Edelmetalle und Minenaktien: Korrektur beendet, Aufwärtstrend zu neuen Allzeithochs startet

Lobo @, Freitag, 07.08.2026, 09:54 vor 34 Tagen 6897 Views

bearbeitet von Lobo, Freitag, 07.08.2026, 10:20

Heute um 14:30 Uhr wird der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht.

Gestern erschien dieser Kommentar in den Wikifolios:
https://www.wikifolio.com/de/de/w/wfxwolf007


Das sechsmonatige kräftige Durchatmen im Edelmetallsektor ist vorbei.
Wie am 29.07. an dieser Stelle vermutet, hat das FED-Treffen wichtige Trendwechsel eingeleitet.
Die Zusammenkunft der US-Notenbanker diente als Katalysator für den Dollar-Rückgang und das Anziehen aller anderen Märkte.

Besonders Gold, Silber und die Minen signalisieren einen nachhaltigen Dreh nach oben. Die Kombination aus stärkerem Gold und schwächerem Öl verbesserte das Gold-Öl-Verhältnis stark und damit die Gewinnaussichten der Goldproduzenten.
Die Aktien der Goldförderer zeigen einen Rundboden und Stärke gegenüber den Edelmetallen. Zudem haben die Minenbarometer GDX und HUI am gestrigen Mittwoch ihre 50-Tage-Linien sowie die Abwärtstrendlinien kraftvoll übersprungen. Schließlich sind die technischen Indikatoren MACD und Stochastik auf der wichtigen Wochenbasis "unten" und beginnen von dort zu drehen. Das alles - und der schwächere Dollar - sind starke Indizien für den Start eines neuen mittelfristigen Aufwärtstrends.

Eine eindeutige technische Bestätigung liegt vor, wenn der Gold Bugs Index HUI die Börsenwoche am Freitag über 675 Punkten (aktuell 699) beendet.

Sechs Monate litten die Anleger unter Kurshalbierungen bei Silber und vielen Minenaktien, die aber notwendig waren, um spekulative Späteinsteiger abzuschütteln, Pessimismus zu schaffen und damit die Basis für einen neuen starken Aufschwung. Gerade diese verbreitete Skepsis wird zu neuen Höchstständen führen, denn die meisten Anleger können sich ein solches Szenario nach den Erfahrungen seit Ende Januar nicht mehr vorstellen. Mit der Folge, dass sie nicht jetzt billig kaufen, sondern später, wenn sie sich "sicher" fühlen - und die Kurse schon weit gelaufen sind.

Vermeiden Sie diese Fehler und kaufen Sie jetzt am Beginn eines neuen Aufwärtsschubes. Verkneifen Sie es sich auch, nun einen "perfekten" Einstieg zu suchen, denn dies endet in aller Regel damit, dass man dem abfahrenden Zug hinterherblickt und im Staub steht.
Deshalb sind die Wikifolios voll investiert und bestückt mit sorgfältig ausgesuchten Derivaten, die bereits um den Jahreswechsel für Kursvervielfachungen der Wikifolios in wenigen Wochen gesorgt haben.

Das Hoch in diesem Zyklus liegt noch vor uns. Jeder Edelmetall-Bullenmarkt seit den 70er Jahren erlebte mindestens einen vergleichbaren Rückschlag zur Zyklusmitte. Danach ging es steiler nach oben als zuvor.
Lassen Sie sich nicht abschütteln, versäumen Sie diese Chance nicht!

Dein Wort in des Edelmetallgottes Ohr. (mT)

DT @, Freitag, 07.08.2026, 10:33 vor 34 Tagen @ Lobo 5512 Views

Es besteht auch die Möglichkeit des Ausbildens einer SKS-Formation (Schulter-Kopf-Schulter):

Sieht man schön im 3-Jahres oder 5-Jahres Chart:


[image]

Ich trau dem Braten noch nicht!

Gruß DT

seit dem Juni-Tief a-b-c

Dieter @, Freitag, 07.08.2026, 11:26 vor 34 Tagen @ DT 5290 Views

Hallo,
das Dreieck als b-Welle und jetzt ziemlich am Ende der c-Welle.
Meines Erachtens müßte es nächste Woche wieder abwärts gehen.
Wenn nicht, liege ich falsch.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Aus solch dürftigen Charts Anlageentscheidungen abzuleiten, dürfte langfristig nicht zielführend sein. Deshalb

Albrecht @, Freitag, 07.08.2026, 11:36 vor 34 Tagen @ DT 5522 Views

bearbeitet von Albrecht, Freitag, 07.08.2026, 12:00

Hallo DT,

aus solch dürftigen Charts Anlageentscheidungen abzuleiten, dürfte langfristig nicht zielführend sein.

Deshalb hier ein aussagekräftigerer Chart zu GOLD auf WOCHENbasis:

Gold auf Wochenbasis

Siehe die wichtigen Indikatoren, die auch von Christian genannt wurden, die auf tiefem Niveau nach oben drehen.

Ob es der große Durchbruch wird muß man sehen. Auf Monatsbasis sieht man, dass der Goldpreis durchaus wieder in Richtung 3.607 USD (50% Fibonacci-Korrektur des letzten großen Anstiegs) bzw. 3.135 USD (61,8% Fibonacci-Korrektur des letzten großen Anstiegs) fallen kann, ohne chartechnisch großen Flurschaden zu hinterlassen.

Auf jeden Fall sollte es die nächsten Tage und Wochen zur Abwechslung nach oben gehen.

Mein Tipp:
Kupfer und Kupferminen sowie Platin- und Palladiumminen sollte man in diesem Zusammenhang auch im Auge behalten.
Kupfer hat ohne viel Aufsehen zu erregen gestern ein neues Allzeithoch erreicht.
Es sollte aus charttechnischer und fundamentaler Sicht weiter nach oben gehen...

Gruß
Albrecht

--
SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!
Die EU ist die Brandmauer gegen Wohlstand und Prosperität in den Mitgliedsländern!

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Die Gestehungskosten

rattrap @, Freitag, 07.08.2026, 14:27 vor 34 Tagen @ Albrecht 4899 Views

liegen bei Gold bei 1200 bis 1400 USD, und bei Silber bei 15 bis 21 USD...

Liegt die Spanne nicht höher?

XERXES @, Freitag, 07.08.2026, 16:42 vor 34 Tagen @ rattrap 4504 Views

Es gibt doch riesige Unterschiede bei der Ergiebigkeit der Böden (des Schürfguts).

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Kann sein

rattrap @, Freitag, 07.08.2026, 17:14 vor 34 Tagen @ XERXES 4389 Views

Beim Gold kenne ich auch höhere Kurse. Und bei Kupfer am Allzeithoch wird mehr gefördert, dadurch fällt eine Menge Silber als Beifang an.
Rohstoffe haben leider die Angewohnheit irgendwann auf die Produktionskosten zurückzufallen.

Förderkosten Gold

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Freitag, 07.08.2026, 17:36 vor 34 Tagen @ XERXES 4723 Views

bearbeitet von paranoia, Freitag, 07.08.2026, 17:54

Hallo XERXES,

in den 1990er Jahren hatte ich mal ein Buch von Martin Siegel über Goldminenaktien gekauft.
Der hatte ein Minenbewertungsmodell entwickelt, dem auch die individuellen Förderkosten der Mine zugrunde lagen.
Was aber für die Rentabilität eine wesentliche Rolle spielt, ist das Ausmaß und der Preis der Vorwärtsverkäufe der Minen.
Wer als Fundamentalist Gold via Mine gehebelt long sein will, muss das wissen.
Ich meine aber, dass die Minen diese Information nicht veröffentlichen.

Die Derivateseite der Rohstofförderer wird aber in diesem Forum immer ignoriert.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Goldminen haben jetzt die Lizenz zum Gelddrucken

Lobo @, Freitag, 07.08.2026, 19:32 vor 34 Tagen @ rattrap 5070 Views

Die Gesamtbetriebskosten (All-In Sustaining Costs, AISC) für die gesamte Branche liegen bei etwa 1.600 US-Dollar pro Unze.
Bei Goldpreisen von über 4.000 US-Dollar erzielen Goldminenunternehmen extrem hohe Gewinne.
So liegen die mittleren Gewinnmargen der 20 führenden Edel- und Basismetallunternehmen bei etwa 31% gegenüber rund 17% im Finanz- und Technologiebereich, den nächstbesten S&P-Sektoren.

Das ist alles Asche!

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Montag, 10.08.2026, 08:15 vor 31 Tagen @ Lobo 3664 Views

Vergiß die schönen Statistikangaben!
Eine Goldmine liegt üblicherweise irgendwo mitten in der Prärie.
Um die Mine und die nachgelagerten Verarbeitungsanlagen zu errichten ist ein Batzen Geld erforderlich, anschließend ist die Mine wieder umweltfreundlich zurück zu bauen. Und die ganzen Investitionskosten sind verbrannt.
Und das alles nur für 10-20Jahre echte Förderung, dann sind die dicken Flöze ausgekratzt und die Mine übt sich im Überlebenskampf.
Dazu wird überall abgegriffen.
Da bleibt trotz massivem Preisanstieg nicht übermäßig viel für die Aktionäre übrig.
Beim Kupfer sehe ich da mehr Potential.
Es ist trotz Allzeithoch im Bereich des relativen Allzeittiefs zu Gold.

https://stooq.com/q/?s=hg.f:xauusd&c=100y&t=l&a=lg&b=0

Und das, wo doch die Welt elektrifizieren muß. Und das geht faktisch nur mit Kupfer. Schlechter alternativ auch mit Aluminium.
Kupfer wird kaum noch zu förderbaren Bedingungen gefunden. Eigentlich sollte das Kupfer im Preis explodieren und das Gold als nutzloser Plunder vor sich hin siechen.
Ich denke, das wird auch passieren, aber ob ich das noch als lebende Kreatur sehen werde???
Ich habe sicherheitshalber meine polnische KGHM etwas aufgestockt. KGHM ist das schlecht geführteste Unternehmen, das ich kenne, aber Kupfer- und Silberpreis tolerieren den größten Unfug.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Tausend?

stokk', Montag, 10.08.2026, 09:16 vor 31 Tagen @ eesti 3528 Views

Norddeutsche Affinerie AG

Gruß
stokk

ps: Danke für input

Auch bekannt unter dem Namen "Aurubis". (mT)

DT @, Montag, 10.08.2026, 10:18 vor 31 Tagen @ stokk' 3432 Views

Schon seit den 2000er Jahren ein schöner Dividendenwert.

[image]

DT

PS: es gibt genügend große förderbare Kupfervorkommen, vor allem in Arizona. Dort wird nach neuen Cu-Minen gesucht (alte, die schon mal angefangen waren, werden jetzt wieder in Betracht gezogen, dito mit Silber. Nicht jwd von der Infrastruktur weg).

Als ich vor ein paar Jahren an einem Neubaugebiet vorbeikam hab ich mich über die Alukabel-Leitungen im Bürgersteig gewundert. Wie anno dazumal in der Ostzone... soweit sind wir dank der elenden XXX schon auf den Hund gekommen.

Apropos Hund gekommen: Frankreich plant schon

stokk', Montag, 10.08.2026, 10:27 vor 31 Tagen @ DT 3669 Views

bearbeitet von stokk', Montag, 10.08.2026, 10:46

PARIS — Is France ready for a crisis that plunges it into darkness? The French government is planning to find out.

https://www.politico.eu/article/france-test-crisis-response-2027-power-outage/


Präsidentschaftswahl Frankreich ist für den 18. April 2027 vorgesehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sidentschaftswahl_in_Frankreich_2027


Betrifft uns leider auch: https://www.merkur.de/wirtschaft/bundesnetzagentur-deutschland-braucht-mehr-atomstrom-a...

Endlich endlich kommen sie darauf. (mT)

DT @, Montag, 10.08.2026, 10:35 vor 31 Tagen @ stokk' 3491 Views

Wieso bei uns ein solcher Testlauf nicht durchgeführt wird frage ich mich schon lange.
Nur wenn man es testet weiß man, ob der Schwarzstart der Kraftwerke wieder funktioniert.
Man könnte bei der Bevölkerung vorher ankündigen, daß dann und dann dieser Testlauf durchgeführt wird.
Mein Vorschlag für den Termin: Oktober. Nicht zu warm, nicht zu kalt. Genug Sonne, genug Wind. Alle sollten überleben.

Vorher müssen die Krankenhäuser und Wasserversorger ihre Notstromaggregate testen. Und endlich alle Tankstellen mindestens ein 6 kW Notstromaggregat bekommen. Die Logistikkette für Kraftstoff und für Lebensmittel sowie für Zu- und Abwasser muß funktionierten, alles andere ist Luxus.

Am besten eine Mauer um das Shithole B drumrum bauen und die großen Leitungen kappen. Dann 3 Wochen warten. Die größten Probleme haben sich dann von selber erledigt. Die ganzen Fachkräfte werden sich dann selber gegenseitig zerfleischt haben.

Idi Amin zeigt den Weg:
https://en.wikipedia.org/wiki/Makindye_Prison

DT

Testlauf Schwarzstart eventuell problematisch

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Dienstag, 11.08.2026, 17:23 vor 30 Tagen @ DT 2697 Views

Hallo DT,

bekanntermaßen baut man das Netz beim Schwarzstart aus Versorgungsinseln auf, die in der Lage sind, nicht-schwarzstartfähige Kraftwerke zu starten.

Das heißt, das Netz in Deutschland muss abgeschaltet sein und es darf keine spannungsführende Interconnectoren (Verbinder) ins Ausland geben.

Das Netz beinhaltet drei Ebenen, Hochspannungsebene, Mittelspannungsebene und Niederspannungsebene.

Die Kraftwerke hängen (glaube ich) an der Mittelspannungsebene.
Wenn der Weg von einem schwarzstartfähigen Kraftwerk zum nächsten nicht-schwarzstartfähigen Kraftwerk nur über die Hochspannungsebene führt, muss die vorher auch abgeschaltet sein, sonst ist der Test nicht durchführbar.

Wenn wir aber in Deutschland die Hochspannungsebene komplett abschalten, könnte es sein, das Skandinavien vom Verbundnetz abgetrennt wird.

Reichen die Verbindungen über die Schweiz, Österreich und Italien um Westeuropa westlich von Deutschland mit Osteuropa um ein einheitliches Netz aufrecht zu erhalten?

Auch das weiß ich nicht.
Es ist wie immer in der Wissenschaft: Je mehr man sich mit einem Thema beschäftigt, desto sicherer weiß man, dass man nichts weiß... [[la-ola]]

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Keine Meinung zu Norddeutsche Affinerie

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Montag, 10.08.2026, 22:24 vor 31 Tagen @ stokk' 2982 Views

Wo viel Kupfer benötigt wird, da wird auch der Kupferveredler nicht ohne satte Marge profitieren.
Aber ich kenne mich bei den Verarbeitern nicht aus, gleiches gilt für die Goldraffination.
Meine Vermutung ist aber, daß auch auf diesem Markt der Chinese mit seinen billigen Strompreisen den deutschen Standorten langfristig Probleme bereiten wird.
Und wenn der Russe und die Golfstaaten wieder voll auf die Märkte drängen dürfen, dann kann der schön gestiegene Aktienkurs auch wieder so reagieren, wie schon viele andere deutsche AG's zusammensackten.
Da bleibe ich doch eher bei den Förderern.
Die sind zwar langweiliger, aber etwas berechenbarer.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Hauptsache, es bringt ordentlich Asche!

Lobo @, Dienstag, 11.08.2026, 03:00 vor 31 Tagen @ eesti 3084 Views

bearbeitet von Lobo, Dienstag, 11.08.2026, 04:01

"Das ist alles Asche" klingt nach trotzigem Aufstampfen im Kindergarten.

Warum soll man überhaupt noch Kennzahlen, Ratios, Charts, Zyklen etc. beachten, wenn es leichter - und möglich -  ist, eine davon unbedarfte simple Meinung herauszupusten und zu (ver)treten?

WEIL ES DOCH OFT REICHLICH ASCHE BRINGT ...  [[zigarre]]


[image]

Bei Goldminen kommt Liebhaberei mit ins Spiel.

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Dienstag, 11.08.2026, 11:19 vor 30 Tagen @ Lobo 2888 Views

Prinzipiell profitieren natürlich die Goldminenaktien vom stark gestiegenen Goldpreis.
Aber wenn wir mal Barrick als großen Spieler raussuchen, dann passierte eben das, was oft passiert.
Goldminen müßten ihre Investitionen viel stärker abschreiben, als ordinäre Metallförderer, die Jahrzehnte ihre einmal getätigten Investitionen nutzen können.
Mit einer sachten Abschreibung passiert dann bei Goldminen irgendwann der Tag der Wahrheit.
Ein neuer Chef kommt, de macht Tabula rasa und schreibt die schönen, durch verzögerte Abschreibung eingefahrenen Gewinne schlagartig ab, macht eventuell real unrentable Minen dicht.
Die AISCs sind doch nur Augenwischerei, hängen von der Abschreibelaune ab.
Dann crasht der Kurs erst einmal.
Wenn dann realistischer abgeschrieben wird, stellen sich tiefere Buchgewinne ein.
Nur, weil ein Förderer ein wunderbares Produkt fördert, heißt das doch nicht, daß es für den Anleger sinnvoll ist den Produzenten zu kaufen.
Andere Produzenten fördern Schexxe und Pixxe und machen damit aber mehr Gewinn.
Aber wer damit hausieren geht, schmutzige Aktien im Portfolio zu haben, der steht vor dem Publikum viel dümmer und ordinärer da, obwohl besonders bei den Silberminen faktisch nicht viel zu gewinnen war.
Im Gegenteil, faktisch alle Silberminen haben gecrasht, bankrottiert, oder zumindest erheblich verwässert, zugunsten des Managements.
Womit ich nichts über die Zukunft der Aktienkurse gesagt haben will.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Deine Euphorie für Silber kommt wieder 

Lobo @, Freitag, 07.08.2026, 20:00 vor 34 Tagen @ DT 5419 Views

Salve DT,

Deine extreme Faszination und Begeisterung für die Edelmetalle in den Wochen vor und nach dem Jahreswechsel ist - mit dem Preisverlauf - in Skepsis umgeschlagen.  
Menschlich verständlich, aber an der Börse meist schädlich.

Deshalb diese Zeilen in der Eröffnung:
"Sechs Monate litten die Anleger unter Kurshalbierungen bei Silber und vielen Minenaktien, die aber notwendig waren, um spekulative Späteinsteiger abzuschütteln, Pessimismus zu schaffen und damit die Basis für einen neuen starken Aufschwung. Gerade diese verbreitete Skepsis wird zu neuen Höchstständen führen, denn die meisten Anleger können sich ein solches Szenario nach den Erfahrungen seit Ende Januar nicht mehr vorstellen. Mit der Folge, dass sie nicht jetzt billig kaufen, sondern später, wenn sie sich "sicher" fühlen - und die Kurse schon weit gelaufen sind."  

Im zweiten Halbjahr 2027 hast Du eine erneute Gelegenheit, um über Preisexplosionen bei Gold und Silber fasziniert zu staunen.  
Dann erreichen wir das exzessive und finale Hoch.

Saludos
Lobo

Auf gehts, reiten wir die Welle!

mabraton @, Freitag, 07.08.2026, 20:39 vor 34 Tagen @ Lobo 4982 Views

Hallo Lobo,

auch mich wundert die wenig steife Operlippe von langjährigen Edelmetall-Beobachtern.

Wird nach Deiner Einschätzung der Aufschlag in Shanghai weiter zunehmen und welche Implikation auf den Preisverlauf sind dadurch zu erwarten?
https://goldsilver.ai/metal-prices/shanghai-silver-price

Ahoi!
mabraton

Wellenbrecher kontra Wellenreiter

Lobo @, Samstag, 08.08.2026, 18:11 vor 33 Tagen @ mabraton 4179 Views

Hola mabraton,

wie wir feststellen mussten, hat der Aufschlag in Shanghai keine Bedeutung, wenn das US-Bankenkartell in einer koordinierten Attacke Ende Januar einen Tages-Preissturz bei Papiersilber von 30% bewerkstelligen kann.

Es ist lohnenswerter, einen mittelfristigen Boden und damit Trendwechsel - wie jüngst - frühzeitig zu identifizieren und konsequent für meist zwei bis drei Monate zu nutzen.
Silber wird wahrscheinlich am Anfang hinterherhinken und später durchstarten, während zuerst die Party bei den Minen und Gold steigt. Platin sollte man auch haben.

Zwei oder drei mittelfristige Zyklen dürften nötig sein, bevor es ab Mitte 2027 ins Finale Furioso mündet.

Saludos
Lobo

Anschlussfrage

mabraton @, Montag, 10.08.2026, 17:16 vor 31 Tagen @ Lobo 3014 Views

Hallo Lobo,

wenn ich Dich richtig verstehe, hatte die mehr an physischem Material orientierte Börse in Shanghai bisher keinen Einfluss auf die Preisentwicklung?

Das ist natürlich ein klassicher Fall von "bias". Während des Bullruns überschlugen sich die Prognosen wann den Papierhändlern an der Comex die Luft ausgeht.

In das Thema werde ich mich demnächst nochmal vertiefen.

Gruss
mabraton

Der Preisaufschlag in China liegt üblicherweise hauptsächlich an der dort enthaltenen MWSt.

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Montag, 10.08.2026, 08:27 vor 31 Tagen @ mabraton 3356 Views

Das "Premium" der Chinapreise sollte also immer so um die 12% betragen, dann funktioniert die Welt und die Marktwirtschaft.
Wir rechnen im Westen ja alles ohne Steuern.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Ein Handelskurs der Steuern enthält, sicher?

mabraton @, Montag, 10.08.2026, 17:11 vor 31 Tagen @ eesti 2962 Views

Hallo eesti,

hast Du dafür eine Quelle?

Gruss
mabraton

Die Antwort steht in meinem Link

mabraton @, Montag, 10.08.2026, 19:27 vor 31 Tagen @ eesti 2967 Views

Hallo eesti,

Does the Shanghai silver price include VAT?
No. Benchmark Shanghai silver prices are quoted before value added tax. Taxes are applied when physical metal is withdrawn, sold, or used in commercial transactions.
https://goldsilver.ai/metal-prices/shanghai-silver-price

Bin Mittwoch eventuell beim Zötler in Königsberg.

Prima, dann bis Mittwoch!

Gruss
mabraton

Original-Quelle SHFE: Preisaufschlag für Silber in China liegt an der Umsatzsteuer

Dimi @, Montag, 10.08.2026, 21:04 vor 31 Tagen @ mabraton 2932 Views

bearbeitet von Dimi, Montag, 10.08.2026, 21:12

Es wäre ja auch ein extremer Zufall, wenn tagaus tagein ein Aufgeld von etwa 13% herrschen würde, wobei die Umsatzsteuer 13% beträgt, und dabei auch noch niemand Arbitrage betreibt.

SHFE: Part II Chapter 5 Art 44

"The contract price of a futures contract means the price including the value added tax, or the VAT, for the contract’s underlying standard grade of commodity delivered at the benchmark delivery warehouse."

Gruß, Dimi

Danke für die Ergänzung. Findet man auch alles unter dem Link! (oT)

mabraton @, Montag, 10.08.2026, 22:00 vor 31 Tagen @ mabraton 2758 Views

? - Da steht "No", das glatte Gegenteil

Dimi @, Montag, 10.08.2026, 23:14 vor 31 Tagen @ mabraton 2943 Views

Das ist es ja, von den Silberbloggern schreiben die meisten, es gäbe ein Aufgeld und dies hätte nichts mit der USt zu tun, und dann schreiben sie den Fehler voneinander ab.

Auch Dein Link schreibt "No. Benchmark Shanghai silver prices are quoted before value added tax." das glatte Gegenteil von dem was die Börse ("including VAT") schreibt.

Dimi

Meine Frage bezog sich auf den Handelskurs -> ohne VAT ausgewiesen! (oT)

mabraton @, Dienstag, 11.08.2026, 12:42 vor 30 Tagen @ Dimi 2565 Views

Hallo Dimi,

und weiter...
Do Chinese buyers actually pay more than the benchmark price?
Yes. When physical silver is withdrawn from exchange warehouses, value added tax is typically applied. If the benchmark price is 100 USD and VAT is 13 percent, the effective purchase cost is about 113 USD.

https://goldsilver.ai/metal-prices/shanghai-silver-price

Gruss
mabraton

Original-Quelle geht vor, in China wird bei Silber die USt ausgewiesen, was den Kurs um 13% erhöht

Dimi @, Dienstag, 11.08.2026, 13:29 vor 30 Tagen @ mabraton 2711 Views

Hallo Mabraton,

Du zitierst hier einen Text von einem Dritten, der ohne Beleg Behauptungen aufstellt.

Was ich verlinkt hatte, waren die Original-Börsenbestimmungen!

Ich zitiere nochmal: "The contract price of a futures contract means the price including the value added tax, or the VAT"

und übersetze: "Der Preis eines Terminkontrakts versteht sich als Preis einschließlich der Umsatzsteuer bzw. der USt."

Was ist daran nicht zu verstehen? Der ausgewiesene Preis enthält die USt, ist also um 13% höher.

Dimi

Dimi hat bei Silverquotierung inkl. MWSt Recht - er zitiert die Primärquelle

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Dienstag, 11.08.2026, 16:50 vor 30 Tagen @ mabraton 2563 Views

Hallo mabraton,

so absurd diese Quotierungskonvention klingt und ist, Dimi verweist auf die Primärquelle!
Und der von Dir verlinkte Link suggeriert auch, dass der Spot-Preis von Silber in Shanghai inklusive MWSt ausgewiesen wird.

Diese Konvention (mehr ist das nicht) führt nur zur Preisverwirrung.
Speziell bei Futures, die auf Differenzausgleich abzielen, ist diese Konvention extradoof.

Dass bei physischer Auslieferung MWSt bezahlt wird, ist ja klar.
Für Leute, die ihre Position vor Lieferung glattstellen, ist die MWSt nur ein durchlaufender Posten.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Ihr habt Recht und ich meine Ruhe! ;) (oT)

mabraton @, Dienstag, 11.08.2026, 17:12 vor 30 Tagen @ paranoia 2505 Views

Deine Frage war absolut berechtigt und Deine Annahme auch! (oT)

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Dienstag, 11.08.2026, 17:24 vor 30 Tagen @ mabraton 2499 Views

.

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Das finale Hoch

MI @, Freitag, 07.08.2026, 21:50 vor 34 Tagen @ Lobo 5460 Views

Hi Lobo,

da würde mich jetzt doch mal interessieren, was genau du mit dem finalen Hoch meinst. Meine Vorstellung von einem finalen Hoch ist eine Singularität: Alle Währungen entwerten, daher ist das "finale Hoch" unendlich. Dafür ist es aber noch zu früh. Also wäre es eigentlich erst mal wieder ein neues Zwischenhoch, danach ein neuer Schweinezyklus?

Ich erwarte allerdings nicht so bald ein sekuläres Hoch. Gehe von einer grundsätzlichen Rochade aus, die einige Jahre laufen wird. Vielleicht fünf oderzehn. Dann die Singularität.

Danke und Gruß
MI

eine andere Sicht

Dieter @, Samstag, 08.08.2026, 09:58 vor 33 Tagen @ MI 4647 Views

bearbeitet von Dieter, Samstag, 08.08.2026, 10:04

Hallo MI,

mit Gold und Minen beschäftige ich mich aus fundamentalen Gründen nicht besonders, allerdings mache ich mir gelegentlich ein paar Gedanken zu dem Thema aus Sicht der EWT, zumindest nach meiner pers. Interpretation.

[image]

im obigen Diagramm, inflationsbereinigte Darstellung, sehe ich sehr langfristig betrachtet die obige Möglichkeit, die sich aus der Weiterentwicklung vorhandener Wellen ergibt, nicht zwingend, aber aus meinem pers. Blickwinkel am wahrscheinlichsten.

Im Febr. letzen Jahres hatte ich auch mal ein Diagramm gezeigt, welches nominell in log. Darstellung ein Impuls-Wellenende für 2028 vorsah:

[image]

Alternativ besteht bei obiger Betrachtung durchaus die Möglichkeit, daß die 3, 4 und 5 nur die a-b-c einer Welle 3 wäre. In dem Fall würde ab ca. 2028 der Goldkurs wieder auf das Niveau von 3.500-4.000 fallen.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Ha ha, das sind mal Plots!

MI @, Samstag, 08.08.2026, 13:26 vor 33 Tagen @ Dionysos 4393 Views

Hi Dionysos,

sehr aussagekräftig, gefällt mir. Vor allem auch, weil das das "big picture" ist. Dieses riesige cup&handle für Ag kannte ich noch nicht, nur das "kleine" [[zwinker]] .

Da muss man sich dann nicht dauernd mit Wochen- oder Monats- bzw. sogar Jahresschwankungen beschäftigen. Einfach akkumulieren und den Rest die Zeit und die Mathematik erledigen lassen.

Grüße
MI

Deine inflationsbereinigten Charts in aller Ehre, aber dann sollte, wie vor 1973 eine schöne gerade Linie ersc

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Montag, 10.08.2026, 08:39 vor 31 Tagen @ Dieter 3405 Views

Deine inflationsbereinigten Charts in aller Ehre, aber dann sollte, wie vor 1973, eine schöne gerade Linie erscheinen, unter Schwankungen natürlich.
Was Du da anzeigst ist der Chart bereinigt nur um die offiziell bekannt gegebene Inflation mit den ständig angepaßten Warenkörbchen, die munter im Inhalt und der Verpackung gewechselt werden, damit die kleinen Michel auch artig die Staatsanleihen kaufen, und auf Lohnerhöhungen verzichten, also schön ruhig bleiben, und nicht zum renitenten Amokläufer mutieren.
Das geht ja mitunter in die Hose (Rußland 1918, China 1945, Kuba 1958?, Chile 1970-1973...)!

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Korrektur: "säkulares Hoch" (owT)

MI @, Samstag, 08.08.2026, 14:00 vor 33 Tagen @ MI 3931 Views

Langfristig sind wir alle tot

Lobo @, Samstag, 08.08.2026, 18:39 vor 33 Tagen @ MI 4542 Views

bearbeitet von Lobo, Samstag, 08.08.2026, 19:01

Hola MI,

jetzt werde ich in fast schon philosophische Sphären gelockt.
"Das finale/säkulare Hoch unendlich" ... da dürfte man ja nie verkaufen und müsste "glauben". Weil/wenn dauernd das Murmeltier grüßt.
Beides ist mir unsympathisch, Börse mit Psychologie zu kombinieren, reicht schon.

Wenn ich vom "finalen Hoch" schreibe, ist der Hintergrund viel simpler und die Zeitschiene übersichtlicher. Das sind in erster Linie die Zyklen, sieben Jahre von Tief zu Tief, die funktionieren. Das letzte derartige Tief war eindeutig im Herbst 2022.
Ergo will ich 2029 und 2030 nicht auf der Rutschbahn sitzen.

Logischerweise ist in diesem 7-Jahres-Zyklus VORHER ein finales Top fällig. Ende Januar 2026 war nicht nur früh dafür, sondern erfüllte auch nicht die Kriterien einer knackigen und ausgedehnten Euphoriephase. Nach der Art und Weise, wie dieser Anstieg abgefangen und verarbeitet wurde, kann ich Ende Juni/Anfang Juli nur als heftiges Halbzeit-Tief im Zyklus einordnen. Mit der Folge, dass wir das Top im Zyklus noch sehen, wahrscheinlich im zweiten Semester 2027, spätestens im ersten 2028.

Darauf wetten, dass der Zirkus nach 2030 wie gewohnt weitergeht, würde ich (noch) nicht. Dies ist entscheidend dafür, ob wir in den nächsten ein bis zwei Jahren "nur" ein finales Hoch im Zyklus (mit einer folgenden Leidenszeit von ein paar Jahren, ähnlich 2011 bis 2015) oder ein säkulares (wie 1980 mit Jahrzehnten abwärts) bekommen. Denn die ganzen von dem Sektor abhängigen und/oder in ihn verliebten Edelmetall-Dauertrommler übersehen oder kehren absichtlich unter den Teppich, dass diese säkulare Hausse mit Startjahr 2001 schon verdammt in die Jahre gekommen, geradezu überreif ist.

Was in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten per saldo erfolgreich war, muss nicht in alle Zukunft so sein.
Lineares Denken entpuppt sich oft genug als Falle.
Zumal wir nun mit den beginnenden Staatsschuldenkrisen, Eskalationen und neuen Fronten im laufenden Kriegsjahrzehnt, autoritärem Staatsgehabe, KI, Digitalgeld etc. in eine neue Epoche eintreten.

Saludos
Lobo

Neue Epoche

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 09.08.2026, 06:51 vor 32 Tagen @ Lobo 4031 Views

Was in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten per saldo erfolgreich war, muss nicht in alle Zukunft so sein.
Lineares Denken entpuppt sich oft genug als Falle.
Zumal wir nun mit den beginnenden Staatsschuldenkrisen, Eskalationen und neuen Fronten im laufenden Kriegsjahrzehnt, autoritärem Staatsgehabe, KI, Digitalgeld etc. in eine neue Epoche eintreten.

Z.B: Wenn es die BRICS gebacken kriegen und eine goldbasierte Handelswährung an den Start bringen, würde das mMn den Goldpreis stark stabilisieren. Dann ist zumindest nichts mehr los in Sachen Spekulation. Nicht schlecht für all die, die Kaufkrafterhalt anstreben.


Grüße

--
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Afuera!

Eine Goldumlaufswährung mit …

Ostfriese @, Sonntag, 09.08.2026, 15:55 vor 32 Tagen @ FOX-NEWS 3994 Views

bearbeitet von Ostfriese, Sonntag, 09.08.2026, 16:16

Hallo FOX-NEWS

Dottore in

https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=67597 GELD - noch einmal ein Erklärungsversuch m(langem)T verfasst von dottore, 18.06.2001, 12:50

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Hi,

um zu versuchen, einen Boden in die Endlos-Debatten um Geld zu ziehen, möchte ich noch einmal meine Sicht der Dinge darlegen.

Dazu lösen wir uns zunächst von allen herkömmlichen Gelddefinitionen (Tauschmittel, Zahlungsmittel, Wertmesser, Wertaufbewahrungsmittel usw.) und beginnen, mit dem, was wir konkret sehen und beurteilen können. Und dies in möglichst nachvollziehbaren Schritten.

Geld ist heute (=18.06.2001) eine Banknote einer Zentralbank. Diese Note gibt die ZB aus, sobald ihr im Rahmen ihrer Geschäftsbedingungen ZB-fähige Sicherheiten angeboten werden.

Diese Sicherheiten sind Schuldtitel, also Gläubiger-Schuldner-Beziehungen. Mit Hilfe der Banknote wird der Schuldtitel in Geld verwandelt.

Der Schuldtitel kann selbst bereits ein Zahlungsmittel sein, ist es aber nur, wenn er von Dritten, Vierten usw. akzeptiert wird. Diese Akzeptanz ist freiwillig. Der Übergang des Schuldtitels wird vom Gläubiger vollzogen, woraufhin er einem anderen Gläubiger - immer noch lautend auf die gleiche Schuld - übertragen wird.

Diese Übertragung ist eine Schuldabtretung (Zession). Mit der Zession verändert sich die Schuld weder in Höhe noch Fristigkeit. Die Schuld bleibt schlicht bestehen.

Ist aus dem Schuldtitel mit Hilfe der ZB eine Banknote geworden, hat sich der Schuldtitel in ein gesetzliches Zahlungsmittel GZ verwandelt. Auch durch diese Verwandlung ändert sich die ursprüngliche Schuld in keiner Weise, sie ist nur jetzt - da GZ - leichter zu Zessionszwecken geeignet, da mit GZ jede Schuld getilgt werden kann.

Allerdings: Eine Tilgung der eigentlichen Schuld, die überhaupt zum Entstehen von Banknoten geführt hat, ist mit Hilfe der Banknote selbst nicht möglich. Dies ist ein immer wieder zu beobachtendem komplettem Missverständnis des Phänomens Geld. (So nach dem Motto: Man müsse doch nur mehr Geld drucken - und dann sind die Schulden weg).

Die ZBs können noch so viele Banknoten ausgeben, aber Schuldverhältnisse, die vor ihrer Ausgabe zwangsläufig vorhanden sein müssen (da es sonst nicht zur Ausgabe von Banknoten kommen kann) lassen sich - in ihrem Gesamtbetrag - mit Hilfe von noch so vielen Banknoten nicht aus der Welt schaffen. Wo sich die Schuldverhältnisse konkret befinden bzw. wo sie verbucht sind, spielt keine Rolle.

Selbst wenn die ZBs so gut wie jedes ihr angebotene Schuldverhältnis zur Umwandlung in Banknoten akzeptieren würde, was bei Hyperinflationen der Fall ist (ZB nimmt gegen die Ausgabe von Banknoten jeden Schuldtitel der öffentlichen Hand entgegen), würde beides immer gleichzeitig wachsen: Die Summen, die auf den kumulierten Schuldtiteln vermerkt ist und die Summe, die auf den Banknoten kumuliert entstanden ist. Deshalb sind am Ende jeder Hyperinflation nicht nur die Summe der ausgegebenen Banknoten am höchsten, sondern gleichzeitig auch die Summe der Schulden, die zur Ausgabe der Banknoten geführt haben.

Selbst eine Hyperinflation kann also niemals Schulden in ihrer Gesamtheit tilgen. Die Ursache der Hyperinflation sind nicht die noch und noch gedruckten und gegen Schuldtitel in Verkehr gebrachten Banknoten, sondern die zuvor gemachten Schulden.

Das Publikum sieht zwar immer mehr Banknoten, es sieht aber nicht die Ursache dieser Banknotenvermehrung: Die dieser zu Grunde liegenden immer höher gestiegenen Schulden.

Da Schuldtitel nicht nur einen Betrag, sondern auch eine Fristigkeit aufweisen (Schuldtitel ohne Fristigkeit sind ein Widerspruch in sich, da eine Schuld ohne Rückzahlungszwang keine Schuld sein kann), können Banknoten zunächst immer nur für die Zeit ausgegeben werden, für die die Schuldtitel laufen.

Dies ist bei Handelswechseln, die über 3 Monate laufen einfach. Der 3-Monatswechsel wird der ZB angedient (und falls diese ihn für ZB-fähig akzeptiert) für den leichten 3-Monatszeitraum ausgegeben. Nach den 3 Monaten wandert die Banknote zur ZB zurück, die ihrerseits den Wechsel herausgibt. Die Schuld, die der Wechsel repräsentiert, ist aber dadurch in keiner Weise verschwunden. Sondern sie ist nach der 3 Monaten genauso fällig, wie wenn der Wechsel zwischendurch nicht bei der ZB gelegen hätte.

Mit der Rückgabe der Banknote an die ZB wird also ebenfalls keinerlei Schuld getilgt.

Während ihrer Existenz als gesetzliches Zahlungsmittel, also außerhalb der ZB kann die Banknote ihrerseits liegen bleiben oder umlaufen. Beides spielt für die Existenz der ursprünglichen Schuld keinerlei Rolle.

Läuft die Banknote um, dann ist dies kein Umlauf in dem Sinne, dass die Banknote in Waren getauscht werden kann, obwohl es so aussieht. Tatsächlich aber ist eine umlaufende Banknote nichts anderes als eine zedierte Banknote bzw. die Zession des der Banknotenausgabe zu Grunde liegenden Schuldverhältnisses seitens des Gläubigers.

Mit Hilfe von Zession bzw. Zessionen kann und können andere Schuldverhältnisse, wie sie sich z.B. aus Kaufakten ergeben, jederzeit erledigt werden. Dies ist zweifellos von Vorteil, wie der tägliche Verkehr erkennen lässt. Die ursprüngliche Schuld ist allerdings mit keiner noch so oft zedierten (umlaufenden) Banknote aus der Welt zu schaffen.

Ob es zu Kaufakten kommt, hat nichts mit der Existenz von Banknoten als solchen zu tun, sondern mit der Bereitschaft der Käufer, sich in Höhe des Kaufpreises ihrerseits zu verschulden. Die mit Kaufakten verbundenen Verschuldungsvorgänge (= Verpflichtung zur Zahlung des Kaufpreises) können mit Hilfe von Banknoten abgewickelt werden, was allerdings voraussetzt, dass die Käufer in den Besitz von Banknoten kommen konnten, was voraussetzt, dass jemand die Banknote an sie zediert, was wiederum voraussetzt, dass die Käufer selbst in eine Gläubigerposition geraten sind und als Gläubiger von anderen Gläubigern mit Hilfe von Banknoten bezahlt wurden.

Ist dies nicht der Fall, können dennoch jederzeit Verpflichtungen in Form von Käufen eingegangen werden (sofern der dann potenziell entstehende neue Gläubiger = Verkäufer das akzeptiert, z.B. indem er den Kaufpreis stundet, in der Hoffnung zu einem späteren Zeitpunkt mit Banknoten entgolten zu werden, was wiederum ein neues Schuldverhältnis schafft).

Die Existenz von Banknoten und der in gleicher Höhe existierenden Schuldverhältnisse allein führt nicht automatisch zu Kaufakten, auch wenn Kasse natürlich sinnlich macht, was im Klartext bedeutet: Ich gebe meine bei mir liegenden Banknoten aus, bzw. zediere die in ihnen verbrieften Forderungen, weil ich durch den Besitz von Banknoten in eine Gläubigerposition gekommen bin.

Das muss aber nicht sein. Für Kaufakte und die sich dabei seitens des Käufers ergebende Schuldnerposition kann ich aktuell in meinem Besitz befindlichen Banknoten nehmen oder auch noch nicht in meinem Besitz befindliche Banknoten, deren Eintreffen ich meinerseits erwarte (z.B. als Gläubiger aus Lohnkontrakten).

Würde immer nur mit Banknoten bezahlt, kann es nur einen einzigen Zinssatz geben und zwar den, der beim Erstkontrakt (der das bekannte ZB-fähige Papier geschaffen hat) zwischen Erstgläubiger und Erstschuldner vereinbart wurde.

Werden Banknoten, die man nicht hat, aber die man haben möchte (um bar zu bezahlen) nachgefragt, ergibt sich ein Preis für die dann erforderliche Zession der Banknoten. Dieser Preis ist aber kein Zins für das Ausleihen von Banknoten, sondern ein Preis für das Herbeiführen einer Zession (vom Banknoteninhaber zum Nicht-Banknoteninhaber).

Diesen Preis kann ich entrichten oder nicht. Tue ich es nicht, erhalte ich keine Banknote zediert. Ob ich sie mir zedieren lasse, muss ich abwägen. Dabei spielt der Schuldzinssatz (niemals Geldzinssatz!) eine Rolle. Liegt der Schuldzinssatz unter dem Zessionssatz für bereits existente Banknoten, nehme ich lieber den Schuldzinssatz in Kauf und umgekehrt.

Letztlich entscheidet also immer der (kurzfristige) Schuldzinssatz über die Höhe der Nachfrage nach Banknotenzessionen. Läge der Schuldzinssatz nahe Null, müsste der Zessionssatz ebenfalls nahe Null liegen. Die vorhandenen Banknoten bleiben just bei dem, der sie hat. Oder im obigen Erst-Fall: Angenommen ein 3-Monats-Wechsel würde mit Nullzins ausgestattet sein (bei ZB-fähigen Gläubigern und Schuldnern), dann müsste der Wechsel nicht zur ZB eingereicht werden, da erst nach Ablauf der 3 Monate die Wechselschuld beglichen werden müsste. Könnte der Wechsel dann weiterhin zu Null Prozent prolongiert werden, kämen auch keine Banknoten heraus.

Sind aber Banknoten vorhanden, würden sie bleiben wo sie sind, da sie niemand zu Zessionszwecken benötigt. (Dies ist übrigens der Kern der japanischen Liquiditätsfalle, die Paul Krugman diverse Male analysiert hat): Die Tatsache, dass Banknoten existieren, machen sie bei einem Nullzins dergestalt wertlos, dass sie niemand anderes haben will.

Nun ist zu fragen, wie es zur Existenz permanent vorhandener Banknoten kommen kann. Dies geht (abgesehen von der früher üblichen Ausgabe von Banknoten gegen Edelmetall und der Tatsache, dass ich Banknoten gegen den Ankauf von auf ausländische Schuldner, sog. Devisen lautende Titel ausgeben kann) mehr und mehr durch die Hereinnahme von Staatstiteln (siehe insbesondere Fed).

Während private Verschuldungsakte zusätzlich möglich sind, aber genauso gut auch wieder erlöschen können - je nach Einschätzung der Wirtschaftslage durch die Privaten - ist die Ausgabe von Banknoten gegen Staatspapiere einfacher, da es vor allem einen sehr großen Block von staatlichen Titeln gibt, die die ZB in Banknoten wandeln kann. Dass sich dadurch an der Höhe der Staatsverschuldung überhaupt nicht ändert, versteht sich von selbst. Vor allem können nicht Staatsschulden durch die neue geschaffenen Banknoten getilgt werden (siehe oben).

Dadurch hat es die ZB in der Hand, die ausgegebene Banknotensumme zu verstetigen, was allerdings voraussetzt, dass es genügend passende Staatstitel gibt, die zu Wandlungszwecken in die ZB strömen können.

Wie wir aus der berühmten Greespan-Rede vor ein paar Wochen wissen, gehen der Fed die Objekte ihrer Banknotenschaffung mehr und mehr aus. Greenspan will daher im Senat beantragen, dass neben Staatspapieren auch andere Sicherheiten der Schaffung von ZB-Geld (das nicht nur als Banknoten, sondern ebenso giral möglich ist, was selbstverständlich auch für die obigen Ausführungen gilt) dienen können, z.B. securisierte Hypotheken von Fannie Mae u.a.

Dennoch gilt auch bei solchen Operationen: Die zu Grunde liegende Schuld (Staatspapiere, Hypotheken) wird durch die Wandlung in Banknoten in keiner Weise in Höhe und Fristigkeit verändert.

Kann dieser grotesken Situation, dass Banknoten (fast) ausschließlich erst nach vorangegangenen Verschuldungsprozessen, zumal des Staates, entstehen können, abgeholfen werden?

In diesem Zusammenhang fällt immer wieder das Stichwort Warengeld. Bargeld würde dann nicht gegen die Hereinnahme von Schuldtiteln ausgegeben, sondern durch die Hereinnahme von Waren.

Da die Waren vorher und nachher in der Menge gleich sind (was eine wirtschaftliche Dynamik ohnehin fraglich erscheinen lässt, zumal bei immer gleichem Konsumverhalten), kann dies nur durch eine Festpreisregelung geschehen: Die Ware, die ich physisch einlege, muss bei Einlage- und Abhol- oder Abforderung den gleichen Preis haben. Dies war beim Goldstandard der Fall.

Da eine reine Goldumlaufswährung aber letztlich darauf hinausläuft, dass entweder die Ware Gold oder ein (sachlicher) Anspruch auf die Ware in der Welt ist, passiert weiter nichts. Ich tausche zunächst die vorhandene Ware Metall mit anderen vorhandenen Waren.

Sollten sich die Preisrelationen der Waren untereinander ändern, ergeben sich entsprechende realwirtschaftliche Anpassungen: Die teurer gewordenen Waren (Metall oder Nichtmetall) werden zusätzlich produziert, um die Arbitrage zu nutzen. Dies solange bis die Warenrelationen wieder dem entsprechend, was sich das Publikum vorstellt.

Die damit zwangsweise verbundene Mehrproduktion der relativ teurer gewordenen Waren läuft in der bekannten Manier der Vorfinanzierung dieser Produktion ab und schafft unabhängig von der Warenwelt Kredit- und Schuldkontrakte, die ihrerseits auf eine Erfüllung in Form von Warenlieferungen lauten müssen. (Auch Rechengeldmodelle sind denkbar, aber das Rechengeld basiert dann letztlich wieder auf Waren und wenn es die Ware Metall ist, dann hat das Rechengeld Auf- oder Abschläge zu dieser, wie immer in der Geschichte zu beobachten).

Was in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten per saldo erfolgreich war, muss nicht in alle Zukunft so sein.
Lineares Denken entpuppt sich oft genug als Falle.
Zumal wir nun mit den beginnenden Staatsschuldenkrisen, Eskalationen und neuen Fronten im laufenden Kriegsjahrzehnt, autoritärem Staatsgehabe, KI, Digitalgeld etc. in eine neue Epoche eintreten.


Z.B: Wenn es die BRICS gebacken kriegen und eine goldbasierte Handelswährung an den Start bringen, würde das mMn den Goldpreis stark stabilisieren. Dann ist zumindest nichts mehr los in Sachen Spekulation. Nicht schlecht für all die, die Kaufkrafterhalt anstreben.


Grüße

… einem festen Preis der Ware Gold kann es nicht geben.

Anders beim Goldstandard, der keine 100-%-Deckung vorsieht, bei dem die Differenz zwischen zu 100 % gedeckten und zu 100 % ungedeckten derart aufgefangen wird, dass der ZB-Satz für die Ausgabe von nicht gedeckten Banknoten entsprechend variiert, wie in allen Darstellungen des Goldstandards hinreichend beschrieben ist:

Wird mehr Gold abgefordert als vorhanden ist, wird der Satz solange verändert, bis es wieder sinnvoller ist, mit Noten statt mit Gold selbst zu arbeiten. Entsprechend sorgt der Preiseffekt für nicht ausgeprägtes Gold, dass es stärker gefördert wird, wenn es ein Aufgeld gegenüber geprägtem Gold erhält, usw. Damit stellt sich der bekannte Goldautomatismus ein.

Auch die Ausgabe von Banknoten von unter dem Goldstandard operierenden Notenbanken, die nicht eine 1:1-Relation zu Gold (zur festgelegten Parität) haben, unterliegt denselben Regeln wie oben bereits beschrieben: Ohne vorangegangene Verschuldungen kann es nicht zur Ausgabe von zusätzlichen Banknoten kommen.

Alle anderen Banknoten sind nichts als Depositenscheine für in der ZB zum Festpreis eingelegtes Gold.

Mit den Depositenscheinen kann ich zunächst nur tauschen. Sind Verschuldungen (mit oder ohne nachfolgenden Wechsel in Banknoten) entstanden, kann ich mit den Depotscheinen durchaus offene Rechnungen begleichen und zwar dergestalt, dass sie dann ein für alle Mal geschlossen sind.

Dies verhindert, dass ich offene Rechnungen mit weiteren offenen Rechnungen bezahle. Es verhindert bzw. vermindert also das Entstehen maßloser Kreditpyramiden und erklärt zugleich, dass zu Zeiten des Goldstandards die Zinssätze erheblich niedriger waren als heute.

Mit Banknoten, die keine zu 100 % gedeckten Depotscheine sind, kann ich niemals die, die ursprüngliche Kreditentstehung begleitenden Schulden tilgen, also den Kontrakt schließen. Es gilt dann das oben Erklärte.

Alle auf nicht werthaltigen Waren basierende Währungssysteme können das Problem, werthaltige Waren mit wertlosen (Alternativgeld) zu tauschen aus mehrfach vorgetragenen Gründen nicht leisten, siehe u.a. die Kritik an Vollgeld (Wandlung der Forderung Geld in eine Sache Geld) in der Replik zu @teddys Beitrag sub XXX.

Freigeld, das auch gern als Allheilmittel ins Feld geführt wird, wurde im historischen Fall Wörgl nicht als Warengeld ausgegeben, sondern als ganz normales Schuldgeld auch (es kam als Arbeitsleistungsscheine, also als Forderung der Arbeitnehmer, in die Welt).

Das heutige Kreditgeld ist umso inflationsanfälliger, je weniger stark der Druck zur Leistung (= Erstellung zusätzlichen BIPs) ist, der sich aus den, der Bargeldausgabe unterliegenden Schuldverhältnissen ergibt. Dieser Druck ist bei Staatsschulden erheblich geringer als bei Privatschulden.

Die Inflation, um auch das noch einmal zu betonen, kommt aber nie aus dem Geld (und auch nicht aus der Häufigkeit der Zessionen des selben, da ja immer nur ein und derselbe Kredit bzw. Kreditschein bzw. die Banknote zediert werden kann), sondern einzig und allein aus den im freien Verkehr neu und zusätzliche kontrahierten Schulden.

Gruß

d.

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Eine Goldumlaufswährung bzw. eine Handelswährung mit einem festen Preis der Ware Gold kann es gegenwärtig wohl weder innerhalb eines Staates noch zwischen verbündeten Staaten geben.

Gruß - Ostfriese

Von einem festen Preis habe ich auch nicht geschrieben.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 12.08.2026, 06:20 vor 29 Tagen @ Ostfriese 2458 Views

Das geht ja schon mal deswegen nicht, weil mehrere Staaten mit eigenen flexiblen Währungen beteiligt sind. In den einzelnen Währungen gerechnet gehe ich aber von einer gedämpften Preisentwicklung wie heute gegenüber dem Dollar aus.

Grüße

--
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Afuera!

Korrelation zwischen Goldzukäufen der Zentralbanken und dem Goldpreis

Ostfriese @, Mittwoch, 12.08.2026, 17:10 vor 29 Tagen @ FOX-NEWS 2377 Views

Hallo FOX-NEWS

Paul C. Martin zitiert in

https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=357589 SNB-Hildebrand zum Goldmarkt verfasst von dottore, 27.06.2006, 14:23

Philipp Hildebrand von der SNB, auf der Grundlage der Keynote Speech

https://www.lbma.org.uk/events/lbma-precious-metals-conference-2006-montreux LBMA-Konferenz in Montreux

aus dem Jahr 2006.

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Zusammenfassung:

"Obwohl Gold seine Rolle als Anker des internationalen Währungssystems verloren hat, bedeutet dies nicht, dass Gold ein Rohstoff wie jeder andere geworden ist.

Insbesondere ist das Investitionsmotiv im Goldmarkt ein viel wichtigerer Faktor als in anderen Rohstoffmärkten. Veränderungen des angestrebten Goldbestandes von Notenbanken und von privaten Investoren haben einen starken Einfluss auf den Goldpreis. Jede Prognose über den langfristigen Goldpreis beruht auf bestimmten Annahmen über die Investitionsnachfrage und über andere Besonderheiten des Goldmarktes. Diese Annahmen könnten stark variieren. Jede Langfristprognose über den Goldpreis ist daher sehr spekulativ.

Trotz seiner Demonetisierung ist das gelbe Metall weiterhin von besonderer Bedeutung für die Zentralbanken. Gold eignet sich besser als andere Arten von Geldanlagen, in extremen Krisensituationen einen gewissen Handlungsspielraum zu bewahren.

In Krisensituationen bewegt sich der Goldpreis oft entgegengesetzt zum Preis von andern Anlagen, insbesondere zum US Dollar. Diese Versicherungsfunktion des Goldes ist jedoch nicht kostenlos: langfristig ist die Rendite auf Gold geringer als auf andere Anlagen."

Letzteres belegt Hildebrand mit diversen Grafiken: Korrelation zum Ölpreis, Anteil des Goldes an den weltweiten Reserven, der Langfristrendite in USD (immerhin seit 1871!), wobei Aktien und T-Bonds höhere Werte zeigen, während Gold sich so ziemlich wie der US-CPI entwickelt hat. Aber wer hat schon 1871 als Geburtsjahr in seinem Pass stehen?

Offensichtliche Langfassung:

https://www.bis.org/review/r060706f.pdf?frames=0 Bank for International Settlements

Wer aus den Reflections schlauer geworden ist, kann sich vielleicht äußern.

Gruß!

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Gruß - Ostfriese

Das ist jetzt 20 Jahre her und einiges hat sich geaendert.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 13.08.2026, 08:01 vor 28 Tagen @ Ostfriese 2138 Views

Gold sackt in Krisensituationen ab, weil es wohl mittlerweile als Tier One Asset bei hinreichend vielen als "Liquiditätsspeicher" zur Anwendung kommt und als erstes liquidiert wird, um anderen Verpflichtungen nachkommen zu können. Zu sehen 2007-2008, März 2020 oder Iran 2026.

Er ist manipulativ. Der Assetvergleich von Anno Tobak bis heute (bzw 2006) muss mies ausfallen wegen der Goldbindung des Dollar bis 1971. Von da an gerechnet sind es 9%, die Gold im Schnitt jährlich zugelegt hat (oder die Währungen schwächer geworden sind).

Wir werden ja sehen, ob die BRICS mit diesem Projekt aus dem Quark kommen und was das für Auswirkungen auf den Preis hat. Wenn man Handelsbilanzausgleich ohne Leitwährung realisieren will, dann fällt mir ausser digitalen Tulpen (Cryptos) eigentlich nur irgend ein Rohstoff ein. Ein synthetischer BRICS-ECU läd vermutlich nur zu Beschiss ein(u.a. bei Indern wohl genetisch einprogrammiert).

Grüsse

--
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Afuera!

Der zwangsläufige Weg vom Goldstandard zum Kreditgeldsystem: Von @dottore über ...

Ostfriese @, Mittwoch, 12.08.2026, 17:50 vor 29 Tagen @ FOX-NEWS 2425 Views

Hallo FOX-NEWS

Was in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten per saldo erfolgreich war, muss nicht in alle Zukunft so sein.
Lineares Denken entpuppt sich oft genug als Falle.
Zumal wir nun mit den beginnenden Staatsschuldenkrisen, Eskalationen und neuen Fronten im laufenden Kriegsjahrzehnt, autoritärem Staatsgehabe, KI, Digitalgeld etc. in eine neue Epoche eintreten.


Z.B: Wenn es die BRICS gebacken kriegen und eine goldbasierte Handelswährung an den Start bringen, würde das mMn den Goldpreis stark stabilisieren. Dann ist zumindest nichts mehr los in Sachen Spekulation. Nicht schlecht für all die, die Kaufkrafterhalt anstreben.


Grüße

https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=13718 Gold, Preis, Wert, Schulden, Währung, Geld, usw. verfasst von dottore, 17.09.2000, 16:21

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Schön, dass es im Board zum Gold so gegensätzliche Meinungen gibt. Vor allem @Luschi hat da zu schweren Schlägen ausgeholt.

Ich darf mir erlauben, zu versuchen, das Ganze etwas zu entkrampfen.

1. Gold hat selbstverständlich einen Wert. Dieser ergibt sich aus der Tatsache, dass seine Verfallskurve eine Parallele zur Zeitachse ist. Der Wert des Goldes ist also die jeweilige Differenz seiner Verfallskurve zu den Verfallskurven anderer Sachen. Ich sage ausdrücklich Sachen und nicht Güter, weil wir bei der Wertbetrachtung sozusagen in der Vorgüter-Welt stecken. Gold wurde zunächst nicht produziert, sondern war - über Funde - einfach mal so vorhanden.

2. In dieser Vorgüter- alias Vorproduktionswelt wird Gold aufgesammelt und mit Hilfe anderer Sachen abgewogen. Das erste Goldgewicht ist eine Anzahl Getreidekörner, sog. shekel, später siglos. Das mit dem Gewicht ist der Natur zu verdanken, die Getreidekörner (auch aus wild gewachsenen Halmen) mit ziemlich gleichem Gewicht ausgestattet hat. Das Wiegen ist also in Wirklichkeit ein Zählen homogener Einheiten. Ähnliches gilt für Hohlmaße, also Gefäße, in die eine gleiche Anzahl Körner passt usw. Auch die Parität: Eine Menge Gold = so und so viele Shekel (Getreidekörner) ist noch kein Preis.

3. Jetzt habe ich also ein Maß für Gold. Nun geht es um den relativen Wert einer Maßeinheit Gold gegenüber anderen Waren. Die macht aber nur Sinn, wenn ich etwas aufbewahren will oder muss. Lebe ich von der Hand in den Mund, brauche ich kein Gold (außer ich will es als Schmuck oder Souvenir) und kann es daher genauso gut wieder wegwerfen. Denn ich kann es weder jetzt noch später essen oder mich damit kleiden.

4. Betreibe ich Lagerhaltung, sehe ich meine Vorräte langsam verschwinden oder verrotten. Habe ich ein übervolles Lager, kann ich davon abgeben. Aber wogegen sollte ich es abgeben? Ideal ist da eine Sache, die nicht verschwindet oder verrottet, denn dann kann ich eine der abgegebenen Menge entsprechende Menge auch später in gleicher Qualität wieder zurückerhalten. Lassen wir das dabei entstehende Zinsproblem einmal beiseite, gebe ich also eine Einheit verderblicher Sache gegen eine Einheit unverderblichen Goldes ab und erhalte gegen Hergabe von Gold die gleiche Menge der verliehenen Sache nach der vereinbarten Zeit zurück, frisch und unverdorben.

5. So wird Gold also zum Wertmesser für andere Sachen, wobei die Tatsache, wie viel man mehr von der anderen Sache zurückerhält (ursprünglich Abgegebenes plus Zins) davon abhängt, wie sich die verfügbare Menge der anderen Sache in der Zwischenzeit entwickelt. Da eine Nachfrage nach der anderen Sache normalerweise in Zeiten von Missernten oder persönlichem Missgeschick auftritt (woher sonst die Nachfrage!) größer ist als in Zeiten guter Ernten, entspricht der Zins also der Differenz zwischen der für eine Einheit Gold in der Zeit der Missernte und in der Zeit der guten Ernte dafür erhältlichen anderen Sache.

6. Jetzt erscheint also der Preis, den es nur geben kann, wenn es unterschiedliche (!) Mengen einer Sache für die jeweils gleiche Einheit Gold gibt. Gäbe es für die gleiche Menge Gold immer die gleiche Menge anderer Sachen, gäbe es niemals Preise. Denn Preise setzen immer Veränderungen der dann etwas kostenden Sachen voraus, wobei wir jetzt statt den Sachen auch ruhig Waren, also produzierte Güter nehmen können. Da wir Gold wegen seiner stets gleichen Konsistenz als Basis nehmen müssen, tragen jetzt alle Sachen und Waren (und die obendrein in den unterschiedlichsten Aggregatzuständen bzw. Qualitäten) einen Goldpreis.

7. Da Gold keinen Verfall kennt, kann ich es ohne Probleme beleihen. Das heißt im obigen Beispiel, wo jemand Getreide gegen Gold abgibt, kann er jetzt das Gold behalten und seinerseits Forderungen auf dieses Gold verleihen. Derjenige, der die Forderung ausleiht, um seinerseits mit dieser Forderung etwas zu kaufen, kann demjenigen, der ihm etwas verkauft, immer versichern, dass er im Falle des Rückgriffs auf das Gold immer dasselbe und immer im gleichen Zustand bekommen wird. Das Risiko, dass die Forderung faul wird, weil das Gold verfault ist, beträgt Null. Das einzige Risiko, das bleibt, ist ein kriminelles: Der Aufbewahrer des Goldes verschwindet damit. Deshalb wurde in der Geschichte dieser Vorgang sakralisiert und Gold in Tempeln usw. gelagert (vgl. dazu Laum über die sakrale Entstehung des Geldes).

8. Als Geld (= es gilt) kursieren jetzt Forderungen auf Gold. Das sind zunächst reine Depositenscheine (also Golddeckung = 100 %). Und wir haben die erste Stufe des Goldstandards . Dazu kommen natürlich sehr schnell weitere Kredite, die nicht mit Gold unterlegt sind, die aber da Gold die Währung ist (was währt) auf entsprechende Einheiten Gold lauten müssen (obwohl es natürlich parallel dazu auch immer noch und wieder Forderungen auf Warenmengen lautend gibt). Der Goldschuldner falliert, wenn es ihm nicht gelingt, zur Fälligkeit die entsprechende Summe in specie (= Edelmetall) aufzutreiben, noch und noch in der Wirtschaftsgeschichte belegt.

9. Aus Erfahrung wissen die Wirtschaftstreibenden, dass nun nicht immer der volle Betrag von jedem einzelnen in specie abgefordert wird, zumal viele gleichzeitig Gläubiger und Schuldner sind. Es kommt zu sogenannten Skontrationen (auf den Messen in der Champagne im 13. und 14. Jh. bestens zu studieren). Später erledigen dieses Rundum-Saldieren auch Girobanken (Venedig, Nürnberg, Hamburg, Amsterdam).

10. Da der Kredit immer weiter voraneilt, er ist ja ausschließlich von Vertrauen (Credit) der Beteiligten abhängig, beginnt das Kreditvolumen sich immer mehr von vorhandenen und auch stetig (manchmal - bei neuen Funden - auch sprunghaft) vermehrten Edelmetallfunden zu lösen. Die Preise werden aber nach wie vor im herkömmlichen Edelmetall angegeben, Forderungen und Schulden auch. Vielfach wird aus der tatsächlichen Währung (in specie) eine Rechenwährung, so z.B. die Hamburger Banco-Mark, die es ausgeprägt nie gegeben hat, die sich aber auf eine bestimmte Edelmetall-Menge bezog. Die Rechenwährung war erheblich praktischer und war daher im Geschäftsleben sogar mehr wert als die gleichwertigen Edelmetallmünzen.

11. Als Banken anfingen, mit einem bestimmten Edelmetall-Fundus als Sicherheit (= Deckung) Kredit zu vergeben, war sogar zu beobachten, dass Papiergeld gegenüber Gold- bzw. Silbergeld ein hohes Agio (Aufgeld) hatte, Klartext. Die Leute wollten lieber in Papier als in Gold bezahlt werden. Schön zu beobachten bei der ersten Phase der Banque von John Law nach 1716.

12. Da der Kredit zu immer mehr Kredit verleitet, gingen solche Geschichten meistens schief. Und schließlich wurden Banken unter staatlicher Aufsicht gegründet, die eine Zwangseinlöseverpflichtung gegen Specie auf ihre Noten drucken mussten (I promise to pay the bearer of this note ...). Damit sind wir beim Goldstandard der zweiten Stufe. . Die Notenbanken, zunächst sehr viele in Konkurrenz zu einander, später staatsmonopolistische, durften mehr ausleihen als sie an Gold im Keller hatten (= partielle Golddeckung). Wurde Gold abgefordert, setzten sie den Zins herauf und vice versa - der Goldstandard des 19. Jahrhunderts, klassisch.

13. Gold spielte damals nur noch die Rolle eines Regulativs. Denn mehr als durch die Deckung erlaubt, konnte nicht ausgeliehen werden (goldene Bremse) und es griff der doppelte Goldmechanismus: 1. Kam zu wenig Gold aus den Bergwerken, setzte ein leicht deflatorischer Prozess ein, der auf dem Weg über gesunkene Herstellkosten für Gold (Equipment, Löhne) wieder die Produktion ankurbelte, bei Inflation umgekehrt. Resultat: Fast vollständig stabiles Preisniveau. 2. Floss Gold über den Außenhandel herein (das dann in der Notenbank verschwand), kam es zur Geldausweitung via Zinssenkung und einem leicht inflatorischen Prozess, der die Handelsbilanz wieder umkehrte, bei Goldabflüssen gabs Zinserhöhungen und leicht deflatorischen Prozess. Resultat: Tendenziell sich ausgleichende Handelsbilanzen.

14. Bedingt durch die massiv ausgeweitete Staatsverschuldung im 1. WK verschwand die Goldeinlösepflicht und alle Wiederbelebungsversuche des klassischen Goldstandards des 19. Jhs. scheiterten. Die USA betrieben 1920 ff. eine Goldhortungspolitik, d.h. sie weigerten sich, ihr Preisniveau so in die Höhe zu schrauben wie es die alten Spielregeln verlangt hätten. Der Zwang wieder letztlich in specie zahlen zu müssen ruinierte England unter Schatzkanzler Churchill schon 1926, dann das Deutsche Reich (Reparationen in Gold bei gleichzeitig passiver Handelsbilanz), usw. Der Ausweg, durch permanente Goldaufwertungen bzw. Landeswährungsabwertungen (1934 Roosevelt) als erster die in Landeswährung kontrahierten Schulden erträglicher zu machen, gingen im 2. WK endgültig unter.

15. Schließlich galt eine Goldeinlösepflicht bis Ende der 60er Jahre nur noch für US-Treasury, aber auch das trieben die Amerikaner dem Rest der Welt aus und dann wurde die letzte Parität von Gold zu einer Landeswährung (USA: 35 $ /oz.) verlassen - Resultat die große Goldhausse der 70er Jahre.

Diesen langen Weg hätten die Menschen sich natürlich sparen können, indem sie gar keinen Währungsstandard gewählt hätten. Nur womit dann rechnen? Damit sind wir wieder beim Anfang. Zum Schluss wollen alle etwas, das währt (Währung) und etwas das gilt (Geld). Die heutigen Versuche, Währung und Geld zu simulieren, wobei Zahlungsversprechen nur mit neuen Zahlungsversprechen bezahlt werden, Geld also nur gezeigt wird, könnte nur funktionieren, wenn es im System keine massiven Uneinbringlichkeiten gibt. Dies aber wäre nur möglich, wenn wir eine völlig private Wirtschaft ohne jegliche Staatsintervention hätten und vor allem niemals den Staat als Schuldner auf den Kapitalmarkt zugelassen hätten.

Dies ist bekanntlich nicht der Fall. Über der Weltwirtschaft schweben um die 30 Billionen Mark Staatsschulden, also glasklare Uneinbringlichkeiten, wobei diese ihrerseits dazu dienen, in den Notenbanken hinterlegt zu werden, die dagegen Geld emittiert.

Dass das ganze nach den Regeln der Finanzmathematik scheitern muss, ist unbestreitbar. Wann es so weit ist, lässt sich nur per zeitlichem Maximalrahmen angeben: Sobald die Zinsen aus den Staatsschulden so hoch sind (= 100 %) wie das gesamte Welt-BIP. Heute sind wir einschließlich der unfundierten Renten- und Pensionsverpflichtungen aller öffentlichen Hände bei ca. 22 bis 25 Prozent - je nachdem wie die Dritte Welt gebucht wird.

Nehmen wir die jeweils hochgebuchten Zinsen der Staaten, die auch Bestandteil des BIP sind, heraus, dürften wir etwa ein Drittel des Weges hinter uns haben. Das Tempo beschleunigt sich freilich und wird spätestens in der nächsten Rezession, wann immer sie erscheint, japanische Ausmaße annehmen.

Und ab 40 % wird es meiner Meinung nach schon extrem kritisch. Das altbekannte Bonitätsproblem der öffentlichen Schulden. Kommt es zur Krise der öffentlichen Finanzen (und die Politiker ahnen die Nummer, sonst wären sie nicht so versessen darauf, auf einmal zu sparen, wobei sparen im Klartext heißt: Das Verschuldungstempo etwas zu verlangsamen), wird die gute alte Frage nach Geld und Währung wieder gestellt.

Und wer da glaubt, mit neuen Zetteln daher kommen zu können, der irrt sich schwer. Dann wird die ultima ratio rerum verlangt.

Am 17. September 2000! Und die heißt nun Mal nach Lage der Dinge GOLD.

So leid es mir tut.

d.

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

... @Ashitaka …

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=578838 Zustimmung! Ashitaka, Donnerstag, 23.09.2021, 19:59 @ Morpheus 3750 Views

Es gilt zu verstehen: Der über den Kredit ermöglichte Zugang zum Geld kann nicht mehr (war nur zeitlich befristet möglich!) an eine gegenwärtig vorhandene Sache (Coin, Gold etc.) gekoppelt werden. Die Geldverteilung ist heute ausschließlich von den Erwartungen der Zukunft abhängig (zeitlich offenes System, Vorgriff, Aufschub). Weil das debitistische System als solches nach jeder inflationären Geld-/Potentialauskehrung eine deflationäre Wiedereinkehrung (Tilgungsdruck und Verschuldungsunfähigkeit) des einmal durch Kredit geschöpften Geldes erzwingt, weil alle geldpolitischen Entstehungsprozesse an Laufzeiten geknüpft sind (endlich sind), sich das System als solches jede über den Kredit in das System eingebrachte Geldeinheit über selbigen Kontrakt mit der Laufzeit wieder entziehen muss (das Prinzip der Schwingung, Aus- und Wiedereinkehrung).

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

… zu @sensortimecom.

https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=297302 Rein mathematisch gesehen. sensortimecom , Montag, 21.10.2013, 09:50 (vor 3115 Tagen) @ Nikolay

Beim heutigen (von Bänker-Mafia etablierten) Geldsystem handelt es sich
um ein ungedecktes Geld (Kreditgeld, oder "Schuldgeld"),
das sich beliebig von FED & Banken drucken (vermehren) lässt.

Nicht ganz. Rein mathematisch gesehen ist sogar unser heutiges, dem Zwang des Debitismus ausgeliefertes Schuldgeld GEDECKT.
Wie?

Die Antwort ist relativ einfach: Die Deckung besteht in der Vorwegnahme aller künftig lukrierbaren Ressourcen, egal ob materieller oder immaterieller Art. Alles Erdenkbare wird belehnt bzw. verpfändet, um das System am Leben zu erhalten.

Und jetzt kommt der Höhepunkt des Zynismus (leider!): Ein solches Geldsystem ist deshalb sogar besser gedeckt als alle bisherigen gedeckten Systeme. Es funktioniert auch noch nachdem z.B. Gold oder irgendeine andere Deckungs-Einheit an seine Grenzen gelangt ist!

Wenn ich daher das debitistische Geldsystem durch ein streng gedecktes Goldsystem egal welcher Art ersetze, enge ich damit den wirtschaftlichen Spielraum ein, der im Moment gegeben ist. Die Leute werden zornig wieder nach dem alten System rufen, wenn die Arbeitslosigkeit explodiert.

Wann kommt ein (vermeintlich) deckungs-freies debitistisches Geldsystem zu seinem Ende?

Erraten:

Wenn es zu wenige erdenkbare künftig lukrierbaren Ressourcen materieller und immaterieller Art gibt, die belehnbar bzw. verpfändbar sind.

Dieser Marke nähern wir uns.

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

?Mit den BRICS wird's wohl nix!

Gruß - Ostfriese

PS

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=668185 Der zwangsläufige Weg vom Goldstandard zum Kreditgeldsystem: Von @dottore über ..., Ostfriese, Montag, 10.02.2025, 09:40 @ DT 4889 Views

Eventuell ist die Lage viel dramatischer, als wir ahnen!

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 13.08.2026, 08:23 vor 28 Tagen @ Ostfriese 2471 Views

Wann kommt ein (vermeintlich) deckungs-freies debitistisches Geldsystem zu seinem Ende?

Erraten:

Wenn es zu wenige erdenkbare künftig lukrierbaren Ressourcen materieller und immaterieller Art gibt, die belehnbar bzw. verpfändbar sind.

Dieser Marke nähern wir uns.

Nach der industriellen Revolution nähern wir uns der nächsten durch KI und Robotik. Die hat mit den möglichen extremen Ausgängen "World of Plenty" oder "Sedierung und langsamen Ausrottung der unnützen Fresser" oder irgend etwas dazwischen u.a. das Problem, dass das Individuum nicht mehr zu abgreifbarer Leistung gezwiebelt werden kann, weil schlicht unergiebig. In der Anlaufphase ist das erst mal kein Problem, wenn aber alles so richtig durchstartet, was sind Leistung oder Produkt noch wert iS. eines Pfandgutes? Das alles erfordert doch zumindest mal die Eigenschaft der begrenzten Verfügbarkeit.

Gruesse

--
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Afuera!

Jetzt - Re: Eventuell ist die Lage viel dramatischer, als wir ahnen! → Re: Die Retter von …

Ostfriese @, Donnerstag, 13.08.2026, 19:41 vor 28 Tagen @ FOX-NEWS 2375 Views

Hallo FOX-NEWS

Die vielen, nach der neolithischen Revolution in der Sprache der aristotelisch-parmenideischen Weltsicht auf der Grundlage der Prinzipien der Analyse, Synthese, Fraktalität, Spaltung, Kausalität, des Determinismus gedeuteten Kulturen, die jede für sich jenseits der Dunbar-Zahl als debitistischer Wirtschaftssysteme entlang der 3-fache Axiomatik der Abgaben ex-nihilo mit terminlicher Fixierung und im Falle der Nichterfüllung Sanktionsbewehrung nur endliche Dauer hatten, bedienten sich in der Summe gerade der Zeit, um den unmittelbaren Gesamtzusammenbruch in die Zukunft zu schieben - die Rückkehr der formlosen Gewalt wurde nur durch Aufschuldung verschoben.

Wie die Geschichte zeigt, kann es in endlichen Zeiträumen keine Lösungen im Rahmen dieser vorherrschenden statischen aristotelisch-parmenideischen Weltsicht geben, , da sich ihre Voraussetzungen in jedem Moment des Zeitablaufs gemäß dem heraklitisch-hermetischen Ansatz, dass alles im Fluss, in Bewegung und in Schwingung ist, unmittelbar ändern.

Die bisherige Evolution der staatlich nicht beeinflussbaren Bevölkerungsentwicklungen mutiert gemäß den mathematisch gültigen Gesetzen der Hermetik zu einem schon beobachtbaren sich verstärkenden, unser Denken, Bewusstsein und Handeln beherrschenden, zentralen Thema der nichtaufhaltbaren globalen Involution derselben.

… Rumäniens Lost Places

auf arte:

https://www.arte.tv/de/videos/120877-006-A/re-die-retter-von-rumaeniens-lost-places/

31 Min. | Verfügbar bis 10/08/2027 | Donnerstag, 13. August um 19:40 | vom 23/01/2026

Gruß - Ostfriese

Es gab schon einmal einen Foristen der die ganz nahe Silberpreisexplosion täglich vorhergesagt hatte

Soham @, Samstag, 08.08.2026, 16:49 vor 33 Tagen @ Lobo 4801 Views

Sein Motto war "Silber long" und er sagte man solle sich dringend auf den Untergang des Wertewestens vorbereiten.

Nun ist es ruhig um ihn geworden.

Mit dem Untergang des Wertewestens liegt er doch richtig.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 09.08.2026, 06:55 vor 32 Tagen @ Soham 4388 Views

Gestern standen wir am Abgrund, heute sind wir einen großen Schritt weiter ...

[[euklid]]

Grüße

--
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Afuera!

Das sagt ja nicht, daß er falsch lag, nur die Zeitachse... immer das gleiche Problem....

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Montag, 10.08.2026, 11:48 vor 31 Tagen @ Soham 3624 Views

Wir analysieren wunderbar, was sicherlich unausweichlich demnächst kommen wird.
Und dann...?
Kommt es seeeehr lange doch nicht, bevor die Realität die Weissagungen letztlich doch bestätigt.
Bis dahin, weil man es kaum erwarten konnte, hat man mit Hebelpapierchen massiv Zeitgeld verbrannt.
Und als dann endlich, nach langer Zeit, das kommt, was erwartet wurde, dann ist aus allerlei Gründen das Geld alle, um die Ernte für die Voraussicht einzusammeln.
Lobos Wolf007 ist so ein Beispiel.
Alles richtig analysiert, aber letztlich konnte man mit den gehebelten Wahrheiten kaum Geld verdienen.
Der Käufer, der sich einfach Gelben und Weißen Dreck in seinen Brotkorb gelegt hat, steht nicht schlechter da, als der Gierschlund, der eigentlich logisch perfekt gehebelt gehandelt hat.
Die Steuerfrage und das Fasttotalverlustrisiko zwischendurch mal gar nicht erst eingerechnet.
Aber Spaß macht es doch mehr, mit den Hebelscheinchen den Untergang des Abendlandes abzuwarten.
Nur darf man zwischendurch nicht durchdrehen.
Dem Außenstehenden muß man schon klar machen, daß man wirklich Kolumbus ist, die Neue Welt entdeckt hat, und nun auf dem Weg zum El Dorado nur etwas Geld benötigt. Zur Zwischenfinanzierung.
Der normale Nachbar wird dann aber bestenfalls kein Geld geben, und schlimmstenfalls den Arzt rufen, der sicherlich bestätigt, daß der neue Kolumbus seine Schiffe auch wunderbar in der neuen Nervenheilanstalt starten lassen kann.
Das soll ja in Österreich jemandem passiert sein, so hörte ich.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Unfähig, zu rechnen oder schlicht gelogen?!

Lobo @, Dienstag, 11.08.2026, 03:33 vor 31 Tagen @ eesti 3435 Views

bearbeitet von Lobo, Dienstag, 11.08.2026, 04:08

Es gibt Leute, die mit Erfolg ein Börsen- und Wirtschaftsforum entwerten und zur Schwatzbude degradieren - sei es aus Unvermögen, Mangel an Korrektheit oder einem Übermaß an Faulheit, vielleicht auch Frustration oder Neid.

Der Desorientierte oder Desinformant (im Zitat): 
"... das Geld alle, um die Ernte für die Voraussicht einzusammeln.
Lobos Wolf007 ist so ein Beispiel.
Alles richtig analysiert, aber letztlich konnte man mit den gehebelten Wahrheiten kaum Geld verdienen."

Eine Verachtfachung von 500 auf 4000 Euro in zwei Monaten von November 25 bis Januar 26 = "kaum Geld verdienen"? 
"Der spinnt, der Dummschwätzer", würde Obelix kommentieren. 

Der Anleger kann/darf/soll selbst entscheiden, wann genug "genug" ist.
Die Chance, extreme Gewinne zu realisieren, hat(te) er oft genug.
Menschen, die von Gier dirigiert werden und regelmäßig "oben" kaufen, fallen natürlich auch tief.

Nochmals der Desinformant bzw. Desorientierte mit einer krassen Unwahrheit:
"Der Käufer, der sich einfach Gelben und Weißen Dreck in seinen Brotkorb gelegt hat, steht nicht schlechter da."   

Wer die Grundrechenarten beherrscht, erkennt leicht, dass dies schlicht falsch und unwahr ist.

Das erwähnte Flaggschiff-Wikifolio Wolfs Wahl - Gold-Silber-Platin startete Mitte November 2018 bei 100 Euro und stand am Ende der gestrigen Börsensitzung beim Mittelkurs von 584,25 Euro.
Wer sich Gold und Silber - ganz gleich, ob in Euro oder Dollar - in diesem Zeitraum ansieht, registriert sofort, dass die beiden bekanntesten Edelmetalle weit hinter dem Wikifolio herhinken.

Da die Mehrheit der Leser und Schreiber des Gelben Forums bestimmt zu einer korrekten Berechnung fähig ist, muss ich nicht den Sonderschullehrer spielen. 
Deshalb nur kurz: Gold in Euro stieg von 1070 Euro am 15.11.2018 auf 3803 Euro (10.08.26, 22 Uhr) = +255%,
Silber von 12,50 auf 56,84 Euro = +355%, das Wikifolio liegt mit +484% also deutlich in Front.

Wer - wie der Desinformant - offensichtlich nicht rechnen will oder kann, sollte sich zumindest Hilfe bei der KI holen, bevor er sich mit allzu krassen Unwahrheiten blamiert.
Aber er weiß wohl selbst am besten, warum er auch dies vermeidet. 

Diese plumpe Desinformation nutze ich übrigens dankend als Anregung, um im Newsletter die starke Outperformance des Wikifolios gegenüber Gold und Silber zu beleuchten.

Nimm es bitte nicht persönlich, es war nur ein Beispiel

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Dienstag, 11.08.2026, 10:18 vor 30 Tagen @ Lobo 2969 Views

https://www.comdirect.de/inf/zertifikate/detail/chart.html?ID_INSTRUMENT=159362558&...

Hier der Link zum Chart des besprochenen Hebelvehikels Wolf007 auf Gold & Co, damit sich der Leser selbst ein Bild machen kann.

[image]

Wenn es gut läuft, hat man einen ordentlichen Gewinn, aber wenn es mal nicht so läuft, dann sind zu dem beworbenen Zeitpunkt, als das Vehikel bei 2000-4000 stand, zwischendurch auf die Schnelle 80 bis 90% verbrannt worden.
Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinem interessanten Produkt, bin aber in meinem Alter eher auf der Linie des Vermögenserhalts. Die großen Gewinne reizen mich nicht mehr übermäßig.
Ich muß eh bald abtreten.
Nimm es als Werbung für Dein Wertpapier!
Einige Anleger, für die dieses Papier paßt, werden etwas auf den Wolf007 aufmerksam.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Lobo ist ein Kapitalvernichter, kann auch bei der Kostenstruktur gar nicht anders sein

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Dienstag, 11.08.2026, 16:57 vor 30 Tagen @ eesti 3016 Views

Hallo eesti,

guck' Dir die Produkte von ihm an, wie er ein (oder mehrere?) Wikifolios über Jahre zugrunde gerichtet hat! [[top]]

Er ist sprichwörtlich das blinde Huhn, das auch mal ein Korn findet...

Über das sogenannte "Alpha" verfügt er nicht.

Gruß
paranoia

P.S.: Aber seine Marktkommentare sind doch ganz nett...

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Paranoia - mit immerhin ehrlicher Namensgebung - ärgert sich, dass er nicht bei Wolfs Wahl eingestiegen ist

Lobo @, Mittwoch, 12.08.2026, 11:13 vor 29 Tagen @ paranoia 2851 Views

bearbeitet von Lobo, Mittwoch, 12.08.2026, 12:41

So hätte er mit +484% Zuwachs seit Start Mitte November 2018 sogar weit besser abgeschnitten als mit physischem Gold (+255%) oder Silber (+355%). 
Zwischendurch hätte er sogar Ende Januar 2026 mit +3900% aussteigen können.  Und das "bei der Kostenstruktur".

Paranoia k(n)eift, Lobo lacht. :-D

Das erklärt wohl schon einen Teil seiner Minderwertigkeitskomplexe, die er im DGF beeindruckend auslebt statt sich professionelle Hilfe zu suchen. Letztere würde aber vielleicht seine pekuniäre Potenz überstrapazieren. 
Fristet Paranoia deshalb im Gelben Forum das armselige Dasein eines frustrierten Wadenbeißers ohne eigene Kompetenz?

Aber hoffentlich kriegt er noch die Kurve und fällt künftig konstruktiv mit eigener Leistung auf. 

Bitte nicht mit "persönlich" ablenken

Lobo @, Mittwoch, 12.08.2026, 10:47 vor 29 Tagen @ eesti 2617 Views

Ich hoffe und wünsche, dass "bald abtreten" sich als Fehlprognose von Dir erweist, sich dafür robuste Gesundheit durchsetzt.
Und ich unterstelle Dir auch keine böse Absicht, finde es nur hilfreich, wenn zuerst berechnet und danach behauptet/geschrieben wird.
So müssten wir alle keine Zeit verschwenden und ich Deine Behauptungen zum "Beispiel" nicht als unwahr brandmarken und mit Einsatz der Grundrechenarten widerlegen.
Wer gern korrigiert, soll Lehrer werden, konstruktives Tun ist vorzuziehen.

Mit dem Rat "Nimm es als Werbung für Dein Wertpapier!" hast Du es geschafft, mich zu verblüffen, denn meine spontane Reaktion war ... "Soll ich mich jetzt auch noch für die Verdrehung der Tatsachen bedanken!?"
Aber geschenkt. Nur damit Du es nachvollziehen kannst.

Beim Chart des Wikifolios hätte man - statt eine verkrampfte Meinung aufzuwärmen - logisch und präzise festzustellen können:

1. Wolfs Wahl - Gold-Silber-Platin hat mit +484% seit dem Start am 15.11.2018 physisches Gold (+255%) und auch Silber (355%) übertrumpft.
2. Darüber hinaus gab es Episoden, in denen durch den Einsatz von Hochrisiko-Derivaten extreme Kursschübe in kurzer Zeit erzielt werden konnten. 

Dass clevere und emotional gefestigte Akteure von solchen Kursexzessen sehr profitieren und Gierige/Späteinstieiger auf die Finger bekommen können, liegt auf der Hand. 

Christian Wolf ("lobo"), der Kapitalvernichter, -95% Performance über sechs Jahre - mit Bild

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Mittwoch, 12.08.2026, 15:19 vor 29 Tagen @ eesti 2841 Views

bearbeitet von paranoia, Mittwoch, 12.08.2026, 15:57

Hallo eesti,

die folgende Übersicht bekommst Du zu Gesicht, wenn Du Dich bei wikifolio anmeldest:

https://www.wikifolio.com/de/de/p/wolf007?tab=wikifolios

Am traurigsten ist "Wolfs spekulative Witterung", seit Auflage vor 6 Jahren nachhaltig 95% des Kapitals vernichtet!

Die beiden Wikifolios
1. Wolfs Wahl "Gold-Silber-Platin"
und
2. Silber 100

zeigen, dass er kein Risikomanagement kann - die Kursgewinne (fast senkrechter Kursanstieg) hat er in beiden Fällen wieder abgegeben.

Clever ist nur das Marketing, das muss man ihm lassen. Im Zweifelsfall holt er immer nur das bestlaufende Wikifolio (Hanf, Öl, Kryptos) aus der Schublade und vermarktet es hier mit warmer Kapitalmarktsülze.

Aber für eine Edelmetall-Long-Strategie, ob gehebelt oder nicht

23% Erfolgsgebühr bezahlen?

Das sind Größenordnungen über dem, was Hedge-Fonds-Manager als Erfolgsprämie einkassieren.

Wer auf Christian Wolf setzt, muss schon ziemlich doof sein.

Aber vielleicht hat er das Gelbe Forum als den Platz identifziert, wo sich seine Zielgruppe tummelt? :-(

[image]

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Merci!

stokk', Dienstag, 11.08.2026, 21:18 vor 30 Tagen @ D-Marker 2844 Views

Gibt Ideen. Gut Angucken!

PS: Rauch nicht soviel, kommst ja kaum zum schreiben:-P

Darf ich beim Rauchen auch Artikel für das Gelbe schreiben?

D-Marker @, Rostock (MV), Mittwoch, 12.08.2026, 00:00 vor 30 Tagen @ stokk' 2760 Views

Hintergrund der Frage:

Vor langer Zeit saßen 2 Knaben vor dem Altar und beteten, beide Raucher.

Plötzlich zündete der Eine sich eine Zigarette an.
Der andere Knabe:
„Bruder, das ist verboten!“


Darauf der Eine:
„Wie kommst Du darauf?“

„Ich habe den Bischof gefragt.“

„Was hast Du ihn denn gefragt?“

„Ich habe ihn gefragt, ob ich beim Beten rauchen darf, und er hat klar geantwortet, dass das überhaupt nicht geht!“

„Du Trottel! Mir hat er es erlaubt.
Denn ich habe ihn gefragt, ob ich beim Rauchen auch beten darf.“

LG
D-Marker (ungeimpft)

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Ein für dieses Börsen- und Wirtschaftsforum geradezu revolutionärer Beitrag - Danke! :)

mabraton @, Mittwoch, 12.08.2026, 10:58 vor 29 Tagen @ D-Marker 2714 Views

Hallo D-Marker,

bist Du selbst investiert?

beste Grüße
mabraton

Wenigstens eine Steigerung im Gelben

D-Marker @, Rostock (MV), Mittwoch, 12.08.2026, 16:48 vor 29 Tagen @ mabraton 2444 Views

bearbeitet von D-Marker, Mittwoch, 12.08.2026, 17:09

Ein für dieses Börsen- und Wirtschaftsforum geradezu revolutionärer Beitrag - Danke! :)

Falls das keine Satire war.

bist Du selbst investiert?

Ich stehe weiter vorne an.

Mit Dir 2 User scheinen durchzusehen.

Britische Finanzdienstleister sind weltweit aus Kundensicht die Besten, so wie die deutschen Banken aus Bankersicht die besten sind…

Was soll’s, vor 14 Jahren habe ich hier einen Vorschlag gemacht:

https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=319986 (Da hieß ich „Isländer“ im Gelben, Name aus gutem Grund ).

(480 € = 1 BTC)

3 Jahre später kam die Morgendämmerung im Gelben.

https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=445604 (Ganzer Strang nochmals zur Wiederholung interessant.)

(Damals (Finanzkrise) hatten die Isländer ihre korrupten Banker in den Knast gesteckt und die Finanzkrise überwunden.)

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/a-694483.html )

Aber auf Nachfrage mehr zu den Briten, habe mir seinerzeit die Finger wund geschrieben.

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=628378

Die britischen Lebensversicherer hatten im 18. und 19. Jh. (1708, Sun Alliance, 1808, Norwich Union, 1832, Friends Provident, 1824, Clerical Medical) schon Pensionspläne mit 12 bis 18 % Rendite in ihrem Repertoire, da wusste in D. noch keiner, ob Versicherung mit F oder V geschrieben wird.


LG
D-Marker (ungeimpft)

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

"Hast Du eine Quelle für die Renditen?"

D-Marker @, Rostock (MV), Mittwoch, 12.08.2026, 17:46 vor 29 Tagen @ stokk' 2331 Views

bearbeitet von D-Marker, Mittwoch, 12.08.2026, 18:18

Leider nur Gedächtnisprotokoll aus 90/91.

Zeitschrift "Impulse".


Übersicht mit KI
In der Wirtschafts- und Finanzliteratur wird bezüglich britischer Lebensversicherungen oft auf einen frühen, prägenden Vergleich in der Zeitschrift Impulse (Heft 3/1990) verwiesen. Dieser Artikel diente als wichtige Grundlage und Referenz für spätere wissenschaftliche Arbeiten und Analysen zur Ablaufleistung und Gewinnbeteiligung britischer im Vergleich zu deutschen Versicherern (wie z. B. in Untersuchungen aus dem Jahr 1991).Wichtige historische Eckdaten und KontexteDas Jahr 1990: Frühe vergleichende Analysen (u. a. in Impulse Heft 3/90) machten deutsche Investoren auf die damals oft höheren Ablaufleistungen und Gewinnstrukturen (Schlussgewinnanteile) britischer Lebensversicherer (wie Standard Life) aufmerksam.Das Jahr 1991: Vertiefende Fachliteratur und Analysen bauten auf diesen Berichten auf, um die Renditechancen und die Zusammensetzung von Versicherungssummen zu vergleichen.Archivsuche: Ältere Jahrgänge der WirtschaftszSchnitt impulse sind meist direkt über das Firmendirekt-Archiv des Impulse Magazins oder spezialisierte wirtschaftswissenschaftliche Bibliotheken und juristische/historische Universitätsarchive zugänglich.Falls Sie nach einem bestimmten Autor, einer genauen Seitenzahl oder den konkreten Kennzahlen aus diesem Jahrgang suchen, lassen Sie es mich wissen, damit ich die Details für Sie eingrenzen kann.

Wenn ich sie finde (liegen irgend wo bei mir), scanne ich ein und schicke Dir das.

Vorab:

https://www.manager-magazin.de/finanzen/geldanlage/a-417721.html

Ein Hinweis für Rendite.

Aber eben deutsches Interesse.

Deutsche Versicherungen dürfen wegen angeblicher "Sicherheit" nur hauptsächlich bei "mündelsicheren Anlagen" investieren.

Also bei Banken selbst.

Die legen natürlich auch in Aktien an.

Und die "risikolosen Ergebnisse" (5-6 Prozent kriegt der Kunde. Wenn überhaupt.

Die Briten legen u.A. in Aktien an (auch Optionen usw.) und beteiligen den Kunden zeitgemäß.


LG
D-Marker (ungeimpft)

Nochmals KI:

Vergangene Renditen englischer (britischer) Lebensversicherungen lagen in historischen Langzeitszenarien (z. B. über 20 bis 25 Jahre bei klassischen With-Profits-Policen) im Durchschnitt oft zwischen 8 % und 12 % pro Jahr. In späteren Phasen und nachlassenden Zins- sowie Börsenzyklen relativierten sich diese Werte jedoch stark, sodass oft nur noch 3 % bis 6 % erreicht wurden.Funktionsweise und RenditefaktorenHoher Aktienanteil: Im Gegensatz zu deutschen Klassikern investierten britische Anbieter bis zu 50–80 % (zeitweise mehr) der Gelder in Aktien.The Smoothing-Verfahren: Überschüsse aus guten Börsenjahren wurden zurückgelegt, um in schwächeren Jahren die Boni zu glätten.Schlussbonus (Terminal Bonus): Ein Großteil der historischen Traumrenditen zeigte sich erst am Ende der Laufzeit durch den Schlussbonus.Historische Ablaufrenditen (Beispiele früherer Langläufer)Ältere Auswertungen erfolgreicher britischer Anbieter (wie Standard Life, Clerical Medical oder Prudential) über Laufzeiten von 15 bis 20 Jahren wiesen in starken Dekaden folgende nominale Durchschnittswerte auf:10 Jahre Laufzeit: ca. 8,5 % bis 11,2 %15 Jahre Laufzeit: ca. 10,8 % bis 12,9 %20 Jahre Laufzeit: ca. 12,1 % bis 13,6 %

(Rendite nach unten gekürzt durch Deutsche KI mit Tricks wie Umrechnung in D-Mark, nur die schlechtesten Zeiträume rausgesucht usw.)

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Ich suche einen Beleg für die historischen Renditen

stokk', Mittwoch, 12.08.2026, 19:17 vor 29 Tagen @ D-Marker 2334 Views

bearbeitet von stokk', Mittwoch, 12.08.2026, 19:35

Die britischen Lebensversicherer hatten im 18. und 19. Jh. (1708, Sun Alliance, 1808, Norwich Union, 1832, Friends Provident, 1824, Clerical Medical) schon Pensionspläne mit 12 bis 18 % Rendite in ihrem Repertoire...

Entschuldige, da habe ich mich offensichtlich falsch ausgedrückt

D-Marker @, Rostock (MV), Mittwoch, 12.08.2026, 19:31 vor 29 Tagen @ stokk' 2391 Views

bearbeitet von D-Marker, Mittwoch, 12.08.2026, 19:43

Die Renditen bezogen sich auf ca. 1990, die Jahreszahlen 1808 usw. waren die Gründungsjahre der Versicherungsunternehmen.

Aber nebenbei, wie diese Renditen zusammenkommen:

https://www.file-upload.net/download-15608782/Teilbetriebsergebnisse.pdf.html

Diese Teilbetriebsgewinne resultieren aus dem Gesamtgeschäft einer Bank.

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=679854

500 oder 1000 % und mehr sind keine Seltenheit.

Beispiel:

Du leihst einer Bank ein Briefcouvert.

Was drin ist, spielt vorläufig keine Rolle.

Die Bank bietet Dir dafür 0 bis 50 Cent pro Jahr.

Die Bank verleiht das Couvert weiter und kassiert am Jahresende vom anderen Kunden 12 €.

Wieviel % Rendite sind das?

Hast Du das Ergebnis raus, verrate ich Dir, was im Couvert drin ist.


LG
D-Marker (ungeimpft)

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

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