Keine Massenmigration
bearbeitet von aprilzi, Montag, 02.03.2020, 10:56
Hi,
berichte mal, was einer hier so sagte. Er meint, es wird keine Massenmigration geben.
Der Haupt-Handelspartner der Tuerkei ist die EU. Damit würde sich die Tuerkei den Zugang zum EU-Markt verspielen, denn die Tuerkei hat sich gewisse zollfreie Handelsbeziehungen mit der EU aufgebaut.
Außerdem verfolgt die Tuerkei weiterhin das Ziel der Aufnahme in der EU.
Der Westen habe kein Interesse mehr an billigen Arbeitskräften.
Frankreich und auch Deutschland sind an sicheren Außengrenzen interessiert und bieten Griechenland und Bulgarien Hilfe an.
Also von einer Wiederholung von 2015 kann keine Rede sein. Damals so meine Vermutung hatte die Merkel gepokert, dass Syrien verloren ist, und hat verloren. Sie hat auf eine Sternstunde der Tuerkei gewettet. Und hatte dank des Eingreifens Putins verloren.
Genau wegen dieser Entscheidung Merkels hofft nun Erdogan, Hilfe von Deutschland und Frankreich zu bekommen. Sein Ziel ist es bei den kommenden Verhandlungen um Syrien, mehr Stimmrechte zu haben, um seine Positionen in Syrien zu verteidigen.
Konnte er in Nord-Syrien mit dem Argument überzeugen, dass er eine Sicherheitszone wegen den Kurden benötige, hat er um Idlib keine solchen Argumente mehr.
Syrien will dagegen die zwei Straßen M4 und M5 sein eigen nennen, bevor sie auf den Verhandlungsstich in Genf sich treffen.
Das Eingreifen der Tuerkei in den letzten Tagen führt der Kommentator darauf zurück, dass die Dschihadisten allzu leicht die früheren Positionen aufgegeben haben und fluchtartig die Linien verlassen haben und so leichtes Spiel für Assads Armee waren.
Die USA haben abgewinkt, Sie haben nicht die Absicht sich mehr in Syrien zu engagieren.
Außerdem habe sich Erdogan sehr viele Feinde im Inland geschaffen, so muss er auch dies berücksichtigen, will er nicht im Abseits geraten.
Also die Migrationsszenen sind zur Zeit nur Theater. Erdogan braucht Hilfe und erhofft diese aus dem Westen. Was Putin aber nicht zulassen wird. So muss Erdogan nach Moskau gehen und direkt mit Putin verhandeln.
Gruß
PS.
Das Eingreifen Russlands in Syrien könnte man es auch als Racheakt Russlands betrachten, dafür dass sich Deutschland und der Westen sich in der Ukraine eingemischt haben und das dortige Chaos angerichtet haben.