Grassierendes Überforderungs-Syndrom
bearbeitet von sensortimecom, Donnerstag, 05.03.2020, 19:46
Was mir im Moment am meisten Sorgen macht, ist die Tatsache, dass man es als antizipationsfähiger Mensch immer schwerer hat, Angehörige, Freunde, Bekannte oder Verwandte über medizinische, soziale, finanzielle und politische Konsequenzen des grassierenden Coronavirus zu informieren. Es war für mich selber zb. ungeheuer mühsam, allein meine Familie von der Notwendigkeit einer (wenn auch nur moderaten) Vorsorge zu überzeugen. Man nahm mich vor 14 Tagen einfach nicht ernst. Dann aber kam Panik auf, die es erst recht schwer macht. Da können die meisten Menschen nicht mehr klar und vorausschauend denken.
Ich weiss nicht, wie es euch hier geht, aber was mich betrifft, verzweifle ich daran. Das Ding ist so gross, dass es jeden Menschen, der nicht a) über einen ausreichenden IQ, und b) eine Riesenportion Gleichmut und Gelassenheit verfügt, total überfordert.
Im Osten Europas wächst ja inzwischen noch ein weiterer Gefahrenherd heran. Die Türkei beabsichtigt jetzt, nicht zuzulassen, dass EU-Eindringlinge von GR über die türkische Grenze wieder zurückgebracht werden, und will dazu 1000 Polizisten einsetzen. Also werden Menschen als "Prellbock" gebraucht. Wir hier in Österreich fürchten uns, dass auf der "Balkanroute" bald eine Million unterwegs sein wird, die niemand mehr will, und die irgendwo in Europa am Weg zum Gelobten Merkel-Land standet..;-(
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