Quo vadis, Griechenland?

Kaladhor, Münsterland, Mittwoch, 22.08.2018, 10:33 vor 2689 Tagen 3331 Views

Habe bei Tichy einen Artikel zum Thema Griechenland gefunden (Bitte hier entlang...).

Allerdings gehe ich so gar nicht konform mit dem Fazit, wonach Griechenland einen "Marshallplan" bräuchte...
Griechenland erhält seit 1982 jährliche Zuwendungen aus Brüssel (Strukturhilfen), nach der 2008-Krise Hilfszahlungen aus den "Rettungspaketen" usw.
... und es hat sich an der griechischen, wirtschaftlichen Situation jetzt genau was geändert? Arbeitslosigkeit hoch, Jugendarbeitslosigkeit noch höher, hohe Auswanderungsquote bei gut und sehr gut ausgebildeten, jungen Griechen... wie wird sich all das auf Griechenland auswirken?

Ich stelle das jetzt hier mal allgemein zur Diskussion, daher auch die treffende Frage im Betreff.

Grüße

PS: Sehr schön wäre es, wenn wir hier mal wieder Berichte von vor Ort lesen könnten.

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Immer daran denken: Wer die Altparteien wählt, wählt den Krieg!

Mögliche Erklärung und Berichte vor Ort

Slavisa ⌂ @, Mittwoch, 22.08.2018, 12:41 vor 2689 Tagen @ Kaladhor 2799 Views

Grüß Dich Kaldhor,

wohin Griechenland hinsteuert ist sehr schwierig zu beantworten. Griechenland ist in Augen vieler Analytiker ein Opfer der strukturellen Sinnkrise des Kapitalismus bzw. der wachsenden Kontroverse zur Demokratie.

Berichte vor Ort erhälst du u.a. auf Youtube, einfach nach "Greece child poverty" suchen.


Eventuell bringt dieser Pfad mehr Licht.


Herzliche Grüße,

Slavisa

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Börse

@Gaby fehlt (und nicht nur wegen dem GR-Thema)...vllt meldet sie sich ja mal wieder (oT)

Broesler @, Mittwoch, 22.08.2018, 13:07 vor 2689 Tagen @ Kaladhor 2011 Views

- kein Text -

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* "You can ignore reality, but you can't ignore the consequences of ignoring reality." Ayn Rand
* "The universe offers infinite potential to those who dare." David Kipping

Kurze Antwort von @Gaby:

Broesler @, Montag, 27.08.2018, 10:35 vor 2684 Tagen @ Kaladhor 1413 Views

"...

Zu Deiner Frage:

Griechenland hat sich nicht verändert, es geht weiter kontinuierlich schmerzhaft abwärts. Alles immer noch eine Fortschreibung dessen,
was ich im Forum über die Zeit so aufgezeichnet habe. Das Einzige, was verwundert: Wie lange es noch immer weiter abwärts gehen kann, wie viel man
den Leuten noch wegnehmen kann, ohne dass sie aufmucken.

Aber es ist wie immer: Es ist mal wieder Sommer. Der Grieche hat seine Sonne, sein Fleckchen Strand, sein Meer - und somit nach ihm erstmal die Sintflut.
Im Herbst kommt dann wieder die erste Einkommensteuer-Rate, die Notwendigkeit, Heizöl zu kaufen etc - und damit das große Zähneklappern.

LG

Gaby"

Ahoi
Broesler

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