Prepper werden als asoziale Egoisten an den Pranger gestellt
Hallo in die Runde,
in einem TV-Beitrag über die erste dt. Corona-Hochburg Gangelt, Kreis Heinsberg, wurde ein Prepper (besser: gut vorsorgender Familienvater) gefragt, ob er seine Vorräte denn mit seinen Nachbarn teilen würde. Nach längerem Überlegen, verneinte er. Im Beitrag wurde daraufhin der Eindruck erweckt, als ob wir es hier mit einem besonders asozialen Element zu tun hätten.
Bezeichnenderweise wurde noch nie die Frage gestellt, ob jemand bereit wäre, von seinem Erspartem der Nachbarschaft etwas abzugeben. Das Sicherheitsgefühl in Geldangelegenheiten treibt zuweilen seltsame Blüten: manch einer braucht 50K flüssig, einem anderen genügen 500 für sein aktuelles Wohlergehen.
Ist bei Lebensmitteln natürlich gaaaanz etwas anderes.
Gruß
Langmut
P.S. Die viel naheliegendere Frage, ob er seine Vorräte zur Not mit der Waffe verteidigen könnte, wurde erst gar nicht erörtert.
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Die Mutter der Dummheit ist immer schwanger.
Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war. (Joachim Meyerhoff)