen dir sicher ein.
In USA gibt es ein Geschworenengericht, der Richter entscheidet nicht, sondern legt nur das Straßmaß fest, nachdem die Geschworenen aus dem Volk entschieden haben.
Immer im Sinne der Macht und des libertären Kapitalismus.
Ich kann an der deutschen Rechtsordnung nicht so viele erhaltenswerte Züge finden wie anscheinend du. Der Gegensatz: gute deutsche Ordnung - schlechter angelsächsischer Liberalismus, wie du nicht müde wirst, ihn zu beschreiben, ist eine merkwürdige Verteidigung der schlechten deutschen Zustände.
Seit 8. Mai 1945 sind für sämtliche deutschen Zustände die Besatzer verantwortlich, nicht anders als die Nazis im besetzten Paris, Amsterdam, Prag, Warschau, Kopenhagen und Oslo.
Ich würde die Justiz und die demokratischen Prozesse in Deutschland vielmehr radikal verändern wollen, hin zu mehr Kontrolle durch den Wähler, mehr Entscheidungen auf unterer Ebene, und mehr Freiheitsrechten.
Der Justiz insgesamt, vor allem Richtern und Staatsanwälten, teilweise auch Rechtsanwälten gehört der Prozeß gemacht wie nach dem Krieg den Nazi-Richtern, was erst nach einem Systemwechsel und dem Ende der Besatzerherrschaft möglich sein wird.
Die Schweiz ist übrigens das beste Beispiel für ein Staatswesen, mit dem Libertäre sich anfreunden können.
Die scheinbar demokratischen, in Wahrheit undemokratischen, da populistischen Elemente der Schweiz werden nach und nach bedeutungslos gemacht. Auch die Schweiz, Sitz der von Rothschild initiierten BIZ, ist dem anglokapitalistischen Raub- und Völkermordimperium unterworfen.
Also vergleichen wir doch die Schweiz mit Deutschland!
Wenn Dir danach ist, mach, ich hindere Dich nicht.
Tempranillo
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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).