Erdrutschsieg fuer Sanders in Nevada

CalBaer @, Sonntag, 23.02.2020, 04:43 vor 2258 Tagen 2768 Views

Bernie Sanders 46.95%
Joe Biden 23.15%
Pete Buttigieg 13.49%
Elizabeth Warren 9.07%

Bloomberg nimmt noch nicht teil, will aber durch die Hintertuer einsteigen. Aber ich denke, er ist chancenlos, wenn alles mit rechten Dingen zugeht.

Wenn Sanders nominiert wird, ist es ein leichtes Spiel fuer Trump.

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Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Niederlage für den Mainstream

mabraton @, Sonntag, 23.02.2020, 10:18 vor 2258 Tagen @ CalBaer 1895 Views

Hallo CalBear & Alle,

Sanders hat sich im Vorfeld darüber beschwert wie unsachlich er von den Anti-Trump Medien NBC und MSNBC angegangen wurde. Sogar FOX-NEWS sei objektiver. Sehr gut, dass diese Schmutzkampagnen offenbar bei vielen in den USA nicht mehr wirken.

Bernie Sanders calls out MSNBC over campaign coverage

Beste Grüße
mabraton

Wieso kaufen die Leute denn das? Mainstream ist das, was die meisten Leute kaufen

Mephistopheles, Sonntag, 23.02.2020, 11:56 vor 2258 Tagen @ mabraton 1366 Views

Kann es sein, dass es daran liegt, dass die Überzeugungstäter zwar die stärkste Meinung, aber nicht die stärkste Kaufkraft haben?

Gruß Mephistopheles

Werbefinanziertes Fernsehen

CalBaer @, Sonntag, 23.02.2020, 21:07 vor 2258 Tagen @ Mephistopheles 975 Views

ist fast so schlimm wie Zwangsgebuehren. Selbst Zeitungen, die kaum noch jemand kauft, werden fleissig gedruckt, Hauptsache die Auflagen stimmen. Der Rest wandert von der Druckerei direkt in's Recycling. Der Kunde hat so gut wie keine Wahl, er zahlt im Supermarkt die MSM-Gebuehr. Das sind halt raffinierte und etablierte Netzwerke der Eliten.

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Jau, das ist das, was @Falkenauge von der vorfinanzierten Demokratie eben nicht versteht

Mephistopheles, Sonntag, 23.02.2020, 21:44 vor 2258 Tagen @ CalBaer 954 Views

ist fast so schlimm wie Zwangsgebuehren. Selbst Zeitungen, die kaum noch jemand kauft, werden fleissig gedruckt, Hauptsache die Auflagen stimmen. Der Rest wandert von der Druckerei direkt in's Recycling. Der Kunde hat so gut wie keine Wahl, er zahlt im Supermarkt die MSM-Gebuehr. Das sind halt raffinierte und etablierte Netzwerke der Eliten.

Die Meinung und die Werbung, die einem präsentiert wird, muss irgendeiner vorfinanziert haben. Und nur das bekommt der gläubige Demokrat zur Auswahl gestellt. Und nur das, was andere vorgedacht haben, nur unter dem kann er auswählen. Dadurch verlernt er vollständig das eigene Denken, weil diese Fähigkeit nicht nur - in der Demokratie - keine Vortile bringt, sondern im Gegenteil zu scheinbaren Nachteilen führt.
Dadurch, dass der Demokrat das eigene Denken vollständig verlernt hat, wird er vollkommen hilflos - und wirkt auf andere verrückt, siehe Tobias Rathjen - wenn einmal die Vordenker ausfallen.

Deswegen wird auch für einen Zusammenbruch des gegenwärtigen Systems und dem Ende der Vordenkerei vorausgesagt, dass die Leute schlichtweg verrückt werden.

Gruß Mephistopheles

Hab mir mal seine Rede angehört. (mTuV)

DT @, Sonntag, 23.02.2020, 12:07 vor 2258 Tagen @ CalBaer 1847 Views

bearbeitet von DT, Sonntag, 23.02.2020, 12:29

https://www.youtube.com/watch?v=ndD23MCDF_k

Ist ein bisschen zäh. Wenn er schon gegen Oligarchie spricht, wieso nennt er dann nicht die Namen, wieso listet er sie nicht auf, wieso spricht er die Wahrheit nicht aus, wer die Hintertanen sind, die sich ihre Hunderte Millionen Sklaven halten in den USA und in ihren Vasallenländern?

Er nennt Amazon, aber nicht "Jeff Bezos", er nennt die "Walton Family", die "Trump Family". Aber wie wäre es mit Larry Fink, mit Rothschild, mit Rockefeller, Soros, Zuckerberg.

Er erinnert mich ein bisschen an Jimmy Carter, ein Bürokrat, kein Macher.

Ein echter Revolutionär müßte a la Mao, a la Lenin, a la Stalin und a la Mitterand im ersten Jahr nach seiner Wahl erstmal die Oligarchien zerschlagen, die Banken enteignen, die Bankster öffentlich für ihre Kleptokratie büßen lassen und die Polit-Verbrecher öffentlich ihrer Tribunale zuführen.

Das Problem ist, daß dann eine neue, unter Umständen noch schlimmere Nomenklatura entsteht. Ich sehe eigentlich nur in Ländern wie Deutschland in den 1870er Jahren unter Bismarck, in den 1950/60er Jahren unter Erhard oder in Singapore seit den 1960er Jahren unter Lee und wenn man will, unter China unter Deng Xiaping und Nachfolgern einen gangbaren Weg, um ein Land nach vorne zu bringen und der Mehrheit seiner Bürger Gutes zu tun.

Das geht oft nur in einer expansiven Phase oder nach einem Krieg, siehe zB auch in Südkorea seit den 1960er Jahren.

Das Problem werden die Jahre der Sättigung oder Stagnation. Das waren die 1970er in Deutschland, als fettgefressene Fettsäcke wie der Kluncker via DGB Lohnerhöhungen im 2-stelligen Prozentbereich durchsetzten und die Arbeiter und Angestellten im öffentlichen Dienst nur noch Arbeitszeitreduktion und Party all the time im Sinn hatten.

Damals war es das größte, wenn man einen Partykeller hatte. Das war der Traum vom Heinz Maier und Fritz Müller, der selbstverständlich ein Einfamilienhaus in einem Neubaugebiet bauen konnte. Heute wären Luisa Fegebank und Ben Steiner schon froh, wenn sie sich nur eine WOHNUNG leisten könnten, von einem Haus wagen sie gar nicht mehr zu träumen, und von einem Partykeller SPRICHT man überhaupt nicht mehr.

[image]
Heinz Kluncker, ÖTV, nach 3 Tagen Streik der Müllabfuhr 1974 gab's 11% Lohnerhöhung (in einem Jahr, nicht über 3 Jahre verteilt).
https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Kluncker

Anstatt damals das Geld zu nehmen und die Infrastruktur weise auszubauen, so daß sie auch 50 Jahre später noch funktioniert hätte, hat man das Geld verfressen und versoffen.

Und schlimmer, unter Schmid wurde der geplante Autobahnbau eingestellt und die Fxxxx hat weder Eisenbahnen noch Autobahnen ausgebaut, sie hat nur noch dafür gesorgt, daß die Besatzer pünktlich ihre Reparationen bekamen.

Und der da wirds direkt den Hintertanen in den Hintern blasen und sich dabei bis zur Oberkante Unterlippe selbst bereichern.

[image]

Sanders ist kein Sozialist oder Kommunist

CalBaer @, Sonntag, 23.02.2020, 21:17 vor 2258 Tagen @ DT 1040 Views

, auch wenn er in den USA gerne so gebrandmarkt wird. Politisch steht er nach deutschen Massstaeben eher in der Mitte. Von daher wuerde sich selbst bei seiner Wahl zum US-Praesidenten nicht viel aendern, zumal sowieso alles weichgespuelt wird. Seine in den Augen der durchschnittlichen US-Bevoelkerung sozialistische Gesinnung ist eine Steilvorlage fuer Trump. Vielen Demokraten ist Sanders viel zu links, sie werden dann im Zweifel Trump waehlen.

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Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Vermutlich hat er - im Gegensatz zu dem Trumpeltier - überhaupt nicht verstanden, nach welchen Kriterien die US-Bürger wählen

Mephistopheles, Sonntag, 23.02.2020, 22:07 vor 2258 Tagen @ CalBaer 1027 Views

Was auch die hiesigen Demokraten nicht verstanden haben, weswegen sie nicht verstehen, warum sie sich völlig sinn- und erfolgloserweise in ihrem Widerstand gegen Trump aufarbeiten.

Es geht den amerikanischen Wählern ausschließlich um ihr "free lunch", und das erhalten sie nur, das wissen sie instinktiv, und solange, wie die USA führende Weltmacht sind.

So einfach ist das. Und solange Trump ihnen das glaubwürdig verspricht, kann ihn keiner ablösen.

Gruß Mephistopheles

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