Hab mir das gerade angehört
und nur die eine Erklärung habe ich dafür parat:
Sowas funktioniert nur, wenn man in der Musik dieselbe Sprache spricht.
Wobei das im übertragenen Sinn zu verstehen ist, weil das weder mit Dialektik, Philologie oder Übersetzung was zu tun hat.
Wir erleben das auch immer wieder nach den Proben, wenn einer irgendwas anstimmt, - so aus dem Bauch heraus - und der andere stimmt mit ein, - anstatt seine Sachen zusammenzupacken, und dann ergibts sich eine Art von musikalischer Session, die auch mal eine ganze Stunde andauern kann. Völlig ungeplant, einfach aus der Improvisation heraus.
Es sind die Momente, wo man "Musik" nicht real erklären kann. Wo man sich dann fragt, aus welcher göttlicher Fügung das eigentlich kreiert wurde, wodurch man über das Ohr und das Gehirn einen Wohlgenuss in den Klängen verspürt.
Genauso empfinde ich das mit dem Trio Duke, - ich kannte die Aufnahme nicht. Danke dafür!