Über die Schwierigkeit des Koreaners, "ich" zu sagen

Falkenauge @, Mittwoch, 29.01.2020, 08:12 vor 2204 Tagen 7343 Views

Die Menschen der asiatischen Völker leben überwiegend noch in einem gruppenhaften Bewusstsein, in dem die Gesetze der Sippe, des Stammes, der blutsverwandten Gemeinschaft das Vorherrschende sind, denen der einzelne Mensch in seiner Lebensgestaltung untergeordnet ist. In ihm ist dementsprechend ein individuelles Ich-Bewusstsein nicht in dem Maße ausgebildet, wie es sich in den europäischen Völkern historisch entwickelt hat und Grundlage eines Freiheitsstrebens in allen Lebensgebieten geworden ist. Dies kommt natürlich auch in der Sprache zum Ausdruck und soll am Beispiel des Koreanischen aufgezeigt werden.

In der Schule und aus den Medien erfährt man solche Dinge gewöhnlich nicht. In betäubender Oberflächlichkeit werden nur politische, geographische und wirtschaftliche Zustände geschildert, aber nicht die seelisch-geistigen Besonderheiten der östlichen Völker, die allem äußeren Leben zugrunde liegen. Ihre Kenntnis macht erst ein menschliches Verständnis der Völker möglich, wie es für friedliche und fruchtbare Beziehungen grundlegend und unerlässlich ist.

Die Schwierigkeit des Koreaners, "ich" zu sagen


Mit freundlichen Grüßen
Herbert Ludwig

Familie hat in Asien noch einen Stellenwert

stocksorcerer @, Mittwoch, 29.01.2020, 10:02 vor 2204 Tagen @ Falkenauge 5579 Views

Nicht so wie hier, wo Familie jahrzehntelang gesellschaftlich vorsätzlich aufgeweicht wurde durch Bildungspolitik, Medien, Konzern- und anderen Interessen, was schlimm ist, weil in letzter Konsequenz im Fall von persönlichen Schicksalen nichts wichtiger ist als die Familie. Dazu fällt mir beispielsweise der Versuch auf, gleichgeschlechtliche Partenerschaften mit der "Familie" auf dieselbe Stufe heben zu wollen. Familie gehört geschützt und gesponsort. Da kann man jetzt reichlich Aufsätze zu schreiben, dass man die Familie kennt, Erfahrungen und Aussagen einschätzen kann, notfalls Rückendeckung erhält, wenn alle anderen sich abwenden. Wenn alles so läuft, wie es das sollte.

Und wie es in Deutschland hier und da wirklich ist. Längst ist es möglich, Menschen gegen die eigene Familie politisch in Stellung zu bringen: Stichworte "Friday for Future" oder "AfD" oder "deutsche Geschichte" oder "Eurokritiker". Dass so etwas möglich ist, bedeutet, dass lange und vorsätzlich darauf hingewirkt wurde und die Menschen ihre eigenen Wurzeln immer mehr geringschätzen. Nicht nur ein deutsches Problem, aber eben gerade ein deutsches. Familie ist politisch zweitrangig. Die jeweilige Agenda zählt und trumpft.

Ich war Ende der 80er für längere Zeit in Seoul. Und ich fand es bemerkenswert, wie sehr die Menschen innerhalb ihrer Familie aufgehen. Wie wertvoll das Alter in Korea ist. Wie Respekt und Ehrfurcht und Dankbarkeit älteren Leuten auf der Straße entgegengebracht wird und das gilt in besonderem Maße den Großeltern und Urgroßeltern innerhalb der Familie.

Werte, die uns hier verlorengegangen wurden. Meine Meinung.

Gruß
stocksorcerer

Familie und das Ich

Rain @, Mittwoch, 29.01.2020, 10:23 vor 2204 Tagen @ stocksorcerer 5562 Views

Danke Falkenauge,


für den Bericht.

Wir im Westen, insbesondere die Deutschen, gehen ja immer davon aus, daß wir der Maßstab für alle Werte sind, der Mittelpunkt der Welt.

(Eigentlich ist der Mittelpunkt die Pfalz, denn hier ist die Weltenachse montiert: https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4lzer_Weltachs ).

Umso erhellender ist der Einblick in koreanisches Denken, das unserem Individualismus diametral entgegen gesetzt ist, eher dem Muslimischen entspricht.


Lieber Stocksorcerer,

die Familienstrukturen und die Achtung vor den Alten sind in intakten Familien ebenso fest und basiert und umfassend, wie sie es früher waren. Das siehst Du in kleinen Städten und auf dem Land. In der Großstadt und in prekären finanziellen Situationen mag das anders sein, ich erlebe es so, daß die Kinder und Jugendlichen ihre Großeltern heiß und innig lieben, und umgekehrt ebenso.

Glücklicherweise.


Beste Grüsse

Rain

--
Der Rechtsstaat ist wie die Luft: Unsichtbar aber essentiell.

Ich bin mir nicht sicher, ob die Differenziertheit menschlicher Entwicklung so ungeheuerlich ist.

trosinette @, Mittwoch, 29.01.2020, 10:34 vor 2204 Tagen @ Falkenauge 5412 Views

Guten Tag,

Während die abendländische historische Entwicklung zur immer stärkeren
Ausbildung des Ich-Bewusstseins und dem damit verbundenen Streben nach der
sich selbst bestimmenden freien Individualität geführt hat, haben die
östlichen Völker diese Entwicklung in dieser Weise nicht mitgemacht. Aus
welchen Gründen nicht, gehört zur Rätselhaftigkeit der ungeheuren
Differenziertheit menschlicher Entwicklung.

1. Die freie Individualität ist ein wesentlicher Grund, warum es bei uns nichtmehr ganz so rund läuft. Viel wesentlicher als das politische Drumherum.

2. Ich bin mir nicht sicher, ob die Differenziertheit menschlicher Entwicklung so ungeheuerlich ist, oder ob es nur Nuancen sind.

Vielleicht haben die östlichen Völker die Entwicklung zu freie Individualität nur NOCH nicht mitgemacht.
Korea gehörte vor 50 Jahren noch zu den ärmsten Ländern der Welt.
Zurzeit ist der Koreaner noch damit beschäftigt, im gnadenlosen Konkurrenzkampf wie blöde zu ackern, um unsere wirtschaftliche Entwicklung nachzuholen.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Eventuell anders?

Oblomow, Mittwoch, 29.01.2020, 10:51 vor 2204 Tagen @ trosinette 5211 Views

bearbeitet von Oblomow, Mittwoch, 29.01.2020, 10:57

1. Die freie Individualität ist ein wesentlicher Grund, warum es bei uns
nichtmehr ganz so rund läuft. Viel wesentlicher als das politische
Drumherum.

Welche Perspektive meinst Du mit "rund laufen"? Es läuft doch sowas von rund. Die totale Desorientierung läuft doch rund.


2. Ich bin mir nicht sicher, ob die Differenziertheit menschlicher
Entwicklung so ungeheuerlich ist, oder ob es nur Nuancen sind.

Alle Menschen sind völlig unterschiedlich in der Form, wie sie Anerkennung, Glück, Liebe, usw. empfinden. Alle sollen gleich werden, wenn sie bei Amazon bestellen und danach enttäuscht sind, dass der Scheiß auch wieder nur kurz Glück bedeutet. Macht nix, nächster Scheiß. Die Nivellierung ist Teil des Rundlaufens ergo Teil der Desorientierung.

Herzlich
Oblomow

Es ist ja leider immer anders als man denkt.

trosinette @, Mittwoch, 29.01.2020, 13:11 vor 2204 Tagen @ Oblomow 5071 Views

Guten Tag,

Welche Perspektive meinst Du mit "rund laufen"?

An eine Perspektive habe ich nicht gedacht. Ich habe an alles gedacht, was hier im Forum am Zustand und der Entwicklung Deutschlands beklagt wird.

Alle Menschen sind völlig unterschiedlich in der Form, wie sie Anerkennung,
Glück, Liebe, usw. empfinden.

Hm…?

Alle Menschen sind sich gleich darin, dass sie dieser Bedürfnisse bedürfen.
Ich gehe auch davon aus, dass die Gehirnforscher, soweit es zurzeit möglich ist, im Gehirn gleichartige (vergleichbare) Aktivitäten registrieren, wenn die Menschen Glück oder sonst was empfinden.

Unterschiede in den äußeren Reize, die die Empfindungen auslösen sind dann wieder was anderes.

Die Nivellierung ist Teil des Rundlaufens ergo Teil der Desorientierung.

Das schiebe ich alles in erster Linie auf die Geldwirtschaft. Die Geldwirtschaft an sich ist für mich die Wurzel des Übels.
Die Geldwirtschaft drängt zur Optimierung, Nivellierung und Monopolisierung und nimmt den Menschen dabei vollumfänglich mit.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Ich nehme die von mir aufgeworfene Kontroverse als halbwegs sinnlos zurück.

trosinette @, Donnerstag, 30.01.2020, 08:42 vor 2203 Tagen @ Oblomow 4412 Views

Guten Tag,

Alle Menschen sind völlig unterschiedlich

Ist natürlich richtig! Vor allem aufgrund seiner Geschichte und seiner Sozialisation ist jeder Mensch unterschiedlich.

Nur in der Geburt halte ich die unterschiede nicht für so wahnsinnig groß und muss dabei an eine Gedankenexperiment eines Anthropologen denken:
„Adoptier ein Neugeborenes aus der Steinzeit im Hier und Jetzt und ziehe es groß. Es lernt Lesen, Schreiben, Rechnen, Kiffen E-Gitarre und niemanden fällt was auf."

Nochmal zu Falkenhaubes Artikel:

Doch zu dieser äußeren Verbindung des Handels und Verkehrs muss ein tieferes
Verstehen der Eigenarten und Besonderheiten der jeweils anderen Völker
hinzukommen, wenn man nicht an ihren wahren Bedürfnissen vorbeihandeln und
wachsende Konflikte hervorrufen will. Für ein friedliches Zusammenleben ist
das wechselseitige Verständnis immer notwendiger.

Ist ja im Grunde auch alles richtig. Was mich nur nervt, ist der Umstand, dass es bei genauem Hinsehen nicht um ein friedliches Zusammenlaben geht, sondern um ein friedliches Wirtschaften.
Ohne die Geldwirtschaft, die uns zu globalen Märkten und Wirtschaften drängt, könnte es mit vollkommen Latte sein wie Koreaner ticken.

Das ist allerdings sowieso mein großer Tenor bei jeglicher Einmischung und Kommentierung von Geschehnissen in fernen Ländern: „Last die Leute doch einfach machen und wir kümmern uns um unseren eigenen Dreck“.
So funktionier die Geldwirtschaft aber leider nicht. Man ist zu einem friedlichen Zusammenleben gezwungen, weil man sich in einer Geldwirtschaft auf Dauer nicht aus dem Weg gehen kann.

Ich persönlich bin damit total überfordert. Ich kann schon viele Leute meiner eigenen Volksgruppe nicht riechen, die mir in meiner kleinen Lebenswirklichkeit über den Weg laufen.
Ich habe damit kein großes Problem, es heist ja "Liebe deinen Nächsten" und nicht "Liebe alle".

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Die armen Koreaner ....

NST @, Südthailand, Mittwoch, 29.01.2020, 12:39 vor 2204 Tagen @ trosinette 5586 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 29.01.2020, 12:52

Korea gehörte vor 50 Jahren noch zu den ärmsten Ländern der Welt.
Zurzeit ist der Koreaner noch damit beschäftigt, im gnadenlosen
Konkurrenzkampf wie blöde zu ackern, um unsere wirtschaftliche Entwicklung
nachzuholen.

[[rofl]]


[image]

In D könntet ihr froh sein, wenn ihr so ärmlich leben würdet.

Dazu noch die Besteuerung in Südkorea - wer das liesst bekommt einen Heulkrampf. Mehrwertsteuer 10% .....

[image]

Über Digitale Infrastruktur - aber das lassen wir besser ..... [[freude]]

1 Euro sind etwa 1.297,77 Won

Jetzt du wieder .....
Gruss

PS: ein Koreaner kennt den Begriff -Ich- ganz genau, dort wurde Taekwondo erfunden - ohne -Ich- funktioniert das nicht ..... das könnt ihr mir glauben.

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Ich setzte das mal hier rein, sind ja auch Schlitzaugen ....

NST @, Südthailand, Mittwoch, 29.01.2020, 13:21 vor 2204 Tagen @ NST 5563 Views

.....IM GESPRÄCH - Die Chinesen moralisieren nicht alles

Beide kennen gut China und Deutschland - wirklich interessant, das Gespräch zwischen Gärtner und der deutschen Chinesin [[top]]

--
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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Irgendwie schießt Du bei mir immer am Ziel vorbei.

trosinette @, Mittwoch, 29.01.2020, 13:32 vor 2204 Tagen @ NST 5208 Views

Guten Tag,

Korea gehörte vor 50 Jahren noch zu den ärmsten Ländern der Welt.
Zurzeit ist der Koreaner noch damit beschäftigt, im gnadenlosen
Konkurrenzkampf wie blöde zu ackern, um unsere wirtschaftliche

Entwicklung

nachzuholen.


[[rofl]]

Dann haben die Koreaner, bei dem Vorhaben, unsere wirtschaftliche Entwicklung nachzuholen eben soviel Schwung geholt, dass sie uns mittlerweile überholt haben.
Und?? Das spielt in meinem Post keine große Rolle.

Du müsste mir weißmachen, dass die Koreaner das alles aus dem Ärmel schütteln und nicht unter einem dauernden exorbitanten Leistungsdruck stehen. Andernfalls weiß ich nicht, was das Lachemännchen soll.

Wenn Du es mir nicht weißmachen kannst, können wir zu meiner eigentlichen Frage kommen: Wie lange hält ein Volk sowas aus, ohne auf abwegige Ideen, wie z.B. Individualismus zu kommen.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Durchschnittseinkommen Südkorea?

trosinette @, Mittwoch, 29.01.2020, 13:52 vor 2204 Tagen @ NST 5399 Views

wo hast Du die 50.000 Euro p.a her? Ich finde im Internet nur deutlich geringere Zahlen?

Ich war noch nie in Korea ...

NST @, Südthailand, Donnerstag, 30.01.2020, 02:48 vor 2203 Tagen @ trosinette 4696 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 30.01.2020, 03:16

wo hast Du die 50.000 Euro p.a her? Ich finde im Internet nur
deutlich
geringere Zahlen?


..... und hab mir das alles aus dem Internet gesaugt. [[freude]]

Ich habe es extra mit Bildern belegt, weil ich es so unglaublich fand. Also wenn du verarscht werden willst, ist der einfachste Weg - geh zu Google, Wiki, da wird dir geholfen.

Immerhin kam dir etwas komisch dabei vor - bei meinem Text. Wenn Falkenauge seinen Texte verbreitet, herrscht dagegen andächtiges staunen. [[freude]]

Schau, schon heute redet niemand mehr über den Virus - lebst du überhaupt noch?

Da gabs doch tatsächlich Leute, die haben in China angerufen .... [[hae]]

Was geht in solchen Köpfen vor?

Im Buddhismus gibt es schon seit 2500 Jahre eine Praxisübung im Regelfall mit Hilfe von Meditation, die 5 Sinne als das zu erkennen was sie sind - die Ursache von Leiden und zwar dergestalt, dass sie Gedankenkonstrukte erzeugen, die im extremsten Fall in den Wahnsinn steuern.

Kurz erklärt worauf ich hinaus will: Eine Fledermaus orientiert sich mit den Ohren, der Mensch im Regelfall mit den Augen. In beiden Fällen werden Sinneseindrücke verarbeitet und interpretiert. Mit der Wirklichkeit hat aber beides nichts zu tun. Die Wissenschaft behauptet, alles besteht aus winzig kleinen Atomen - und dazwischen sehr viel leerer Raum. Den leeren Raum kann weder die Fledermaus noch der Mensch wahrnehmen - aber beide können gegen eine Strassenlaterne knallen, wenn sie nicht aufmerksam sind. Verstehst du was ich sagen will?

Das Internet unterstützt diesen Komplex noch um eine Komponente, jetzt glaubt jeder User, er weiss genau was in der Welt passiert. Tatsächlich passiert es aber nur in seiner Phantasie - quasi im leeren Raum.
Gruss

PS: irgendwie passt das dazu finde ich .... Privatpersonen dürfen nun Cannabispflanzen anbauen -- also ich weiss schon an welcher Stelle wir 1 Rai = 1600m2 vorhalten..... und ich denke der Tourismus wir wieder aufblühen.
[[zigarre]] [[zigarre]] [[zigarre]] [[zigarre]] [[zigarre]] [[zigarre]]

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Den Weihnachtsmann gibt es wirklich, ich habe es extra mit Bildern belegt.

trosinette @, Donnerstag, 30.01.2020, 08:06 vor 2203 Tagen @ NST 4559 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 30.01.2020, 08:46

Guten Tag,

Ich habe es extra mit Bildern belegt,

Für eine Forum, in dem Mainstreammedien und Lügenpresse unter besonderer Beobachtung stehen ein Armutszeugnis.

Du erklärst mich zum Schmalhans, der leichtgläubig am Internet saugt und andererseits soll ich Deinen Bildern glauben?

Das Durchschnittseinkommen ist eine statistische Zahl, die irgendjemand irgendwie irgendwann erhoben hat. Die erscheint nicht einfach so auf einem Bild und hat auch erstmal Null Komma Nix mit der Kenntnis von Land und Leuten zu tun hat.

Könntest also Du bitte einfach meine simple Frage beantworten? Andernfalls muss ich Dich als weitgereisten Quatschkopf abqualifizieren.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Soll ich jetzt lügen ....

NST @, Südthailand, Donnerstag, 30.01.2020, 08:46 vor 2203 Tagen @ trosinette 4483 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 30.01.2020, 08:59

Könntest also Du bitte einfach meine simple Frage beantworten“
Andernfalls muss ich Dich als weitgereisten Quatschkopf abqualifizieren.

.... um dich zu beruhigen? Exakt so war es, ich habe Korea + ? Stichwort hab ich vergessen - Google zum Frass hingeworfen und Google hat geantwortet.

Ein Abschnitt von der Webseite hab ich als Bildschirmfotografie hier eingestellt.

Aber ich gebe dir völlig recht - ein absolutes Verfahren - Quatschkopf - [[freude]] und genau dafür ist dieses Medium für die Mehrheit gemacht worden.

Also wie ich schliessen kann, der Virus hat dich noch nicht erwischt. Glückwunsch - du bist einer der wenigen Überlebenden, wenn man denen glaubt, die glauben, was sie hier lesen - im Internet, denn BILDzeitung war gestern.
Gruss

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Es hätte ja sein können

trosinette @, Donnerstag, 30.01.2020, 10:58 vor 2203 Tagen @ NST 4357 Views

Ich habe Korea + ? Stichwort hab ich vergessen - Google zum Frass hingeworfen
und Google hat geantwortet.

Ok, schuldigen, es hätte ja sein können, dass neben der Zahl an sich google auch was über seine Herkunft auswirft.

Du hast sicherlich zufälligerweise die höchste Zahl ausgewählt, die Dir google ausgespuckt hat, nicht wahr?

Aber ich gebe dir völlig recht - ein absolutes Verfahren - Quatschkopf - und
genau dafür ist dieses Medium für die Mehrheit gemacht worden.

Als das Medium gemacht wurde wusste das niemand. Niemand kann sich über die zukünftige Tragweite seines Tuns gänzlich im klaren sein.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Wie kommst du auf das hohe Ross, man würde dir die notwendige Lizenz zum Cannabisanbau erteilen?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 30.01.2020, 13:46 vor 2203 Tagen @ NST 4352 Views

[[rofl]]

Das Business ist doch sicher schon längst unter den einschlägigen Gschaftel-Hubern verteilt. [[freude]]

Grüße

--
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Afuera!

Ich bekomme höchstens eine Jahresverlängerung --- das Lizenzgeschäft betreibt meine Frau .... die macht das, falls nötig

NST @, Südthailand, Donnerstag, 30.01.2020, 14:11 vor 2203 Tagen @ FOX-NEWS 4366 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 30.01.2020, 14:15

... bisher war ich Nichtraucher ..... [[zigarre]] [[zigarre]] [[zigarre]] [[zigarre]] [[zigarre]] [[zigarre]] [[zigarre]] [[zigarre]][[zigarre]] [[zigarre]] [[zigarre]]

--
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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Ich präzisiere: "Wie kommst du auf das hohe Ross, man würde deiner Frau ..." (oT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 31.01.2020, 11:59 vor 2202 Tagen @ NST 4080 Views

- kein Text -

--
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Afuera!

Ich kenne nur die deutsche Übersetztung ....

NST @, Südthailand, Freitag, 31.01.2020, 14:08 vor 2202 Tagen @ FOX-NEWS 4166 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 31.01.2020, 14:13

..... des neuen Gesetzes.

Vorausgesetzt die ist korrekt - dann wurde den Thais (wieder) gestattet Cannabis auf einer eigenen Fläche von 1 Rai anzubauen.

Meine Frau ist Thai - weitere Lizenzen braucht ein Thai dann nicht. Thais ist alles gestattet in TH, was nicht explizit verboten wurde. Ist eigentlich ganz einfach - hier redet auch keine EU Kommission dazwischen .... oder eine NGO oder sonst wer. Vor der Gesetzesänderung war der Anbau verboten.
Gruss

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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Fein ... steht da auch, daß man das Zeug auch selber konsumieren darf?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 31.01.2020, 15:44 vor 2202 Tagen @ NST 4027 Views

Oder machen die Brauen dann flächendeckende Piss-Tests, und lochen jeden Positiven, der das nötige Tee-Geld nicht zahlen kann, für 10 Jahre ein? [[zwinker]]

Grüße

--
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Afuera!

Du kommst auf Ideen .... ?

NST @, Südthailand, Samstag, 01.02.2020, 03:14 vor 2201 Tagen @ FOX-NEWS 3966 Views

Oder machen die Brauen dann flächendeckende Piss-Tests, und lochen jeden
Positiven, der das nötige Tee-Geld nicht zahlen kann, für 10 Jahre ein?
[[zwinker]]


Stimmt, lesen kann man nur über die Freigabe des Anbaus. Wie das mit dem Konsum läuft ..... darüber steht dort nichts.

Dann muss ich halt auf dem Feld als Qualitätsprüfer arbeiten .... dort eine Hütte aufstellen und 3 Tage warten ... [[top]]

[[wut]] [[wut]] [[wut]]

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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Thailand als Jamaika 2.0 ... the next Reggae Nation? Das glaub' ich erst, wenn ich es sehe.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Samstag, 01.02.2020, 06:51 vor 2201 Tagen @ NST 3989 Views

Die passende Mucke haben sie jedenfalls schon:

job2do - do doo ter tam

[[top]]

Grüße

--
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Afuera!

Solche entspannten Jungs gibt es heute noch .....

NST @, Südthailand, Samstag, 01.02.2020, 09:05 vor 2201 Tagen @ FOX-NEWS 3945 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 01.02.2020, 09:15

Die passende Mucke haben sie jedenfalls schon:

job2do - do doo ter tam

...... sind nicht mehr viele, leben sehr zurückgezogen abseits der Touri Gebiete. Früher waren das freie Konzerte .... vor mehr als 20 Jahren.

Heute ist das Big Business - Vollmond Partys .... usw.

Einige sind heute Guides für Dschungel Trails - das ist sehr beliebt bei den Thais mit Geld, aus den Grossstädten. Die kommen für ein verlängertes Wochenende - und machen eine Tour durch den Dschungel. Von unserem Haus aus haben wir Blick auf eine Bergkette die bis 1800 Meter hoch ist. Lan Saka hat in TH den Ruf, die sauberste Luft zu haben. Das ist das Zentrum für solche Trips. Tarzan Adventure Team - ich kann es nur auf FB finden. Fast ein Geheimtipp - zumindest für Ausländer. Super Fotos könnt ihr dort finden.
Gruss

PS: alles Naturschutzgebiet -Khao Luang- und ich kann mir vorstellen, dass dort auch Cannabis wächst. Da gibt es keine Strassen und keine Polizei .... [[zigarre]]

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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Autsch, als ich drüben war, rechnete man 100 Won = 1 DM (oT)

stocksorcerer @, Mittwoch, 29.01.2020, 18:41 vor 2204 Tagen @ NST 4658 Views

- kein Text -

Egon Friedell in seiner Kulturgeschichte der Neuzeit

Otto Lidenbrock, Mittwoch, 29.01.2020, 10:37 vor 2204 Tagen @ Falkenauge 5428 Views

"Ein großer Gegensatz besteht zwischen den Menschen des Ostens und denen des Westens. Während die abendländische historische Entwicklung zur immer stärkeren Ausbildung des Ich-Bewusstseins und dem damit verbundenen Streben nach der sich selbst bestimmenden freien Individualität geführt hat, haben die östlichen Völker diese Entwicklung in dieser Weise nicht mitgemacht.
Aus welchen Gründen nicht, gehört zur Rätselhaftigkeit der ungeheuren Differenziertheit menschlicher Entwicklung."

Egon Friedell hat in seinem Buch "Kulturgeschichte der Neuzeit" festgestellt, dass auch unsere abendländische Kultur bis zum Ende des Mittelalters dem subjektiven Ich anders gegenüberstand, als wir es heute gewohnt sind. Friedell sieht die Gründe für diese Veränderung in der Reformation, die die Menschen ihrer Spiritualität beraubte und den Weg zu einer materialistischen und egozentrischen Welt bahnte (Vgl. Sechstes Kapitel: Die deutsche Religion).

Hab ich mir gedacht. Deswegen bestelle ICH mir lieber keinen Hyundai

Mephistopheles, Mittwoch, 29.01.2020, 13:59 vor 2204 Tagen @ Falkenauge 5689 Views

In der Schule und aus den Medien erfährt man solche Dinge gewöhnlich
nicht. In betäubender Oberflächlichkeit werden nur politische,
geographische und wirtschaftliche Zustände geschildert, aber nicht die
seelisch-geistigen Besonderheiten der östlichen Völker, die allem
äußeren Leben zugrunde liegen. Ihre Kenntnis macht erst ein menschliches
Verständnis der Völker möglich, wie es für friedliche und fruchtbare
Beziehungen grundlegend und unerlässlich ist.

Sagt bereits Oswald Spengler. Die verschiedenen Kulturen verstehen einander untereinander nicht. Es ist unmöglich, eine fremde Kultur zu verstehen. Aber das wird in betäubender Oberflächlichkeit heute nicht mehr vestanden.

„Der Mensch einer fremden Kultur kann Zuschauer sein und also beschreibender Historiker des Vergangenen, aber niemals Politiker, d. h. ein Mann, der die Zukunft in sich wirken fühlt. Besitzt er nicht die materielle Macht, um in der Form seiner eigenen Kultur handeln und die der fremden mißachten oder lenken zu können […], so steht er den Ereignissen hilflos gegenüber. Der Römer und Grieche dachte immer die Lebensbedingungen seiner Polis in die fremden Ereignisse hinein, der moderne Europäer blickt überall durch die Begriffe Verfassung, Parlament, Demokratie hindurch auf fremde Schicksale, obwohl die Anwendung solcher Vorstellungen auf andere Kulturen lächerlich und sinnlos ist.“[8]

Gruß Mephistopheles

Wie sich Spengler selbst ins Bein schießt

Tempranillo @, Mittwoch, 29.01.2020, 16:38 vor 2204 Tagen @ Mephistopheles 5172 Views

Sagt bereits Oswald Spengler. Die verschiedenen Kulturen verstehen
einander untereinander nicht. Es ist unmöglich, eine fremde Kultur zu
verstehen. Aber das wird in betäubender Oberflächlichkeit heute nicht
mehr vestanden.

Damit sagt Spengler, der sich lang und breit über uralte Kulturen ausläßt, die Sumers, Babylons und Ägyptens, daß man sein Werk auf den Müll schmeißen kann.

Quod erat demonstrandum!

Diese Aussage ist potenzierte Spengler-Sch...! Erstens schießt er sich damit selbst ins Bein, und zweitens ist sie kapitaler Blödsinn.

Selbstverständlich ist es möglich, fremde Kulturen zu verstehen, vielleicht nicht zu hundert Prozent, aber annäherungsweise ganz sicher, wobei Fremdsprachenkenntnisse das Verständnis wesentlich erleichtern.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Systematisches Mißverstehen

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 29.01.2020, 17:26 vor 2204 Tagen @ Tempranillo 5170 Views

Hallo!

Selbstverständlich ist es möglich, fremde Kulturen zu verstehen,
vielleicht nicht zu hundert Prozent, aber annäherungsweise ganz sicher,
wobei Fremdsprachenkenntnisse das Verständnis wesentlich erleichtern.

Damit gibst Du Spengler doch eigentlich recht, wobei Du es Dir so hindrehst und so weit abschwächst, daß es Deine Auffassung gerade noch zu stützen scheint.

Natürlich hat man eine andere Kultur nicht verstanden, wenn man sie nicht hundertprozentig durchdrungen hat und innerlich nachempfindet. Solange noch ein Rest bleibt, den man nicht verstanden hat, bleibt einem die Kultur insgesamt ein Rätsel. Es fehlt einem der Schlüssel zum Ganzen, hat also den fremden Wesenskern nicht erfaßt, geschweige denn verstanden. Man entdeckt allenfalls Ähnlichkeiten in Teilbereichen, die man auf der Projektionsfläche der eigenen Kultur so weit nachempfindet, wie sie mit dieser resonieren. Man sieht also die gemeinsamen Schnittmengen und interpretiert die fremde Kultur, insofern es in der eigenen Kultur etwas gibt, das der fremden Kultur gleicht oder ähnelt. Dieses Entsprechende der eigenen Kultur liest man in die fremde Kultur als ein Surrogat für deren Eigenes hinein, was die Grundlage eines systematischen Mißverstehens ist. Wir kennen eigentlich nicht fremde Kulturen, sondern allein unser Bild fremder Kulturen, das aber nur eine Abart unserer selbst ist.

Mephistopheles schrieb:

Es ist unmöglich, eine fremde Kultur zu verstehen. Aber das wird in betäubender Oberflächlichkeit heute nicht mehr vestanden.

Für diese Oberflächlichkeit gibt es kein glänzenderes Beispiel und keinen besseren Beleg als Deinen Hinweis auf Fremdsprachenkenntnisse, die das Verstehen erleichtern sollen. Das ist nicht viel besser als die Aussagen multikulturell fehlgeleiteter Weiber, die bezüglich anderer Kulturen regelmäßig mit typischer Oberflächlichkeit auf deren kulinarische Vorzüge verweisen, als hätte man damit bereits Wesentliches erfaßt. Viel zutreffender ist, daß ihnen außerhalb von Speis und Trank selbst das Verständnis der eigenen Kultur fehlt.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


Weltenwende

Wer versteht denn schon das Eigene zu hundert Prozent?

Tempranillo @, Mittwoch, 29.01.2020, 17:49 vor 2204 Tagen @ Taurec 5002 Views

Hallo,

Natürlich hat man eine andere Kultur nicht verstanden, wenn man
sie nicht hundertprozentig durchdrungen hat und innerlich nachempfindet.

Ich wette, Du hast auch Deine eigene Kultur nicht verstanden, weil dieses hundertprozentige Verständnis niemals erreichbar ist.

Niemandem ist es bisher gelungen, sagen wir Beethovens Hammerklaviersonate zu einhundertprozent zu durchdringen, was Dir jeder Pianist gerne bestätigen wird.

Für Goethes Faust gilt das Gleiche, und beide Werke stehen pars pro toto für die gesamte deutsche Kultur.

Wer als Deutscher den Anspruch erhebt, die eigene Kultur vollständig und rückstandslos erfaßt zu haben, ist entweder größenwahnsinnig oder hat herzlich wenig Ahnung.

Solange noch ein Rest bleibt, den man nicht verstanden hat, bleibt einem
die Kultur insgesamt ein Rätsel.

Du bist nicht willens oder imstande, zu erkennen, daß es auch Teilerfolge geben kann, und selbst ein genial begabter Interpret immer nur Teilergebnisse erreicht.

Das Unauslotbare, immer neue Facetten und Schichten offenbarende der Kultur Europas macht gerade ihren Reiz aus und den Unterschied zur angloamerikanischen und Spengler'schen Plattheit.

Wir kennen eigentlich nicht fremde
Kulturen, sondern allein unser Bild fremder Kulturen, das aber nur eine
Abart unserer selbst ist.

Na und? Dieses Bild hat trotzdem Ähnlichkeiten mit der fremden Kultur, worauf es jetzt ankommt.

Du solltest Dir bei Gelegenheit zugänglich machen, mit welchem Enthusiamus Koreaner, Japaner und Chinesen, Bach, Beethoven und Chopin spielen.

Zu sagen, sie hätten Deutsches überhaupt nicht verstanden, ist eine Unverschämtheit. Mag sein, daß Europäer das eine oder andere etwas besser herausbringen, aber die Unterschiede sind manchmal minimal.

Ich empfehle Dir Lang-Lang, Juja Wang (phänomenal in Chopins g-Moll Ballade und Liszts Schubert-Bearbeitungen), Ray Chen (Bach, Gavotte en Rondeau) und den Dirigenten Seji Ozawa.

Für diese Oberflächlichkeit gibt es kein glänzenderes Beispiel und
keinen besseren Beleg als Deinen Hinweis auf Fremdsprachenkenntnisse, die
das Verstehen erleichtern sollen.

Geschenkt!

Das ist nicht viel besser als die
Aussagen multikulturell fehlgeleiteter Weiber, die bezüglich anderer
Kulturen regelmäßig mit typischer Oberflächlichkeit auf deren
kulinarische Vorzüge verweisen, als hätte man damit bereits Wesentliches
erfaßt. Viel zutreffender ist, daß ihnen außerhalb von Speis und Trank
selbst das Verständnis der eigenen Kultur fehlt.

Diese Überheblichkeit bei jemandem zu sehen, der nicht einmal das Eigene verstanden hat, legt man seine hohen Maßstäbe an, läßt mich völlig kalt.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Johannes Brahms watscht Oswald Spengler ab

Tempranillo @, Mittwoch, 29.01.2020, 20:16 vor 2204 Tagen @ Tempranillo 4872 Views

On another occasion he was the violist in a private performance of a Brahms quartet given before the composer in Vienna. Monteux recalled Brahms's remark, "It takes the French to play my music properly. The Germans all play it much too heavily."

https://en.wikipedia.org/wiki/Pierre_Monteux#cite_note-c24-12

Um die Blamage für Spengler vollzumachen, Pierre Monteux war Jude.

Spengler hätte wahrscheinlich auch gemeint, die Georgierin Batiashvili habe Brahms' Violinkonzert nicht verstanden.

Wie man einen derartigen Mist, das wabernde Geschmiere Spenglers, dessen verlogener Charakter selbst bei einfachster Überprüfung anhand gegebener Tatsachen zutage tritt, ernst nehmen kann, verstehe ich immer weniger. Aber wer sich das antun möchte, soll gerne seinen Spaß haben, auf Oswalds Glatze Locken zu drehen.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Eben nicht

Mephistopheles, Mittwoch, 29.01.2020, 17:40 vor 2204 Tagen @ Tempranillo 4882 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Mittwoch, 29.01.2020, 17:45

Sagt bereits Oswald Spengler. Die verschiedenen Kulturen verstehen
einander untereinander nicht. Es ist unmöglich, eine fremde Kultur zu
verstehen. Aber das wird in betäubender Oberflächlichkeit heute nicht
mehr vestanden.


Damit sagt Spengler, der sich lang und breit über uralte Kulturen
ausläßt, die Sumers, Babylons und Ägyptens, daß man sein Werk auf den
Müll schmeißen kann.

Quod erat demonstrandum!

Diese Aussage ist potenzierte Spengler-Sch...! Erstens schießt er sich
damit selbst ins Bein, und zweitens ist sie kapitaler Blödsinn.

Selbstverständlich ist es möglich, fremde Kulturen zu verstehen,
vielleicht nicht zu hundert Prozent, aber annäherungsweise ganz sicher,
wobei Fremdsprachenkenntnisse das Verständnis wesentlich erleichtern.

Tempranillo

oh Mann, ich kann mich nicht jetzt auch noch mit Sprachwissenschaft beschäftigen: Nur so viel: Jede Übersetzung ist ein neues Werk, ein Kunstwerk. Wir verstehen nicht, was der ursprüngliche Autor meinte. wir übersetzen nur das, was wir meinen. Die Klügeren wissen das. Warum glaubst du, dass es 100e von Übersetzungen der Bibel gibt und jedes Jahr ein paar Neue? Warum verstehen wir heute die erste Lutherbibel kaum mehr, obwohl der Autor aus demselben Kulturkreis stammt wie wir?
Kein Mensch kann die Offenbarung übersetzen, weil wir das Weltbild, das dahinter steht, nicht kennen. Ohne dieses Weltbild ist aber jede Übersetzung Murks.Das gilt auch für die Evangelien. Was wir übersetzen, spiegelt allenfalls unser - vorgegebenes - Weltbild wider; niemals aber das des Autors.
Konotationen. Jedes Wort ist mit einer Wolke von Nebenbedeutungen verknüpft, die alle aus der Kultur des Autors stammen, und ohne Kenntnis sämtlicher Nebenbedeutungen ist ein volles Verständnis unmöglich. Jedes Wort hat in unterschiedlichen Zusammenhängen eine unterschiedliche Bedeutung. Aber wenn man da tiefer einsteigt, dann kann man mit Noam Chomsky um den nächsten Nobelpreis konkurrieren.
Bei Übersetungen aus unserem Kulturkreis wie Don Qichote oder Ulysses haben wir unsere Schwierigkeiten, kein ernstzunehmender Übersetzer wird behaupten, diese beiden Werke vollständig verstanden zu haben. Genau so geht es natürlich ausländischen Autoren, welche sich bemühen, das Werke des slawischen Untermenschen[[zwinker]] Robert Musil oder Goethes Faust in eine andere Sprache zu übersetzen. Es fehlt immer was.

Gruß Mephistopheles

Teilverständnis ist auch Verständnis

Tempranillo @, Mittwoch, 29.01.2020, 17:56 vor 2204 Tagen @ Mephistopheles 4794 Views

Bei Übersetungen aus unserem Kulturkreis wie
Don Qichote oder
Ulysses haben wir unsere
Schwierigkeiten, kein ernstzunehmender Übersetzer wird behaupten, diese
beiden Werke vollständig verstanden zu haben. Genau so geht es natürlich
ausländischen Autoren, welche sich bemühen, das Werke des slawischen
Untermenschen[[zwinker]] Robert Musil oder Goethes Faust in eine andere
Sprache zu übersetzen. Es fehlt immer was.

Auch bei den 12 Zeilen der Mondnacht fehlt immer etwas. Trotzdem hast Du das Gedicht verstanden, eben 100 Prozent minus dem, was an Dir vorbeigerauscht ist.

So verhält es sich mit allem, auch dem Ulysses und Don Quijote.

Alles, was sich erreichen läßt, ist, das von 100 zu subtrahierende Quantum möglichst klein werden zu lassen, aber so sehr Du Dich auch bemühen magst, es wird niemals Null sein.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Das ist ein gutes Beispiel

Mephistopheles, Mittwoch, 29.01.2020, 18:05 vor 2204 Tagen @ Tempranillo 4833 Views

Auch bei den 12 Zeilen der Mondnacht fehlt immer etwas. Trotzdem hast Du
das Gedicht verstanden, eben 100 Prozent minus dem, was an Dir
vorbeigerauscht ist.

So verhält es sich mit allem, auch dem Ulysses und Don Quijote.

Alles, was sich erreichen läßt, ist, das von 100 zu subtrahierende
Quantum möglichst klein werden zu lassen, aber so sehr Du Dich auch
bemühen magst, es wird niemals Null sein.

Tempranillo

Gib mal meinem x-beliebigen Chinesen oder Afrikaner eine Übersetung davon und bitte ihn um eine Interpretation und bitte ihn, zu erklären, warum dieses Gedicht in Deutschland für so bedeutend gehalten wird im Unterschied zu anderen Gedichten, die mittlerweile untergegangen sind.

Gruß Mephistophes

Verstehen

Falkenauge @, Donnerstag, 30.01.2020, 09:03 vor 2203 Tagen @ Mephistopheles 4453 Views

Sagt bereits Oswald Spengler. Die verschiedenen Kulturen verstehen
einander untereinander nicht. Es ist unmöglich, eine fremde Kultur zu
verstehen. Aber das wird in betäubender Oberflächlichkeit heute nicht
mehr vestanden.

„Der
Mensch einer fremden Kultur kann Zuschauer sein und also beschreibender
Historiker des Vergangenen, aber niemals Politiker, d. h. ein Mann, der die
Zukunft in sich wirken fühlt. Besitzt er nicht die materielle Macht, um in
der Form seiner eigenen Kultur handeln und die der fremden mißachten oder
lenken zu können […], so steht er den Ereignissen hilflos gegenüber.
Der Römer und Grieche dachte immer die Lebensbedingungen seiner Polis in
die fremden Ereignisse hinein, der moderne Europäer blickt überall durch
die Begriffe Verfassung, Parlament, Demokratie hindurch auf fremde
Schicksale, obwohl die Anwendung solcher Vorstellungen auf andere Kulturen
lächerlich und sinnlos ist.“[8]

Die mephistophelische Ironisierung trifft wie so oft die Sache nicht. Dass viele Menschen in eine fremde Kultur (unter der Einflüsterung Mephistos) nur die eigenen gewohnten Vorstellungen hineinlegen und sie deshalb nicht verstehen, ist sicher so. Aber dass es deshalb unmöglich sei, eine fremde Kultur zu verstehen, ist ein Fehlschluss. Man kann durchaus das Eigene hinter sich lassen und ganz eintauchen in eine fremde Kultur, um sie von innen zu erleben und zu erkennen.
Natürlich ist das nicht leicht und gelingt dem einen mehr, dem anderen weniger. Aber es ist prinzipiell möglich.

Der vorliegende Artikel hat ja nun noch die Besonderheit, dass er auf Schilderungen einer Koreanerin beruht, die in Korea aufgewachsen ist und dann seit Jahren in die mitteleuropäische Kultur und Sprache vollkommen eingetaucht ist und so beide in idealer Kompetenz vergleichen kann.
Was willst Du mehr? - Da mit der betäubenden Oberflächlichkeit von Allgemeinplätzen zu kommen, ist doch völlig daneben und Ausdruck eben oberflächlicher (mephistophelischer) Kritiksucht.

Wer tauchen kann, ist noch lange kein Fisch

Mephistopheles, Donnerstag, 30.01.2020, 10:33 vor 2203 Tagen @ Falkenauge 4407 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Donnerstag, 30.01.2020, 10:48

Die mephistophelische Ironisierung trifft wie so oft die Sache nicht. Dass
viele Menschen in eine fremde Kultur (unter der Einflüsterung Mephistos)
nur die eigenen gewohnten Vorstellungen hineinlegen und sie deshalb nicht
verstehen, ist sicher so. Aber dass es deshalb unmöglich sei, eine fremde
Kultur zu verstehen, ist ein Fehlschluss. Man kann durchaus das Eigene
hinter sich lassen und ganz eintauchen in eine fremde Kultur, um sie von
innen zu erleben und zu erkennen.
Natürlich ist das nicht leicht und gelingt dem einen mehr, dem anderen
weniger. Aber es ist prinzipiell möglich.

Der vorliegende Artikel hat ja nun noch die Besonderheit, dass er auf
Schilderungen einer Koreanerin beruht, die in Korea aufgewachsen ist und
dann seit Jahren in die mitteleuropäische Kultur und Sprache vollkommen
eingetaucht ist und so beide in idealer Kompetenz vergleichen kann.
Was willst Du mehr? - Da mit der betäubenden Oberflächlichkeit von
Allgemeinplätzen zu kommen, ist doch völlig daneben und Ausdruck eben
oberflächlicher (mephistophelischer) Kritiksucht.

[[euklid]]

Das ist eben der Sinn der spenglerschen Aussage. Wer einen Computer benutzen kann, kann ihn deswegen noch lange nicht erfinden. Wer ein Auto fahren kann, kann es deswegen noch ange nicht erfinden. Wer einen Schalter umknipsen kann und damit die Beleuchtung einschaltet, hat deswegen noch lange nich den elektrischen Strom erfunden.
Deswegen würde mich die aussage der Koreanerin besonders interesieren, weil der Buchdruck mit beweglichen Lettern wurde ja im 9. Jh. in Korea erfunden, wenn wir der Hirnzuscheißindustrie Glauben schenken wollen.
Nun, eine Erfindung ist gar nichts. Wenn sie nicht zu folgeerfindungen führt, dann läuft sie sich tot und wird vergessen. Die Koreanerin kann uns sicher berichten über die Folgeerfindungen des Buchdrucks und den inneren Antrieb, aus dem sie gemacht wurden.

Gruß Mephistopheles

Ignoranz

Falkenauge @, Donnerstag, 30.01.2020, 11:26 vor 2203 Tagen @ Mephistopheles 4357 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 30.01.2020, 12:01

Das ist eben der Sinn der spenglerschen Aussage. Wer einen Computer
benutzen kann, kann ihn deswegen noch lange nicht erfinden. Wer ein Auto
fahren kann, kann es deswegen noch ange nicht erfinden. Wer einen Schalter
umknipsen kann und damit die Beleuchtung einschaltet, hat deswegen noch
lange nich den elektrischen Strom erfunden.
Deswegen würde mich die aussage der Koreanerin besonders interesieren,
weil der Buchdruck mit beweglichen Lettern wurde ja im 9. Jh. in Korea
erfunden, wenn wir der Hirnzuscheißindustrie Glauben schenken wollen.
Nun, eine Erfindung ist gar nichts. Wenn sie nicht zu folgeerfindungen
führt, dann läuft sie sich tot und wird vergessen. Die Koreanerin kann
uns sicher berichten über die Folgeerfindungen des Buchdrucks und den
inneren Antrieb, aus dem sie gemacht wurden.

Was soll man auf sowas, das mit dem Thema nichts zu tun hat, noch sagen? Offensichtlich hast Du den Artikel überhaupt nicht gelesen. Es lohnt sich also bei solcher ignoranter Arroganz nicht, überhaupt noch auf Deine Gehirnergüsse einzugehen, denen jede Intention fehlt, das Thema ernsthaft diskutieren zu wollen.

Spenglers Hirntripper aus der Nähe betrachtet

Tempranillo @, Donnerstag, 30.01.2020, 11:43 vor 2203 Tagen @ Falkenauge 4385 Views

Hallo Falkenauge,

Die mephistophelische Ironisierung trifft wie so oft die Sache nicht. Dass
viele Menschen in eine fremde Kultur (unter der Einflüsterung Mephistos)
nur die eigenen gewohnten Vorstellungen hineinlegen und sie deshalb nicht
verstehen, ist sicher so. Aber dass es deshalb unmöglich sei, eine fremde
Kultur zu verstehen, ist ein Fehlschluss.

Obwohl ich Deiner Aussage vorbehaltlos zustimme, halte ich die Ausführungen des Satans-Gehilfen eher für die Folge einer Infektion durch den Spengler'schen Hirntripper.

Der promovierte Mathematiker Spengler versucht, leider vielfach mit Erfolg, in seinem Untergang des Abendlandes folgenden Gedanken zu propagieren:

Jede Zahl größer gleich 1 = 0.

Laut Spengler entsprechen 30, 40 oder 75 Prozent dessen, was man an einer fremden Kultur versteht, einem Verständnis gleich Null.

So ein Mist wird von den Deutschen klaglos geschluckt, denn die tief geschaute metaphysische Weisheit stammt ja von Oswald Spengler.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Oswald, Lustknabe der Finanzoligarchie

Tempranillo @, Donnerstag, 30.01.2020, 12:57 vor 2203 Tagen @ Tempranillo 4275 Views

Spengler erklärte den Imperialismus, den er bejahte, zu einem notwendigen Phänomen im Zeichen der zerfallenden Kultur: „Ich lehre hier den Imperialismus […]. Imperialismus ist reine Zivilisation. In dieser Erscheinungsform liegt unwiderruflich das Schicksal des Abendlandes.“

Imperialismus war eine Angelegenheit des Großkapitals, der Hochfinanz und Freimaurerei. Das Volk diente und dient lediglich als Zahlesel und Kanonenfutter. Damals machten Rothschild, Rhodes, Milner und de Beers den großen Reibach, heute zwingen sie mittels ihrer Parlamentshuren die Völker ein weiteres mal, für den Kolonialismus einzustehen.

Diesen Kreisen hat sich Oswald Spengler angedient.

Sollte irgendwann einmal versucht werden, die Frage zu klären, welches das größte Stück Scheiße gewesen ist, das Deutschland je hervorgebracht hat, wird Oswald Spengler neben einer gewissen Kanzlerin auf dem Siegerpodest stehen.

Tempranillo

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Untergang_des_Abendlandes

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Autorität

Falkenauge @, Donnerstag, 30.01.2020, 13:19 vor 2203 Tagen @ Tempranillo 4360 Views

Spengler erklärte den Imperialismus, den er bejahte, zu einem notwendigen
Phänomen im Zeichen der zerfallenden Kultur: „Ich lehre hier den
Imperialismus […]. Imperialismus ist reine Zivilisation. In dieser
Erscheinungsform liegt unwiderruflich das Schicksal des
Abendlandes.“

Imperialismus war eine Angelegenheit des Großkapitals, der Hochfinanz und
Freimaurerei. Das Volk diente und dient lediglich als Zahlesel und
Kanonenfutter. Damals machten Rothschild, Rhodes, Milner und de Beers den
großen Reibach, heute zwingen sie mittels ihrer Parlamentshuren die
Völker ein weiteres mal, für den Kolonialismus einzustehen.

Diesen Kreisen hat sich Oswald Spengler angedient.

Sollte irgendwann einmal versucht werden, die Frage zu klären, welches
das größte Stück Scheiße gewesen ist, das Deutschland je hervorgebracht
hat, wird Oswald Spengler neben einer gewissen Kanzlerin auf dem
Siegerpodest stehen.

Tempranillo

Spengler ist eben für manche eine große Autorität, deren Worte Gültigkeit haben und nach denen man sich ausrichtet. Diese unbemerkte Autoritätsgläubigkeit geht dann merkwürigerweise mit einer äußersten Kritiksucht gegen andere einher.

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Untergang_des_Abendlandes

Hunde, wollt ihr ewig kriechen?

Tempranillo @, Donnerstag, 30.01.2020, 13:36 vor 2203 Tagen @ Falkenauge 4275 Views

Hallo Falkenauge,

Spengler ist eben für manche eine große Autorität, deren Worte
Gültigkeit haben und nach denen man sich ausrichtet. Diese unbemerkte
Autoritätsgläubigkeit geht dann merkwürigerweise mit einer äußersten
Kritiksucht gegen andere einher.

Am schlimmsten finde ich, mit welcher Bereitwilligkeit darauf verzichtet wird, die Autorität Spengler nur ein ganz klein wenig kritisch zu betrachten. Sobald man das tut und erkennt, daß es sich bei einem zentralen Begriff Spenglers, dem Faustischen, um eine dreiste Fälschung handelt, fällt Spenglers Gesamtwerk in sich zusammen wie ein verunglücktes Soufflé.

Der unterwürfige Verzicht, jemanden, den man als Autorität betrachtet, auf Kompetenz, Stringenz, Konsistenz und Ehrlichkeit zu betrachten, ist typisch deutsch und paßt vielleicht zu Hunden, aber doch nicht Wesen, die Menschen sein wollen.

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Spengler wie Jules Ferry und Léon Blum

Tempranillo @, Samstag, 01.02.2020, 14:09 vor 2201 Tagen @ Tempranillo 3868 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 01.02.2020, 15:02

Spengler erklärte den Imperialismus, den er bejahte, zu einem notwendigen
Phänomen im Zeichen der zerfallenden Kultur: „Ich lehre hier den
Imperialismus […]. Imperialismus ist reine Zivilisation. In dieser
Erscheinungsform liegt unwiderruflich das Schicksal des
Abendlandes.“

Spengler liegt mit dem Freimaurer und Mann Rothschilds, Jules Ferry, auf einer Linie und sogar dem Präsidenten Léon Blum.

Zufall? Kann sein. Könnte aber auch sein, Spengler wurde wie seine französischen Pendants gekauft, um das eigene Volk ans Messer zu liefern und es zuvor mit entweder demokratischem oder untergangsschwangeren Dunst einzunebeln.

Wenn man Spengler etwas zugute halten kann, dann, daß er nicht für betäubungsloses Schächten plädiert. Er hat wenigstens so viel Anstand, die Gojim-Viecher, also uns, vorher zu narkotisieren.

Woran könnte man den Untergang des Abendlandes erkennen und ihn dingfest machen?

Daran, daß charakterlicher und geschichtsschreibender Gossenabschaum wie Oswald Spengler als Fixpunkt der weltanschaulichen Orientierung betrachtet wird.

Ein hedonistischer Primitivling wie ich betrachtet es als Untergangssymptom, daß die wirklich guten Sachen, französische Autoren und deutsche Komponisten, keine Sau interessieren und stattdessen der abartigste Sch...dreck angebetet und in den Himmel gehoben wird. Der Weg von Oswald Spengler zu den Stones hat etwas deutsch Konsequentes. Wie so oft bei uns ist es eine Konsequenz im Negativen.

Tempranillo

Léon Blum: « Nous admettons qu'il peut y avoir non seulement un droit, mais un devoir de ce qu'on appelle les races supérieures, revendiquant quelquefois pour elles un privilège quelque peu indu, d’attirer à elles les races qui ne sont pas parvenues au même degré de culture et de civilisation » (Débat sur le budget des Colonies à la Chambre des députés, 9 juillet 1925, J.O., Débats parlementaires, Assemblée, Session Ordinaire (30 juin-12 juillet 1925), p. 848.)

Jules Ferry: « Il faut dire ouvertement que les races supérieures ont un droit sur les races inférieures. (...) Je répète qu'il y a pour les races supérieures un droit, parce qu'il y a un devoir pour elles. Elles ont le devoir de civiliser les races inférieures. » (...) Débats parlementaires, 28 juillet 1885. Cité dans : Le nationalisme français, Raoul Girardet, Ed. Seuil, 1983).

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Imperialismus heißt jetzt Globalisierung

Mephistopheles, Samstag, 01.02.2020, 16:01 vor 2201 Tagen @ Tempranillo 3806 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Samstag, 01.02.2020, 16:09

Spengler erklärte die Globalisierung (seit 1492(!))*, die er bejahte, zu einem

notwendigen

Phänomen im Zeichen der zerfallenden Kultur: „Ich lehre hier die
Globalisierung […]. Globalisierung ist reine Zivilisation. In dieser
Erscheinungsform liegt unwiderruflich das Schicksal des
Abendlandes.“


Spengler liegt mit dem Freimaurer und Mann Rothschilds, Jules Ferry, auf
einer Linie und sogar dem Präsidenten Léon Blum.

Zufall? Kann sein. Könnte aber auch sein, Spengler wurde wie seine
französischen Pendants gekauft, um das eigene Volk ans Messer zu liefern
und es zuvor mit entweder demokratischem oder untergangsschwangeren Dunst
einzunebeln.

Wenn man Spengler etwas zugute halten kann, dann, daß er nicht für
betäubungsloses Schächten plädiert. Er hat wenigstens so viel Anstand,
die Gojim-Viecher, also uns, vorher zu narkotisieren.

Woran könnte man den Untergang des Abendlandes erkennen und ihn dingfest
machen?

Daran, daß charakterlicher und geschichtsschreibender Gossenabschaum wie
Oswald Spengler als Fixpunkt der weltanschaulichen Orientierung betrachtet
wird.

Ein hedonistischer Primitivling wie ich betrachtet es als
Untergangssymptom, daß die wirklich guten Sachen, französische Autoren
und deutsche Komponisten, keine Sau interessieren und stattdessen der
abartigste Sch...dreck angebetet und in den Himmel gehoben wird.

Der Weg

von Oswald Spengler zu den Stones hat etwas deutsch Konsequentes. Wie so
oft bei uns ist es eine Konsequenz im Negativen.

Belege?
ich sehe da keine Koinzidenz zwischen Stones und Spengler. Ich bin im Gegenteil der Meinung, wer sich von den Stones das Hirn hat zukleistern lassen, wird Schwierigkeiten haben, Oswald Spengler zu verstehen.
Wobei man auch das nicht übertreiben sollte. Wer in der Pubertät auf die Stones abfährt, das mag vll. normal sein und gehört zum Prozess des Erwachsenwerdens, wer das nach Jahrzehnten aber immer noch macht, ist wohl...aber lassen wir das.

Gruß Mephistopheles

*Imperialismus heißt jetzt Globalisierung. Sonst ändert sich nix.

Permanentpubertaet

Oblomow, Samstag, 01.02.2020, 18:24 vor 2201 Tagen @ Mephistopheles 3774 Views

Da Erwachsensein sowieso nur ein Mythos des Kindes ist, was das Gelbe Forum m.E. beweist, lege ich jetzt mal die Stones auf und fuehle mich wie 15. und sowas von revolutionaer, weil aesthetisches Inquisitorentum mir sowas vom am Arsch vorbeigeht und ich natuerlich hiermit allen sagen mag: Stengler und die Spones beginnen beide mit einem S. Ist das irgendjemand schon aufgefallen?

Jetzt kaufe ich Hafer.

Cheers
Oblomow

Wider den Untergang des Abendlandes

Tempranillo @, Samstag, 01.02.2020, 17:35 vor 2201 Tagen @ Tempranillo 3822 Views

Mediterranean Falstaff
by
Giorgio Melchiori

Conscious of the fact that one of the main strands of the plot of Merry Wives, the story of the jealous husband Ford, was of Italian origin, based on a novella in Il Pecorone by Ser Giovanni Fiorentino (1558), Boito borrowed from the greatest of Italian storytellers, Giovanni Boccaccio, a phrase that Verdi transformed into a marvellous musical refrain characterizing the two young lovers Ann Page and Fenton:

Bocca baciata non perde ventura
Anzi rinnova come fa la luna.

https://www.uv.es/~fores/MelchioriGiorgio.uk.html

https://www.youtube.com/watch?v=TxYqi8L3VJo#t=7m40s

*Sia benedetto il paravento*, gesegnet sei der Paravent, das Stoßgebet aller Demokraten, deren kriminelle Schmarotzerexistenz davon abhängt, daß sich niemals herumspricht, was Céline 1937 geschrieben hat: *Die Demokratie überall und allezeit ist nur der Paravent vor der ...Piieeep-en ...-Diktatur.*

Gesegnet sei der Paravent, damit das u.a. von Spengler narkotisierte Gojim-Vieh nie auf den Gedanken kommt, daß sich das wirklich Wichtige hinter dem demokratisch-parlamentarischen Vorhang abspielen könnte.

Wie so oft bei Französischem und Italienischem liegt in Falstaff die Tiefe in der scheinbaren Oberflächlichkeit, hier der Darstellung, wie schnell die schönen Momente wieder vorbei sind:

https://www.youtube.com/watch?v=TxYqi8L3VJo#t=7m00s

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Das geht gar nicht, cari Amici!

Tempranillo @, Sonntag, 02.02.2020, 01:47 vor 2200 Tagen @ Tempranillo 3743 Views

https://www.jta.org/quick-reads/15-of-italians-say-holocaust-never-happened-poll-finds

Man kann den Realismo auch übertreiben. In dem Punkt solltet Ihr Euch ein Beispiel an den Tedeschi nehmen, die wissen, wann und wo es zur demokratischen Pflicht gehört, nicht alles mit allerletzter Genauigkeit und Exactitude beurteilen zu wollen.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Bevor ich fremde Kulturen von innen erlebe, würde ich gerne mal meine Frau von innen erleben.

trosinette @, Donnerstag, 30.01.2020, 13:20 vor 2203 Tagen @ Falkenauge 4345 Views

Guten Tag,

Aber dass es deshalb unmöglich sei, eine fremde Kultur zu verstehen, ist ein
Fehlschluss. Man kann durchaus das Eigene hinter sich lassen und ganz
eintauchen in eine fremde Kultur, um sie von innen zu erleben und zu erkennen.

Sehe ich auch so. Ich halte es sogar für wesentlich simpler fremde Kulturen von innen zu erleben, als meine Frau oder meine Kinder mit ihren Eigenarten von innen zu erleben und zu verstehen.

Meine Frau konsumiert z.B. keine abgelaufene Lebensmittel, weil....? Keine Ahnung, ich werde es nie verstehen. Da ich auf diesen Umstand beim kochen hin und wieder keine Rücksicht nehmen, kommt es immer wieder zu häuslichen Scharmützeln. Sei es drum. Was spielt der familiären Kleinkrieg schon für eine Rolle, wenn es gilt in fremde Kulturen einzutauchen.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Du kannst eine Kultur nur ererben oder du bleibst ewig unverständiger Beobachter

Mephistopheles, Donnerstag, 30.01.2020, 16:20 vor 2203 Tagen @ trosinette 4186 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Donnerstag, 30.01.2020, 16:23

Das Erbe kann man allerdings ablehnen. man sollte dann sich aber nicht beschweren, wenn man von den Leistungen der Vorfahren nichts mehr erhält und diese anderen zugute kommen.

(Die sie allerdings nicht erhalten, sondern nur - einmal! - verzehren können)

Gruß Mephistopheles

Kultur ist kein Erbe, sondern Wischiwaschi

trosinette @, Freitag, 31.01.2020, 09:00 vor 2202 Tagen @ Mephistopheles 4046 Views

Guten Tag,

Das Erbe kann man allerdings ablehnen. man sollte dann sich aber nicht
beschweren, wenn man von den Leistungen der Vorfahren nichts mehr erhält
und diese anderen zugute kommen.

Ich verrenne mich auch gerne mal in meinen kruden Thesen. Zum Wohl der eigenen intellektuellen Redlichkeit und einer gehobenen Diskussionskultur muss man aber auch mal die Reißleine ziehen, andernfalls bleibt nur Dogmatik.

Ein Erbe ist etwa, was mir als Gesamtpaket zum Zeitpunkt x aufgesack wird. Kultur wird nicht ererbt, sondern erlernt. Ich werde als deutscher geboren und lerne die deutsche Sprache kennen, „Der kleine Wassermann“ oder „Mein Kampf“ als Gutennachtgeschichte, mit Messer und Gabel zu essen, Mozart und die Rolling Stones, Weißwurst und Bier, den Schulbetrieb, das Berufseben usw. usf.

Das ich mir vieles davon nicht aussuchen kann, spielt Deiner Erbschaftgeschichte für meine Begriffe nicht hinreichend in die Karten.

Werde ich nach meiner deutschen Geburt von Franzosen adoptiert, lerne ich Französisch und den weiteren französischen Kulturkrempel kennen. Werde ich mit 12 Jahren von Franzosen adoptiert werde ich mich nach 30 Jahren garantiert mehr dem französischen Kulturkreis zugehörig fühlen als dem deutschen Kulturkreis. Und wen es mit 40 Jahren beruflich für 20 Jahre zu Samsung ins wunderschöne Seoul verschlägt, wird sich garantier etliche koreanische Kulturtechniken einverleiben wie z.B. koreanische Unternehmenskultur.

Vielfach ist der Kultur auch nur ein aufgesetzter Egotrip um sich von anderen abzuheben. Der Spandauer hält sich nicht für einen Berliner und der Bayer für was besonders, dem kann man sich hingeben oder man lässt es bleiben.

Kultur ist in der Regel keine klar abgegrenzte Enklave, sondern Wischiwaschi.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

What is it like to be a bat?

Oblomow, Donnerstag, 30.01.2020, 14:00 vor 2203 Tagen @ Falkenauge 4312 Views

Da niemand sich selbst versteht, versteht auch niemand den Anderen. Macht nix. Ein Forum und ein Leben miteinander funktioniert dennoch. Unterschiedliche Kulturen und niemand versteht etwas. Passt schon. Hauptsache es schwingt ordentlich nach dem goldenen Schnitt. Kulturen von innen erleben. Eigenes aufgeben. Psychostuss. Hackt's noch?

Herzlich
Oblomow

Psychostuss

Falkenauge @, Donnerstag, 30.01.2020, 14:34 vor 2203 Tagen @ Oblomow 4364 Views

Da niemand sich selbst versteht, versteht auch niemand den Anderen. Macht
nix. Ein Forum und ein Leben miteinander funktioniert dennoch.
Unterschiedliche Kulturen und niemand versteht etwas. Passt schon.
Hauptsache es schwingt ordentlich nach dem goldenen Schnitt. Kulturen von
innen erleben. Eigenes aufgeben. Psychostuss. Hackt's noch?

Herzlich
Oblomow

Du schließt immer von Dir auf andere. Wenn Du Dich selbst nicht verstehst, heißt das nicht, dass es allen anderen auch so geht.
Es ist natürlich schwer, viel schwerer übrigens als andere zu verstehen.
Die Koreanerin, auf deren Schilderung der Artikel beruht, erlebt beide Kulturen von innen und kann dann aus der Distanz Kompetentes dazu aussagen. Und wer ein fremdes Land bereist und längere Zeit unter und mit den Menschen lebt, lernt ihre Eigenart allmählich kennen.
Natürlich nicht, wenn man in seinem eigenen Bewusstsein isoliert und gefangen ist und sich nicht in andere hineinversetzen kann, was ja auch im eigenen Land eine wichtige soziale Fähigkeit ist.
Dann sieht man alles als "Psychostuss" an. [[sauer]]

„Du müsstest Dich mal hören….“

trosinette @, Donnerstag, 30.01.2020, 15:20 vor 2203 Tagen @ Falkenauge 4250 Views

Guten Tag,

Wenn Du Dich selbst nicht verstehst, heißt das nicht, dass es allen anderen > auch so geht.
Es ist natürlich schwer, viel schwerer übrigens als andere zu verstehen.

Vielleicht hat man auch nur höhere Ansprüche an sein Selbstverständnis als an das Verständnis für andere?

Blöd für mein eigenes Selbstverständnis ist in jedem Fall, dass ich mich nicht selbst sehen und hören kann.
Ohne die Hilfe anderer kann ich mich nicht verstehen. Meistens scheitert der Versuch, sich selbst zu verstehen, bereits daran, die Hilfe anderer dabei überhaut anzunehmen oder in Erwägung zu ziehen.

Was ist mit Verstehen überhaut gemeint? Zu wissen warum ich dieses und jenes tue und sage und wie ich es sage?

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Danke, interessanter Artikel (oT)

HansMuc, Mittwoch, 29.01.2020, 18:37 vor 2204 Tagen @ Falkenauge 4605 Views

Guter Artikel.

Grüße
HansMuc

Azien

aprilzi @, tiefster Balkan, Donnerstag, 30.01.2020, 12:05 vor 2203 Tagen @ Falkenauge 4481 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 30.01.2020, 12:17

Hi,

also nach einer Theorie sollen die Proto-Bulgaren aus Asien herkommen, aus dem heutigen Afghanistan, Pamir oder so. Denn würde man dorthin reisen in Tadschikistan, würden alle dir den Ort zeigen woher die Bulgaren herkommen aus den Bergen rund um die Stadt Balch.

https://bg.wikipedia.org/wiki/%D0%91%D0%B0%D0%BB%D1%85

In keiner anderen slawischen Sprache bedeutet das Wort Ich wie es im Bulgarischen ist, nämlich AZ. Und da die Proto-Bulgaren auf dem Weg nach Europa eine Vielzahl an Länder gegründet haben, kann man davon ausgehen, dass diese dem Kontinent seinen Namen gegeben haben, nämlich Azien.

Also das ist das Land der Individualisten von der Staatsseite betrachtet. Also beim Wirtschaften ist jeder für seine Taten verantwortlich. Es gab sogar eine besondere Rechtssprechung, die im Unterschied zum Römischen Recht sogar gerechter war. Es galt, je höher man in der Hierarchie stand, desto brutaler waren die Folgen für einen der sich im Staate vergriffen hatte und Unrecht getan hat.
Das war eines der Gründe warum die Proto-Bulgaren sich in dem heutigen Donau-Gebiet in etwa angesiedelt hatten und von der örtlichen Bevölkerung bevorzugt wurden, anstatt dem Römische Reich sich unterzuordnen. Das Byzanz heute genannt wird. Also der Erfolg der Proto-Bulgaren im heutigen Donau-Gebiet basierte auf eine gerechtere Rechtsprechung!

Es gibt sogar Anzeichen, dass die damaligen Bulgaren bis nach Italien sich ausgebreitet haben. Der Führer der damaligen Bulgaren soll Alzek gewesen sein.
https://bg.wikipedia.org/wiki/%D0%90%D0%BB%D1%86%D0%B5%D0%BA

Also der Erfolg eines sogenannten friedlichen Wirtschaftens beruht auf einer gerechteren Rechtsprechung. Das haben die damaligen Bulgaren erkannt und erfolgreich gegen Byzanz verfolgt und sich durchgesetzt. Die sogenannten Barbaren aus dem Osten waren also friedfertiger als die hochnäsigen römischen Imperialisten. [[freude]]
Das gilt auch heute noch, sieht man sich die blutrünstigen Nachfolger des Römischen Reiches an.

Gruß

Seid ihr nicht Bulg-Arier? (oT)

stokk, Donnerstag, 30.01.2020, 12:26 vor 2203 Tagen @ aprilzi 4234 Views

- kein Text -

Verkürzt ist das richtig.

aprilzi @, tiefster Balkan, Donnerstag, 30.01.2020, 12:40 vor 2203 Tagen @ stokk 4445 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 30.01.2020, 13:33

Hi,

Die Perser sind Arier. Und alle die aus dem persischen Reich abstammen, können sich auch Arier nennen.
Die Ur-Bulgaren stammen aus dem persischen Gebiet. Später haben sich diese im Donau-Gebiet mit slawisch-sprechende Bewohner vermischt. Es gibt viele Wörter die sich ähneln mit denen aus dem Pamir-Gebiet, vor-allem aus dem Familienkreis.

Die radikale Abwendung aus dem Kreis der Ur-Bulgaren entstand als Zar Boris I die Christianisierung des Staates Bulgarien vornahm.

https://bg.wikipedia.org/wiki/%D0%91%D0%BE%D1%80%D0%B8%D1%81_I

Viele Proto-Bulgaren waren nicht einverstanden damit und mussten im Sinne der Einigung des Staates sterben. Auch aus DNK Studien sind die Pamir-Spuren gering. Bulgarien ist eine Wegkreuzung und hier haben viele Völker ihre Spuren hinterlassen.

Gruß

PS.

Es gibt arabische Erzählungen nach Prof. Dobrev, wonach die Juden viele Christen damals aus Europa entführt haben und diese den Arabern und Moslems als Lustknaben verkauft haben. Falls diese entkommen konnten, haben sich viele in den Bergen Afghanistans verkrochen und versteckt.
Insofern sind die Afghanistan-Migranten, die nach Deutschland kommen, eher Wiederkehrer aus ihrer ehemals vertriebenen Heimat. [[freude]] Das aber mit etwas schwarzem Humor betrachtet.

Interessant, danke aprilzi

stokk, Donnerstag, 30.01.2020, 15:21 vor 2203 Tagen @ aprilzi 4332 Views

Leider weiss ich nicht soviel über mein Volk. Wüsste auch gar nicht, wo ich mir darüber seriöse Informationen beschaffen kann...

Besten Gruß
stokk

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