EU - und das fehlende Geld.

Dieter, Samstag, 22.02.2020, 09:49 vor 2259 Tagen 2635 Views

https://deutsch.rt.com/europa/98321-milliardenluecke-im-eu-haushalt-eu/

Die EU hat ein Problem. Viele wurden mit Geldern verwöhnt, und dessen Verlust tut weh. Merkel und Macron scheinen in Geberlaune zu sein, wogegen andere Nettozahler nicht einsehen, mehr als bisher in die bodenlose Eurokasse zu werfen.

Den Gedanken auf nationales übertragen:
Man stelle sich vor, welches Gezeter im deutschen Bundestag losgetreten würde, falls mal größere Steuereinnahmen ausfallen, oder die Bundesbank hohe Verluste an den Bundeshaushalt weiterreicht.

Steuervermeidung ist die größte Bürgerpflicht der derzeit Leistenden. Heute mehr denn je. - Also Leistung herunterfahren, mehr auf Lebensqualität achten statt auf Konsum!

Gruß Dieter

Einen Vorteil sehe ich

Linder, Samstag, 22.02.2020, 10:22 vor 2259 Tagen @ Dieter 1977 Views

Nachdem GB als Nettozahler ausfällt, gibt es einen großen Vorteil: unsere bereits vorhandene Steuer- und Abgabenlast.
Rechnet man alle direkten und indirekten Steuern, Gebühren und sonstige Abgaben zusammen, liegen wir bereits bei 70...80% vom Brutto. Man kann demnach nur noch 10...20% aus den Bürgern herauspressen, bis es zum offenen Widerstand oder zumindest der Konsumverweigerung kommt, weil nahe der Subsistezwirtschaft agiert wird. Es kann mit dem Zeitpunkt seitens der Regierung nur noch mit Repressionen und lokaler, temporärer Gewalt etwas beigetrieben werden, jedoch regt sich damit auch unweigerlich massiver Unmut in der breiten Bevölkerung.

Meine Wette: Die Regierung nehme noch 10% vom BIP und veruntreue das Geld wie bisher... und sie ist Geschichte. Entweder sie erhält annähernd den Status Quo oder es zerreißt sie.

Der EZB bleibt nur noch übrig viel Geld zu drucken, Negativzinsen auf Bargeld und Girokonto-Guthaben zu erheben und schlussendlich Bürgergeld einzuführen. Danach ist Ende mit € - und das ist gut so.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Aktiv handeln ist besser als beobachten.

Dieter, Samstag, 22.02.2020, 10:40 vor 2259 Tagen @ Linder 2051 Views

Hallo,

deshalb mein Apell zur Steuervermeidung. Ganz legal durch Leistungsverweigerung, man darf ja ruhig viel arbeiten, wenn einem die Arbeit Freude bringt, aber es muß ja nicht unbedingt eine "Arbeit" sein, die Steuern und Staatseinnahmen generiert.

Luxus bedeutet in heutiger Zeit nicht über viel Vermögen zu verfügen und entsprechend konsumieren zu könnnen, sondern echter Luxus ist es, frei von Zwängen zu sein, zeitlichen Zwängen, Leistungszwängen, Konsumzwängen, gesellschaftlichen Zwängen.

Die Freiheit im Geiste und Handeln ist der anzustrebende Luxus.
Dieser Luxus erhöht massiv die Lebensqualität und schwächt unsere politischen Nichtsnutze.

Gruß Dieter

Wohl wahr

Linder, Samstag, 22.02.2020, 13:20 vor 2259 Tagen @ Dieter 1419 Views

Ein Freund macht das gerade - Sabattjahr.
Tingelt temporär durch die Welt, braucht ansonsten nicht viel, zahlt nur den Mindestbeitrag in die Krankenkasse und lebt bodenständig vom Ersparten.
Hat zuvor aber auch einige Jahre in einem relativ gutbezahlten und stressigen Job verbracht und deshalb entsprechenden finanziellen Background.
Die Masse kann sich das nicht leisten. Zudem kommt sie erst gar nicht auf den Gedanken dem System einfach den Mittelfinger zu zeigen.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

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