Neue deutliche Höchststände beim Ölpreis voraus

Dieter @, Sonntag, 12.04.2026, 23:25 vor 30 Tagen 5518 Views

Hallo,
nach dem Scheitern der Verhandlungen zw. den VSA/Israel und dem Iran haben wir zwar noch den Waffenstillstand, aber weiteres Ungemach ist in Vorbereitung.

Donald, wütend daß jemand nein zu ihm sagt, will die Straße von Hormus nun selbst sperren, um den Iranern Geldmittel zu entziehen und den weltweiten Warenfluß zusätzlich zu belasten. (Eigentlich keine schlechte Idee, aber ....) Das ganze wird mit Sicherheit nicht gewaltfrei ablaufen mit der Gefahr eines wirklichen Weltkrieges da auch die Interessen Chinas und anderer stark tangiert werden zudem die vorgesehene Aktion der Amis gegen intern. Kriegs-Seerecht verstößt.

Zusätzlich kann man davon ausgehen, daß in dem Fall (Sperrung durch die Amis) die Huthis das Rote Meer absperren.
Auch muß man sich fragen, wie groß die VS-Resourcen auf See sind. Schließlich sperren sie schon Kuba auf dem Seeweg komplett ab, dazu Venezuela. Wenn die Resourcen dann Richtung Iran und den ind. Ozean verlagert werden, dann könnte der Seeweg zu Kuba wieder offener werden. Die Amis können nicht überall gleichzeitig sein.

Ich finde, die Eskalation hat gerade erst angefangen, es sei denn Donald kommt zur Vernunft (oder die Köpfe hinter ihm).

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Wie vernünftig Don ist sieht man an seinem letzten Post mB

Sorrento @, Montag, 13.04.2026, 10:30 vor 29 Tagen @ Dieter 3946 Views

[image]

Über ihn werden Psychiater noch in Jahrhunderten Doktorarbeiten schreiben.

Sorry, hier nochmals der Post von Trump

Sorrento @, Montag, 13.04.2026, 12:51 vor 29 Tagen @ Sorrento 3546 Views

Trump spielt den Verrückten, ähnlich wie Richard Nixon, um als unberechenbar zu gelten

Illusion @, Montag, 13.04.2026, 13:30 vor 29 Tagen @ Sorrento 3409 Views

Es gibt eine Theorie aus den späten 1960er-Jahren, die US-Präsident Richard Nixon zu zweifelhaftem Ruhm verholfen hat: die sogenannte Madman-Theorie. Die Idee: Ein Staatschef gibt vor, unberechenbar zu sein, irrational – damit der Gegner nie sicher sein kann, wie weit er zu gehen bereit ist.

Wer es mit einem vermeintlich Verrückten zu tun bekommt, so das Kalkül, weicht eher zurück, als das Äußerste zu riskieren. Nixon versuchte es mit dieser „Wahnsinnstheorie“, wie er sie nannte, in Vietnam – und scheiterte.

Donald Trump hat die Theorie revitalisiert. „Der Madman des Kalten Krieges irrlichtert durch das 21. Jahrhundert“, schrieb der Kultur- und Medienwissenschaftler Tobias Nanz schon während Trumps erster Amtszeit. Neu ist das also nicht. Neu ist aber die Konsequenz, mit der Trump diese Idee im Krieg mit dem Iran offenbar zu operationalisieren versucht.

Seine verbale Kraftmeierei – vornehmlich auf Truth Social – steigerte sich von Post zu Post, bis sie apokalyptische....

https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/editorial-der-gescheiterte-madman/10021...

und es gibt Grenzen von anderer Seite

Dieter @, Montag, 13.04.2026, 14:09 vor 29 Tagen @ Illusion 3334 Views

https://timesofislamabad.com/12-04-2026/erdogan-threatens-israel-with-invasion-over-con...

Erdogan mit seiner 2stärksten NATO-Armme, kampferprobt droht mit Einmarsch gen Israel.

Die türk. Staatsanwaltschaft hat auch im beginneneden Verfahren gegen isr. Regierungsmitglieder vielfache lebenslange Haftstrafen gefordert, natürlich einschl. Netanjahu.

Gruß Dieter

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erster Link kaputt (oT)

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Montag, 13.04.2026, 14:55 vor 29 Tagen @ stokk' 2426 Views

.

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Was die Gespräche zum Scheitern brachte

Dieter @, Montag, 13.04.2026, 18:04 vor 29 Tagen @ Dieter 3420 Views

bearbeitet von Dieter, Montag, 13.04.2026, 18:13

ausgedrückt durch einen iran. Beteiligten, gepostet von Escobar:

Nuclear enrichment was a mere detail.
The Baboon of Barbaria minions wanted MONEY.
Sharing the tollbooth in the Strait of Hormuz.

Sie konnten sich nicht darüber einigen, daß die Amis einen beträchtigen Teil des Kuchens und der Kontrolle über die Öllieferungen abhaben wollten, obwohl es keinerlei Recht für sie gibt.

Das würde den Reparationsforderungen des Iran auch diametral gegenüberstehen, wenn die VSA auch noch für ihr völkerrechtswidriges menschenverachtendes Fehlverhalten belohnt würden.

Gruß Dieter

PS: und wie im Ursprungsbeitrag vermutet ist auch der Jemen (Huthis) passend bereit zu agieren:
https://www.presstv.ir/Detail/2026/04/13/766784/Yemen-strait-closure-US-blockade-Iran-a...

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Gar nichts ist gescheitert!

Weiner, Montag, 13.04.2026, 20:24 vor 29 Tagen @ Dieter 3742 Views

Die Höchstpreise sind doch gewollt !!!
Nachdem es mit Pharma (2020, v.a. auch gegen China)
nicht geklappt hat,
versucht man es wieder auf die klassische Art (Energie, Öl, Gas).

Die Epstein-Clique (bzw. die Leute hinterober ihr)
wollen das Mullah-Regime in Teheran weg haben.
Vorher werden sie nicht aufgeben.
Egal wie lange es dauert, kostet und welche Schäden dabei entstehen.
Denn die Leute, die das antreiben, müssen es ja nicht bezahlen.
Es zahlt die Allgemeinheit.
Die Mächtigen dagegen verdienen immer, am Krieg wie am Neuaufbau.

Wenn man den Iran hat, dann geht es weiter -
erneut gegen Russland und gegen China.
In endlosen Varianten und Zwischenspielen.
Man weiß, dass Russen und Chinesen große Angst haben -
vor dem Showdown.

Im Augenblick ist die Kontrolle des Öl- und Gasmarkts das primäre Ziel
(zugleich als ein Instrument, neben anderen, zur Konsumentenkontrolle).
Man hat es fast erreicht.
Menschen, Bevölkerungen, Staaten oder die Weltwirtschaft etc.
sind absolut nebensächlich in diesem SPIEL.
Es ist absolut gleichgültig auch, was die US-Bevölkerung denkt, fühlt, tut.
Man wird zivile Unruhen dort in Kauf nehmen (alles ist dafür vorbereitet).
Man wird auch Terrorakte in Kauf nehmen. Und selbst false flags organisieren.
Die USA als Land und Staat und Wirtschaft sind dabei so nebensächlich wie ein Haiti.
(Es muss nur der militärisch-industrielle-Komplex funktionieren, incl. IT)
Es geht daher weder um die Größe der USA noch um den Zusammenbruch der USA.
Es geht um Weltherrschaft-
Im Augenblick werden die Pokerchips bereitgelegt und die Karten gemischt.
Es ist noch nicht ausgeteilt, und die letzte Runde hat noch nicht begonnen.
5000 Jahre Weltgeschichte laufen ihrem Höhepunkt zu.
Welch ein Moment!

bin Konsument

Dieter @, Montag, 13.04.2026, 21:32 vor 29 Tagen @ Weiner 3033 Views

Hallo Weiner,

mit der Betonung auf "Kontrolle auf Energieströme, also Gas und Öl" liegst Du sicherlich richtig. Das dürfte derzeit zumindest das Hauptmotiv der VSA-Administration sein, vermutlich in Verbindung mit Aufrechterhaltung der Dollardominanz, da ansonsten die Möglichkeiten der Erpressung schwinden. Der Dollar scheint mir das stärkere Schwert zu sein im Vergleich zur VS-Rüstung und Kriegsbereitschaft.

Zur Überschrift: Derzeit fühle ich mich als Konsument, und zwar als Konsument der Nachrichtenlage (brauche ja sonst nicht viel, dann konsumiere ich diesbezüglich halt).

Obwohl es mich irgendwie substanziell betrifft, begreifen meine Sinne das Ganze eher wie ein Spiel, ein interessantes Gedankenspiel mit der Fragestellung was als nächstes passiert.

Nebenbei kommen hin und wieder Gedanken auf, in welchem Maße ich die Entwicklungen richtig prognostiziert habe und ob meine ursprünglichen Entscheidungen in Bezug auf alternative Lebensgrundlagen- und führung noch aktuell gültig sind.
Aber so richtig individuelle oder familiäre größere Sorgen mache ich mir nicht.

Gruß Dieter

PS:
Nach Luther: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch einen Baum pflanzen“
- und bei allem nicht vergessen, daß man sich irren kann, und es ist besser, seine Entscheidungen so auszurichten, daß man auch Freude daran hat, wenn erwartete Ereignisse nicht eintreffen. (danach handel ich jedenfalls)

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Vielleicht mal die morgendlichen Denkanweisungen ignorieren

Ankawor @, Montag, 13.04.2026, 22:20 vor 29 Tagen @ Dieter 2931 Views

Hallo Dieter,

nichts liegt mir ferner, als Ratschläge zu geben. Ich berichte nur mal meine Erlebnisse dazu.

Zur Überschrift: Derzeit fühle ich mich als Konsument, und zwar als Konsument der Nachrichtenlage (brauche ja sonst nicht viel, dann konsumiere ich diesbezüglich halt).

Wir alle werden jeden Morgen darüber informiert, was wir denken sollen. Ich informiere mich manchmal tagelang nicht und denke dann, was mein Hirn mir so alles sagt. Sehr entspannend - aber dann wieder online gehen und es rummst wieder richtig rein. Ich muss mich nicht ständig den Nachrichten nachrichten, stelle ich fest. Was der Trump oder der Putin oder der Selensky oder wer auch immer gemacht haben, hat sich bisher außer an der Zapfsäule noch nicht auf mich ausgewirkt.

Nebenbei kommen hin und wieder Gedanken auf, in welchem Maße ich die Entwicklungen richtig prognostiziert habe und ob meine ursprünglichen Entscheidungen in Bezug auf alternative Lebensgrundlagen- und führung noch aktuell gültig sind.

Da du ja manchmal über deine Situation berichtest, besteht meiner Meinung nach bei dir kein Grund, sich Gedanken zu machen. Solange du südlich der langen Gebirgskette bleibst <img src=" />

Ach ja, irgendjemand kocht die letzten Tage ständig in Portugal hoch, ob man lieber das Autofahren ab 75 verbieten sollte. Da ich zur älteren Generation gehöre, fange ich nun doch an, mir Gedanken zu machen. Beim Modesto war es auch schön.

Aber da haben wir wieder die Nachrichten. Kein Mensch denkt über fahren mit 75 nach, wenn er im Supermarkt ist oder spazieren geht. Nur da an den Schaltstellen der Nachrichten sitzen irgendwelche Gestalten, die dir sagen, dass du darüber nachdenken sollst. Heute ein bisschen, nächste Woche ein bisschen, dann immer öfter, bis du eines Morgens denkst: Was für ein Wahnsinn, dass die mit 75 noch fahren dürfen.

Ich schweife ab.

Aber so richtig individuelle oder familiäre größere Sorgen mache ich mir nicht.

Ich auch nicht, weder auf dem Dorf in D noch auf dem Dorf in P.

MFG
Ankawor

@Ankawor, das kenne ich

Dieter @, Montag, 13.04.2026, 23:45 vor 29 Tagen @ Ankawor 2551 Views

Hallo Ankawor,
früher hatte ich es mir geleistet, trotz meiner Firma, für volle 2 Monate im Winter abzutauchen in P. ohne Telefon, ohne Fernsehen, ohne Radio, Internet, nur allein mit meiner Frau und meinen Gedanken und Träumen. Alle paar Wochen mal 100km oder weiter gefahren, um ne deutsche Zeitung zu kaufen. Hin und wieder beim Essengehen in portug. Restaurants auch etwas an Nachrichten mitbekommen.

Ich weiß, wie entspannend und erholsam diese 2 Monate jeweils waren. Und ich habe jedesmal festgestellt, daß es in der Welt keine nennenswerten Veränderungen gab. Alle Nachrichten dazwischen müssen nach meiner Wahrnehmung unwichtig gewesen sein.
(allerdings gab es nach 2 Monaten schon mal deutliche Veränderungen in der Firma, meist negativ und teuer, da die Mitarbeiter dann doch nach anderen Kriterien handelten (ich gab ihnen viel Entscheidungsspielraum) als ich es leitend gemacht hätte. Aber in Bezug auf die Erfrischung von Geist und Seele ohne jegliche Nachrichten war es mir das wert.)

Zur Zeit konsumiere ich gerne Nachrichten, die ich mir gezielt raussuche. Sonst langweile ich mich zu sehr. Der Geist will beschäftigt werden. Schließlich habe ich keine berufl. oder sonst. Herausforderungen, die mich irgendwie auslasten könnten.
- nebenbei bleibt dann auch noch genügend Zeit, um in der Hängematte im Halbschatten Ideen und Pläne für zukünftiges zu entwickeln.
Und mit dem Autofahren: Das sehe ich gelassen. Also hier auf dem Land fahren viele mit ihren Geländekisten mit deutlich über 80 Jahren durch die Gegend. Denen wird man das nicht verbieten können, sonst wird die örtliche Polizei nicht mehr akzeptiert.

In Deutschland mußt Du, abgesehen von den alten Klassen 2+3, bei LKW-Führerscheinen ab 50 Jahren alle 5 Jahre teure, nervige Gesundheitsprüfungen ablegen zwecks Verlängerung des Führerscheins.
= Altersbegrenzung durch die Hintertür. Ich rausche ja noch mit 12 to durch die Gegend ohne Tests, aber die jüngeren müssen bei LKWs ab 3,5 to ab 50Jahren m.W. Tests machen, sonst verfällt der Führerschein in der entspr. Klasse.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Wir haben nur Angst vor @Weiner

stokk', Dienstag, 14.04.2026, 00:15 vor 29 Tagen @ Weiner 3176 Views

bearbeitet von stokk', Dienstag, 14.04.2026, 00:44

Unbegründet!

Weiner, Mittwoch, 15.04.2026, 09:25 vor 27 Tagen @ stokk' 1914 Views

@Weiner ist sanft wie ein Lamm.
Er kann keiner Fliege etwas zu Leide tun.
Er würde ihr, wenn sie auf seinem Laptop hin und her rennt,
ein Trinkglas überstülpen, ihr von hinten unbemerkt ein dünnes Papier unter die Füße schieben
und sie in die Freiheit tragen - sie braucht dorthin gar nicht selbst fliegen ...

Und wenn @Weiner ständig vor dem Showdown warnt,
dann dies nicht, um Anderen Angst zu machen,
sondern weil er möchte, dass Andere ihr Fenster mit Brettern zunageln,
bevor die Bösen draußen auf der staubigen Straße sich erschießen.

@Weiner beschäftigt sich am liebsten mit ganz anderen Dingen.
Was die sind?
Die Antwort in exakt umgekehrter Bildsprache lautet so:

[image]

Bin gespannt, ob jemand sie versteht.

Völkerverständigung in naher Zukunft

stokk', Mittwoch, 15.04.2026, 12:34 vor 27 Tagen @ Weiner 1773 Views

Ein Japaner betrachtetet eine Buddha-Figur (Buddha geboren in Indien) in chinesischen Händen und alle sind friedlich und freuen sich.

Kommt bald, denn wir sehen im Bild keinen Sachsen beim Angeln...

Gouverneur Arnold S.: Wenn es blutet, kann man es töten.

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Dienstag, 14.04.2026, 09:12 vor 28 Tagen @ Weiner 2868 Views

bearbeitet von paranoia, Dienstag, 14.04.2026, 09:48

Hallo Weiner,

aus einer vorangegangenen Rolle in "Predator" kennen wir obiges Zitat.

Die Höchstpreise sind doch gewollt !!!
Nachdem es mit Pharma (2020, v.a. auch gegen China)
nicht geklappt hat,
versucht man es wieder auf die klassische Art (Energie, Öl, Gas).

Man weiß, dass Russen und Chinesen große Angst haben -
vor dem Showdown.

Was sie nicht daran hindern wird, notfalls auf das rote Knöpfchen zu drücken, oder die Russen z.B. stellen die "Tote Hand" scharf, frei nach dem Motto "Niemand stirbt für sich allein". [[freude]]

Die USA als Land und Staat und Wirtschaft sind dabei so nebensächlich wie ein Haiti.
(Es muss nur der militärisch-industrielle-Komplex funktionieren, incl. IT)

Dann ist doch alles gut! Wir wissen durch Dich, dass das Sigfried'sche Lindenblatt die IT ist.
Das wissen auch die Beteiligten.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Mir kann das völlig egal sein, im Gegenteil

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 15.04.2026, 12:29 vor 27 Tagen @ Dieter 1856 Views

Sollen sie doch 5 € oder auch mehr für den Sprit verlangen, es geht mir a.A. vorbei. Ich bin nicht mehr drauf angewiesen, mit Kfzs zu fahren, ich kann das auf ein absolutes Minimum heruterschrauben. Was passieren wird, das ist die unweigerliche Erhöhung aller Preise aufgrund der Treibstoffkosten, sowohl Material als auch Nahrungsmitteln.

O.k., ab dem Herbst bin ich zu 80% Selbstversorger, nicht, weil ich sparen will, sondern weil ich gesund leben will. Die anderen sollen eben sehen, wie sie zurechtkommen.

Dabei sehe ich noch eine klitzekleine Chance auf Besserung:

Wenn die Grundnachrungsmitteln auf das Doppelte ansteigen, und vieles andere mehr, dann existiert die Chance, dass auch der Rückständigste begreift, dass er mit seinem Geld nicht mehr zurechtkommt und dass da was falsch läuft. Das könnte günstigenfalls bewirken, dass es dann doch Leute gibt, die auf die Straße gehen.

Denn nur über die Straße kann man diesen Verfall in Deutschland noch aufhalten, wenn überhaupt.

Gartenbau

Dieter @, Mittwoch, 15.04.2026, 13:20 vor 27 Tagen @ helmut-1 1945 Views

Hallo Helmut,
wir zwei haben/hatten ja beruflich mit Gartenbau zu tun. Auch DT scheint noch gute Beziehungen in dieser Richtung zu haben sowie der eine oder andere Forist.

Wir wissen einerseits welche Mühen der Selbstanbau macht, wenn man darauf angewiesen ist, sofern man nicht die maschinelle Unterstützung hat, die einem das Leben dann doch extrem vereinfacht. Aber auch diese willigen Helfer, und seien sie noch so primitiv, die vielen Bodenbearbeitungsmaschinen brauchen ihren Saft und ggf. auch mal die eigene Werkstatt. Ältere Geräte kann man mit Heizöl fahren, sodaß der Staatsanteil niedriger ausfällt. Mit PV läßt sich keine Fräse betätigen.

Sicher gibt es noch die Möglichkeit wie früher mit Pferd, Maultier oder Ochsen den Acker zu bearbeiten - aber wer kann das noch? Ich jedenfalls nicht. Dazu noch ne große Wiese fürs Futter.
Heizen mit Holz ausm Wald? Womit transportieren?

Nicht jeder hat guten Boden in ausreichender Größe zur Verfügung. Düngen und Humus hilft, aber auch der kostet mehr.

Das mit den Energiekosten ist auch für Selbstversorger nicht so ohne. Abgesehen vom positiven Effekt, daß Selbstversorger bis ins hohe Alter sehr durchtrainiert, ausdauernd und schlank sind (so ganz ohne Fitnessbude) und wenig an Zivilisationskrankheiten leiden sollten.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Du hast recht und auch nicht

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 15.04.2026, 14:37 vor 27 Tagen @ Dieter 1780 Views

Es ist ein Unterschied, ob ich Landschaftsbau, Baumschulbetrieb oder überhaupt Gartenbau zum täglichen existellen Broterwerb betreibe oder ob ich das (z.B. biologischen Gemüseanbau und Obst) für den reinen Selbstzweck, also familiären Bedarf, mache.

Klar brauche ich dann auch Sprit für die Fräse, aber das ist im Frühjahr und im Spätherbst für den Pflug. Alles andere geht sowieso nur manuell.

Ich hab noch keine Maschine entdeckt, die mir den Mist von zwei Schweinen aus einem kleinen Stall heraustransportiert, das geht nur mit der Schubkarre. Genauso ist es mit 20 Hühnern. Klar werde ich für mein kleines Anzuchtgewächshaus im Januar bis März auch Heizung brauchen. Aber das, was nicht über Photovoltaik geht (einschl. des Ladens für die Rückenspritze) bekomme ich über Holz aus dem direkt an mein Grundstück angrenzenden Wald. Mit den Zigeunern, die das mit ihren Pferdefuhrwerken anliefern.

Würde ich mit meinen Kleintransportern für die Arbeiter, LKWs und Erdbaumaschinen täglich zu den Kunden fahren, dann würde das anders aussehen. So aber kann ich den Ball sehr gut flach halten.

Aber Du hast volkommen recht, hinsichtlich der manuellen Tätigkeit, die den Menschen, der sein ganzes Leben gearbeitet hat, jung und gesund erhält.

Übrigens: Logisch gedacht. Glaubst Du, ich kann täglich das Ergebnis von 20 Hühnern an frischen Eiern
essen? Oder das, was eine Reihe Karotten, Schnittlauch oder Kraut hergibt? Es gibt genügend Bekannte aus der Stadt (ca. 12 km entfernt), die schon darauf warten, dass ich endlich beginne, weil sie dann auch von mir ihr gesundes Gemüse und Obst beziehen. Und genau dieser Gegenwert wandert dann in die Hosentasche vom Papi, weil da kein Fiskus einen Zugriff hat.

Treibstoff, Düngemittel und Zeit. Lieber PV als Ochse

Ankawor @, Mittwoch, 15.04.2026, 20:49 vor 27 Tagen @ Dieter 1901 Views

Mit PV läßt sich keine Fräse betätigen.

Sicher gibt es noch die Möglichkeit wie früher mit Pferd, Maultier oder Ochsen den Acker zu bearbeiten

Nicht jeder hat guten Boden in ausreichender Größe zur Verfügung. Düngen und Humus hilft, aber auch der kostet mehr.

Hallo Dieter,

in einem uns beiden bekannten Land sitzt das Geld nicht so richtig locker. Es gibt durchaus Überlegungen, PV zu nutzen statt eines Ochsen und vor alle Dingen statt teurem Diesel und der entsprechenden Maschine. Dem gegenüber wirkt die landesübliche Sitte des "Das kann nie funktionieren", dem die große Mehrheit zustimmt.

Bei der Überschrift Gartenbau denke ich an a) den sich selbst versorgenden Nutzer eines sehr großen Gartens b) den Anbauer von Gemüse als Einkommensquelle.
Nicht an große Landwirtschaft.

Ich habe Kontakt zu Projekten, die mich an meine Jugend erinnern, als ich in der Baumschule die Aufgabe hatte, das ordentliche Aufrollen des Seiles auf eine Winde zu überwachen, die einen Pflug zog. Viel weniger Energie, als außer dem Pflug auch noch einen schweren Traktor über den Acker zu bewegen.

Da wird halt überlegt, dass man eine Motorwinde durchaus elektrisch betreiben kann und den Strom mit PV gewinnen, wenn man genug Zeit hat. Für den Kartoffelanbau wohl nicht geeignet, aber es gibt ja auch Leute, die auf kleiner Fläche hochwertige Sachen anbauen.

Zum Dünger kann ich mich aufgrund meines hohen Alters erinnern, dass früher zwar auch tierischer Dünger genommen wurde, die kleinen Selbstanbauer aber einfach das genutzt haben, was neben dem Garten in Mengen wuchs, z.B. Brennesseln als Jauche. Mit Super-Erfolg. Dieser Kreislauf der Natur wird heutzutage durch Einsatz von Technik und Gift zum großen Teil unterbrochen.

Wenn diese kritische Phase im Hinblick auf Dünger und Treibstoff dauerhaft sein sollte, dürften solche Sachen für manche interessant werden. Dank der billigen PV aus China habe auch ich meine Meinung geändert und werde sowas in Betracht ziehen.

MFG
Ankawor

Interessante Überlegungen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Donnerstag, 16.04.2026, 07:42 vor 26 Tagen @ Ankawor 1594 Views

Übrigens auch typisch deutsch. Denn die Eigenart der deutsch Denkenden ist es, sich auch im technischen Bereich weiter zu entwickeln und auch neue Wege zu gehen. Nennt man Innovation und ist nichts anderes als technischer Fortschritt.

Bei der Überschrift Gartenbau denke ich an a) den sich selbst versorgenden Nutzer eines sehr großen Gartens b) den Anbauer von Gemüse als Einkommensquelle.

Genau das ist es. Letzterer wird immer dann profitieren, wenn er sich den Ruf erarbeitet hat, dass er konsequent auf schädliche Substanzen beim Gemüse- und Obstanbau verzichtet. Vorteilhaft ist es auch, wenn sich der Kunde dann auf seinem Betrieb davon überzeugen kann.

Natürlich ist das mit erhöhtem Aufwand verbunden, der sich dan auch im Preis widerspiegeln muss. Dazu muss man als gesunder Produzent die einschlägigen Kenntnisse mitbringen oder sie sich erarbeiten. Die Gemüsebeete sind dann eben in den Reihen gemischt. Aber wer weiß denn schon, dass die Möhrenfliege keinen Zwiebel mag und die Zwiebelfliege keine Möhren.......Nur eines der vielen Beispiele im gesunden Gemüseanbau.

Die Tendenz, sich gesund zu ernähren, um Krankheitsrisiken zu reduzieren, greift immer mehr um sich. Aber da muss sich der Anbieter von "sauberem" Gemüse und Obst erst einmal Vertrauen erarbeiten. Denn zuviel Schindluder wurde bereits mit dem Begriff "Bio" praktiziert.

Ja, Ankawor, lieber PV und Akku als Ochse

Hardy, der Student @, Donnerstag, 16.04.2026, 09:41 vor 26 Tagen @ Ankawor 1648 Views

Geht in ganz klein, ich habe eine Akkufräse, läuft mit 20 V Werkzeugwechselakku und auch in ziemlich groß, hier Fendt als Beispiel:

https://www.fendt.com/de/landmaschinen/fendt-e-traktoren

Geht nicht, gibt's nicht. Oder: Ochsen ist was für Ochsen... [[freude]]

Stadtmensch geht auf dem Land spazieren, ihm kommt ein Bauer entgegen, der zwei Ochsen führt.
Stadtmensch: "Wo wollt ihr drei Ochsen denn hin?"
Bauer: "Am vierten vorbei..."

Z.B. große Gewächshäuser, wo hält man sich wohl lieber auf:
a) Stinkender Diesel knattert durch die Reihen oder
b) summendes E-Gerät verrichtet die Arbeit?

Auch in Landwirtschaft und Gartenbau tut sich so einiges in Sachen Elektroantrieb. [[top]]

Deine "Elektrolandwirtschaft" - bitte den Artikel von Forist DT lesen

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Freitag, 17.04.2026, 17:45 vor 25 Tagen @ Hardy, der Student 1267 Views

Hallo Hardy, der Student,

hier ist der Artikel:

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=682795

Mit anderen Worten: Die gravimetrische Energiedichte von Akkus ist trotz Fortschritten immer noch mies!

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Ochsen galt es zu ersetzen, nicht 400 kW Riesenmaschinen ;)

Hardy, der Student @, Samstag, 18.04.2026, 00:27 vor 25 Tagen @ paranoia 1170 Views

Hallo Paranoia,

immer schön langsam mit den jungen Pferden, man muss ja nicht gleich mit den ganz großen Hämmern kommen.

Wenn die herrschende Elite alles total in Grund und Boden bombt und man dann noch irgendwo einen Ochsen auftreibt, dann vielleicht, sonst aber wohl nicht. [[freude]]

Den Fendt hatte ich verlinkt, hier noch ein Chinese:
https://www.xeevo.de/produkt/e904i-elektrotraktor/
Ausführliche Broschüre:
https://intern.ilafa.eu/downloads/Xeevo/Prospekte/Xeevo-Broschuere.pdf

Oder aus Deutschland, geht aber wohl 2026 erst in Vorserie:
https://www.tadus.com/traktoren/tadus-t16-20/
Mit Wechselakkusystem, kannste dann 24/7 mit ackern.

Und hier noch zwei Hoflader im Praxistest:
https://www.youtube.com/watch?v=zUBhWn8XIqk
Der junge Mann scheint mit den Dingern zufrieden zu sein.
Ich glaube nicht, dass es ihn nach einem Ochsen gelüstet, und sogar den Diesel mag er, zumindest in diesem Bereich, nicht mehr.

Freundliche Grüße vom Starkstromer (Ausbildung bei Kabelmetal Hannover, Vahrenwalder Str., lang ist's her...) Hardy! [[freude]]

Lieber wenig teuer verkaufen als umgekehrt.

Ankawor @, Samstag, 18.04.2026, 13:51 vor 24 Tagen @ Hardy, der Student 982 Views

Wer mit solchen Riesentraktoren Weizen oder Rüben anbaut, macht es umgekehrt.

Ich kenne Leute, die ganz teure Sachen auf ganz wenig Fläche anbauen und nur ganz wenig Maschineneinsatz dafür brauchen. Der Traktorfahrer wird das nicht in Betracht ziehen, weil es außerhalb seiner Welt geschieht.

Ich kenne auch ein paar ehemalige Sehrgutverdiener, denen die künstliche Intelligenz ganz plötzlich das Einkommen weggenommen hat. Einer davon war in der Lage, über den Tellerrand zu blicken, und hat so eine Ganz-ganz-ganz-Sache gestartet. Die anderen, obwohl allgemein als hochintelligent eingestuft ob ihrer früheren Tätigkeiten, starren auf die Mitte des Tellers und denken zurück an alte Zeiten oder reißen beim ALDI Kartons klein.

Wann wird investiert ?

Dieter @, Donnerstag, 16.04.2026, 12:48 vor 26 Tagen @ Ankawor 1458 Views

Hallo Ankawor,
das Problemchen für etliche wird sein, daß sie den passenden Zeitpunkt verpassen für Vorbereitungen. Sicher kann man mit ein wenig Erfahrung und zusätzlichem Aneignen von Kenntnissen im Bereich Gartenbau und Kreativität zur Nutzung von diversen Energieträgern gute Ergebnisse erzielen.
Die Frage ist nur, sollte kurzfristig dringender Bedarf an Selbstversorgung oder allgemeiner Produktion von lebensmitteln entstehen und die herkömmlichen Energieträger stehen nicht wie gewohnt zur Verfügung, dann ist es zu spät. Denn alle Alternativen benötigen Zeit zur Realisierung, die dann ggf. nicht mehr zur Verfügung steht.

Man könnte Zeit gewinnen, indem man sich vorsorglich (je nach Größe der anzubauenden Flächen) ein 1.000l oder 10.000 L Diesel/Heizöltank hinstellt. Kann ja eh nicht schaden und man hat Resourcen zur Zeitüberbrückung.
Dein Beispiel mit dem Seil und der Winde ist gut, hat aber auch Schwächen in Bezug auf örtliche Gegebenheiten. Mit Kreativität und handwerkl. Geschick lassen sich sicherlich gute Lösungen finden, aber all das braucht Zeit und Energie, bis alles einsetzbar ist.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Aufhalten

SevenSamurai @, Donnerstag, 16.04.2026, 09:58 vor 26 Tagen @ helmut-1 1684 Views

Denn nur über die Straße kann man diesen Verfall in Deutschland noch aufhalten, wenn überhaupt.

Die, die ich kenne, versuchen das durch Mehrarbeit (= Überstunden).

Mehr Arbeit = mehr Lohn = ich kann meine Wohnung noch bezahlen.

Und die hoffen auf das Jobticket.

Aber die Zustände ändern, das wollen die nicht.

Mal ehrlich: Es ist auch gar nicht möglich. Ich schaue mir Wahlergebnisse an, muss aber feststellen, dass Wahlen nichts ändern.

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Die Treibstoffkosten aktuell in Osteuropa.

helmut-1 @, Siebenbürgen, Freitag, 17.04.2026, 21:33 vor 25 Tagen @ Dieter 1316 Views

Moldawien: Diesel ca. 1,50 €
Benzin ca. 1,60 €
Autogas ca. 0,80 €

Rumänien: Diesel ca. 1,85 € (erst kürzlich gesenkt, war vorher auf über 2 €)
Benzin ca. 1,61 € (erst kürzlich gesenkt, war vorher auf 1,88 €)
Autogas ca. 0,87 €

Ungarn: Diesel 1,71 €
Benzin 1,64€
Autogas ca. 0,90 €

Mit ausländischer Nummer habe ich in Ungarn ca. 50 Ct. pro Liter mehr bezahlen müssen.

Bei Österreich ist es für mich undurchsichtig, in der Osterwoche habe ich Tankstellen gesehen, bei denen man den Diesel für 2,05 € bekam, und gleichzeitig auch andere, wo der Diesel 2,36 € kostete.

Das alles ist oftmals nur schlecht überprüfbar, immer wieder erlebt man Überraschungen. Dass diese Preise nicht nur den Markt entstanden sind, der auf Angebot und Nachfrage basiert, ist in dem Moment klar, wenn man die Preise von Rumänien mit Moldawien vergleicht. Man muss wissen, dass der überwiegende Teil der Fahrzeuge, natürlich auch die LKWs, mit Diesel fahren.

Bleiben wir also beim Preis vom Diesel. Bis vor kurzem noch etwas mehr als 2 € in Rumänien, und in derselben Zeit in Moldawien 1,50 €. Wie sieht das mit der Treibstoffversorgung in Moldawien aus:

-Moldawien importiert nahezu seinen gesamten Bedarf an Treibstoff (Erdölprodukte, Erdgas, Kohle), da das Land kaum eigene fossile Ressourcen besitzt.

-Erdölprodukte (Diesel, Benzin): Diese werden überwiegend über Rumänien importiert.

-Stromversorgung: Die Stromversorgung erfolgt nun weitgehend über Importe aus Rumänien.

Nun soll mir mal jemand einleuchtend erklären, warum derselbe Sprit, der in Rumänien 2 € kostet und nach Moldawien exportiert wird, bei denen nur mehr 1,50 € kostet.

Schon an diesem einfachen Beispiel ist erkennbar, dass wir alle an der Nase herumgeführt werden, von den Politikern, den Treibstoffkonzernen, etc. etc. Und es ist jedem egal. Niemand protestiert (wirksam, mit Demos auf den Straßen) dagegen. Gerade mal die Iren. Also bedeutet das, dass das akzeptiert wird, denn Schweigen bedeutet immer Zustimmung. Also, lasst doch den Dieselpreis auf 5 € anwachsen, und dann ist der Staatshaushalt gerettet!

Interessante Anfrage im rumänischen facebook

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 18.04.2026, 05:36 vor 24 Tagen @ helmut-1 1042 Views

Da hat jemand in Rumänien folgende Frage an die ÖMV gestellt:

Wenn nun, was ja Fakt ist, die ÖMV das rumänische Erdöl aus dem rumänischen Boden holt, das in ihren eigenen Raffinerien in Rumänien zu Treibstoff verarbeitet und an ihren Tankstellen in Rumänien verkauft, warum verkauft dann die ÖMV diese Produkte zu einem wesentlich erhöhten Preis und verweist auf die Sperrung der Straße von Hormus?

Gute Frage.

Treibstoffe haben einen Weltmarktpreis, genau wie Rohöl auch

sensortimecom ⌂ @, Samstag, 18.04.2026, 08:47 vor 24 Tagen @ helmut-1 1058 Views

bearbeitet von sensortimecom, Samstag, 18.04.2026, 08:52

Eines der Hauptprobleme unserer Zeit ist ja, dass bald schon jedes Derivat und Nebenprodukt seinen Weltmarktpreis hat, der an der Börse nach Belieben rauf und runter manipuliert werden kann. Es lebe der freie liberale Welthandel.

Und warum gibt es dann Preisunterschiede zwischen WTI, Brent und anderen?

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Samstag, 18.04.2026, 09:49 vor 24 Tagen @ sensortimecom 1014 Views

Hallo sensortimecom,

mal davon abgesehen, dass ich Deine Manipulationsideen nicht teile (siehe auch der Fall "Sumitomo Copper")
da ist nix mit "einem Preis".

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Ölpreis - Marktwirtschaft für die Rumänien-Diaspora

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Samstag, 18.04.2026, 10:11 vor 24 Tagen @ helmut-1 1095 Views

bearbeitet von paranoia, Samstag, 18.04.2026, 10:16

Hallo helmut-1,

ich finde es toll, dass Du Dich nun auch für Börsenthemen interessierst!

Da hat jemand in Rumänien folgende Frage an die ÖMV gestellt:

Wenn nun, was ja Fakt ist, die ÖMV das rumänische Erdöl aus dem rumänischen Boden

holt, das in ihren eigenen Raffinerien in Rumänien zu Treibstoff verarbeitet und an ihren Tankstellen in Rumänien verkauft, warum verkauft dann die ÖMV diese Produkte zu einem wesentlich erhöhten Preis

"wesentlich erhöhten"
Das ist Schwurbelsprech. Besser sind harten Fakten, z.B. Preise!

und verweist auf die Sperrung der Straße von Hormus?

Gute Frage.

Die ÖMV hat die Wahl, das geförderte Öl auf dem Weltmarkt zu verkaufen oder es weiterzuverarbeiten und dann zu verkaufen.
Damit sind nicht etwa die geringen? Förderkosten der ÖMV irgendwie bedeutsam, sondern der erzielbare Verkaufspreis für Rohöl und die Wettbewerbssituation in Rumänien bei Verkauf von Endprodukten, wie z.B. PKW-Kraftstoffen. Die ÖMV sucht sich den rentabelsten Vertriebsweg aus.

Keine 5 km von mir kannst Du das Auf und Ab der Pferdekopfpumpen beobachten, die niedersächsisches Öl aus dem Boden holen.
Deswegen kriegst Benzin, Diesel bzw. Heizöl in Hannover aber keinen Cent günstiger. [[hüpf]]

Nun soll mir mal jemand einleuchtend erklären, warum derselbe Sprit, der in Rumänien > 2 € kostet und nach Moldawien exportiert wird, bei denen nur mehr 1,50 € kostet.

Deine Vergleich hinken total. Du musst schon eventuelle Treibstoff- und Mehrwertsteuern abziehen, denn das ist der Preis, den die Verkäufer erlösen können!

Bei einem Preisunterschied von €0,50 scheint die Arbitrage zu fehlen. Was passiert, wenn man in Moldawien tankt und den Sprit über die Grenze nach Rumänien bringt?

Tip: Werd' Bauer oder Landwirt! Stell' Dir ein paar Tanks hin, dann kannst Du Dir im Sommer hier in Hannover bei Hoyer günstigen haltbaren Diesel kaufen und im Verlauf des Jahres verkaufen.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Differenzierte Antworten meinerseits

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 19.04.2026, 14:00 vor 23 Tagen @ paranoia 756 Views

Ich finde es toll, dass Du Dich nun auch für Börsenthemen interessierst!

Quatsch, davon verstehe ich nichts und ich beziehe mich nur auf die Verkaufspreise auf dem Markt (= Tankstelle), von anderen Dingen verstehe ich nichts.

"wesentlich erhöhten"
Das ist Schwurbelsprech. Besser sind harten Fakten, z.B. Preise!

Habe ich ein paar Kommentare weiter oben klar benannt.

Die ÖMV hat die Wahl, das geförderte Öl auf dem Weltmarkt zu verkaufen

Das ist die große Frage. Wenn die Verträge, wodurch die ÖMV an das rumänische Erdöl gekommen ist, diese Möglichkeit belassen hat, dann gehören die rumänischen Politker standrechtlich erschossen. Das Logische wäre, im Vertrag festzulegen, dass das rumänische Erdöl durch die Förderung der ÖMV in Form von Treibstoff auf dem rumänischen Markt verkauft wird.

Deine Vergleich hinken total. Du musst schon eventuelle Treibstoff- und Mehrwertsteuern abziehen, denn das ist der Preis, den die Verkäufer erlösen können!

Warum hinkt das? Haben die Moldawier auf den Sprit keine staatlichen Abgaben? Man müsste klären, wieviel % das - bezogen auf den Verkaufswert des Treibstoffs - sind. Entzieht sich meiner Kenntnis.

Was passiert, wenn man in Moldawien tankt und den Sprit über die Grenze nach Rumänien bringt?

Gar nichts, solange man das nicht im 1.000 lt. Tank macht.

Werd' Bauer oder Landwirt! Stell' Dir ein paar Tanks hin...

Genau das werde ich auch tun. Ich habe genügend Kanister und Tanks, und werde jedesmal, wenn ich durch Österreich fahre, mir meine Kanister mit ca. 100 - 200 lt. mit Heizöl vollmachen. Das verwende ich dann anstelle des Diesels in Rumänien. Da interessiert es keine Sau, ob da Heizöl oder Petroleum verwendet wird. In Rumänien gibts gar kein Heizöl, also gibts auch keine Kontrollen in den Treibstofftanks der Fahrzeuge wie in Österreich oder Deutschland.

Mein Schlusskommentar:

Es hat im Leben immer alles mindestens zwei Seiten. Wenn die EU-Fanatiker da mit Hilfe von Kohl einen Schnellstart hingelegt haben, ohne vorher ihre primären Hausaufgaben zu machen, dann ist das eine extreme Form des Dilletantismus. Es gibt keine Angleichung der STVO-Regeln, auch nicht der STVO-Zulassungsregeln, auch nicht der KV, der Rentenversicherung, auch nicht des Strafrechts, usw. usw.

Aber man hat den eigentlichen ultimativ letzten Schritt, nämlich die gemeinsame Währung, als ersten Schritt getätigt. Das wirft laufend enorme Probleme durch die Unterschiedlichkeit in den EU-Staaten auf. Das kann einerseits nerven, hat aber auch seine Vorteile.

Ich profitiere derzeit vom verminderten Preis für Heizöl. Und hab dabei überhaupt kein schlechtes Gewissen. Es gibt auch noch andere Dinge, von denen ein EU-Bürger, der sich auskennt, profitieren kann. Aus dem ganz einfachen Grund, weil die Verantwortlichen nicht ihre primären Hausaufgaben mgemacht haben.

Richtig oder falsch?

Falsch war, den letzten Schritt als ersten zu machen. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass wir im Interesse eines gemeinsamen Europas wieder zur EWG zurückkehren müssen, und die EU in den Ofen schieben, damit langfristig das erreicht wird, was dem Europa von morgen dienlich ist.

Eine Info auf mein Mail

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 18.04.2026, 05:42 vor 24 Tagen @ helmut-1 1242 Views

Treibstoffkosten in Buenos Aires zum Vergleich (Stand 16. April 2026)

1 Euro = ca. 1600 Pesos

Diesel ca. 2400 Pesos = 1,50 €
Benzin ca. 2050 Pesos = 1,30 €
Autogas ca. 500 Pesos = 0,30 €

Diesel und Benzin im Inland etwas teurer, Autogas bis zum Doppelten.

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