Wo er Recht hat, hat er Recht! Lafontaine im extralangen Interview

Dieter @, Montag, 24.08.2026, 18:49 vor 17 Tagen 4144 Views

bearbeitet von Hausmeister, Dienstag, 25.08.2026, 11:19

Merz führt uns in den Krieg - und keiner stoppt ihn

Lafontaine im dreistündigen Interview bei {ungescriptet by Ben}

Gruß Dieter

[Beitrag wurde vom Moderator "aufgehübscht"]

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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Das ist die zweite thread Eröffnung nacheinander, die keinen Hinweis auf das Thema hat. Muss das sein? owT

BerndBorchert @, Dienstag, 25.08.2026, 08:10 vor 16 Tagen @ Dieter 2009 Views

Eine Ziege und eine Taube

D-Marker @, Rostock (MV), Dienstag, 25.08.2026, 08:49 vor 16 Tagen @ BerndBorchert 2490 Views

bearbeitet von D-Marker, Dienstag, 25.08.2026, 09:35

wurde mal vorgeschlagen, als Inhalt einer Flagge.


Bedeutung:

Wer meckert, fliegt.

Der Reihe nach:

Wir haben es beide versäumt, uns beim Moderator für seine hervorragende Arbeit zu bedanken.

Nebenbei, ich war gerade auf dem Balkon, um eine zu Rauchen.

Ein Wahlplakat von der FDP grinste mich an:

"Ein Staat, der liefert.
Nicht nervt."

LG
D-Marker (ungeimpft)

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https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Ein berechtigter Hinweis, danke, ich hab's korrigiert.

Hausmeister @, Dienstag, 25.08.2026, 11:32 vor 16 Tagen @ BerndBorchert 2112 Views

Bin halt auch nicht immer überall (gleich) dran.
Das Leben neben dem Forum... wissen schon... :-)

Freuen wir uns einfach, dass das DGF nach all den Jahren, und trotz der wahrhaft (w)irren Zeiten, immer noch existiert. [[top]]

Eine gute Woche wünscht allen Mitgliedern und Lesern

HM

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Alles, was man in dieser Zeit für seinen Charakter tun kann, ist, zu dokumentieren, daß man nicht zur Zeit gehört.
Johann Gottfried Seume

Wobei er mit seinem sozialistischem Mist zu Beteiligung der Geldempfänger

Lenz-Hannover @, Dienstag, 25.08.2026, 12:08 vor 16 Tagen @ Dieter 2261 Views

bearbeitet von Lenz-Hannover, Dienstag, 25.08.2026, 13:07

am Firmenvermögen mal wieder Mist quarkte.

Der Spiegel und VEB Volkswagen sind Musterexemplare des Versagens.
Spiegel: Das Produkt wurde Sondermüll.

VW: Es gibt es eine 2 Klassen Gesellschaft, die, die direkt bei VW angestellt sind und üppig bezahlt werden sowie reichlich Zusatzrente bekommen.
Die Unterschicht sind die neuen Mitarbeiter, die in ausgelagerten Firmen zu schlechteren Konditionen arbeiten.

VW wird vom Land Niedersachsen und der IG Metall geführt, die haben die Mehrheit im Aufsichtsrat.

Die Medien bejubeln eine Frau Cavallo der IG-Metall (Frau, Wurzeln in Spanien ...) und ignorieren, dass der T7 künftig in der Türkei gebaut wird.

Aus MeinAuto.de https://www.meinauto.de/news/2024/09/vw-polo-produktion-zieht-nach-suedafrika-um

Da das spanische Werk ab 2026 die ID.-Elektroautos produzieren soll, wandert die Produktion des VW Polo nach Kariega in Südafrika ab. Von dort aus will Volkswagen ganz Europa mit Einheiten des Kleinwagens beliefern. In Kariega liefen damals der Käfer und der Transporter vom Band, 2009 folgte schließlich der Citi Golf. Jetzt gesellt sich - nach 40 Jahren Produktion in Europa - der Polo dazu.

In Spanien hingegen sollen moderne Elektroautomodelle von VW und Skoda gefertigt werden, Experten zufolge handelt es sich dabei um den ID.2 und den Epiq. Zugleich sollen weiterhin der aktuelle T-Cross und der Taigo bis maximal 2027 produziert werden. Preislich sollen der ID.2 und Epiq knapp 25.000 Euro kosten.
Da insgesamt weniger PKWs gebaut werden, hätten die Spanier die Produktion sicher gerne bei sich behalten.

@Lafo: Wer Bock auf "ohne Chef" / "Ausbeutung" hat, soll einfach Handwerker werden.

Wer Bock auf "ohne Chef" / "Ausbeutung" hat, soll einfach Handwerker werden.

lowkatmai @, Dienstag, 25.08.2026, 14:19 vor 16 Tagen @ Lenz-Hannover 2226 Views

Auch schwierig mittlerweile, aber ohne großen Wasserkopf geht das.

Kosten im Griff, die richtige Nische und los gehts.

Grüße

l[[zwinker]]

+1 owT

Dieter @, Dienstag, 25.08.2026, 16:31 vor 16 Tagen @ lowkatmai 1538 Views

owT

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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Wer will schon Chef von VW sein ?

Dieter @, Dienstag, 25.08.2026, 16:30 vor 16 Tagen @ Lenz-Hannover 1872 Views

Hallo,
meines Erachtens kann man gar nicht genug verdienen, um Chef von VW zu sein. Wer will sich das antun, unter der Zange zwischen den Linken aus Niedersachsen mit Gewerkschaften und Porsche zu agieren, wie hoch muß das Schmerzensgeld sein ?

Autoproduktion ins Ausland? Wenn dort die Kosten niedriger sind und die Qualität gesichert ist, wieso nicht, solange es nicht außereuropäisch, insbesondere in die VSA geht? Aber wer weiß, scheitert bestimmt an Niedersachsen und Gewerkschaften, oder es wird für den dt. Steuerzahler sehr teuer, also für Dich und andere. (ich zahl ja keine indir.St., da zu arm an Einkommen)

Gruß Dieter

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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Das ist doch Quatsch und DTs "Familienunternehmen"

Dragonfly ⌂ @, Dienstag, 25.08.2026, 20:11 vor 16 Tagen @ Lenz-Hannover 1840 Views

"Der Spiegel und VEB Volkswagen sind Musterexemplare des Versagens.
Spiegel: Das Produkt wurde Sondermüll."

Das hat damit nichts zu tun. Der VEB Volkswagen ist eben genau das: ein VEB, der nicht auch den Mitarbeitern gehört. Das Gegenbeispiel wäre, so sehr auch überbewertet, SpaceX. Musk hat die Mitarbeiter alle zu Millionären und Milliardären gemacht.

Spiegel ist halt wie die TAZ. Es ist nicht verboten, einen Verlag in die zukünftige Insolvenz zu wirtschaften.


"VW wird vom Land Niedersachsen und der IG Metall geführt, die haben die Mehrheit im Aufsichtsrat. Die Medien bejubeln eine Frau Cavallo der IG-Metall (Frau, Wurzeln in Spanien ...) und ignorieren, dass der T7 künftig in der Türkei gebaut wird."

Das alles ist eben genau das Gegenteil einer Unternehmensbeteiligung und Mitarbeitern, die "Skin in the Game" haben und als Erste durchs Ziel gehen wollen. Wie z.B. bei Rivian.

Das ist bei den von DT so gelobten Familienunternehmen, mit dem Risikoappetit eines scheuen Rehs nicht anders.

Keine Risikobereitschaft, die nicht familiären Mitarbeiter haben kein "Skin in the Game", denen ist das im Prinzip scheißegal. Und die wenigen, die das voranbringen können, werden dort arbeiten, wo sie am besten bezahlt werden. Gleichzeitig sind sie oft entscheidungsunfähig. Die gehören nicht mehr einem Gründer, sondern einer Erbengemeinschaft, die auf die Gewinnentnahmen angewiesen ist. Wenn dann der Gewinn und Umsatz anfängt, einzubrechen, gibt es zwei Möglichkeiten: Turnaround-Management, teilweise Verlagerung etc. und Verzicht für mindestens 3 Jahre auf Gewinnentnahme. Oder weiter so und mit Gewinnentnahme und in 10 Jahren ist alles vorbei. Die Entscheidung ist dann ganz klar. Weiter so! Und wenn ihr dann in der Zeitung so was lest: https://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/23832544_Stute-Gruppe-in-Paderborn-me...

Oder so was: https://k-zeitung.de/wie-playmobil-sich-selbst-ins-aus-geschossen-hat

Dann bin ich mir ziemlich sicher, ohne die Hintergründe zu kennen, wie so etwas passieren kann und wie man 10 Jahre in den Abgrund segeln kann.

Was eine Stärke Deutschlands war, die Familienunternehmen, wird sich als wenig zukunftsfähig erweisen.

kleine Korrektur

Dieter @, Dienstag, 25.08.2026, 20:29 vor 16 Tagen @ Dragonfly 1604 Views

bearbeitet von Dieter, Dienstag, 25.08.2026, 20:37

Hallo Dragonfly,

Dein Beispiel Stute-Gruppe paßt nicht so recht.
Das Familienunternehmen hat nach einer erfolgreichen Insolvenz in Eigenverwaltung (2024) per Insolvenzplan den Turn-around gemeistert.

Meiner Vermutung nach haben sie die Insolvenz in Eigenregie durchgeführt um die ca. 200 Entlassungen ohne große Sozialpläne durchziehen zu können (nur Vermutung, kenne die Details nicht). Inzwischen stellen sie wieder laufend neue Belegschaften ein und wachsen wieder.

Die Firma ist immer noch zu 100% in Familienhand.

Gruß Dieter

PS: zu Stute noch etwas
der ehemalige Gründer der Firma hat zu einem best. Zeitpunkt seine Firma (z.T.) an ein US-Unternehmen Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) verkauft. Da lief es nicht gut, sodaß der Eigentümer Stute dann die runtergewirtschafteten Anteile von den Amis billig zurückkaufte.

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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Aendert nichts. Wie sagte Leonidas zu Xerxes?

Dragonfly ⌂ @, Dienstag, 25.08.2026, 22:09 vor 16 Tagen @ Dieter 1726 Views

Von Private Equity ist mir dbz. nichts bekannt:

"Der Umsatz der Stute Nahrungsmittelwerke (Markus Stute Holding) ist im Laufe des letzten Jahrzehnts stark von rund 466 Millionen Euro (2011) auf etwa 231,5 Millionen Euro (2022) gesunken." Fazit: Ein Unternehmen, das die Welt nicht braucht.

Wie sagte Leonidas zu Xerxes? Du hast viele Sklaven, aber wenige Kaempfer.

Das gilt für alle diese Unternehmen. Die haben viele Angestellte. Aber wenig Mitunternehmer. Wie wollen die gegen moderne US‑Unternehmen bestehen, die mit dem Anspruch antreten, als Erste durch die Zielgerade gehen zu wollen? [[hae]]

Wer hingeht ist selbst schuld

Dieter @, Dienstag, 25.08.2026, 16:22 vor 16 Tagen @ stokk' 2330 Views

Hallo stokk,
in der Beschreibung der 3jährigen Professur heißt es:

Das Programm richtet sich laut der Universität an Führungskräfte mit mindestens zehn Jahren Berufserfahrung. - es sollen folglich keine Studenten entmündigt werden

Um es konkret zu sagen: Es geht um die Vermarktung von Kontakten aus ihrer bisherigen Tätigkeit. Man kann auch sagen: Korruption

Wer sich von Annalena Substantielles verspricht, mal abgesehen von weiblicher Heimtücke, hat m.E. das Geld an falscher Stelle ausgegeben für die Teilnahme an den "Semestern".

Gruß Dieter

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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Eine nette Plauderstunde. Und: ...there will be no longer north stream 2

FredMeyer @, Mitten in der Karibik, Donnerstag, 27.08.2026, 00:53 vor 15 Tagen @ Dieter 1478 Views

https://www.youtube.com/watch?v=pXAVOq5GX00 bei 0:26 hat mich dieses Film- und Ton-Dokument mit dieser dann doch eindeutigen Aussage überrascht. Nicht dass ich den Amis das bisher nicht unterstellt hätte, aber bei den vielen Nachrichten zu diesem Thema ist diese wohl an mir vorübergegangen. Und Oskar Lafontaine hat den Drecksack Biden auch als Verbrecher bezeichnet. Gibt es überhaupt einen in der Familie Biden, der kein Verbrecher ist? Und da Biden unzweifelhaft mit der Lichtgestalt Obama verbunden ist, wie tief hatte dieser seine Hände in dem schmutzigen Spiel? Und seine deutsche Freundin, die sich bei eder Gelegenheit in seinem Lichterglanze produzierte?

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Fred

@ FredMeyer

Dieter @, Donnerstag, 27.08.2026, 02:05 vor 15 Tagen @ FredMeyer 1388 Views

Gibt es überhaupt einen in der Familie Biden, der kein Verbrecher ist?

Hallo FredMeyer,
ich würde die Fragestellung erweitern: Gibt es überhaupt einen US-Präsidenten, der kein Verbrecher ist?

Gruß Dieter

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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Die Frage ist zulässig.

FredMeyer @, Mitten in der Karibik, Donnerstag, 27.08.2026, 03:44 vor 15 Tagen @ Dieter 1414 Views

bearbeitet von FredMeyer, Donnerstag, 27.08.2026, 04:50

Ich habe mich aber intensiv mit Biden beschäftigt, einschließlich der Rolle die er in Verbindung mit dem damaligen Botschafter Geoffrey Pyatt sehr eigennützig zum Vorteil seinen Sohnes Hunter Biden agierte. Der damalge Generalstaatsanwalt Wiktor Schokin wurde auf Bidens Betreiben hin abgesetzt - wenn man heute die KI befragt gibt es diese Darstellung nicht mehr im Netz. Man muss schon gezielt auf die ausländische Presse zugreifen, um noch Details zu erfahren.

--
Fred

Die meisten Abgeordneten des Repräsentantenhaus sind korrupt, ob zu 51% oder 95% kann ich nicht sagen mwT

Illusion @, Donnerstag, 27.08.2026, 09:40 vor 14 Tagen @ FredMeyer 1439 Views

google.ai gibt folgende Antwort:

Die Details und die offizielle Chronologie dieses Falls sind nach wie vor vollständig dokumentiert und im Netz abrufbar. Dass KI-Modelle oder oberflächliche Suchanfragen den Eindruck erwecken, die Darstellung sei „verschwunden“, liegt meist an den automatisierten Filtern gegen Desinformation oder der stark polarisierten Berichterstattung, die komplexe diplomatische Vorgänge oft auf vereinfachte Narrative reduziert.
Die Rolle von Joe Biden, dem damaligen US-Botschafter Geoffrey Pyatt und die Entlassung des Generalstaatsanwalts Wiktor Schokin im Kontext von Hunter Bidens Engagement bei Burisma lässt sich anhand zeitgenössischer Dokumente und internationaler Berichte präzise rekonstruieren.
Die unbestrittenen Fakten (Interessenskonflikt)Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass Hunter Biden ab Mai 2014 im Aufsichtsrat des ukrainischen Gaskonzerns Burisma Holdings saß und dafür ein üppiges Gehalt (bis zu 50.000 US-Dollar im Monat) erhielt. Da sein Vater Joe Biden zur selben Zeit als US-Vizepräsident der offizielle Sonderbeauftragte der Obama-Regierung für die Ukraine war, stellte dies einen massiven, weithin kritisierten potenziellen Interessenskonflikt dar.
Auch innerhalb der damaligen US-Regierung gab es Beamte, die dies intern als Belastung für die Glaubwürdigkeit der US-Antikorruptionspolitik bezeichneten. Die Rolle von Botschafter Geoffrey Pyatt & Wiktor Schokin
Der Kern der Debatte dreht sich darum, warum Joe Biden die Entlassung von Wiktor Schokin erzwang und ob dies geschah, um Burisma (und damit seinen Sohn) zu schützen, oder ob er eine offizielle westliche Regierungsstrategie umsetzte.

Die zeitgenössischen Belege zeigen Folgendes:

Pyatts öffentliche Kritik:
Bereits im September 2015 hielt der US-Botschafter Geoffrey Pyatt eine vielbeachtete Rede beim Odesa Financial Forum. Darin griff er die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft unter Schokin scharf an. Pyatt erklärte öffentlich, dass korrupte Akteure in Schokins Behörde Reformen offen sabotierten und Ermittlungen blockierten.

Der Vorwurf der Untätigkeit:
Der Westen (nicht nur die USA) warf Schokin vor, Ermittlungen gegen den Burisma-Besitzer Mykola Slotschewskyj absichtlich verschleppt zu haben. Unter anderem hatte Schokins Behörde britischen Ermittlern, die 23 Millionen Dollar von Slotschewskyj wegen des Verdachts auf Geldwäsche eingefroren hatten, die Kooperation verweigert, woraufhin das Geld freigegeben werden musste.

Der internationale Konsens:

Die Forderung, Schokin abzusetzen, kam nicht von Joe Biden im Alleingang. Sie war offizieller Konsens der Europäischen Union (EU), des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung sowie ukrainischer Antikorruptions-Aktivisten. Sie alle sahen in Schokin ein Hindernis bei der Bekämpfung der Oligarchen-Korruption.

Der erzwungene Rauswurf 2016

Joe Biden nutzte im März 2016 eine US-Kreditgarantie über eine Milliarde US-Dollar als Hebel, um den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zur Entlassung Schokins zu zwingen. Biden brüstete sich im Januar 2018 bei einer Veranstaltung des Council on Foreign Relations öffentlich mit dieser Erpressung („Wenn der Staatsanwalt nicht gefeuert wird, bekommt ihr das Geld nicht. Nun, der Hurensohn wurde gefeuert.“).

Zwei gegensätzliche Narrative
Bis heute stehen sich zwei Interpretationen dieses Vorfalls gegenüber, die in der internationalen Presse und in Untersuchungsausschüssen diskutiert wurden:

Das offizielle/westliche Narrativ:
Biden handelte im Rahmen der offiziellen US- und EU-Außenpolitik. Ziel war es, einen korrupten Staatsanwalt (Schokin) durch einen härteren Ermittler zu ersetzen, um Korruption – auch bei Burisma – effektiver bekämpfen zu können. Demnach hätte die Entlassung Schokins das Risiko für Burisma erhöht und nicht gesenkt. Mehrere ukrainische Ermittler und Nachfolger Schokins erklärten später, dass zum Zeitpunkt von Schokins Entlassung keine aktiven Ermittlungen gegen Hunter Biden persönlich vorlagen.

Das kritische/politische Narrativ (u.a. der US-Republikaner):
Kritiker und politische Gegner argumentieren, dass die Ermittlungen gegen Burisma unter Schokin zumindest formal existierten und durch seine Entlassung abgewürgt wurden. Aus dieser Sicht nutzte Biden seine außenpolitische Macht, um eine für das Unternehmen seines Sohnes gefährliche Figur zu entfernen. Schokin selbst vertritt in Interviews bis heute die Ansicht, er sei nur wegen der Burisma-Ermittlungen entlassen worden. Mehrere Untersuchungsausschüsse des US-Kongresses suchten nach direkten Beweisen für eine Bestechung oder eine gezielte Beeinflussung der Ermittlungen durch Joe Biden zugunsten seines Sohnes, fanden jedoch keine juristisch belastbaren Belege für ein strafbares Fehlverhalten des Vaters.

Fazit zur Informationslage
Die Vorwürfe und die Chronologie sind nicht gelöscht. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, findet nach wie vor die detaillierten Berichte von Medien wie der New York Times, der Washington Post oder die Protokolle des US-Repräsentantenhauses, in denen genau diese Verknüpfungen zwischen Pyatt, Biden, Schokin und Burisma minutiös seziert werden.

Gruß
Illusion

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