Der Ukrainekrieg - aktuell aus der rumänischen Perspektive
Oder vielleicht auch nur aus meiner persönlichen Perspektive? Wer weiß das schon. Aber dieser Artikel, der in rumänischer Sprache im rumänischen facebook heute morgen veröffentlicht wurde, erfreut sich von Stunde zu Stunde an einer zunehmenden Zahl von likes und zustimmenden Kommentaren, auch von mir bekannten Politikern der Opposition.
Obwohl ich bei meinen Ansichten oftmals als rusophobil bezeichnet werde und auch entsprechenden Gegenwind in den Kommentaren bekomme, ist dieses Mal nichts in den Kommentaren zu lesen. Sollte es die Betroffenheit sein, dass meine Ansicht der Wahrheit entspricht und auch die angehängten links durch nichts zu "neutralisieren" oder "umzukehren" sind?
Egal. Es geht hier um den Inhalt, auf deutsch übersetzt:
GOTT HELFE UNS! ES SIEHT NACH FRIEDEN AUS!
Es fand unter der Leitung von Macron in Frankreich am 27.3.2025 ein Treffen von den Vertretern von 31 Ländern in Paris statt, unter dem Titel: Die Koalition der Willigen.
Es ging dabei hauptsächlich darum, dass mehrere Länder Truppen zur "Friedenssicherung" in die Ukraine entsenden. Dazu ging es weiter um Waffenlieferungen und Unterstützung in enormer finanzieller Höhe für die Ukraine. Aber auch um die Aufrüstung in der EU.
Das Ergebnis:
Innerhalb nur einer Woche sank der Betrag, der zur Bewaffnung Europas benötigt wurde, von 800 Milliarden Euro auf 150 Milliarden Euro und der Betrag, der zur Unterstützung der Ukraine benötigt wurde, von 40 Milliarden auf 5 Milliarden Euro.
Das Wichtigste aber war die Beteiligung an der Entsendung von Truppen aus den EU-Ländern in die Ukraine, mit dem offiziellen Titel der "Friedenssicherung". Dieser Vorstoß von Macron ging ins Leere.
Ich erinnere an die Pläne der NATO des vergangenen Dezembers, dass drei Länder in die Ukraine zur militärischen Unterstützung der Ukraine mit ihren Streitkräften einrücken sollen: Polen, Deutschland und Rumänien. Die Vorbereitungen, die Transporte von Militärgerät, etc. waren klar erkennbar.
Das aktuelle Resultat nach dem Gipfel in Paris:
-Polen wird keine Truppen in die Ukraine schicken
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/polen-sikorski-ukraine-100.html
- Rumänien wird keine Truppen in die Ukraine schicken
https://hotnews.ro/video-ilie-bolojan-declaratii-de-presa-dupa-participarea-la-summitul...
- Bei Deutschland hat sich der noch amtierende Kanzler Scholz zurückhaltend geäußert, aber er kann da auch keine Entscheidungen mehr treffen, in ein paar Tagen ist der konservative Merz der Kanzler.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/ukraine-krieg-gipfel-eu-frankreich-gross...
Frankreich und Großbritannien, die eigentlichen Kriegstreiber in der Ukraine und in der NATO, wollen nun ihre Armeechefs in die Ukraine zur Sondierung der örtlichen Lage entsenden. Aber wenn sich auch die USA aus der Beteiligung von Truppen, die in der Ukraine stationiert werden, heraushält, dann kann man davon ausgehen, dass auch diese beiden Länder höchstens Militärgerät schicken werden, aber keine Bodentruppen.
Mit anderen Worten: Wenn die militärische Unterstützung des Westens für Zelensky zurückgeht, dann besteht eine echte Chance für die Beendigung der Kampfhandlungen, für den Frieden. Denn Putin hat auch für eine Stationierung von Friedenstruppen in die Ukraine zugestimmt, aber nur für Truppen, die von der UNO entsendet werden. Finde ich auch vernünftig.
Einige Auszüge aus einem link:
Großbritannien und Frankreich scheitern mit ihrer Kampagne, andere europäische Verbündete davon zu überzeugen, Truppen in die Ukraine zu schicken, während US-Vertreter den europäischen Plan abgelehnt haben, berichtet das Wall Street Journal.
Der Veröffentlichung zufolge ist die Frage, ob die Vereinigten Staaten bei der Unterstützung der europäischen Stationierung eine Rolle spielen werden, für Europas größte Sorge von zentraler Bedeutung.
„Washington hat bislang keine Zusagen gemacht und einige hochrangige US-Beamte haben den europäischen Plan abgelehnt“, schreibt die Zeitung.
Die sogenannte Koalition der Willigen, die das Kiewer Regime unterstützen sollte, begann zehn Tage nach ihrer Gründung auseinanderzufallen, schrieb der irische Journalist Chey Bowes im sozialen Netzwerk X. Damit kommentierte er Berichte, wonach die wichtigsten Koalitionsländer – Großbritannien und Frankreich – von der Idee einer Truppenstationierung in der Ukraine abrücken und stattdessen Waffen liefern würden.
Quelle: https://zde.derbleistift.net/sozial/die-koalition-der-willigen-hielt-genau-5-tage-%f0%9...
Es könnte sich nun tatsächlich der Wind drehen, und endlich der Frieden näher kommen. Gottseidank!
Dann weiß ich auch, wofür ich mich eingesetzt habe, als ich mich gegen die NATO und gegen den Krieg ausgesprochen habe.
https://www.facebook.com/groups/492931866611681
Es bestätigt wieder einmal das Zitat eines deutschen Widerstandskämpfers, Bertolt Brecht, das lautet:
"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren."
Aber mein Kampf artikuliert sich mit Worten, mit Schriften und Transparenten, und niemals mit Waffen.