Bereinigung der Schuldentürme – aber wie?

Hans @, Montag, 10.02.2020, 07:28 vor 2272 Tagen 2408 Views

Hallo liebe Foristen,

irgendwann müssen die riesigen Schulden (Staat, Unternehmen, privat) stark zurückgestutzt werden. Aber wie und wann?

Kommt eher eine Inflation, woran die Zentralbanken kräftig arbeiten? Z.B. über Helikoptergeld, getarnte Staatsfinanzierung u. ä. Es wäre der Weg mit relativ kleinem Geräuschpotential und daher von oben angestrebt – wenigstens solange keine Währungsreform kommt.

Oder werden über Bankpleiten und einzelne Staatspleiten, starke Absenkung der 100 000 Euro Sicherung (wegen des flächenmäßigen Auftretens) die ungedeckten Geldvermögen offen gekürzt, verbunden mit größeren politischen Risiken?

Oder wird das japanische Modell des alles Hinausschiebens erst mal für längere Zeit für Ruhe sorgen?

Die Frage, welches Verhältnis Aktien zu (sicheren kurzfristigen Staats-) Anleihen man gegenwärtig im Depot haben sollte, dürfte eigentlich alle angehen, egal, ob man nun auf Aktiengewinnen sitzt oder nicht. Und hierbei spielt natürlich die Beurteilung der künftigen Entwicklung eine entscheidende Rolle.

Auf eure Einschätzungen bin ich gespannt.
Grüße in die Runde

Was ist für die Entscheider der Weg des geringsten Widerstands?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 10.02.2020, 07:45 vor 2272 Tagen @ Hans 2096 Views

Der Weg wird genommen ... immer vorausgesetzt es sind Pragmatiker, und kein Ideologen. [[zwinker]]

Grüße

--
[image]

Afuera!

Geld ist in Umlauf gebrachte Schuld. Punkt.

Friedrich @, Montag, 10.02.2020, 08:44 vor 2272 Tagen @ Hans 1891 Views

Es ist sinnlos, hier im Gelben das zu diskutieren. Sobald man darlegt, wie Geld wirklich "entsteht" und in Umlauf gebracht wird, bläst ein harter Gegenwind hier im Forum. Das will hier keiner hören. Selber erlebt.

Mit dieser Weigerung von Tatsachen ist es einfach nicht möglich, die Lösung zu sehen, anzuerkennen und so weiter - nicht einmal darüber reden kann man.

Wer fragt, wie man Schulden abbaut, hat das Geldsystem nicht im Geringsten durchschaut. Der Abbau von Schulen ist IMMER das Vernichten von "Geld" denn "Geld" ist in Umlauf gebrachte Schuld. Punkt.

Denn es gibt gar kein "Geld". Zumindest nicht ohne Schulden.

So what?

Geld ist in Umlauf gebrachtes VERTRAUEN! Punkt!

nereus @, Montag, 10.02.2020, 09:54 vor 2272 Tagen @ Friedrich 1674 Views

Hallo Friedrich!

Was sind denn Schulden?
Das sind Zahlungs- oder Leistungsversprechen, an die man sich zu halten und diese bei Fälligkeit einzulösen hat.

Du schreibst: Mit dieser Weigerung von Tatsachen ist es einfach nicht möglich, die Lösung zu sehen, anzuerkennen und so weiter - nicht einmal darüber reden kann man.

Wie lautet denn die Lösung, die (angeblich) keiner hören will?

Wer fragt, wie man Schulden abbaut, hat das Geldsystem nicht im Geringsten durchschaut. Der Abbau von Schulen ist IMMER das Vernichten von "Geld" denn "Geld" ist in Umlauf gebrachte Schuld. Punkt.

Das hört sich meiner Ansicht nach aber auch nicht richtig „gut verstanden“ an. <img src=" />
Es geht bei der Diskussion weniger um Schulden an sich – die völlig normal sind - sondern um zu viele faule Schulden.

In diesem Geldsystem sind zu viele laue Versprechen drin, die nicht mehr gehalten werden.
DAS ist der Punkt um den es geht.
Es wird nicht sofort sanktioniert, sondern immer nur hochgebucht und auf später vertröstet. DAS ist das wirkliche Problem.
Je länger die Zeiträume, desto schärfer müßten die Finanztransaktionen überwacht werden. Das genaue Gegenteil ist der Fall, je weiter weg, desto größer der Betrug. Der Mensch ist gerne vergeßlich.

Dieses System würde wenige Zahlungsausfälle – es ist ja nicht nur Betrug – aushalten.
Aber wenn immer mehr Betrüger ins Spiel kommen – nicht bezogen auf die Quantität der Teilnehmer, sondern auf deren Qualität (Staaten, überstaatliche Organisationen, Investmentbanken, OK, Elite-Korruption usw.) – dann muß es zwangsweise dahin gehen.

Und wenn der Vertrauensbruch zu groß wurde - weil es endlich (fast) alle gemerkt haben - dann endet die Geld-Nummer .. und geht wieder von vorne los und das ewige Mantra "Diesmal wird alles anders werden" feiert seine wiederholte Auferstehung. :-P

mfG
nereus

da liegst Du leider falsch

Friedrich @, Montag, 10.02.2020, 10:07 vor 2272 Tagen @ nereus 1638 Views

Es geht bei der Diskussion weniger um Schulden an sich – die völlig normal sind - sondern um zu viele faule Schulden.

Hallo nereus,

das ist gleich mehrfach falsch. Es gibt keine "guten und schlechten" Schulden (sprich: alle Schulden müssen gleichermaßen bedient werden!) und Schulden sind - du lieber Himmel - alles, aber nicht "völlig normal"!!!

Es sind ja Geldsysteme denkbar, die ohne (!) Schulden funktionieren - nein ich zeige keine Lösung auf, solange man das jetzige Geldsystem nicht einmal verstanden hat (und es sogar noch gut oder "normal" findet). Wäre absolut sinnlos.

Ein Hinweis noch: "Die" Schulden können nicht zurückbezahlt werden. Das geht nicht. Denn es gibt IMMER mehr Schulden als Geld, das bringt der Geldschöpfungsprozee halt so mit sich.

Die Weigerung, das zu verstehen und anzuerkennen führt niemals zu einer fruchtbaren Diskussion.

Diese Welt wird so lange so beschissen bleiben, wie sie gerade ist, bis wir "verstanden" haben. Vorher ändert sich nix.

Grüße - Friedrich

Denkbar sind sogar haltlose Behauptungen

MausS @, Montag, 10.02.2020, 12:24 vor 2272 Tagen @ Friedrich 1511 Views

Es sind ja Geldsysteme denkbar, die ohne (!) Schulden funktionieren -

genau so wie Geschlechtsverkehr ohne Verhütungsmittel und Dings ohne Bumms[[euklid]]

nein ich zeige keine Lösung auf, solange man das jetzige Geldsystem nicht einmal verstanden hat (und es sogar noch gut oder "normal" findet). Wäre absolut sinnlos.

Es ist weder ratsam noch höflich, offen zu schwadronieren, der geringe Umfang des eigenen Erkenntnisstandes entspräche auch dem der anderen Mitdiskutanten.

Derartige Beiträge ohne jeglichen sachlichen Inhalt sind tatsächlich entbehrlich.

Beste Grüße

MausS

--
„Wir Feinde des allgemeinen Wahlrechts hören nicht auf, uns über den Enthusiasmus zu wundern, den die Wahl einer Handvoll Unfähiger durch einen Haufen Inkompetenter weckt.“ Nicolas Gomez Davila

Wie bitte?

nereus @, Montag, 10.02.2020, 12:54 vor 2272 Tagen @ Friedrich 1525 Views

Hallo Friedrich!

Du schreibst: das ist gleich mehrfach falsch. Es gibt keine "guten und schlechten" Schulden (sprich: alle Schulden müssen gleichermaßen bedient werden!) und Schulden sind - du lieber Himmel - alles, aber nicht "völlig normal"!!!

Natürlich sind Schulden normal, weil wir Lebewesen sind und über eine gewisse Zeitspanne existieren. Und dabei gibt es Menschen, die uns voran gehen (Ältere) und die uns nachfolgen (Jüngere). Daraus ergibt sich ein hochkomplexes Geflecht von Abhängigkeiten. Der Kitt, der diese Abhängigkeiten zusammenhält, heißt meistens VERTRAUEN, aber manchmal auch GEWALT.
Daher geht es in einer Gesellschaft überhaupt nicht ohne Versprechen in Form von Leistungen oder Zahlungen.
Schulden = Versprechen gehören zu uns, wie die Luft zum Atmen.
Nur auf einer einsamen Insel - Du mit Dir allein - gilt das nicht mehr.

Es sind ja Geldsysteme denkbar, die ohne (!) Schulden funktionieren.

Dann denke ein solches System doch einmal vor.
Mich würde das sehr interessieren. Zweifel melde ich jedoch schon einmal an.

- nein ich zeige keine Lösung auf, solange man das jetzige Geldsystem nicht einmal verstanden hat (und es sogar noch gut oder "normal" findet). Wäre absolut sinnlos.

Auch der Debitismus ist kein Dogma, aber er ist ein vielversprechender Ansatz.

Ein Hinweis noch: "Die" Schulden können nicht zurückbezahlt werden. Das geht nicht. Denn es gibt IMMER mehr Schulden als Geld, das bringt der Geldschöpfungsprozess halt so mit sich.

Das erleben wir gerade mit Negativzinsen.
Dein Prozess wird gerade vollständig entzaubert.
Diese Finanzmacht-Politik könnte man auch viel früher implementieren, wenn wir es einmal theoretisch durchdenken. Dann wäre der Schaden begrenzbar.
Außerdem widersprichst Du Dir gerade selbst.

Zuerst behauptest Du, Geld und Schulden seien identisch (Geld ist in Umlauf gebrachte Schuld) um jetzt zur neuen These überzuleiten: Es gibt IMMER mehr Schulden als Geld.

Also, wie jetzt? [[hae]]

Die Weigerung, das zu verstehen und anzuerkennen führt niemals zu einer fruchtbaren Diskussion.

Das klingt alles sehr hartleibig, obwohl es durchaus angreifbar ist, siehe oben.

mfG
nereus

"Das erleben wir gerade mit Negativzinsen."

Linder, Montag, 10.02.2020, 15:49 vor 2272 Tagen @ nereus 1362 Views

bearbeitet von Linder, Montag, 10.02.2020, 15:54

Soll das ein korrektes Argument auf das Posting deines Vorredners sein?

Du bist seit einem Dutzend Jahre hier angemeldet und verstehst das Geldsystem immer noch nicht! Das ist hart!

--
◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Wie ist das denn so mit dem Geldsystem?

nereus @, Montag, 10.02.2020, 16:38 vor 2272 Tagen @ Linder 1352 Views

Hallo Lindner!

Haben wir da nicht die konkrete Macht, die Verträge und Recht durchsetzen soll/muß, um überhaupt Geschäfte und Geldtransaktionen zu ermöglichen?
Wir denken hier z.B. einmal an die Steuer- und Abgabenerhebung, die letztlich mit Zwang eingetrieben wird, wenn man sich dieser verweigert.

Einerseits wird von Vertragsfreiheit gesprochen, andererseits existiert sie so nicht.
Aber ohne den Staat geht es laut @dottore nicht – nicht wahr?

Wenn der Staat nun durch ein überstaatliches Gebilde abgelöst wird, dieses aber über die gleichen Machtbefugnisse verfügt, dann ändert sich am Zustand des Systems wenig.
Und nun hat dieses System Negativzinsen „erfunden“ und setzt sie gnadenlos durch und alle Marktteilnehmer müssen sich diesem „Erlaß“ unterwerfen.
Die herrschende Macht diktiert über ihre Organe (EZB, nationale Zentralbanken usw.) die Bedingungen der Märkte und sie manipuliert sie nach Belieben, je nach Bedarf.

Was habe ich denn jetzt konkret an diesem System nicht verstanden? [[hae]]

mfG
nereus

In dem Fall geht es nicht um Macht

Linder, Montag, 10.02.2020, 19:05 vor 2272 Tagen @ nereus 1280 Views

bearbeitet von Linder, Montag, 10.02.2020, 19:50

Es geht um die Geldmenge.
Negativzins schleust nur vorhandene Geldmenge aus dem Kreislauf der Geschäftsbanken und damit dem Wirtschaftskreislauf heraus und in die EZB hinein. Das heißt nicht, dass sie dadurch vernichtet wird.
Dies anzunehmen ist ein grober Denkfehler.
Die Guthaben und damit auch zwangsweise Schulden werden deswegen nicht verringert. Sie wandern nur von einer Bank zur nächsten, wenngleich einer übergeordneten!

Beim Rest des Beitrags bin ich bei dir, keine Frage, nicht dass wir uns da falsch verstehen. Alles richtig was du sagtest.


Edit, nur so nebenbei:
Ob Friedrich es als Schuld betitelt oder du als Vertrauen, würde ich mich einmischungshalber insofern dazu äußern, als dass es lediglich eine Frage der Definition sei.
Es ändert sich jedoch nichts an der faktischen Entstehung und Wirkweise unseres derzeitigen Geldes.
Ein Tier draußen in der Natur kennt keine Schuld in dem Sinne, Vertrauen aber sehr wohl.
Angst kann man ihm machen, es psychisch stören auch und erziehen (je nach Art mehr oder weniger) ebenso. Ob Schuld oder Vertrauen ist relativ, hängt mit der Erziehung, also Sozialisierung zusammen. Intelligent wie Menschen sind (naja, zumindest viele dieser Spezies), machen in Geldangelegenheiten keinen unbedingten Unterschied zwischen Schuld(en) und Vertrauen. Solange alles normal läuft, geht man davon aus, dass der Geschäftspartner einerseits zahlt und der anderseits liefert. Ich gebe dir was (Geld) und du mir was im Gegenzug (Ware, Dienstleistung), ist Sozialisation, die früh geprägt wurde und allgemein anerkannt ist.
Sofern Geld und Ware/Dienstleistung zeitgleich oder halbwegs zeitnah getauscht werden, taucht der Begriff Schuld eigentlich nicht auf, ganz egal wie das Geld entstanden ist. Erst bei längeren Wartezeiten bis zur Bezahlung kommen die Begriffe Schulden und Vertrauen eher zum Vorschein. Auch hier ist der Akt der Geldentstehung zumeist nebensächlich. Erst bei großen Beträgen (Krediten) und langer Laufzeit kommt der Wert des Geldes richtig zum Tragen.
Geld, Schulden, Vertrauen, Preis, Wert, etc. ohne Zeithorizont zu definieren, ist realistisch gesehen zwar möglich, aus ökonomischer Sicht jedoch Blödsinn.
Ein Tier kann das nicht beurteilen, hat nämlich kaum oder gar kein Zeitgefühl.
Ein Mensch sehr wohl wie wir wissen und auch die Intelligenz, sein Gegenüber sehr gut einzuschätzen. Betitel ich Jemanden als meinen Freund, von dem ich noch Geld bekomme, dann hat er Schulden bei mir, ganz klar. Das Vertrauen ist jedoch ohnehin da, auch ganz ohne Geld. Er könnte die Schulden nämlich auch anderweitig begleichen, und, sofern es ein wirklicher Freund ist, selbstverständlich zinslos, auch wenn mich das selbst aufgrund Inflation bares Geld kosten würde.
Andererseits fühle ich mich auch nicht schuldig, so ich der Fleischereifachverkäuferin für ein Rumpsteak 10€ über den Tresen reiche. Nicht einmal für Sekundenbruchteile, denn sie bekommt von mir umgehend Geld gegen Ware. Rein rational betrachtet hätte ich dennoch kurzzeitig Schulden bei ihr.

Die Auswirkungen sind das Kriterium, nicht das definierte Wort an sich.
Persönlich denke ich, dass Schulden den Begriff besser treffen. Wenn aber beide Parteien bei ein und demselben Wort das gleiche meinen, ist mir das auch Wurscht.
Hauptsache man redet nicht aneinander vorbei.

Mir sind die unterschiedlichen Worte ein Begriff, anderen nicht. Ich arrangiere mich damit, ansonsten würde ich nämlich weiter gehen und Geld nur in Gramm bzw. Unzen definieren und lediglich zwischen Ag und Au unterscheiden. Es geht in dieser Welt aber nicht nach mir oder Herrn Morgan. Ich akzeptiere es genauso wie € oder $.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Geldsumme ;-)

nereus @, Dienstag, 11.02.2020, 09:28 vor 2271 Tagen @ Linder 1211 Views

Hallo Lindner!

Du schreibst: Es geht um die Geldmenge.

Nach @dottore heißt das Geldsumme – so viel Zeit muß sein. [[zwinker]]

Negativzins schleust nur vorhandene Geldmenge aus dem Kreislauf der Geschäftsbanken und damit dem Wirtschaftskreislauf heraus und in die EZB hinein.
Das heißt nicht, dass sie dadurch vernichtet wird. Dies anzunehmen ist ein grober Denkfehler.

Nein, der Negativzins soll in erster Linie Investitionen veranlassen.
Man will in Frankfurt durch den wegfallenden Renditeanreiz des „mühelosen Renterzinses“, das Geld in - die Wirtschaft stimulierende – Aggregate (Unternehmen) umleiten.
Da wird auch nichts in die EZB überführt – die setzt nur die Rahmenbedingungen.
Hier wird tatsächlich Geld vernichtet, weil die ursprüngliche Einlage nicht nur um den ursprünglich erwarteten Zinsertrag gebracht wird, sondern darüber hinaus auch noch ihrer eigenen Basis beraubt wird.

Da das „Umleiten“ aber kaum funktioniert und die Staats-Wirtschaft aus eigener Kraft nicht mehr überlebensfähig ist, kauft die EZB seit Jahren Staats- und Unternehmensanleihen wie blöde auf. Würde sie das nicht tun, wäre die Veranstaltung längst zu Ende.

Wir haben es hier also mit 2 Prozessen zu tun, einmal einer realen Geldvernichtung durch den Negativzins und ein anderes Mal mit einer Notrettung von Staaten und Firmen, damit diese überhaupt noch weiter machen können.
Da die Anleihekäufe der EZB allerdings die Sparverluste der Anleger mehr als wettmachen, bläht sich dennoch die Geldmenge weiter auf.
Gewinner sind dabei die Eigentümer der Unternehmen und die Staatsbürokratie, während der einfache Sparer/Anleger enteignet wird.
Was jedoch nicht ausschließt, daß ein Staatsbürokrat weiter seinen Posten behält, aber seine Sparanlage die Auszehrung befallen hat. [[freude]]

Würde die EZB in die Prozesse nicht eingreifen, hätten wir längst eine zerstörerische Deflation am Hals, die dann später in eine Hyperinflation umschlagen würde.

Die Guthaben und damit auch zwangsweise Schulden werden deswegen nicht verringert. Sie wandern nur von einer Bank zur nächsten, wenngleich einer übergeordneten!

Nein, da kann ich leider nicht zustimmen.
Ein negativer Zins enteignet glasklar den Anleger, weil der von seiner „Investition“ von z.B. 50.000 € am Ende nur noch 45.000 € ausgezahlt bekommt.
Ist das etwa kein Verlust?
Folge ich Deiner Theorie, dann erhebt sich die Frage: Wer hat Deiner Meinung nach dann auf der Gegenseite aus 50.000 € 55.000 gemacht?
Die EZB bzw. eine andere übergeordnete Bank?
Wie hat sie das konkret gemacht? [[hae]]

Beim Rest des Beitrags bin ich bei dir, keine Frage, nicht dass wir uns da falsch verstehen.

Das paßt schon.

Ob Friedrich es als Schuld betitelt oder du als Vertrauen, würde ich mich einmischungshalber insofern dazu äußern, als dass es lediglich eine Frage der Definition sei. Es ändert sich jedoch nichts an der faktischen Entstehung und Wirkweise unseres derzeitigen Geldes.

Das ist richtig.
Doch das Wort Vertrauen nimmt den negativen Klang der Schuld aus der Geld-Erzählung.
Wir haben hier x-fach erlebt, wie angepißt die Diskutanten waren, wenn man ihnen eine Schuld unterjubelte.

Ob Schuld oder Vertrauen ist relativ, hängt mit der Erziehung, also Sozialisierung zusammen. Intelligent wie Menschen sind (naja, zumindest viele dieser Spezies), machen in Geldangelegenheiten keinen unbedingten Unterschied zwischen Schuld(en) und Vertrauen. Solange alles normal läuft, geht man davon aus, dass der Geschäftspartner einerseits zahlt und der anderseits liefert. Ich gebe dir was (Geld) und du mir was im Gegenzug (Ware, Dienstleistung), ist Sozialisation, die früh geprägt wurde und allgemein anerkannt ist.

Wie gesagt, Schuld hat etwas Despektierliches und Vertrauen kommt einfach vertrauenswürdiger rüber. [[zwinker]] Ökonomisch ergibt aber die Schuld mehr Sinn.
Übrigens steht das Vertrauen VOR der Schuld.
Eine Schuld entsteht nämlich erst, wenn man das Vertrauen "benutzt". Aber das nur am Rande.

Sofern Geld und Ware/Dienstleistung zeitgleich oder halbwegs zeitnah getauscht werden, taucht der Begriff Schuld eigentlich nicht auf, ganz egal wie das Geld entstanden ist. Erst bei längeren Wartezeiten bis zur Bezahlung kommen die Begriffe Schulden und Vertrauen eher zum Vorschein. Auch hier ist der Akt der Geldentstehung zumeist nebensächlich.

Ja, und daher können wir es auch dabei belassen.

Hauptsache man redet nicht aneinander vorbei.

Da ist was dran.

Ich arrangiere mich damit, ansonsten würde ich nämlich weiter gehen und Geld nur in Gramm bzw. Unzen definieren und lediglich zwischen Ag und Au unterscheiden.

Aah, ein neuer Goldbug im Gelben. Willkommen im Club! [[top]]

mfG
nereus

Bilanzsummen

Linder, Mittwoch, 12.02.2020, 15:41 vor 2270 Tagen @ nereus 1056 Views

Hallo Nerus!

Gibt es online irgendwo valide Daten hinsichtlich Bilanzverkürzungen (EZB, BuBa, GB's)?


MfG Lind(n)er

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Der Zins ist die Schwerkraft, die Schuldentürme zum Einsturz bringt

re-aktionaer @, Montag, 10.02.2020, 09:57 vor 2272 Tagen @ Hans 1555 Views

Ohne Zinsdienst, keine Schwerkraft, daher unendliche Höhe möglich.
Wen kratzt eine Zahl ohne Folgen? Ich denke wir erleben zum ersten mal dieses Experiment. Und es sieht so aus, als würde es klappen.

Bereinigung der Schuldentürme – aber warum denn? Geh mal davon aus, dass der Staat seine Schulden nie zurückzahlen wird. (oT)

BerndBorchert @, Montag, 10.02.2020, 10:04 vor 2272 Tagen @ Hans 1435 Views

Welche Schuldentürme? Ich sehe nur Guthabentürme.

Mephistopheles, Montag, 10.02.2020, 10:05 vor 2272 Tagen @ Hans 1600 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Montag, 10.02.2020, 10:25

Wenn man die zurechtstutzt, dann schrumpfen die Schuldentürme von alleine. Man muss allerdings auch Sachwerte miteinbeziehen.
Die Schrumpfung der Guthabentürme ist sogar der einzige Weg, um die Schuldentürme etwas zu kürzen.

Gruß Mephistopheles

Nicht zwingend

Linder, Montag, 10.02.2020, 10:34 vor 2272 Tagen @ Mephistopheles 1474 Views

Man kann auch Guthaben entwerten ohne Schulden zu mindern. Als es noch reines Bargeld gab, war das nicht so, heute mit digitalem Giralgeld und doppelter Buchführung sehr wohl.
Nur wer würde soetwas freiwillig tun?
Fiat wurde erschaffen um die Schulden eben nicht zurück zu bezahlen, den Reichtum (die Guthaben) indes zu behalten.
Warum sollte man ein Spiel starten um hernach gewiss zu verlieren?
So blöd ist kein Banker. Und kein Staat. Okay, außer Deutschland vielleicht, aber sonst...

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Die doppelte Buchführung gibt es seit über 500 Jahren

Mephistopheles, Montag, 10.02.2020, 16:28 vor 2272 Tagen @ Linder 1333 Views

Man kann auch Guthaben entwerten ohne Schulden zu mindern. Als es noch reines Bargeld gab, war das nicht so, heute mit digitalem Giralgeld und doppelter Buchführung sehr wohl.

Jedoch im Zuge der zunehmenden Verblödung begreifen sie immer weniger.

Gruß Mephistopheles

Damit hast du leider uneingeschränkt Recht.

Linder, Montag, 10.02.2020, 19:55 vor 2272 Tagen @ Mephistopheles 1227 Views

Und wenn ich bedenke, wie lange ich selbst dafür gebraucht habe es zu begreifen, schwindet meine Hoffnung auf Veränderung umso mehr.

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Laue Versprechen

Linder, Montag, 10.02.2020, 10:08 vor 2272 Tagen @ Hans 1499 Views

Merkel: "Die Spareinlagen sind sicher!"
Kannst also Guthaben auf der Bank halten oder Bargeld. Beides wird bei Zeit mit 10:1 bis 20:1 in neue Mark (oder was auch immer) umgetauscht.

Oder nimm Staatsanleihen, denn die werden gerollt und irgendwann nicht mehr zurückgezahlt. Besonders lukrativ bei Minuszins.

Ganz ohne Ironie...
Wer auf der Welt sollte Schulden zurückzahlen die aus Schulden generiert wurden? Das Geld ist doch gar nicht da.
Jeder Staat der das versucht, ist vollverblödet.

Wenn du zocken willst, kauf Papiere.
Und wenn du Vermögenssicherung betreiben willst, solltest du zu schuldenfreien Hardassets greifen.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

WELCHES Geld ist nicht da? Geld ist immer da, wenn man es braucht.

Mephistopheles, Montag, 10.02.2020, 10:30 vor 2272 Tagen @ Linder 1478 Views

Ganz ohne Ironie...
Wer auf der Welt sollte Schulden zurückzahlen die aus Schulden generiert wurden? Das Geld ist doch gar nicht da.
Jeder Staat der das versucht, ist vollverblödet.

Du hast wohl noch nicht gehört, das der Draghi aus seiner Aktentasche (Hüte sind aus der Mode gekommen) locker mal ein paar Billiönchen hervorgezaubert hat, um damit Anleihen zu kaufen?

Gruß Mephistopheles

Culpa, culpa....

Linder, Montag, 10.02.2020, 11:33 vor 2272 Tagen @ Mephistopheles 1453 Views

Dieser Vorgang nennt sich Schulden rollen.
Sie bleiben so lange stehen (und erhöhen sich) bis alle in privater Hand sind.
Wenn diese fordert ist Zahltag.
Staat hält sich schuldlos, besaß nie wirklich Geld und damit auch keine Schulden, denn diese gehörten schon immer den Bürgern.
Die sehen das naturgemäß anders.
Endet meist im Streit, deswegen weiterrollen.
Es kommt aber immer die Zeit in der einer Stop! sagt, dann ist nix mehr los mit neuen Schulden aufnehmen. Da hilft kein Draghi mehr, denn die Schatulle bleibt zu.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Bevölkerungsschwund

Mephistopheles, Montag, 10.02.2020, 14:13 vor 2272 Tagen @ Linder 1475 Views

Endet meist im Streit, deswegen weiterrollen.
Es kommt aber immer die Zeit in der einer Stop! sagt, dann ist nix mehr los mit neuen Schulden aufnehmen. Da hilft kein Draghi mehr, denn die Schatulle bleibt zu.

Bevölkerungsschwund vomn 7 Milliarden auf 40 Millionen. Die werden dann wieder jagen gehen.

Gruß Mephistopheles

Heftige Ansage

Linder, Montag, 10.02.2020, 20:05 vor 2272 Tagen @ Mephistopheles 1294 Views

Holla, du bist ja noch rigider als die (unbekannten) Erschaffer der Georgia Guidestones.
Bei 500 Mio. Rest hätte ich mich, oder zumindest meinen Nachwuchs, mit etwas Glück noch dazugezählt, bei 40 Mio. aber definitiv nicht mehr.

Wobei ich mir in dem Fall dann doch die Frage stelle, wer die ganze produktive Arbeit machen und Dienstleistungen zur Verfügung stellen soll, denn 40 Mio. sind eine Menge, die es derzeit gewohnt ist, von allen Seiten bedient zu werden.
Sollen die ihre Schnürsenkel dann zukünftig selbst bügeln?

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Statt einer Antwort ein Zitat

Mephistopheles, Dienstag, 11.02.2020, 13:52 vor 2271 Tagen @ Linder 1221 Views

Holla, du bist ja noch rigider als die (unbekannten) Erschaffer der Georgia Guidestones.
Bei 500 Mio. Rest hätte ich mich, oder zumindest meinen Nachwuchs, mit etwas Glück noch dazugezählt, bei 40 Mio. aber definitiv nicht mehr.

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=82631

Gruß Mephistopheles

Am kommenden Valentinstag wird der Thread 11 Jahre alt.

Karin, Dienstag, 11.02.2020, 16:34 vor 2271 Tagen @ Mephistopheles 1178 Views

Hallo Mephistopheles,

was sich seither geändert hat, sind vor allem die Fallhöhen.

Danke fürs Graben und Einstellen.

Gruß, Karin

Buchempfehlung!

Mephistopheles, Dienstag, 11.02.2020, 18:47 vor 2271 Tagen @ Karin 1167 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Dienstag, 11.02.2020, 19:04

Jetzt hat der Algorythmus wieder einen langen Text von mir verschluckt.
Das wurde anscheinend nicht geändert. Deswegen nur kurz


Der Autor kennt zwar Oswald Spengler, nicht aber dottore.
Oswald Spengler hat unsere Zukunft verkündet und die zunehmene Verblödung. Betroffene erkennt man daran, dass sie diese Botschaft Spenglers nicht mehr verstehen können.
Die Einzigartigkeit der faustisachen Kultur ist dadurch gegeben, dass sie alleine durch gedankliche Leistung ressourcen erschafft. (Ich will wissen, was die Welt im Innersten zusammenhält!" "Ich will werden wie Gott und töte ihn.")*)


https://www.youtube.com/watch?v=s0NckdPqGNU

https://www.amazon.de/Raketenbauer-Bajuvischen-Dokumente-Berichte-Jahrtausend/dp/345330...

Die dumme Nuss ist ein gutes Beispiel für die zunehmende Verblödung. Es geht nicht um Verschwendung, sondern dass wir wegen dieser Verblödung uns keine neuen Ressourcen mehr erschließen können. Die Ressourcenverschwendung ist eine optische Täuschung.

Das Buch ist gute Science Fiction. Gute Science Fiction unterscheidet sich von schlechter dadurch, dass sie ein Roman ist aus unserer zukunft, während schlechte Science Fiction wie der Sternenreck und so ein Roman ist aus unserer Vergangenheit und den daddurch aufgestauten psychischen Problemen.

Gruß Mephistopheles

*) Das mit der Tötung Gottes hat ja geklappt, aber zu werden wie Gott scheint noch auf unerwartete Probleme zu stoßen. Näheres bei Nietzsche: Also sprach Zrathustra. Meph.

Mephistopheles, willst du mich ruinieren???...

Karin, Mittwoch, 12.02.2020, 06:38 vor 2270 Tagen @ Mephistopheles 1163 Views

... gerade erst habe ich wegen deiner PS-Buchempfehlung aus Post 508970 Jeff Bezos durch den Kauf des Illuwälzers noch ein wenig reicher gemacht. Hach, lustvoll in VTs schwelgen, das isses, das kommt Freude auf...
Hast Du eigentlich gewusst, dass zwischen der Gründung des KGB am 13. März 1954 und der Hochzeit von Charles gegen Diana genau 10.000 Tage liegen??? Wenn das mal keine Verschwörung ist... Und jetzt wurde der kleine Archie samt seinen Erzeugern Harrie und Megxie aus dem Palast verstoßen, weil er nicht mal ein Teelöffelchen, ja nicht mal ein Molekülchen Blaublut in seinen kleinen Äderchen hat. VT vom Feinsten. Richtlig teuflisch.

Also gut, ich fang mal an zu sparen auf die Enkel der Raketenbauer. Schließlich geht der Trend ja zum Zweitbuch.

Jetzt hat der Algorythmus wieder einen langen Text von mir verschluckt.
..

Das ist Karma, mach dir nichts draus. Ich komme ja eh kaum zum Lesen, weil, s.o.
Tipp von Omma Karin: Text markieren und dann command + C, und zwar vor der Vorschau. Und dann halt notfalls pasten, wie weiland zu Guttenberg.

Grüße
Karin

Im Debitismus muss man sich die Sachwerte nicht kaufen, sondern man kann sie auch mieten, leasen oder ausleihen.

Mephistopheles, Mittwoch, 12.02.2020, 11:12 vor 2270 Tagen @ Karin 1128 Views

... gerade erst habe ich wegen deiner PS-Buchempfehlung aus Post 508970 Jeff Bezos durch den Kauf des Illuwälzers noch ein wenig reicher gemacht. Hach, lustvoll in VTs schwelgen, das isses, das kommt Freude auf...

Das soll man sich nicht kaufen, sondern ausleihen!

Hast Du eigentlich gewusst, dass zwischen der Gründung des KGB am 13. März 1954 und der Hochzeit von Charles gegen Diana genau 10.000 Tage liegen???

Das glaube ich mal aus dem Grunde gern, weil es mich nicht interessiert.

Wenn das mal keine Verschwörung ist... Und jetzt wurde der kleine Archie samt seinen Erzeugern Harrie und Megxie aus dem Palast verstoßen, weil er nicht mal ein Teelöffelchen, ja nicht mal ein Molekülchen Blaublut in seinen kleinen Äderchen hat. VT vom Feinsten. Richtlig teuflisch.


Also gut, ich fang mal an zu sparen auf die Enkel der Raketenbauer. Schließlich geht der Trend ja zum Zweitbuch.

Auch das kann man ausleihen. Du musst aber schnell sein, weil es sicher welche gibt, die danach trachten dir zuvorzukommen.

Jetzt hat der Algorythmus wieder einen langen Text von mir verschluckt.
..


Das ist Karma, mach dir nichts draus. Ich komme ja eh kaum zum Lesen, weil, s.o.
Tipp von Omma Karin: Text markieren und dann command + C, und zwar vor der Vorschau. Und dann halt notfalls pasten, wie weiland zu Guttenberg.

Der hat aber anscheinend echtes blaues Blut in seinen Adern Wer gibt uns die Garantie, dass der uns nicht von der Hirnzuscheißphresse als Nachfolger der Merkelin präsentiert wird?
Schon erstaunlich, dass bis jetzt sämtliche als potentiellen Nachfolger genannten männlichen Geschlechts sind.

Gruß Mephistopheles

Der Blaubluter als Nachfolger?

Karin, Donnerstag, 13.02.2020, 00:56 vor 2270 Tagen @ Mephistopheles 1094 Views

...weil es mich nicht interessiert.

Huhu Meph,

dann muss ich wohl noch einen draufsetzen, damit Du die Richtung siehst <img src=" />:
10.000 Tage, nachdem Fergie, also die Ex von Epsteins Freund Andrew, Beatrice, ihre erste Tochter warf (am 8.8.88, man beachte das VT-technisch hochbrisante Datum), traten 17 Länder der Seidenstraßen-Bank AIIB bei, am 25.12.2015 - an WEIHNACHTEN!!!
Eine solche VT ist selbst für Esowatch eine Nummer zu groß. Was Adäquates findest du dort nicht.

Auch das kann man ausleihen.

Ausgeliehene Bücher darf man nicht knuddeln, sonst gibts Ärger. Eigene Bücher haben zudem den Vorteil, dass sie in WK III noch einen Heizwert haben. Geknuddelte Bücher übrigens einen wesentlich besseren als neue.

Wer gibt uns die Garantie, dass der uns nicht von der Hirnzuscheißphresse als Nachfolger der Merkelin präsentiert wird?

Niemand. Aber das ist doch auch wurscht, besser wird es so oder so nicht.

Schon erstaunlich, dass bis jetzt sämtliche als potentiellen Nachfolger genannten männlichen Geschlechts sind.

Naja das weibliche Dreigestirn war/ist unterm Strich ja nicht gerade das Gelbe vom Omelett. Außerdem sehe ich weit und breit keine Nachfolger weiblichen Geschlechtes, sieht man mal von Claudia Roth ab. Naja, das Geschlecht müsste man halt noch nachprüfen; irgend ein Pferdefuß findet sich ja immer.

Zum Abschluss noch ne Fundsache, ein Inserat: "Suche erkälteten Chinesen, der im Bundestag niest. Zahle gut."

Merkste was? Ich kann das alles nicht mehr so ernst nehmen, jetzt, hart an der Schwelle zum Endmöbel.
Ich hatte halt die Gelegenheit, in einem schmalen Zeitfenster einen Zugang zum Käfig (© Fox-News, 509684) zu finden.
Die hab ich genutzt. Spässken <img src=" />

Ciao, Karin

Auflösung des Besatzerkonstrukts BRD und Wiedereintritt in das deutsche Reich. Damit sind alle Schulden und ...

Mandarin @, Montag, 10.02.2020, 10:30 vor 2272 Tagen @ Hans 1637 Views

Verpflichtungen weg.
Dann Friedensvertrag und Neuorganisation des Staates.
Ganz einfach.
Das ist alles lange überfällig.

Alles Gute.

M

Und die Schulden und Reparationen des Deutschen Reiches incl. Zinsen? Die betragen locker ein Mehrfaches.

Mephistopheles, Montag, 10.02.2020, 10:34 vor 2272 Tagen @ Mandarin 1547 Views

Reperationen erster Weltkrieg "schon" bezahlt.

Mandarin @, Montag, 10.02.2020, 11:42 vor 2272 Tagen @ Mephistopheles 1488 Views

Alles andere betrifft Weimarer Republik= Besatzerkonstrukt.

Abgesehen davon ist das alles sowieso betrügerisch vorgenommen worden.

Alles Gute

M.

Betrug

Linder, Montag, 10.02.2020, 11:56 vor 2272 Tagen @ Mandarin 1527 Views

Genau hierfür wurde das System vor über 2000 Jahren doch erschaffen.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Ist verjährt

Mephistopheles, Montag, 10.02.2020, 14:42 vor 2272 Tagen @ Linder 1370 Views

Verjährung?

Linder, Montag, 10.02.2020, 16:06 vor 2272 Tagen @ Mephistopheles 1316 Views

Hat mit Verjährung überhaupt nichts zu tun, sondern Macht.
Wer ausreichend davon besitzt, der muss seine Schulden nicht begleichen, siehe USA.
Abgesehen davon ist Deutschland eines der sehr wenigen Länder, die ihre Reperationszahlungen aus WW 1 in Gänze geleistet haben. Die jähe Masse war historisch gesehen dazu gar nie fähig, erst recht nicht in dieser Höhe.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Nein,...

Linder, Montag, 10.02.2020, 11:53 vor 2272 Tagen @ Mandarin 1423 Views

bearbeitet von Linder, Montag, 10.02.2020, 12:08

... so läuft das nicht.
Schulden bleiben so bestehen, außerdem gibt es ohne Schuldenrückzahlung keinen Friedensvertrag.

Theoretisch gangbarer Weg:
EZB alle Schulden aufkaufen und dann Insolvenz anmelden lassen.
Wird deren Privatarmee (NATO) allerdings zu verhindern wissen.
Gibt Millionen Tote.

Zweite Variante:
Sämtliche Korruption beseitigen.
Verspricht Trump seinen Bürgern gerade. Endet bestenfalls (nur) im Bürgerkrieg.

Einzige friedliche Lösung:
Bankrun - den Letzten beißen die Hunde - großteils Verzicht auf Bankguthaben, Versicherungen, private Rentenansprüche.

Bereit hierfür?
Nein!
Dann darfst du eine der größeren Elendsvarianten oben wählen.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Der Phasenraum der Verschuldung

Ostfriese @, Montag, 10.02.2020, 13:00 vor 2272 Tagen @ Hans 1498 Views

Hallo Hans,

der Ausgangspunkt der Betrachtungen ist der Goldene Schnitt, in dessen Verhältnis der einzelnen Teile, das Ganze immer gegenwärtig ist. Der Goldene Schnitt ist eine fraktale Beziehung, weil der kleine Teil sich zum Großen verhält, wie der Große zum Ganzen. Es ist die einzige Teilung, bei der die Teile immer noch in Resonanz zum Ganzen stehen - das ist nicht damit zu verwechseln, dass Minor und Major niemals miteinander resonieren. Der Goldene Schnitt ist das allen Systemen gemeinsame, also systemverbindendes Element, welches sich als Attraktor der Entwicklung erweist.

Erst in der gegenseitigen Bezogenheit von Chaos und Ordnung im Phasenraum der Verschuldung sind beide zu fassen: gleichzeitig. Die gestaltende Einheit 1 des Phasenraums der Verschuldung setzt sich aus den hochfrequenten EMAs F und den niederfrequenten EMAs f zusammen. Es gilt: 1=F+f und F:1=f:F Aus F:1=(1-F) folgt F²+F-1=0 und als Lösung 0,618033…, der Goldene Schnitt, das Chaos und die Irrationalität im Phasenraum.

@Ashitaka: "Dem Chaos im Phasenraum wird niemand Herr, weshalb das Hin & Her im Gegensatz zum Phasenraum auch nie manipuliert werden kann. Oder hast du das Geheimnis, der gegen jede Vernunft laufenden Zahl Phi gelöst?"

Gruß – Ostfriese

Ich sehe, daß @hans sich an der weiteren Diskussion nicht beteiligt

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 10.02.2020, 14:14 vor 2272 Tagen @ Hans 1362 Views

Das könnte bedeuten, daß er ins Studium der Archive vertieft ist, oder daß es sich um eine Stinkbombe handelt, die einfach mal so ins Forum geworfen wurde.

--
[image]

Afuera!

Präzisierung meines Anliegens

Hans @, Montag, 10.02.2020, 14:32 vor 2272 Tagen @ Hans 1439 Views

Die theoretischen Hintergründe der Schulden waren nicht mein Punkt. Sondern sollte ein Depot eher mehr Anleihen bzw. Cash oder eher mehr Aktien enthalten. Je nachdem, wie die Entwicklung abläuft - geht es mehr in Richtung Inflation oder mehr in Richtung Deflation mit Pleiten usw. - könnte man stark unterschiedliche Auswirkungen auf das Depot erleben.

Eigentlich läuft die Frage auf die vermuteten weiteren Entwicklungen hinaus. Ist eine schwierige Frage, deshalb interessieren mich eure Vorstellungen.

Ich hatte darauf geantwortet,...

Linder, Montag, 10.02.2020, 16:19 vor 2272 Tagen @ Hans 1769 Views

... nur scheint das untergegangen zu sein.

Wenn du zocken möchtest, dann kaufst du genau das von dir erwähnte.
Falls nicht, dann nichts davon.

Eine längere deflationäre Phase lässt das Geldsystem nicht zu, weil es ansonsten kollabiert. Je nachdem was du in dieser Zeit (max. 12 Monate) kaufen möchtest, musst du entsprechend Cash vorhalten.

Ansonsten solltest du allenfalls Aktien von Firmen halten, die krisenfest sind (gefressen und gesoffen wird immer, Schießprügel sind ein sehr gefragtes Gut in jenen Zeiten).
Im Übrigen sind mobile Sachgüter ohne Gegenparteirisiko und mit außreichender Wertdichte richtig und wichtig, welche außerhalb des Banksystems aufbewahrt werden. Die Menge richtet sich nach Alter und Lebensumstände.

Ehe aber in all dies investiert wird, muss das Haus + Grundstück + Wald + Acker + Wiese schuldenfrei sein.

--
◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Moriturum esse! (ist aber schon lange hier im DGF bekannt)

Silke, Dienstag, 11.02.2020, 13:42 vor 2271 Tagen @ Hans 1257 Views

bearbeitet von Silke, Dienstag, 11.02.2020, 14:17

Schulden müssen ausgebucht werden.
Geld, Schuld, Macht und Vertrauen und damit erst Werte und Preise in einem System hängen sehr eng zusammen.
@Ashitaka hat richtig dargelegt, dass Geld = zedierte systemische Macht ist.
Um diese per ZB überhaupt zedieren zu können ohne dass das System zerfliegt muss aber immer erst Vertrauen + Versprechen + Sicherheit aus dem Publikum über die GB's in die ZB, dass die dann das Zeug (Verschuldung/Vertrauen) beurkunden, umlauffähig, in Teileinheiten zerlegen (1, 2, 5, 10, 20, 50,100 €) und per Gesetz gültig machen können (die ziehen praktisch den Stift aus den Handgranaten (Token für Verschuldung = Vertrauen), reichen diese zurück in die Runde und murmeln mit ernster Miene: "Ja schön alle dran fest halten" und lassen sich das per ZB-Steuer/Zins entlohnen.
Diese Versprechen werden zu StZM und GZM erklärt (Gülig gemacht).
Die so bestehende Währung wird verteidigt gegen übermässige Infla und Defla (gewahrt).

Wer von den Privaten nicht das Versprochene leistet, in den wird vollstreckt - bumm!
Sind es aber nicht leistende TBTF, dann wird gerettet, subventioniert oder weiter gereicht an weniger wichtige oder weniger wehrhafte - dann erst bumm!

Das entschulden geht immer nur per Gläubigervernichtung = echte Schuldenvernichtung.
https://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=288263)
Geht das (noch?) nicht muss weiter:

  • systemisch aufgeschuldet werden,
  • neue Nachschuldner müssen gezwungen werden
  • Vorfinanzierung muss immer weiter immer heiter simuliert werden

...also die üblichen Verdächtigen.
Das sind alles uralte Hüte hier.
Schulden verschwinden nicht durch Konsum (dadurch wird nur weiter gereicht) sondern durch Gläubigerbeseitigung.

Liebe Grüße
Silke

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