Die rettende Seuche - ein Warnschuss bezüglich Vorsorge?
bearbeitet von Hausmeister, Freitag, 06.03.2020, 00:17
Die Bundesregierung ruft seit längerer Zeit alle paar Monate das Volk vergeblich dazu auf, Notvorräte anzulegen - direkt oder indirekt in Bezug auf einen Blackout. Oft gab es Hohngelächter als Reaktion.
Gleichzeitig wurde von verschiedenen Gruppierungen gesagt, dass Prepper - die sich vorbereiten - möglicherweise Rechte sein könnten. die den Notfall herbeisehnten, um sich allem Linksgrünen zu entledigen.
In Publikationen der Bundesregierung wird ziemlich unverblümt geschrieben, dass es einen Blackout geben wird, fraglich ist nur wann. Auch die bürgerkriegsähnlichen Folgen werden nicht unter den Teppich gekehrt.
Wie auch hier im Forum gelegentlich erläutert wurde, sind Notvorräte nur dann solche, wenn erstens niemand davon weiß und zweitens man sie gegen diejenigen verteidigen kann, die keine haben. (Die oben erwähnten Hohnlacher)
Man könnte daraus ableiten, dass die Gefahr von Gewalt umso mehr abnimmt, je mehr Leute sich mit Notvorräten vorbereitet haben. Wenn alle gefüllte Keller haben, braucht keiner anderen mit Gewalt was wegzunehmen.
Bisher hat das nicht geklappt. Auf einen vollen Keller kamen schätzungsweise neun andere Haushalte mit leerem Keller, die im Notfall mit geballten Fäusten bei dem klopfen würden, der einen vollen Keller hat.
Das ändert sich nun rapide. Es gibt offensichtlich für einige Tage oder Wochen leere Supermärkte, deren Regalinhalt sich in die Keller verlagert. Wenn alle Keller voll sind, kehrt Normalität in die Supermärkte zurück.
Irgendwann kommt der Blackout. Der kommt von einer Sekunde auf die andere - nicht so harmlos in Zeitlupe wie das Virus den Alltag verändert.
Aber dann haben dank Corona immerhin fast alle gut gefüllte Vorratskeller und fast niemand muss mit der Keule beim Nachbarn wegen Lebensmitteln anklopfen.
So gesehen könnte Corona einen sehr positiven Effekt haben.
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