Einlagensicherung 100000 wackelt?

aliter @, Dienstag, 27.03.2018, 23:13 vor 2940 Tagen 5980 Views

Leider habe ich den Link und den Textauszug nicht gespeichert, aber das sollte eigentlich alle, die ein wenig Sparvermögen haben, angehen.
Irgendwo im "Kleingedruckten" von irgendwelchen europäischen Verträgen oder Durchführungsverordnungen steht, dass die 100 TE Einlagensicherung eingeschränkt ist durch verschiedene Bedingungen, die es ermöglichen, legal (was heisst das heute schon?) diese deutlich in Frage zu stellen sprich zu reduzieren.

Vielleicht hat jemand noch den Link und was sollte das für Konsequenzen haben?

hier ist es

aliter @, Mittwoch, 28.03.2018, 18:47 vor 2939 Tagen @ CalBaer 3501 Views

Aus Spatzseite, hab`s wiedergefunden:


Ähnliches mag auf ganz anderem Gebiet auch für ein internes Dokument der EZB mit dem Titel „Bezüglich Revisionen des Krisen-Management-Systems der Europäischen Union“ gelten. Dort heißt es bezüglich der den Sparern zugesicherten Einlagensicherung der Banken von 100.000 €: „…gesicherte Einlagen und Ansprüche, die unter die Anleger-Entschädigung fallen, sollten durch begrenzte Ausnahmen nach freiem Ermessen ersetzt werden, die von einer kompetenten Behörde genehmigt werden können, um so eine gewisse Flexibilität zu garantieren.“ Das heißt nichts weniger als, dass die Einlagensicherung bis 100.000 Euro abgeschafft werden soll. Denn: „während einer Übergangsphase sollten die Bankkunden innerhalb von fünf Tagen nach Antragsstellung Zugriff auf einen angemessenen Teil ihrer Bankeinlagen haben, um so die täglichen Lebenskosten bezahlen zu können.“

besonders putzig "kompetente Behörde"!

Mit Link wäre schön - Danke (oT)

Odysseus @, Mittwoch, 28.03.2018, 18:53 vor 2939 Tagen @ aliter 2821 Views

- kein Text -

Meinte den Link zum Artikel direkt

Odysseus @, Mittwoch, 28.03.2018, 20:50 vor 2939 Tagen @ aliter 2867 Views

auf der Spatzseite, die mir natürlich bekannt ist, oder die Überschrift des Artikels.

Ist nämlich eine zähe Suche nach der Textstelle, die ich nach einer Weile aufgegeben habe, sofern man nicht die Überschrift des Artikels kennt.

Könntest du Link oder Überschrift noch nachreichen?


Gruß Odysseus

Siehe hier

Phoenix5, Mittwoch, 28.03.2018, 23:58 vor 2939 Tagen @ Odysseus 3072 Views

www.spatzseite.com/2018/03/wie-mans-sieht/ Ist nur ein Absatz im gesamten Text.

Ob die das nun vorher in ein Gesetz gießen oder nicht ist unerheblich. Diesmal werden alle blechen. Da führt kein Weg dran vorbei.

Beste Grüße
Phoenix5

Der Link ist leider nutzlos

Ankawor, Freitag, 30.03.2018, 05:42 vor 2938 Tagen @ Phoenix5 2539 Views

Dort schreibt der Betreiber der Spatzseite, das stehe in einem internen Dokument der EZB mit dem Titel „Bezüglich Revisionen des Krisen-Management-Systems der Europäischen Union“

Wenn ich das in einer Diskussion nutze, werde ich allenfalls gefragt, was denn eine Spatzseite ist, und dann wird das Thema gewechselt. Helfen würde nur ein Link zum Dokument selbst.

Fake News mal wieder

Ankawor, Samstag, 31.03.2018, 19:49 vor 2936 Tagen @ Ankawor 2277 Views

Nach längerem Suche konnte ich das mysteriöse interne Dokument der EZB immer noch nicht finden, einen Link zu dem sich die Verbreiter Spatzseite und Finanzpraxis.com ersparen. Quer-denken.tv schreibt sogar, dass die verbreiteten Infos aus einem internen Dokument der EZB stammen "sollen". Warum die viele Mühe zum Schreiben eines Artikels, wenn die Informationen lediglich richtig sein "sollen"?

Das steht genau im EZB-Dokument

CalBaer @, Freitag, 30.03.2018, 02:46 vor 2938 Tagen @ aliter 2904 Views

... welches ich verlinkt hatte (leider nur in englisch).

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

was tun?

aliter @, Freitag, 30.03.2018, 07:55 vor 2938 Tagen @ CalBaer 2794 Views

... welches ich verlinkt hatte (leider nur in englisch).

Ja, danke, hatte ich fast vermutet, bin nur nicht so "fluently" in englisch, dass ich das überprüft habe. Aber egal, wo das steht und in welcher Form das rechtsgültig wird. M.E. zeigt das auf, wohin die Reise geht und als Anleger sollte man sich fragen, wie reagiert man darauf. Ich selber interpretiere das so, dass selbst Einlagen von nur 50 TE, d.h. die Hälfte der angeblich gesicherten nicht gesichert sind, sondern, dass im entsprechenden Fall man mit vielleicht 200 Euro in bar die Bank verlässt, das sind keine vertrauenerweckenden Aussichten. Daher wäre wie seinerzeit bei Schäuble das Geld in der Küchenschublade vielleicht besser aufgehoben.

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