Gibt Putin jetzt die Merkel?

Oberbayer @, Montag, 02.03.2020, 19:48 vor 2172 Tagen 3082 Views

In den letzten Tagen hat Russland die syrischen Truppen verraten.
Die Verluste an Menschen und Material gegen die türkischen Invasionstruppen
sind grenzwertig.
Hunderte junge Syrer ("Soldaten") fanden durch türkische Angriffe den Tod.
Und aus Russland:Schweigen und weg sehen.
Das sich Putin so von Erdogan unterbuttern lässt-unfassbar.
Der russiche Zar,Chef einer unschlagbaren Atommacht,lässt sich von einem gerne-groß-Sultan zähmen,wie ein Schaf im Streichelzoo.
Ich bin gespannt, wie das weiter läuft,oder über Infos,was Putin neuerdings raucht.

Man stelle sich den Tumult vor, wenn Deutschland in Schlesien einmarschieren würde.

SevenSamurai @, Montag, 02.03.2020, 19:56 vor 2172 Tagen @ Oberbayer 2433 Views

Doch den völkerrechtswidrigen Einmarsch der Türkei in Syrien kritisiert niemand.

Traurige Zeiten.

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Nein

Weiner, Montag, 02.03.2020, 20:04 vor 2172 Tagen @ Oberbayer 2537 Views

Auf der Webseite, moonofalabama, auf die ich bezüglich der Lage in Syrien immer wieder verweise, wird heute Abend berichtet, dass nach einem Abwarten über die letzten Tage (ob der Sultogan Unterstützung aus US oder EU bekommt ...), die Russen ihre Aktivitäten wieder aufgenommen haben und neues M-Material herbeischaffen.

Stellen wir uns mal doof

Tempranillo @, Montag, 02.03.2020, 20:11 vor 2172 Tagen @ SevenSamurai 2394 Views

Man stelle sich den Tumult vor, wenn Deutschland in Schlesien einmarschieren würde.

Das Problem läßt sich erhellen, sobald man fragt, ob es in der Gegend nicht einen Staat gibt, der Assad unbedingt weghaben möchte und dem er Einmarsch Erdogans, über dessen Abstammung die seltsamsten Gerüchte kursieren, nicht sehr zupaß kommt?

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Lagebeschreibung

mabraton @, Montag, 02.03.2020, 20:24 vor 2172 Tagen @ Oberbayer 2575 Views

Hallo Oberbayer,

Dieser Artikel bringt die Lage gut auf den Punkt,

NZZ - Russland sieht sich in Idlib am längeren Hebel

Der Artikel beschreibt, dass die Russen auf einen Krieg mit der Türkei nicht vorbereitet sind.
Scheut sich Putin auch vor dem NATO-Bündnisfall?
Eventuell in der Hoffnung, dass die NATO dem Möchtegern-Kalifen demnächst die Gefolgschaft verweigert. Ich denke die Hoffnung wird sich nicht erfüllen.

Beste Grüße
mabraton

The Saker ist eher eine zuverlässige Quelle (wiedermal...)

Reffke @, Narragonien, Dienstag, 03.03.2020, 00:40 vor 2171 Tagen @ Oberbayer 1692 Views

Hallo Oberbayer,

Die selbstherrlichen orientalischen Zahlen bitte hinterfragen...
Da ist momentan viel Theaterdonner [[zigarre]]
Beim Saker liest sich das schon ganz anders:
https://thesaker.is/quick-update-on-the-turkey-vs-syria-russia-and-iran/

MfG Reffke

--
Wer warnen will, den straft man mit Verachtung.
Die Dummheit wurde zur Epidemie.
So groß wie heute war die Zeit noch nie.
Ein Volk versinkt in geistiger Umnachtung.
Erich Kästner "Große Zeiten"

Erdogan:Idlib gehört mir

Oberbayer @, Donnerstag, 05.03.2020, 09:23 vor 2169 Tagen @ mabraton 652 Views

Eine sehr gute Analyse der Fehler der russischen Streitkräfte auf syrischem Boden findest Du auch hier:
https://ejmagnier.com/2020/03/01/erdogan-idlib-is-mine/

"Es war nun klar, dass Russland, der Iran und seine Verbündeten Präsident Erdogan missverstanden hatten: Die Türkei befindet sich in der Schlacht von Idlib, um das zu verteidigen, was Erdogan als türkisches Territorium (Idlib) betrachtet. Das ist die Bedeutung der türkischen Botschaft, die auf dem Verhalten und dem Einsatz der türkischen Armee zusammen mit den Dschihadisten beruht. Damaskus und seine Verbündeten sind der Ansicht, dass Russland einen Fehler gemacht hat, als es die türkischen Drohnen nicht daran hinderte, das von Syrien kontrollierte Gebiet in Idlib anzugreifen. Darüber hinaus hat Russland einen weiteren schweren Fehler begangen, als es seine Verbündeten nicht davor gewarnt hat, dass die politische Führung in Moskau einen einseitigen Waffenstillstand erklärt hat, wodurch die Partner auf dem Schlachtfeld entlarvt und ihnen die Luftdeckung verweigert wurde.

Es ist nicht das erste Mal, dass Russland eine Schlacht mitten auf seinem Kurs in Syrien beendet hat. Es geschah bereits bei al-Ghouta, Ost-Aleppo, el-Eiss, al-Badiya und Deir-ezzour. Es war Russland, das die syrische Armee und ihre Verbündeten gebeten hat, sich auf die Schlacht der M5 und M4 vorzubereiten. Militärisch gesehen kann ein solcher Angriff nicht aufgehalten werden, wenn nicht an allen Fronten ein Waffenstillstand von allen Parteien vereinbart wird. Der einseitige Waffenstillstand war ein schwerer Fehler, weil Russland weder die türkische Reaktion vorweggenommen hat noch der syrischen Armee und ihren Verbündeten erlaubt hat, sich mit Luftabwehrsystemen auszurüsten. Während die Türkei die syrische Armee und ihre Verbündeten mehrere Stunden lang bombardierte, dauerte es zudem viele Stunden, bis die russischen Kommandeure Moskau davon überzeugten, einzugreifen und die Türkei zu bitten, die Bombardierung zu stoppen."

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Mit besten Grüßen

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