Bürgerkriegsähnliche Zustände in den Großstädten

Socke ⌂ @, Dienstag, 01.01.2019, 23:19 vor 2576 Tagen 8779 Views

Aufgrund des Nieselregens war es in Berlin ein eher ruhiger Jahreswechsel.
Trotzdem nutzten in den unzähligen Ghettos der Großstadt die Zugereisten den Jahreswechsel als "Übung" zum Bürgerkrieg. Da "kämpft" dann jeder gegen jeden.
Gibt es doch mal einen größeren Brand oder Bedarf an Rettern und Ärzten, können diese nicht ungestört arbeiten weil sie tätlich angegriffen werden: (Video, ab Minute 2:56 und 4:00)
https://mediathek.rbb-online.de/tv/Abendschau/Abendschau-vom-01-01-2019/rbb-Fernsehen/V...

Die Gutmenschen vom Fernsehen können sich das gar nicht erklären, warum Notärzte, Feuerwehren, Einzelpolizisten angegriffen werden.
Dabei ist es ganz einfach:
1. Betrachten die Bewohner der Ghettos die Gegend als "ihre Straße, ihr Gebiet", in denen kein anderer was zu suchen hat.
2. Darf ein "Ungläubiger", egal ob nun Arzt, Feuerwehrmann, Sanitäter etc., einen Rechtgläubigen nicht anfassen. Daher auch die Angriffe auf Rettungskräfte. Diese Menschen wehren sich einfach, so sehen die das jedenfalls.

Wir können froh sein, dass das Wetter die Lust auf Straßenkämpfe stark eingedämmt hat. Sonst wäre es schlimmer ausgegangen.

Bürgerkriege

Falkenauge @, Mittwoch, 02.01.2019, 11:59 vor 2575 Tagen @ Socke 5315 Views

Aufgrund des Nieselregens war es in Berlin ein eher ruhiger Jahreswechsel.

Trotzdem nutzten in den unzähligen Ghettos der Großstadt die Zugereisten
den Jahreswechsel als "Übung" zum Bürgerkrieg. Da "kämpft" dann jeder
gegen jeden.
Gibt es doch mal einen größeren Brand oder Bedarf an Rettern und
Ärzten, können diese nicht ungestört arbeiten weil sie tätlich
angegriffen werden.

Man bekommt ein immer konkrteres Bild von dem, was unaufhaltsam auf uns zukommt. Bürgerkriege sind ja bereits 2008 vom CIA für die europäischen Ballungszentren etwa ab 2020 vorausgesagt. Vgl. Bürgerkriege voraussehbar

Nenne es doch einfach beim Namen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 02.01.2019, 15:00 vor 2575 Tagen @ Socke 5271 Views

Die Leute wissen doch nicht mehr, was sie beim Silvesterfeiern noch alles ins Superlativ bringen sollen. Der link, den Du genannt hast, der sagt es doch schon aus, wers noch ausführlicher braucht, kann noch in die Drehscheibe reinschauen (ab 12.30)

https://www.zdf.de/nachrichten/drehscheibe/drehscheibe-vom-2-januar-2019-100.html

Brände durch Wegwerfen von noch glimmenden Feuerwerkskörpern in Müllcontainer, Unfälle mit abgerissenen Fingern usw., dazu noch die Bescheuerten, die die Rettungskräfte am Einsatz hindern, der Feuerspaß in Scheveningen war ja auch ein Hammer.

Wenn ich bei dem Feuer in Holland dran denke, welche Auflagen ich als Veranstalter damals in Koblenz am Ehrenbreitstein beim Ausrichten einer Sonnwendfeier (mit traditionellem Sonnwendfeuer) bekommen habe, - auch Bereitstellung eines Einsatzwagens der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes, genaue Begrenzung der Uhrzeit, usw. - und dort brennt dann gleich ein Teil der Stadt.

Wenn ich mir die Nachwehen noch vor Augen führe, - nur in 4 deutschen Großstädten schon ca. 200 to Müll durch die Silvesterfeiern und die Knallerei, es ist ja schon gigantisch. In Hamburg bekommen die Silvesteraufräumer resp. Kehrdienst den dreifachen Lohn in dieser Nacht, und trotzdem bekommen sie nicht genug Leute zusammen.

Wir hatten es gemütlich in unserer Kleinstadt in Siebenbürgen, - feierten friedlich, aber auch fürstlich mit Freunden in das Neue Jahr hinein. Da kam mein Besuch auf die Idee, sich doch das traditionelle Feuerwerk der Stadtverwaltung vor dem Rathaus aus der Nähe anzusehen. Nun ja, also spazierten wir hin, wir wohnen ja im Zentrum. Ich bin da nicht so empfindlich, aber meine Frau hustete von dem Qualm sogar noch am nächsten Tag.

Dabei flogen so manche Kanonenknaller in unsere Richtung, - das macht dem Jungvolk anscheinend richtig Spaß, das in die Nähe einer Gruppe Leute zu werfen. Ich hab dann versucht, den Jünglingen klar zu machen, dass das doch alles Kinderkram ist, ein "richtiger Mann" zündet den Feuerwerkskörper in seiner Hand an und lässt ihn dort explodieren. Aber ich konnte sie nicht so recht davon überzeugen....

Nun ja, - ich hab ja im anderen Thread weiter unten schon meine Meinung über die Knallerei zum Ausdruck gebracht; - ich hoffe ja nur, dass diejenigen, die sich dadurch Verletzungen zufügen, die Behandlungskosten nicht von der Solidargemeinschaft bezahlt bekommen, sondern dafür selbst in die Tasche greifen müssen.

Die Realität ist aber leider anders, ich zitiere:

Wenn Sie durch einen Unfall mit Feuerwerkskörpern verletzt werden, übernimmt die gesetzliche beziehungsweise private Krankenversicherung die Behandlungskosten. Kommt es allerdings zu einem dauerhaften gesundheitlichen Schaden, leistet die private Unfallversicherung. Eine monatliche Rente oder eine Einmalzahlung sorgen im Ernstfall für finanzielle Unterstützung.

aus:
https://www.hdi.de/privatkunden/versicherungen/haftpflicht/ratgeber/silvesterfeuerwerk-...

Aber jedenfalls haben manche derjenigen, die meinen, dass das Knallen am Silvester dazugehört, ihre bleibende Erinnerung:

https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/unfall-an-silvester-schwere-unfaelle-mit-selbst...

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