Attentate in Deutschland - seltsame Überlegungen

helmut-1, Siebenbürgen, Sonntag, 23.02.2020, 22:55 (vor 2181 Tagen)4981 Views
bearbeitet von helmut-1, Sonntag, 23.02.2020, 23:02

Hab lange über das nachgedacht, was Diogenes Lampe in seinem Artikel vom Freitag, den 21.2.2020, geschrieben hat. Er ist ja, - wie üblich und überaus löblich, da ins Detail gegangen und hat dem Zusammenspiel der Möglichkeiten viel Raum gelassen.

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=511119

Ein Satz von ihm hat mich inspiriert:

Man fragt sich aber schon, ob es da einen kausalen Zusammenhang zwischen dem temperamentvollen Charakter des grünen Vaters und der geistigen Störungen seines Sohnes geben könnte?

Er bezieht sich auf die politische Vergangenheit des Vaters. Ich aber denke da noch in anderen Kategorien:

Für mich ist der zeitliche Zusammenhang interessant, - und genau darüber habe ich dezidiert nichts im Gelben gelesen (hoffentlich habe ich da nichts überlesen).

Vergleichen wir mal die Zeiträume zwischen den Anschlägen und den anstehenden Wahlen:

Da gabs den Anschlag auf Lübcke, der ja noch immer hinsichtlich der Aufklärung im Nebel steht und vermutlich so auch bleiben wird. Anfang Juni 2019.

Anfang September, also knapp 3 Monate später, stehen die Wahlen von Sachsen und Brandenburg an. Beide sind Länder, wo die AfD gefährlich werden kann.

Wie in diesen Ländern die AfD abgeschnitten hat, ist bekannt. Daraufhin erfolgt das Attentat von Halle. Ein Attentat, das sinnlos ist. Eineinhalb Monate später steht die Wahl in Thüringen an, mit dem selben Damoklesschwert durch die AfD. Der Zeitraum zwischen Attentat und Wahl ist nun schon auf die Hälfte verkürzt.

Den Ausgang kennen wir. Nun haben wir die Wahl in Hamburg. Aber vielmehr brennt die vermutlich anstehende Wahl oder zumindest die Klärung der Situation in Thüringen auf den Nägeln. Da gibts wieder ein Attentat, wo man keine Logik erkennen kann. Nun aber ist der Intervall zwischen Attentat und Wahl schon auf wenige Tage geschrumpft.

Diogenes Lampe spricht vom kausalen Zusammenhang. Ich weiß nicht, ob ich diesen Begriff hier verwenden kann, - schließlich will ich nicht hinter jedem Busch einen Räuber vermuten. Aber seltsam empfinde ich das doch - irgendwie.

Mein großer Sohn ist bei der Kripo. Die haben dort einen komischen Spruch drauf: Die glauben niemals an Zufälle, sondern eher an Zusammenhänge, wenn sie etwas eruieren.

Frage: Bin ich nun ein Verschwörungstheoretiker?


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