OT-Fussball: Da der gute Herr Hopp offensichtlich zu eine besonders schützenswerten Spezies gehört...

XERXES @, Montag, 02.03.2020, 11:31 vor 2172 Tagen 3230 Views

Weiß, alt und vor allem reich...

Verbreitet sich im Moment wie ein Lauffeuer in der Fanszene:

https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/die-legende-vom-unschuldigen-nazi/

Man kann sich denken, wie die nächsten Hopp-Banner in den Stadien aussehen werden. Gehe mir jetzt schnell Popcorn kaufen...[[la-ola]]

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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Hoffenheim war nie "Kleinstadt", sondern 1300-Seelen-Dorf, wo jede Familie sich persönlich kannte (oT)

Wayne Schlegel @, Montag, 02.03.2020, 12:55 vor 2172 Tagen @ XERXES 1952 Views

bearbeitet von Wayne Schlegel, Montag, 02.03.2020, 12:58

Justice immanente

Tempranillo @, Montag, 02.03.2020, 12:55 vor 2172 Tagen @ XERXES 2189 Views

Hallo Xerxes,

mein Eindruck war, Dietmar Hopp wird herangezogen, um anhand seiner Person ein Exempel gegen Haßrede zu statuieren, die wie der Rassismus das Privileg einer gewissen Gemeinschaft bleiben soll.

Vielleicht haben sich die politisch korrekt onanierenden Bonzen des FC Bayern mit ihrer schmierigen Kriecherei verkalkuliert, wenn jetzt die Jüdische Allgemeine Dietmar Hopp durch seinen Vater mit Nazismus in Verbindung bringt?

Die Rechnung, sich mit einer Kampagne gegen Haß bei den Machthabern einzuschleimen, scheint nicht aufzugehen, worin ich wieder ein schönes Beispiel für Justice immanente sehe und nichts so sehnlich herbeisehne wie millionenstark aufgelegte Zeitungsartikel mit der Überschrift *Das Märchen vom unschuldigen Demokraten*.

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Ein Blick zurück kann manchmal nicht schaden.

nereus @, Montag, 02.03.2020, 13:45 vor 2172 Tagen @ XERXES 2367 Views

Jetzt wird die Holo-Karte gezogen, der Joker für und gegen alles.
Der sollte auch bei deutschen Milliardären stechen.
Allerdings finde ich diese Notbremse mehr als peinlich.

Viel interessanter ist es zu ergründen, woher die Vorbehalte gegen Herrn Hopp stammen, denn solche Sprüche fallen ja nicht einfach so vom Himmel:

Hier ein Beitrag aus dem Jahr 2008 zum Thema Hoffenheim und Hopp!

Die Sportsendungen verschiedenster TV-Kanäle und die Sportteile der Zeitungen sind voll mit Lobeshymnen und rosigen Zukunftsprognosen. Gerne zitiert man dabei die Funktionäre der TSG, wenn sie ihre Loblieder auf die Jugendarbeit singen. Glaubt man diesen Berichten, spielt Hoffenheim nur in der ersten Liga, weil man die grandiose und unglaublich innovative Idee hatte, auf die Jugend zu setzen.
Endgültig grotesk wird das Ganze, wenn man sich die Kommentare zum Aufstieg durch liest. Ausdrücke wie „absolut unerwartet“; „große Sensation“; und „ein Jahr zu früh“; werden da fast von jedem Funktionär und Spieler des Vereins bemüht, der den Durchmarsch von der Regionalliga (damals noch die dritte Liga) in die erste Bundesliga geschafft hat.

Die Fans anderer Bundesligavereine und vor allem die Fans der Zweitligisten dürfen sich bei diesen Berichten regelrecht verarscht fühlen.
De facto hat der Aufstieg und sportliche Erfolg des Spielzeugs des SAP-Gründers Dietmar Hopp nur in zweiter Linie mit einem einzigartigen Konzept zu tun.
Wie so oft lag es schlicht am Geld.
Der Verein bekam durch seinen Mäzen Dietmar Hopp einfach so viel Geld zur Verfügung gestellt, mit dem jedes Konzept; der Welt umzusetzen war.
Der 1. FC Kaiserslautern hatte zum Beispiel in der zurückliegenden Zweitligasaison einen ähnlich jungen Kader wie der spätere Aufsteiger aus Hoffenheim. Der gravierende Unterschied war, dass man in Kaiserslautern nicht vor der Saison mal eben für knapp 20 Millionen junge Talente aus der ganzen Welt zusammen kaufen konnte, sondern mit dem Personal arbeiten musste, was es in der eigenen Jugend gab, bzw. billig zu bekommen war.
Das Ergebnis des Ganzen:
Hoffenheim stieg am Ende der Saison auf, während der Traditionsverein aus Lautern so gerade die Klasse halten konnte. Natürlich muss man hier auch auf die jahrelange Misswirtschaft in Kaiserslautern hinweisen, der Verein wurde über viele Jahre regelrecht hingerichtet, ein Vergleich ist daher nicht unbedingt angebracht oder redlich.

Es mag durchaus klüger sein, dass Hopp sein Geld in junge Spieler investiert und nicht wie Abramowitsch in Chelsea vorwiegend fertige Topstars kauft.
Aber ist der Unterschied zwischen beiden wirklich so gewaltig? Beiden gemein ist nämlich, dass sie mit ihrem Geld Investitionen tätigen, die der Konkurrenz nahezu unmöglich sind. Das ist ein Fakt, den man zwar in Hoffenheim nicht gerne hört, aber dem man ins Auge sehen muss.
Da hilft es auch nicht viel, wenn Rangnick nach dem Spiel gegen Cottbus eifrig den Etat für Spielergehälter in Hoffenheim mit dem Gesamtetat von Energie Cottbus vergleicht, denn das ist sogar unseren sonst so gutgläubigen Medien aufgefallen.

Aber gut, Hoffenheim war sportlich gesehen wohl die beste Mannschaft der vergangenen Zweitligasaison und so müssen wir nun damit leben, dass sie im Oberhaus des Deutschen Fußballs angekommen sind. Das heißt aber noch lange nicht, dass man diese Tatsache gutheißen muss oder gar voll Begeisterung das ach so großartige „Modell Hoffenheim“; zur Zukunft des Deutschen Fußballs hochjubeln muss.
Der Fußball und seine Vereine haben viele Gesichter und Standbeine, Hoffenheim aber nicht.

Bis zum heutigen Tag basiert die TSG eigentlich nur auf einem und das ist das Geld des Herrn Hopp. Die Basis der großen Traditionsvereine der Bundesliga ist eine, mittlerweile bei den Meisten um die 100jährige Geschichte, in der sie sich Stück für Stück im Fußball etabliert haben. In dieser Zeit haben sich viele von ihnen tief in den gesellschaftlichen Strukturen ihrer Region verankert und sind zu Aushängeschildern, aber auch Identifikationsträgern geworden.
Sie haben eine solche Strahlkraft bekommen, dass sie für viele Menschen zum sozialen Mittelpunkt des Lebens geworden sind. Dadurch haben sie sich eine breite Basis von Fans geschaffen, die zu einem erheblichen Teil emotional sehr stark mit dem Verein verbunden sind, und somit diesem Verein auch in sportlich schweren Zeiten eine Basis bieten.
Dies alles sind Dinge, die auf Hoffenheim in keiner Weise zutreffen, auch wenn man nach außen hin das gerne etwas anders verkauft. So hat man sich erst kürzlich das Gründungsjahr 1899 groß in den Namen schreiben lassen, um eine lange Tradition zu symbolisieren und zu verschleiern, dass man noch im Jahr 1990 ein kleiner, sportlich völlig unwichtiger Kreisligist war, der das Glück hatte, einen großen Gönner zu finden.
Auch stellt man sich in Interviews gerne als Verein der so genannten „Metropolregion Rhein-Neckar“; dar und nicht als Verein des unwichtigen Dorfs Hoffenheim.

Aber die Unterschiede zu anderen Vereinen bleiben.
Hoffenheim hat sich die emotionale Bindung der Menschen künstlich geschaffen (so sie denn überhaupt schon vorhanden ist), damit diese Menschen als Kunden das Produkt 1899 Hoffenheim konsumieren.
Hopp selber stellt in seinen Interviews Hoffenheim immer als wirtschaftliches Projekt vor. Es wäre ihm zum Beispiel auch lieber gewesen, wenn sich vor zwei Jahren die Vereine TSG Hoffenheim, FC Astoria Walldorf und SV Sandhausen zu dem Kunstprodukt „FC Heidelberg“ zusammen geschlossen hätten. Dieser Verein wäre weitaus besser zu vermarkten gewesen, weil Heidelberg eben eine größere Strahlkraft hat als das kleine Dorf Hoffenheim.

Der Versuch ist aber gescheitert und so beschränkt er sich nun darauf zu beteuern, er wolle halt seinen kleinen Heimatverein fördern. Diese Beteuerungen wirken geradezu grotesk, wenn Herr Hopp und seine fleißigen Helfer gerne so tun, als habe er, also Dietmar Hopp; diesen kleinen, knuffigen Verein nach oben gebracht und es läge ihm ach so viel an seinem Heimatdorf.
Warum er dann noch vor wenigen Jahren die Fusion zum Kunstclub „FC Heidelberg“; voranbringen wollte, bleibt sein Geheimnis. Es bleibt auch das Geheimnis der so genannten Journaille, warum sie nicht auf diese Widersprüche in der Selbstdarstellung der TSG und des guten Samariters hinweist.

Uns als Fans des BVB ist diese Betrachtung des Fußballs als reines Wirtschaftsgeschäft und die Degradierung des Fans zum Kunden ein riesiger Dorn im Auge. Es sind genau die Entwicklungen und Trends gegen die wir hier in unserem Verein seit Jahren kämpfen, die nun in Hoffenheim ihre Vollendung gefunden haben.
Natürlich ist es in einem Millionengeschäft wie dem Fußball nötig, dass die Vereine wirtschaftlich solide und von Fachleuten geführt werden, aber dabei sollten diese Vereine nie vergessen was sie sind.
Sie sind das Produkt ihrer Mitglieder und Fans und teilweise ein zentraler Lebensinhalt vieler Menschen einer ganzen Region. Die Degradierung zum Unternehmen, das Erfolg haben und Gewinn abwerfen soll, wird dem einfach nicht gerecht.

Vielleicht sind wir weltfremd und verklemmte Romantiker, aber wir sind bereit für den Fußball zu kämpfen so wie wir ihn schätzen und lieben gelernt haben. Wir haben unser Herz an einen Verein verloren der Ecken und Kanten, Herz und Seele hat und nicht an ein inhaltloses und beliebig austauschbares Wirtschaftsunternehmen wie Hoffenheim.

.. Wenn wir den Weg der Investoren und Mäzene, den Hoffenheim und zum Beispiel Wehen-Wiesbaden vormachen, weitergehen, dann haben wir hier bald Zustände wie in England. Dort wo die Spieltage nach dem Willen der Pay-TV Sender gesetzt werden und die Auswärtsfahrten teilweise unmöglich werden. Wo man sich bei den Ordnern beschweren kann, wenn im Stadion jemand steht oder raucht. Wo die Tickets für den einfachen Bürger nicht mehr zu bezahlen sind und man die Jugendlichen im Stadion an ein paar Händen abzählen kann.
Mittlerweile kommen Woche für Woche viele englische Fußballfans nach Deutschland, weil die einst berühmte Atmosphäre in englischen Stadien nicht mehr existiert und sie es genießen, in Deutschland noch echten Fußball im Stadion sehen können.
Wir haben keine Lust in ein paar Jahren nach Osteuropa zu fahren, um das zu sehen, was es in unseren Stadien nicht mehr gibt! Wir sind bereit, uns zu wehren und zwar nicht erst dann, wenn es zu spät ist, sondern jetzt!
Hoffenheim ist kein Projekt, das man einfach so ignorieren kann. Die TSG ist nicht isoliert von der restlichen Bundesliga, sie beeinflusst den ganzen Fußball und zwar sehr negativ.

Dieser Einfluss beginnt schon damit, dass Hoffenheim einen Platz in der ersten Liga blockiert, der bei vielen anderen Vereinen besser aufgehoben wäre. Nicht weil diese sportlich besser wären, sondern weil die Faszination Fußball ganz erheblich von den Fans abhängt, die auf den Rängen ihren Verein unterstützen. Das „Produkt“, welches die DFL für viele Millionen an die TV-Sender verkauft, lebt zu einem nicht unerheblichen Teil davon, dass Woche für Woche hunderttausende Menschen in die Stadien unseres Landes pilgern und nicht davon, dass knapp 50 Fans aus Hoffenheim zum Auswärtsspiel in Cottbus fahren.
Ein Zustand, der sich auch in den nächsten Jahren ganz sicher nicht ändern wird.
Die Faszination und Anziehungskraft eines Kunstproduktes wie Hoffenheim wird auch in zehn Jahren mit der der wahren Fußballvereine nicht mithalten können.
Das beste Beispiel dafür sind Vereine wie Wolfsburg und Leverkusen, zwei Vereine, die ähnlich wie Hoffenheim durch viel Geld in den Profifußball eingeschleust wurden.
Der Unterschied zwischen ihnen und einem normalen Bundesligaverein ist für jeden regelmäßigen Stadiongänger bis heute nachvollziehbar und wird es auch in vielen Jahren noch sein.

Quelle: https://www.comunio.net/external/phpBB2/viewtopic.php?t=325708

Der Konflikt liegt also weitaus tiefer.
Ob sich Sinnsuche und Lebensinhalt anderen Leuten erschließen, steht hier nicht zur Debatte, nach diesen Dingen wird bei der finanziellen Verwurstung in anderen Bereichen auch nicht gefragt.
Es geht offenbar um viel mehr.
Bei Jedem sollen die Zähne gezogen werden.
Es müssen Retorten-Fans gezüchtet werden, so wie zuvor Retorten-Vereine.
Das SYSTEM will ALLES unter Kontrolle haben - auch im Sport!

Der Fußball ist die letzte Oase, wo sich Deutsche noch zurückziehen können.
Sie muß zerstört werden und daher hängt man sich an Schimpfworten auf, die in vielen Spielen gebrüllt wurden und werden und tausend andere Manager, Spieler und Schiedsrichter sich ebenfalls anhören mußten und müssen.
Das Verteilen verbalen Unrats gehört nun einmal zu diesem Geschäft!
Das ist der Rabatt, den die Verwurstungsmaschine den Würstchen gewähren sollte, wenn sie weiterhin Wurst produzieren möchte.

mfG
nereus

Aus welchem Ärmel sie den Joker gezogen haben

Tempranillo @, Montag, 02.03.2020, 14:11 vor 2172 Tagen @ nereus 2128 Views

Hallo nereus,

Jetzt wird die Holo-Karte gezogen, der Joker für und gegen alles.

Bei diesem Thema bewegen wir uns auf vermintem Gelände. Deshalb nur zwei kurze Informationen:

Der Vatikan öffnet die Archive, betreffend Papst Pius XII und die Jahre 33-45. Um an die Quelle der deutschen Staatsraison zu kommen, empfiehlt es sich, nach Victor Cavendish-Bentinck und David Bowes-Lyon zu recherchieren.

Der Bruder des Teufels versucht das Schweigen Pius XII. damit zu erklären, daß der damalige Papst sich nicht etwas zu eigen machen wollte, was er für ein Gerücht gehalten hat. Vielleicht wollte er seine eigene Glaubwürdigkeit nicht gefährden?

Denn geschwiegen haben damals eigenartigerweise auch die Alliierten. Des Teufels Bruder vermutet, wären sie damit an die Öffentlichkeit gegangen, hätten Hitler und die Nazis Inspektionen des Roten Kreuzes zugelassen, was die späteren Sieger und deren Propaganda wie auch bei Katyn in einem etwas ungünstigen Licht erscheinen hätte lassen, so daß sie es vorgezogen haben, damit erst beim IMT herauszukommen.

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Der Artikel ist vom März 2019....

bürgermeister @, Montag, 02.03.2020, 14:19 vor 2172 Tagen @ XERXES 1875 Views

bearbeitet von bürgermeister, Montag, 02.03.2020, 14:25

Hallo Zusammen,

worum geht es hier eigentlich?

Von wem wird das orchestriert, wenn sogar in Stadien wo Hoffenheim gerade nicht spielt gegen diesen absolut bemerkenswerten Mann "gestänkert" wird, der hier tolles für die Region und nicht nur für den Fußball geleistet hat.

Geht es letztlich darum, die Meinungsfreiheit über diese Schiene zu beschneiden?

Nachdenkliche Grüße bm [[sauer]]

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Die besten Q drops sind noch nicht gelutscht.

Ich weiß, ist in diesem Fall aber unerheblich...

XERXES @, Montag, 02.03.2020, 14:23 vor 2172 Tagen @ bürgermeister 1900 Views

Bzw. im Gegenteil...Ist doch interessant, dass es öffentlich damals eben nicht hochgekocht wurde. Man stelle sich vor, in diesem Artikel ginge es nicht um Hopp, sondern irgendeinen AfD-Funktionär. Es hätte in 2019 im MSM kein anderes Thema gegeben...

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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Hopp's Golfclub

rattrap @, Montag, 02.03.2020, 14:36 vor 2172 Tagen @ XERXES 2073 Views

Hier an der Riviera kennt man Herrn Hopp recht gut, und man hat auch mehr Respekt.
Wenn jemand hier 18 Löcher spielt kann es vorkommen, dass der Marshall in seinem Golfcar
auf einen zusteuert, wild gestikulierend:
Der Eigentuemer spielt!
Alle anderen werfen sich in den Staub,(mit den Feinden Brandenburgs),
und lassen Herrn Hopp durchspielen.

Falls sich jemand für Victor Cavendish-Bentinck interessiert,...

Tempranillo @, Montag, 02.03.2020, 15:36 vor 2172 Tagen @ Tempranillo 1853 Views

... soll er bitte nach *Victor Cavendish-Bentinck, 27th August 1943, handwritten note, Public Record Office Document F0371/34551* recherchieren.

Ich werde den Text hier nicht einstellen, um keinen Ärger zu riskieren.

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Ambivalente Persönlichkeit: "He was a member of the Steering Committee of the Bilderberg Group."

XERXES @, Montag, 02.03.2020, 16:35 vor 2172 Tagen @ Tempranillo 1713 Views

Werde mich trotzdem einlesen müssen...[[zwinker]]

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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Ist das mit seinem Vater denn der Grund für die Beleidigungs-Kampagne der Fußball-Fans? (mL)

BerndBorchert @, Montag, 02.03.2020, 20:27 vor 2172 Tagen @ XERXES 1548 Views

https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/nach-hass-gegen-dietmar-hopp-polizei-ermitt...

Überall wird über die Beleidigungen berichtet, aber kein Medium spricht aus, weshalb die Fans auf die Idee kommen.

Bernd Borchert

Übrigens auch hier (eventuell umgekehrt): das, was man eigentlich Beleidigung oder Mobbing nennen würde, wird Hass genannt.

Natürlich nicht. Dadurch passt er aber nicht mehr ins Schema der Gutmenschen. (OT)

XERXES @, Montag, 02.03.2020, 20:29 vor 2172 Tagen @ BerndBorchert 1457 Views

...

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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Was denn dann? (oT)

BerndBorchert @, Montag, 02.03.2020, 20:33 vor 2172 Tagen @ XERXES 1388 Views

Die Argumentation, weshalb ausgerechnet er, im Vergleich zu allen anderen, geschützt werden muss.

XERXES @, Montag, 02.03.2020, 21:41 vor 2172 Tagen @ BerndBorchert 1493 Views

...

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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Um die Möbel wieder geradezurücken

Tempranillo @, Montag, 02.03.2020, 22:02 vor 2172 Tagen @ Tempranillo 1462 Views

mein Eindruck war, Dietmar Hopp wird herangezogen, um anhand seiner Person ein Exempel gegen Haßrede zu statuieren, die wie der Rassismus das Privileg einer gewissen Gemeinschaft bleiben soll.

Le Monde in einem Artikel über den israelischen Präsidentschaftswahlkampf:

Nathan Eshel, dans lequel il assume de tirer la campagne vers le bas. « La haine est ce qui unit notre camp », affirme ce conseiller.

Nathan Eshel (Berater Benjamin Netanjahus, T.) gestand, das Niveau des Wahlkampfs nach unten zu ziehen: *Der Haß eint unser Lager.*

https://www.lemonde.fr/international/article/2020/03/02/en-israel-journee-de-vote-dans-...

Beim usraelkonform wichsenden FC Bayern haben sie heute beschlossen, eine Anti-Haß-Kommission einzurichten.

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Ich versteh Dich nicht. Was hat die Fans so aufgebracht, dass sie ihn beleidigen? das machen sie doch mit anderen nicht, oder?

BerndBorchert @, Montag, 02.03.2020, 23:04 vor 2172 Tagen @ XERXES 1533 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Montag, 02.03.2020, 23:27

"Es geht schon lange nicht mehr um Dietmar Hopp. ...

Broesler @, Dienstag, 03.03.2020, 00:22 vor 2171 Tagen @ BerndBorchert 1598 Views

Dietmar Hopp ist schlicht und ergreifend zum Sinnbild geworden. Er steht exemplarisch dafür, dass Verbände, Funktionäre und Mäzene die unliebsamen Kurven nach ihren Vorstellungen in ein Korsett stecken möchten."
https://www.schwatzgelb.de/artikel/2020/unsa-senf/eine-zaesur

"Auslöser für die Eskalation der Geschehnisse an diesem 24. Spieltag war ein vom Sportgericht des DFB am 20. Februar verkündetes zweijähriges Auswärtsfanverbot für Dortmunder Fans in Hoffenheim."
https://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/2003/Artikel/dietmar-hopp-versteht-di...

Ahoi

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* Let's Chart
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* "You can ignore reality, but you can't ignore the consequences of ignoring reality." Ayn Rand
* "The universe offers infinite potential to those who dare." David Kipping

Hopp geht's wie Höcke

Tempranillo @, Dienstag, 03.03.2020, 00:34 vor 2171 Tagen @ Broesler 1565 Views

bearbeitet von Tempranillo, Dienstag, 03.03.2020, 01:19

Dietmar Hopp ist schlicht und ergreifend zum Sinnbild geworden. Er steht exemplarisch dafür, dass Verbände, Funktionäre und Mäzene die unliebsamen Kurven nach ihren Vorstellungen in ein Korsett stecken möchten."

Hallo Broesler,

Hopp macht die Erfahrung, wie schön es ist, gemobbt zu werden. Dieses Verhalten, eine Person zu isolieren, sich anschließend auf sie einzuschießen und sie fertigzumachen, ist in der BRD mittlerweile üblich.

Nur sehen wir Demokraten und Systemlinge in der Regel als Akteure und Meinungsdissidenten als Opfer, etwa Björn Höcke.

Ich finde derartiges wahrlich zum Erbrechen und durfte als Forenschreiber gelegentlich ähnliches erleben.

Allerdings kann ich die ganze Hysterie um Dietmar Hopp nicht nachvollziehen, ich halte sie für durch und durch pharisäerhaft, weil erstens durchsichtigen politischen Motiven dienend, und sich zweitens ausgerechnet jene vor den Mäzen des TSG Hoffenheim stellen, die ansonsten die ersten sind, wenn es darum geht, auf die AfD und Politiker wie Björn Höcke zur Haßhetzjagd zu blasen.

Einen 79jährigen öffentlich zur Zielscheibe zu machen, paßt aber zu einer Gesellschaft, die 90jährige Urgroßmütter und 85jährige, todkranke Männer einknastet, nur weil sie zu manchen Ereignissen der Zeitgeschichte eine andere Meinung vertreten.

Ich sehe in den abstoßenden Transparenten mit dem Gesicht Hopps als Zielobjekt eines Gewehrs das typische Verhalten der westlichen Demokraten und Eliten ins Proletarische heruntertransponiert.

Der hochintelligente und naturwissenschaftlich gebildete Multimilliardär Dietmar Hopp hätte alle Möglichkeiten gehabt, mit der Sicherheit seines gigantischen Vermögens etwas zugunsten der Meinungsfreiheit zu tun.

Hat er natürlich nicht gemacht und es vorgezogen, mit dem Strom zu schwimmen. Dieser Strom, ich nenne ihn den der angloamerikanisch-demokratischen Bestialität und Vertierung, wendet sich jetzt gegen ihn selbst. So etwas nennt man Justice immanente.

Wie fast alle Deutschen rechnet Hopp nicht damit, daß Dinge, die er stillschweigend fördert, irgendwann auch für ihn sehr unangenehme Konsequenzen haben können.

Auch Hopp scheint trotz seiner phantastischen Intelligenz ein typischer Deutscher zu sein: technisch hochbegabt, äußerst geschäftstüchtig, aber opportunistisch, seelisch korrupt und mit dem Zeithorizont einer Eintagsfliege ausgestattet.

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Danke. Hopp hatte also ein Auswärtsfan-Verbot durchgesetzt. Deshalb der Stress für ihn. (OT)

BerndBorchert @, Dienstag, 03.03.2020, 10:54 vor 2171 Tagen @ Broesler 1331 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Dienstag, 03.03.2020, 11:46

Randnotizen oder erkenntnisleitende Feststellungen?

Tempranillo @, Dienstag, 03.03.2020, 11:34 vor 2171 Tagen @ Tempranillo 1349 Views

Jerusalem Post: Secret tapes reveal Natan Eshel making racist remarks. Netanyahu’s former chief of staff Natan Eshel was caught in a tape revealed on Channel 12 making racist statements against Sephardi voters.
(...)
Eshel said on the tape that “non-Ashkenazim hate everything.” He praised what he called “Likud’s campaign of hate” for motivating such voters and uniting Netanyahu’s political camp. He also called Culture and Sports Minister Miri Regev, who has organized Netanyahu’s campaign rallies “a beast.”

Times of Israel: Netanyahu aide in leaked recording: ‘Hate is what unites our camp’

Nebenbei erklärt Natan Eshel auch noch Demokratie und Motivation der politischen Klasse:

In the tape, Eshel says that Attorney General Avichai Mandelblit’s decision to indict Netanyahu in three corruption cases actually helped the premier in his campaign. “He went up by 20 percent” Eshel recalls, though it was unclear what numbers he was referring to.

“If you haven’t stolen, what exactly have you come [into politics] for? We’ve checked this. And to my shock, they [the public] do not understand [this notion] of going into politics to do what’s good for the nation. You go into politics in order to steal and you need to be a man,” Eshel claims, not yet specifying which public he was referring to.

Eshels Bemerkungen über Haß, den er, darin unterscheidet er sich von den verklemmten und seelisch kastrierten Deutschen, frank und frei dem eigenen Lager zuschreibt und ihn anschließend den Sepharden unterstellt sowie die durch die Jerusalem Post vorgenommene Bewertung als *rassistisch* wären starke Indizien für die Praxis der akkusatorischen Inversion. Diesen Ausdruck habe ich vor etwa 10 Jahren zum ersten mal bei Dana Goldstein gelesen und dachte, jetzt hat gerade der Blitz der Erkenntnis eingeschlagen.

Die Frage wäre, kann man akkusatorische Inversion nur innerhalb dessen beobachten, was Interna der israelischen Politik betrifft, oder fände man auch die siegermächtliche Politik und Geschichtsschreibung von ihr durchsetzt, angefangen bei der deutschen Alleinschuld am Ersten Weltkrieg, der deutschen Schuld am Massaker von Katyn, vielleicht auch Eskalation des Bombenkriegs und einigen Dingen mehr?

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Erbschuld

sigma @, Dienstag, 03.03.2020, 22:27 vor 2171 Tagen @ Tempranillo 1320 Views

Hallo,
Erbschuld ist bei manchen Leuten unverzeihbar.
Die Ultras in den Stadien werfen nur die Steine, die andere für sie aufgelesen haben.
Gruß sigma

https://twitter.com/janboehm/status/1234115266692493313
Zitat: Jan Böhmermann
@janboehm
·
1. März
Wenn "Hure" ein anderer Ausdruck für "antisemitischer Nazitäter-Papa" und "Sohn" Synonym für "die Shoah verharmlosender Täter-Opfer-Umkehrer" ist, dann ist Dietmar Hopp ein Hurensohn.

https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/die-legende-vom-unschuldigen-nazi/

https://www.youtube.com/watch?v=bn20oXFrxxg

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