Wege aus der Wachstumsfalle

Falkenauge @, Mittwoch, 04.03.2020, 08:22 vor 2172 Tagen 1839 Views

Der Zusammenbruch des globalen Finanzsystems ist nur noch eine Frage der Zeit. Die Zeit scheint jetzt mit der weltweiten Corona-Virus-Epidemie bevorzustehen. Ernst Wolff hält ihr Zusammentreffen mit dem todkranken Finanzsystem für den wirtschaftlichen und finanziellen Super-GAU – den größten anzunehmenden Unfall. Umso dringender stellt sich die Frage, wie es danach weitergehen soll.
Möglichst viele Menschen müssen das bisherige ausbeuterische Finanzsystem durchschauen und auf die Realisierung einer neuen Finanzordnung drängen, die nicht nur einer kleinen gierigen Minderheit, sondern allen Menschen dient. Uwe Burka, ein erfahrener internationaler Berater, arbeitet mit einem größeren offenen Menschenkreis am Bodensee an diesen Zielen.

Wege aus der Wachstumsfalle

Die ortsüblichen Sozialismusvorhaltungen sind Dir gewiss.

trosinette @, Mittwoch, 04.03.2020, 10:47 vor 2171 Tagen @ Falkenauge 1528 Views

Guten Tag,

ob der Wachstumszwang der Geldwirtschaft durchbrochen werden kann weiß ich nicht. Nach Gelb-Debitistischen Kenntnisstand ist das nicht möglich. Und wenn es dann doch gehen sollte, hat man keine Geldwirtschaft mehr, sondern irgendwas anderes. Ich will das gutwillige Maßnahmenpaket auch nicht weiter kommentieren.

Die Menschen mit der Entwicklung eines neuen Bewusstseins sollten
ins Zentrum unserer Aktivitäten rücken! Unsere geistigen und sozialen
Entwicklungspotentiale sind unendlich.

Ich stelle mir ernsthaft die Frage, ob uns mit einer geistigen Degeneration nicht vielmehr weitergeholfen wäre.
Sich z.B. nicht mehr so wichtig nehmen und sich im Mittelpunkt der Welt verorten, sondern, wie der geistig zurückgebliebene Wilde, sich als unbedeutendes Rädchen verstehen, das freundlicherweise an einem großen magischen Etwas teilhaben kann. Ohne diese degenerierte Grundhaltung wird sich der vorgeschlagene selbstlose Ältestenrat oder/und Kultur- und Umweltrat am Menschen die Zähne ausbeißen.

Bei uns zuhause ist die Degeneration schon im vollen Gange. Wir haben am Wochenende ein Aprikosenbäumchen verpflanzt. Weil wir uns sorgen machen, ober er die Verpflanzung überlebet, hält ihm meine Frau jeden Morgen eine bestärkende Ansprache. Und der zurückgebliebene Wilde entschuldigt sich bei einem Baum, bevor er ihn zwecks Kanubau umnietet.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

"Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt"

SevenSamurai @, Mittwoch, 04.03.2020, 11:50 vor 2171 Tagen @ trosinette 1492 Views

bearbeitet von SevenSamurai, Mittwoch, 04.03.2020, 11:53

Wenn es darum geht, das kranke Finanzsystem zu retten, wird man die armen und kleinen Leute (den kleinen Mann, auch den Mittelstand) berauben und das Geld den Bankstern geben.

Nennt sich bail-in.

Widerstand ist nich zu erwarten.

Sagt doch mal den Satz:

"Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt"

Und dann verwundere dich darüber, wieviele Menschen dem zustimmen.

Die wissen nämlich nicht, oder wollen es nicht wissen, wieviel die Bankster mit ihren Raubzügen tatsächlich verdienen. Ohne jemals Konsequenzen tragen zu müssen.

No Banker Goes To Jail - Former Barclays Executives Acquitted Of Fraud

https://www.zerohedge.com/markets/no-banker-goes-jail-former-barclays-executives-acquit...

Wells Fargo paid more in criminal penalties than it paid in interest to its depositors

https://www.zerohedge.com/news/2020-02-25/wells-fargo-paid-more-criminal-penalties-it-p...

Und dann denken die Menschen, dass 3 Prozent Zinsen "Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt" bedeutet.

Schade, dass es die Webseit "Rich Kids of instagram" nicht mehr gibt. War ein Augenöffner.

Zur Klarstellung: Die können so viel Geld besitzen, wie sie wollen. Doch ein bail-in, der das Geld dem Kleinsparer wegnimmt oder der alten Oma die Rente, damit Black Rock es bekommt, das bringt mich auf die Palme.

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Sinn und Zweck der Sache: die kleinen Leute zur Sau zu machen

Tempranillo @, Mittwoch, 04.03.2020, 12:13 vor 2171 Tagen @ SevenSamurai 1469 Views

Wenn es darum geht, das kranke Finanzsystem zu retten, wird man die armen und kleinen Leute (den kleinen Mann, auch den Mittelstand) berauben und das Geld den Bankstern geben.

[[top]] [[top]] [[top]]

Das ist schließlich Sinn und Zweck der Demokratie. Dafür wurde 1789 Revolution gemacht!

Abweichungen vom vorgegebenen Weg der Erniedrigung, Entrechtung, Enteignung und letztlich kalten Ausrottung der kleinen Leute, also derer, die in der gesellschaftlichen Hierarchie unterhalb von Josef Ackermann, Jens Nonnenmacher, Stefan Leusder, Gerhard Bruckermann sowie der Vorstände, Aufsichtsräte, Kanzler, Minister und Parlamentarier stehen werden wahlweise als faschistisch, neonazistisch oder sozialistisch denunziert, wobei Mussolini, Hitler und Stalin jeweils als großer politischer Satan präsentiert werden, mit Churchill, Truman und Roosevelt als kontrastierenden, gottgleichen Lichtgestalten.

Nennt sich bail-in.

Widerstand ist nich zu erwarten.

Sagt doch mal den Satz:

"Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt"

Und dann verwundere dich darüber, wieviele Menschen dem zustimmen.

Die Gehirnwäsche hat ganze Arbeit geleistet. Über das Ausmaß der vertierenden Verblödung kann man sich einen Eindruck verschaffen, indem man im Internet diverse Kommentar-Spalten durchforstet.

Die wissen nämlich nicht, oder wollen es nicht wissen, wieviel die Bankster mit ihren Raubzügen tatsächlich verdienen. Ohne jemals Konsequenzen tragen zu müssen.

Wann hätten die wahren Herrscher jemals vor Gericht Rechenschaft ablegen müssen? Erst nach Revolutionen und Systemwechseln.

Und dann denken die Menschen, dass 3 Prozent Zinsen "Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt" bedeutet.

Sie wollen unbedingt mit Machthabern und Eliten in symbiotischer Übereinstimmung stehen. Dann haben sie das Gefühl, irgendwie auch so zu sein wie Mutti, Wolfi, Horsti und die beiden Joes, Ackermann und Kaeser. Der DeutschIn ist wie ein Kind, das sich ein Lionel Messi-Trikot kauft, damit es auch etwas vom Glanz und Können des großen Stars abbekommt.

Zur Klarstellung: Die können so viel Geld besitzen, wie sie wollen. Doch ein bail-in, der das Geld dem Kleinsparer wegnimmt oder der alten Oma die Rente, damit Black Rock es bekommt, das bringt mich auf die Palme.

Mich auch und wie. Irgendwann habe ich begonnen, der Sache auf den Grund zu gehen und mich im Zweifelsfall an Fakten zu halten, nicht an Glaubenssätze, die ich jahrzehntelang hochgehalten habe.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Schon treffen die Bestätigungen ein

Tempranillo @, Mittwoch, 04.03.2020, 13:13 vor 2171 Tagen @ Tempranillo 1467 Views

Abweichungen vom vorgegebenen Weg der Erniedrigung, Entrechtung, Enteignung und letztlich kalten Ausrottung der kleinen Leute, also derer, die in der gesellschaftlichen Hierarchie unterhalb von Josef Ackermann, Jens Nonnenmacher, Stefan Leusder, Gerhard Bruckermann sowie der Vorstände, Aufsichtsräte, Kanzler, Minister und Parlamentarier stehen werden wahlweise als faschistisch, neonazistisch oder sozialistisch denunziert, wobei Mussolini, Hitler und Stalin jeweils als großer politischer Satan präsentiert werden, mit Churchill, Truman und Roosevelt als kontrastierenden, gottgleichen Lichtgestalten.

Eine Dreiviertelstunde später trifft die Bestätigung ein:

*Les Grecs de Lesbos qui se défendent sont des "fascistes" pour les ONG.*

*Griechen der Insel Lesbos, die sich verteidigen sind in den Augen der NGOs "Faschisten".*

Klar, sind sie Faschisten. Wer es wagt, gegen den angloamerikanisch-demokratischen Völkermord Widerstand zu leisten, ist Faschist. Diese Keule wird herausgezogen, selbst wenn es sich wie im Falle Lesbos um eine links, ich glaube sogar kommunistisch regierte Insel handelt.

Wie lange wollen sich das die Europäer noch gefallen lassen, von ihren Todfeinden, die kein anderes Argument vorbringen können, als Faschisten bezeichnet und in einen inhaltlichen Zusammenhang mit Hitler und dem Holocaust gestellt zu werden?

Adrian Kok, président de Connect by Music, qui dispense des cours de musique aux réfugiés, a informé que tous leurs bénévoles expatriés étaient renvoyés à Athènes tandis que les locaux avaient cessé de travailler.

Adrian Kok, Präsident von Connect by Music, der Musikkurse für Flüchtlinge gibt, hat darüber informiert, daß alle ausländischen Freiwilligen (Unterstützer des Migrationsgenozids, T.) nach Athen geschickt wurden und die ortsansäßigen ihre Arbeit eingestellt hätten.

Mich würde nicht wundern, sollten im Lehrplan Adrian Koks Elvis Presley, Beatles und Stones eine Rolle spielen.

Tempranillo

https://www.egaliteetreconciliation.fr/Invasion-migratoire-Les-Grecs-de-Lesbos-qui-se-d...

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Wir sind den Verhältnissen nicht gewachsen

trosinette @, Mittwoch, 04.03.2020, 12:43 vor 2171 Tagen @ SevenSamurai 1536 Views

Guten Tag,

"Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt"

Zumindest sind wir Menschlein den Verhältnissen, in denen wir leben offenbar nicht gewachsen.

Wenn es darum geht, das kranke Finanzsystem zu retten, wird man
die armen und kleinen Leute (den kleinen Mann, auch den
Mittelstand) berauben und das Geld den Bankstern geben.

Was haben die armen kleinen Leute davon, wenn das kranke Finanzsystem nicht gerettet wird? Bzw. wie sieht Dein Heilsplan aus, bei dem die armen Leute ungeschoren davon kommen? Bankster irgendwelche Konsequenzen tragen zu lassen ist nicht mehr als eine symbolische Geste.

Doch ein bail-in, der das Geld dem Kleinsparer wegnimmt oder der
alten Oma die Rente, damit Black Rock es bekommt, das bringt
mich auf die Palme.

Das ist mir als Erklärung, wie Black Rock zu seinen Geldern kommt zu platt. Wer aus Geld mehr Geld macht ist doch nicht auf Zwangsmaßnahmen angewiesen? Wer aus Geld mehr Geld macht, dem fallen die Gelder der Kunden von selbst zu. Wir sind doch alle bestrebt mit unserem Geld dahin zu rennen, wo aus Geld mehr Geld wird. Von dieser Unersättlichkeit sind weiß Gott nicht ausschließlich Bankstern befallen. Wenn dem so wäre, wäre das kranke Finanzsystem gar nicht erst ins Rollen gekommen.

Chefankläger Tempranillo bestreitet seinen kulturkulinarischen Lebensunterhalt garantiert auch aus einem tiefroten Dispokredit.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Die von mir genannten 3 % sind

SevenSamurai @, Mittwoch, 04.03.2020, 13:46 vor 2171 Tagen @ trosinette 1356 Views

Wir sind doch alle bestrebt mit unserem Geld dahin zu rennen, wo aus Geld mehr Geld wird.

Die von mir genannten 3 % sind ein Inflationsausgleich.

Was ist daran verwerflich?

Von dieser Unersättlichkeit sind weiß Gott nicht ausschließlich Bankstern befallen.

Das stimmt. Aber wie bekommt man das in den Griff?

Und ist es, weil es auch andere betrifft, schon gut?

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Die Macht der Gewohnheit ist unglaublich mächtig

trosinette @, Mittwoch, 04.03.2020, 16:19 vor 2171 Tagen @ SevenSamurai 1256 Views

Von dieser Unersättlichkeit sind weiß Gott nicht ausschließlich Bankstern befallen.

Das stimmt. Aber wie bekommt man das in den Griff?

Eine gute Frage, die ich leider nicht beantworten kann.

Wir belehren uns nicht selbst, sondern die Ereignisse belehren uns. Deshalb befürchte ist, dass wir die schlechten Gewohnheiten, die die Geldwirtschaft aus uns herausgekitzelt hat, erst in den Griff bekommen, wenn wir richtig im Dreck liegen. In der Regel nimmt der Mensch grundlegende Veränderungen in seinem Wesen erst vor, wenn er hilflos und voller Verzweiflung am Boden liegt. Bis dahin wurstelt man sich mit den alten Gewohnheiten ohne Ende bis zum Ende durch. Durchwursteln ist auch viel Energieeffizienter. Wandel ist dagegen anstrengend.

Und ist es, weil es auch andere betrifft, schon gut?

Der Mensch ist nach meiner Meinung in seinem ursprünglichen Wesen für die Geldwirtschaft nicht besonders gut geeignet.

Von seinem Ursprung her halte ich den Menschen primär nicht für ein rational konkurrierendes Individuen, sondern für ein empathisches und kooperierendes Gemeinschaftswesen. Die Gemeinschaft ist dabei gemäß Dunbar-Zahl zu verstehen. Mit Gemeinschaft im globalen oder nationalen Maßstab ist der Mensch augenscheinlich überfordert. Deshalb lassen sich Gemeinschaft im globalen oder nationalen Maßstab nur durch Zwang und Gewalt konstituieren und aufrechterhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

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