Wie wärs mit Negativzinsen? Dann wird auch das Geld der Reichen wieder in den Konsum fließen. Denn nur was ein Person ausgibt, kann für andere Person für Einkommen sorgen.
Dies halte ich für ein gefährliches Gerücht, welches so nicht eintreten wird. 'Die Reichen', wen du auch immer darunter zählen magst und wer das auch immer sein mag, kennen die Bedeutung von Sachanlagen und anderen Anlageklassen jenseits der Währungen. Da es Negativzinsen auf Währungen geben wird, schlägt dies nur voll auf den normalen 'Durchschnittsmichel' durch.
'Die Anderen' halten nur einen Bruchteil des eigenen Vermögens 'in Währung', beim Michel ist es der überwiegende Teil. Im Negativzinsfall wird dann zusätzlich einen Großteil umgeschichtet.
Der Michel kennt dieses 'Umschichten' nicht, er weiß nicht einmal wie das geht und hat davon noch nie gehört. Es wird das gleiche Spiel gespielt werden, wie es aktuell mit Steuern und deren Vermeidung gespielt wird. Der Michel hat keinen Handlungsspielraum bei der Vermeidung von Abgaben in Form von Steuern an den Staat. Bei 'den Anderen' gibt es einen flexiblen Handlungsspielraum, der größer wird je größer das eigene Vermögen wird.
Gleiches Beispiel ist die Inflation, in meinen Augen eine der genialsten Arten den Michel zu 'besteuern' überhaupt. Hier wird vom Großteil der Bevölkerung nicht ein mal geahnt, was da überhaupt getrieben wird.
Wenn ich mich nicht irre, ist das aktuelle jährliche 'offizielle Inflationsziel' der EZB 2%, d.h. es sollen offiziell 2% Währungsvermögen jährlich 'verloren gehen'. Wieso erhöhen 'wir' dieses Ziel nicht um den Faktor 10 auf 20%. Das wäre doch mal was.
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