Marktwirtschaft war gestern - Regierung will teurere Lebensmittel

Otto Lidenbrock, Montag, 03.02.2020, 13:59 vor 2198 Tagen 2683 Views

Der Zug in Richtung Planwirtschaft nimmt immer weiter Fahrt auf. Nach den massiven planwirtschaftlichen Eingriffen bei Energie und Mobilität plant unsere Regierung offenbar, auch die Preise für bestimmte Lebensmittel mittels staatlichem Eingriff zu verteuern.

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/lidl-aldi-co-bei-merkel-regierung-wil...

Nun ist es ja nicht so, als ob gerade die Lebensmittelerzeugung nach rein marktwirtschaftlichen Gesetzen funktionieren würde. Schon heute ist dieser Bereich durch staatliche Subventionen z.T. bis ins Groteske verzerrt. Aber anstatt Erzeugungs- und Haltungsrichtlinien gesetzlich anzupassen und auf diese Weise für gesünderes Obst, Gemüse und Fleisch sowie bessere Haltungsbedingungen zu sorgen, will man den Verkäufern die Preise diktieren.

Das ganze erinnert immer mehr an das Wirtschaften der DDR. Die Regierung legt fest, wie hoch die Endverbraucherpreise sein müssen, wieviel man womit verdienen darf, wer Subventionen bekommt und wer nicht. Das notwendige Geld wird durch das Drehen an der Steuerschraube sowie großer Kreativität bei der Erfindung neuer Steuern und Abgaben generiert.

Regierung will Konzeptionslosigkeit vertuschen

Martin @, Montag, 03.02.2020, 15:04 vor 2198 Tagen @ Otto Lidenbrock 2164 Views

Weil die Regierenden nicht die Finger lassen können von irgendwelchen Regulierungen in der Landwirtschaft, den Bauern immer stringentere Vorgaben machen, ihnen gegen deren Sachverstand Überdüngung u.a. vorwerfen, ihnen überbordende Dokumentationspflichten überstülpen, wird es natürlich immer schwieriger für die Bauern, kostengünstig zu produzieren.

Jetzt tut die Regierung so, als wolle sie sich vor die Bauern stellen, indem sie vom Handel höhere Preise fordert. Damit soll vertuscht werden, dass die Regierung selbst Verursacher des Dilemmas ist. Wo auch immer die Regierenden ihre Nase reinstecken läuft das Ganze am Ende auf DDR-Verhältnisse hinaus. Sie können nicht einsehen, dass sie in der Regel überflüssig sind.

Können nicht ein paar Leute aus Wuhan unserem Parlament die Aufwartung machen?

So einfach ist es leider nicht

Andudu, Montag, 03.02.2020, 15:27 vor 2198 Tagen @ Otto Lidenbrock 2196 Views

Nun ist es ja nicht so, als ob gerade die Lebensmittelerzeugung nach rein
marktwirtschaftlichen Gesetzen funktionieren würde. Schon heute ist dieser
Bereich durch staatliche Subventionen z.T. bis ins Groteske verzerrt. Aber
anstatt Erzeugungs- und Haltungsrichtlinien gesetzlich anzupassen und auf
diese Weise für gesünderes Obst, Gemüse und Fleisch sowie bessere
Haltungsbedingungen zu sorgen, will man den Verkäufern die Preise
diktieren.

Du kannst im Freihandel nicht "Erzeugungs- und Haltungsrichtlinien" nennenswert verschärfen, weil dann einfach aufs Ausland ausgewichen wird und die Bauern hier abnippeln. Das Höfesterben und der Konzentrationsprozess gehen ja schon einige Jahrzehnte und waren vermutlich politisch wohl auch so gewollt, wurden zumindest nicht verhindert.

Will man einen marktwirtschaftlichen Ansatz fahren und trotzdem hier Landwirtschaft betreiben und Kulturflächen verantwortlich bewirtschaften, dann braucht man Einfuhrkontrollen. Das würde in vielen libertären Kreisen aber als fast noch schlimmere Sünde gesehen, als Subventionen.

Derzeit bekommen wir "Brot" aus China. Hälst du das für sinnvoll?

Olivia @, Montag, 03.02.2020, 16:49 vor 2198 Tagen @ Otto Lidenbrock 2157 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 03.02.2020, 16:56

Das Ausmass, das die Globalisierung derzeit angenommen hat, ist WAHNSINN!

Von mir aus lass sie die lebensnotwendigen Waren quer durch Europa karren (auch das ist bereits grenzwertig). Aber das, was derzeit stattfindet, ist reiner IRRSINN! Da wird Brot aus China herangekarrt, damit die BILLIG-Märkte das Zeugs noch billiger anbieten können und noch mehr Profite machen können. Eine gesunde Konkurrenz auf den heimischen Märkten ist angesagt.

Die sollen die eigenen Märkte SCHÜTZEN, damit wenigstens die lebensnotwenigen Dinge hier vor Ort hergestellt werden können. Statt dessen schafft man "exotischen" Lebensmittelschrott aus der gesamten Welt heran (Fridays kümmert euch mal darum ihr kleinen Knallköpfe). Die Avocoados aus Südamerika, die in den Supermärkten angeboten werden, könnte man als Sondermüll deklarieren. Die Arbeiter müssen sich schützen, wenn sie den Kram ernten. Z.T. ist es ähnlich auf spanischen "Erntestätten". Billig-Arbeiter aus Afrika werden da eingestellt und wenn sie durch den ganzen Mist, der auf die Ernte gesprüht wird, krank werden, dann werden sie abgeschoben.

Quinoa.... ich kann das gar nicht mehr hören! Und die Presse schiebt den wahnsinnigen "Dämchen" täglich ins Hirn, welche neue exotische "Lekerei" sie für ihre noch Fitness benötigen. Es gibt heimische Saaten, die hier wachsen und die evtl. noch günstiger Auswirkungen auf die Fitness haben. Außerdem weiß man, WAS darauf VERSPRÜHT wurde und man schon die UMWELT und verbraucht weniger Treibstoffe.

Drecks Pack, globalistisches.

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