Marktwirtschaft war gestern - Regierung will teurere Lebensmittel
Der Zug in Richtung Planwirtschaft nimmt immer weiter Fahrt auf. Nach den massiven planwirtschaftlichen Eingriffen bei Energie und Mobilität plant unsere Regierung offenbar, auch die Preise für bestimmte Lebensmittel mittels staatlichem Eingriff zu verteuern.
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Nun ist es ja nicht so, als ob gerade die Lebensmittelerzeugung nach rein marktwirtschaftlichen Gesetzen funktionieren würde. Schon heute ist dieser Bereich durch staatliche Subventionen z.T. bis ins Groteske verzerrt. Aber anstatt Erzeugungs- und Haltungsrichtlinien gesetzlich anzupassen und auf diese Weise für gesünderes Obst, Gemüse und Fleisch sowie bessere Haltungsbedingungen zu sorgen, will man den Verkäufern die Preise diktieren.
Das ganze erinnert immer mehr an das Wirtschaften der DDR. Die Regierung legt fest, wie hoch die Endverbraucherpreise sein müssen, wieviel man womit verdienen darf, wer Subventionen bekommt und wer nicht. Das notwendige Geld wird durch das Drehen an der Steuerschraube sowie großer Kreativität bei der Erfindung neuer Steuern und Abgaben generiert.