Überlegungen zu Vergesellschaftung von Wohnungen

Dieter, Freitag, 25.09.2026, 23:23 vor 17 Tagen 2855 Views

Hallo,
ich habe mir einmal die Gesamtkapitalrenditen nach Steuern von Venovia der letzten 7 Jahre angeschaut. Der Durchschnittswert lag bei 0,745% Gesamtkapitalrendite. Im letzten Jahr lag der Wert bei 3,99% durch positive steuerliche Aspekte, die ihren Ursprung in Vorjahren hatte.

Von Mietwucher sprechen diese Werte eher nicht, auch wenn die öffentliche Diskussion dies immer wieder ins Feld führt. (7 1/2 Euro Durchschnitts-Kaltmiete/qm bei Bestandsmietverträgen in Berlin)

Jetzt fragt man sich, in welcher Weise dann die Wohnungen in Landesbesitz die Mieten reduzieren könnten, um die politisch gewollte Folge zu befriedigen? Bei einem kostendeckendem Ansatz dürfte sich an den bisherigen Miethöhen nichts ändern, zumal von 100% Fremdkapital auszugehen ist, welches ebenfalls verzinst werden möchte bei steigender Zins-Tendenz.
Bei Wohnungen in öffentlicher Hand muß man als Vergleichswert immer die Gesamtkapitalrendite als Maßstab nehmen und nicht die Eigenkapitalrendite (die durch das Fremdkapital gehebelt ist).

Das bedeutet doch, will der Senat die Mieten runterbekommen, dann doch nur durch verlorene Zuschüsse, also Mieter-Subventionen auf Kosten der Steuerzahler. Man verspricht sich dann ggf. eine Wirkung auf alle Mietverhältnisse. Davon gehe ich jedoch nicht aus.
Gewollte Veränderungen kann es doch nur geben, wenn im Wohnungsmarkt das Angebot die Nachfrage übersteigt.
Alle mir bekannten politischen Erwägungen der berliner Parteien können dies nicht bewirken, eher umgekehrt, vor allem bei links orientierten Parteien.

Quintessenz: Wer im Immobereich investieren will, sollte derzeit um Berlin einen Bogen machen, andere Regionen, Städte und Länder bieten bedeutend bessere Chancen für Investoren.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Dann gibt es in der DDR2.0 halt wieder die KWV wie zu Ostzeiten ... mkT

igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Samstag, 26.09.2026, 09:44 vor 17 Tagen @ Dieter 2147 Views

... (für die die es nicht kennen: Das war die Kommunale Wohnungsverwaltung in der DDR) mit Pöstchen für die "verdienten Parteigenossen" ...
Wie die Hütten nach der Wende ausgesehen haben kennt man ja, Kalkutta an der Spree ist stramm auf dem Weg in Richtung Slums.

--
¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
¯|_(°_°)_|¯
__________
---
MfG
igelei

Zumal Berlin von den kolportierten € 36 Mrd. auf eigenem Grund selbst ca. 350.000 Wohnungen bauen könnte. (OT)

XERXES @, Samstag, 26.09.2026, 16:00 vor 17 Tagen @ Dieter 1593 Views

...

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

abschieben, abschieben, abschieben - und die Berliner Wohnungsprobleme wären auch gelöst

Dieter, Samstag, 26.09.2026, 19:15 vor 16 Tagen @ Dieter 1875 Views

Hallo,
dann hätten wir ggf. wieder einen "Mietermarkt" vor allem im unteren Preissegment, also mehr Angebot als Nachfrage mit Tendenz fallender Mieten.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Was geschieht mit den Grundschulden?

Protoceratops @, Sonntag, 27.09.2026, 09:50 vor 16 Tagen @ Dieter 2048 Views

bearbeitet von Protoceratops, Sonntag, 27.09.2026, 11:04

Hallo Dieter, hallo werte Foristen,

ein sehr interessanter Webfund:


Der von „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ vorgelegte Gesetzentwurf, den die Berliner Linke zur Grundlage eines Vergesellschaftungsgesetzes machen will, greift dieses Problem ausdrücklich auf – und zwar auf die radikalste Weise, die man sich überhaupt nur denken kann.
Nach § 7 des Entwurfs sollen die vergesellschafteten Immobilien von den auf ihnen lastenden privatrechtlichen Verpflichtungen frei werden.
Grundpfandrechte sollen also nicht bestehen bleiben, sondern sofort und vollständig erlöschen.
Damit soll verhindert werden, dass die Bank später die Zwangsversteigerung betreibt, weil ihr Schuldner nicht zahlen kann, und die Immobilie dadurch wieder in Privateigentum gelangt.

Schon die Berliner Expertenkommission hatte deshalb angenommen, dass eine Vergesellschaftung nach Art. 15 GG grundsätzlich auch Hypotheken und Grundschulden erfassen müsse.
Damit trifft die Vergesellschaftung wirtschaftlich aber nicht nur die Wohnungsunternehmen, sondern entzieht auch den finanzierenden Banken ihre dinglichen Sicherheiten – und enteignet sie gleich mit.
Der Entwurf des Vergesellschaftungsgesetzes versucht dies durch § 21 aufzufangen.
Der Grundpfandrechtsgläubiger soll Ersatz für sein erlöschendes Recht „aus der Entschädigung für das Eigentum“ erhalten.
Die Verteilung soll nach Regeln erfolgen, die sich an der Erlösverteilung in der Zwangsversteigerung orientieren.
Die Entschädigung kommt dann also gar nicht bei den enteigneten Immobilienunternehmen an, sondern bei den finanzierenden Banken.

Das eigentliche Problem liegt dabei in der Begrenzung auf die Entschädigung, die wiederum deutlich unter dem Verkehrswert liegen soll.

[...]

Die Initiative hält dem entgegen, Banken finanzierten Immobilien ohnehin regelmäßig mit einem Sicherheitsabschlag, weshalb die Entschädigung „in aller Regel zur Befriedigung ausreiche“.
Ob das für die tatsächlich betroffenen Bestände zutrifft, hängt jedoch von deren konkreter Verschuldung und Besicherungsstruktur ab.
Die restliche Darlehensforderung der Bank erlischt nämlich nicht.
Sie bleibt gegen das Wohnungsunternehmen bestehen.
Dieses Unternehmen hat aber gerade die Immobilie und damit regelmäßig auch die zugehörigen Mieterträge verloren.
Da dies faktisch entschädigungslos geschehen ist, weil die Entschädigung ja bei der Bank angekommen ist, kann eine erhebliche Verschlechterung der Vermögenslage des Wohnungsunternehmens oder die Verschlechterung der Darlehenssicherheit (die ist nämlich komplett weg) zudem Kündigungsrechte der Bank auslösen, insbesondere nach § 490 Abs. 1 BGB.

Kann das Unternehmen fällige Darlehensforderungen anschließend nicht bedienen oder deckt sein Vermögen seine Verbindlichkeiten nicht mehr, stellen sich die Fragen der Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung nach §§ 17 und 19 InsO.
Die Insolvenz ist dann unvermeidbar.
Hinzu kommt: Die Entschädigung soll nach § 11 des Gesetzesentwurfs nicht in Geld, sondern durch übertragbare, mit 3,5 % verzinste und über 100 Jahre zu tilgende Schuldverschreibungen erfolgen.
Für diese haftet zwar das Land Berlin.
Ihr Nominalwert muss aber nicht ihrem jederzeit erzielbaren Marktwert entsprechen.

Volltext im Link.

Quelle: Ein Post auf X:

noch katastrophaler als vermutet

Dieter, Sonntag, 27.09.2026, 12:29 vor 16 Tagen @ Protoceratops 2039 Views

Hallo,
besten Dank dür den Einblick. Wenn es so käme, bzw. der Verdacht besteht, daß es Chancen auf eine reale Umsetzung gibt, hätte es zur Folge, daß Banken noch weniger bereit wären, größere Immokredite zu gewähren, wenn Vergesellschaftung derzeit oder in 10 Jahren droht.

Ohne Finanzierung kein Neubau.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Enteignung von Vonovia

D-Marker @, Rostock (MV), Sonntag, 27.09.2026, 10:03 vor 16 Tagen @ Dieter 2147 Views

Dadurch würde keine neue Wohnung entstehen.

KI:

„Der Wert von Vonovia lässt sich auf zwei Arten beziffern: Der reine Börsenwert (Marktkapitalisierung) beträgt aktuell rund 15 Milliarden Euro, während der Verkehrswert des gesamten Immobilienbestands bei rund 82 bis 84 Milliarden Euro liegt. Dem gegenüber stehen Gesamtschulden in Höhe von knapp 60 Milliarden Euro.“

Aber eine Entschädigung von ca 15 Mrd.

Wenn man die statt dessen in Wohnungsbau steckt, um Vonovia Konkurrenz zu machen und den Mietspiegel zu senken, hätte das ja noch Sinn.

LG
D-Marker (ungeimpft)

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Erinnert mich an einen alten Kinderstreit

D-Marker @, Rostock (MV), Montag, 28.09.2026, 04:02 vor 15 Tagen @ D-Marker 1550 Views

Westberliner Kind an der Mauer:

"Ätsch, wir haben Bananen, und Ihr nicht!"

Ostberliner:

"Wir haben aber Sozialismus, und Ihr nicht, bäh!"

Westberliner Kind:

"Ätsch, wir haben auch bald Sozialismus!"

Aus Ostberlin:

"Dann habt Ihr ja auch keine Bananen mehr, bäh!"


LG
D-Marker (ungeimpft)

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Der Wohnungsbau ist nicht das Problem, sondern die Spritpreise

Brutus ⌂ @, Montag, 28.09.2026, 10:36 vor 15 Tagen @ D-Marker 1676 Views

bearbeitet von Brutus, Montag, 28.09.2026, 11:34

Wir haben 2 Mio Wohnungen Leerstand.
Wegen

- Co2 Steuer
- MWST
- Mineralölsteuer
- EEG Diskussion und Ankündigungen
- Heizungsgesetz Diskussion und Ankündigungen
- BimschV
- falsche Wirtschaftspolitik (Ansiedlung an Stellen ohne Menschen und Wohnungen) vgl. umgekehrt, wie es gemacht wird - Eisenhüttenstadt oder Hoyerswerda, als es entstanden ist. Oder Wolfsburg!

diese ganze hohle dummgrüne Gefahsel eben in all seinen Nuancen!

weil die leerstehenden Wohnungen sind vom Arbeitsplatz alle autoentfernungsseitig erreichbar!

Wie hohl ist das, Hoyerswerda oder Halle/Saale abzureißen und München immer weiter zu verdichten?

Superhohl!

Und bis München sind Richtung Bayerischer Wald auch genug Wohnungen vorhanden. Nur eben durch die Spritpreise keine Option.

Rund um jede sonstige Agglomeration dasselbe!

Und die bauliche Verdichtung, das ist doch ein Graus für sich genommen. Aus der Dachrinne vom Nachbarn saufen Programm! Hasenställe!

Und die etwaige anteilige Spritpreis Rückvergütung in Teilen durch die Jahreseinkommenssteuer?

Ich schätze das holen sich weit über 50% der Leute nicht oder nicht vollständig zurück!

Wer soll den ganzen Formularwulst noch bewerkstelligen auf Kosten von Lebenszeit?

Damit wir gedanklich aber immer in die falsche Richtung gelenkt werden gibts eine "Einrichtung".

Eine die der Reihe nach Merkel Scholz Habeck Annalena und Merz oder Corona als Problem stilisiert, dabei war das Problem die ganze Zeit vor unsere Augen, aber wir haben es nicht gesehen!


[image]

Genau, wie es früher die Pfaffen waren... Als es Luther auf den Punkt brachte!

Von all den Vorgenannten wüssten wir nichts wenn uns der Typ auf dem Bildschirm nicht erzählt hätte, dass sie existieren würden. Und die nächsten von derselben Sorte hat er doch schon in petto!

Dabei könnte sich sich samt und sonders um reine Videoprojektionen, genau wie die Flugzeuge bei 9/11
handeln! (siehe auch Fehlprogrammierung bei der Sprache der Annalenaprojektion)

Also, Kanzel abreißen!


Können sich ihre Videoprojektionen in den Allerwertesten schieben!

(der Vollständigkeit halber: von einem solchen Ereignis wird man freilich nichts im Fernsehen erfahren...muss man sich auch erstmal verinnerlichen)

--
[image]
nur für kurze Zeit: https://telegra.ph/Kleine-Presseschau-2025-06-27-06-27

Die kennen allein schon das Wohnungsproblem, von dem wir hier reden, ja auch nicht!

Brutus ⌂ @, Montag, 05.10.2026, 22:55 vor 7 Tagen @ D-Marker 588 Views

Moin D-Marker,

...weil sozialer Wohnungsbau.
Daß Heizung Geld kostet, wissen die auch nicht!

Alles was Du brauchst ist ne Frau, die diese Lebenweise toleriert!

Und da ergibt sich der Schlüssel zum Islam.
Die Frauen sind im Islam hochoffiziell minderwertig.
Nciht ganz auf der Stufe vom Haustier aber knapp davor.

Und genausowenig wie die Hauskatze Verhältnisse reklamieren kann, kann die Frau im Islam irgendetwas reklamieren.

Die hat hinzunehmen, also mehr also nur zu tolerieren.
Deshalb funktioniert deren Konzept mit unserer "Sozialvorlage".

Ne deutsche Frau lässt sich sowas i.d.R. nicht bieten!
Oder anders, jene, die sich das bieten lassen (müssen) fasst eh kein Typ an.

Aber in diesem Zirkelschluss ist die demographische Entwicklung vorgegeben.

Die Bewohner der Sozialwohnungen werden immer mehr und immer fremdsprachiger, im Verhältnis zum arbeitenden "Rest".

Und wenn auf der Wahlagenda stünde, dass man die Sozialleistungen (weil sonst Untergang) ersatzlos streichen müsste, sind die bei der Wahl in der Mehrheit - wodurch eine fällige Rücknahme aus sich selbst heraus demokratisch ausgeschlossen ist.

Wir sitzen also auch im Umstand, die wären vollkommen friedfertig, in dieser ausweglosen Falle!

Wegen Islam!
Dem ebenda auf diese Weise praktizierten Patriarchat.

Gruß Brutus

--
[image]
nur für kurze Zeit: https://telegra.ph/Kleine-Presseschau-2025-06-27-06-27

Der Untergang kommt schneller als deine islamische Mehrheit

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 06.10.2026, 06:42 vor 7 Tagen @ Brutus 667 Views

Der jetzt tobende Präsozialismus gerät endlich an seine finanziellen Grenzen (siehe Sondervermögen) und die Leute bekommen es langsam mit der Angst zu tun. Immerhin ist schon fast ein Drittel der Wähler bereit, der verfemten Pestpartei die Stimme zu geben ... :-P

Onkel Vladimir im Kreml beschleunigt diesen Prozess durch seine langatmige Kriegsführung auch noch, weil die Moralapostel Geld in die Ukraine pumpen, was dann an allen Ecken und Enden bei uns fehlt.

Grüße

--
[image]

Werbung